Na, der ganze Trödel ging ja schon Anfang Oktober los. Als ich in einem Möbelkaufhaus was suchte, fiel mir auf, dass da irgendwelche Engelsfiguren schon dumm rum standen. Das macht echt nicht mehr so richtig Freude, wenn Weihnachten gleich nach Sommer kommt. Ist irgendwie abartig das Ganze.
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Thema: Weihnachten ohne Stress?
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05.11.2007, 19:47
AW: Weihnachten ohne Stress?
Wer verstehen kann, kann alles verzeihen
Ich bin bereit, überall hin zu gehen, wenn es nur vorwärts ist.
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07.11.2007, 15:19Inaktiver User
AW: Weihnachten ohne Stress?
Meine Kinder und ich werden dieses Jahr nur an einem Tag meinen Freund und seine Eltern besuchen (wohnen im selben Haus) und meine Ursprungsfamilie (Eltern und Geschwister) werden wir gar nicht sehen.
Der Vater meiner Kinder hat noch nicht bescheid gesagt, wann er die Kids sehen will, und so wird es zum ersten Mal ein ganz entspanntes Weihnachtsfest.
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15.11.2007, 10:06
AW: Weihnachten ohne Stress?
Jetzt haben Sie noch ein wenig Zeit, also:
1. Starten Sie ein FamilienQuizz mit folgenden Fragen:
a. Was ist Dir das Liebste an den vergangenen Weihnachtsfeiern?
b. Auf was würdest Du Weihnachten verzichten?
c. Welche Aufgabe würdest Du am liebsten Weihnachten übernehmen? (Hier evtl. Vorschläge einbringen)
2. Die Antworten einsammeln, lesen - NICHT ärgern! - Delegieren und /oder abschaffen(!)/ ausbauen.
3. Ein entpannteres Fest organisieren mit einem Essen, dass allen gerecht wird: á la Do It Yourself-Buffett oder Fondue (Soßen können auch Kinder anrühren, 2Töpfe ermöglichen auch Alternativen für Vegetarier), oder Raclette...Bei meiner Tante gab´s immer Erbsen/Linsen mit Würstchen!(Eintopf). Tischdecken und Dekorieren: Hier "darf" vielleicht jedes Jahr mal ein anderer Enkel mithelfen und bestimmen?!
4. Zeitplan erstellen (jetzt!) mit viel Puffer für Eventualitäten (Spaziergang bei "dicker Luft" - Beschäftigung der Streithähne an verschiedenen Dingen bei Zwist).
5. Geschenke: Bei den Großen sich auf Geschenke die selbst gemacht und nicht mehr als z.B. 5.- € Kosten einigen. Die Kleinen kriegen was vom "Weihnachtsmann/Christkind/..." sollten jedoch nicht überschüttet werden - die haben meist zuviel (lieber vorher Muttis fragen). Am besten schon im September passendes besorgen, da kann man sich Schnäppchen sichern die es im Dezember sicher nicht mehr gibt.
6. Nehmen Sie sich auch ZEIT für Ihre Angehörigen - jeden einzelnen - und beschäftigen Sie die anderen mit Schneeschippen - Küchen - Wohnung - Wasch - ... -Diensten, kann mal ganz lustig sein eine ungewohnte Tätigkeit auszuführen (Männer...).
7. Bei kleinen Kindern: Kirche gibts auch Nachmittags, Keine Christmette um Mitternacht!
8. Kinder: Geschenke zuerst, dann essen (zB. Fondue, geht auch ohne Feuer auf Einzel-Herdplatte/Induktion [Energiesparend]).
9. Sich selber freuen und viel (mit den Kindern) lachen! Viel zu schnell ist diese Zeit rum und sie ist wundervoller Seelenbalsam, wenn wir sie positiv verbracht haben. Konflikte gibt es immer, speziell Weihnachten - kleinere eingeplante Auszeiten (siehe 4., 6.) können hier Wunder vollbringen!
10. Ich wünsche Ihnen geruhsame und entspannte Familien-Weihnachtsfesttage!
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15.11.2007, 19:23
AW: Weihnachten ohne Stress?
Ich liebe die Weihnachtszeit. Stressen lasse ich mich nicht. Geschenke werden im Verlauf des Novembers oder Anfang Dezember in aller Ruhe eingekauft. Dann am Wochenende haben wir immer öfters Lust Weihnachtskekse zu backen, da kommt so richtig stimmung auf.
Im Moment schneit es bei uns gewaltig, das macht die Stimmung sehr gemütlich, ich hoffe dass es dieses Jahr an Weihnachten Schnee hat.
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22.11.2007, 22:55Inaktiver User
AW: Weihnachten ohne Stress?
hmmm weihnachten... da schließe ich mich santana an ... eigentlich schön, wenns so läuft, was man da sonst so liest...
warum ist das den nso ein stress????????
es gibt ein paar wenige oasen, da ist weihnachten schön...
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22.11.2007, 23:57
AW: Weihnachten ohne Stress?
Wenn ich an die alten Weihnachtsfeiern in meiner Kindheit mit der ganzen Familie zurückdenke, so fand ich es besonders entspannend, dass nie Stress gemacht wurde von den Erwachsenen. Das Essen wurde vorher abgesprochen, meine Oma hat meist noch haufenweise Plätzchen, Kuchen und sonstiges Essen mitgebracht, aber wenn wir dann alle beieinander saßen, war es immer entspannt. Damit mein Bruder und ich nicht so lang warten mussten, fand die Bescherung immer vor dem Essen statt, beim Vortragen/Vorspielen von Weihnachtsliedern und Gedichten hatten alle ihren Spaß und nach dem Auspacken konnten alle entspannt Essen (der Einfachheit halber oft Würstchen mit Kartoffelsalat). Den Rest des Abends haben die Erwachsenen am großen Tisch neben dem Weihnachtsbaum gequatscht während wir Kinder mit Spielen beschäftigt waren. Übernachten durfte ich dann immer neben meiner Oma im Wohnzimmer, da habe ich mir zwei Sessel zusammengestellt, die nachts immer auseinandergerutscht sind :). Abgeräumt und saubergemacht wurde erst am nächsten Tag.
Dieses Jahr werden mein Bruder und meine Mutter Heiligabend bei meinem Freund und mir verbringen. Ich bekoche alle und wir verbringen einen gemütlichen Abend. Vor Heiligabend werden wir noch für 2 Tage zu meinen Großeltern fahren.
Am 27. kommt dann der Vater meines Freundes zu Besuch, so dass wir nicht noch zu seiner Familie fahren müssen und die beiden Feiertage für uns haben.
Irgendwann müsste ich auch noch bei meinem Vater vorbeischauen, aber da bleibt diesmal genügend Zeit.
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29.11.2007, 20:58Inaktiver User
AW: Weihnachten ohne Stress?
Ketzerische Anmerkung am Rande: Es gibt wohl eine Reihe von Menschen, die froh wären, wenn sie "Weihnachtsstreß" hätten statt Einsamkeit.
Und was die "Stressis" angeht: Für manche gehört der Streß offenbar zum Ritual dazu.
Alternative: Mal überlegen - wie schon weiter oben vorgeschlagen - was noch paßt und was verändert werden könnte an den Weihnachtstraditionen, die man/frau so lebt über Jahre und Jahrzehnte.
Wir haben inzwischen erwachsene Kinder, die das ganze Jahr über weit entfernt von uns leben. Für Weihnachten haben wir - nach wunderschönen Kinderzeittraditionen - jetzt andere Formen des Miteinander-Feierns gefunden:
- Wir treffen uns alle am Abend des 23. zu Hause, machen eine Flasche Champanger auf, rauchen eine dicke Zigarre zusammen (sind alle Nichtraucher!) und schmücken gemeinsam den Baum.
- Am "heiligen Mittag" (24.) gibt es die obligatorische Nudelsuppe - mit soviel Liebe und Fleisch gekocht wie das ganze Jahr nicht *zwinker* Schmeckt angeblich ganz anders als alle anderen Suppen (?)
- Danach machen wir den einzigen gemeinsamen Familienspaziergang im ganzen Jahr - und alle finden das schön, egal wie´s Wetter ist
- Zur Bescherung kramen alle ihre - zum Teil sehr verstimmten - Musikinstrumente raus und wir spielen und singen (wahrscheinlich schauderhaft) alle unsere Lieblingsweihnachtslieder
- Zum Essen lassen wir uns jedes Jahr kalte "Edel"-Platten vom Caterer machen. So muss niemand in der Küche stehen am Heiligen Abend und es gibt immer was Besonderes - was man aber ohne Streß "nicht auf den Punkt genau" verzehren muss.
- am ersten Feiertag gibt ein ausgiebiges "Spätstück" und dann erst am späten Nachmittag den obligatorischen Puter. Der eine Teil der Familie bereitet vor und der andere räumt hintether die Küche uaf. Seit Hochpubertätszeiten gibt es darüber keine Diskussionen mehr.
- der zweite Feiertag gehört den Freunden, die man z.T. lange nicht gesehen hat und die wg. Weihnachten auch ins Elternhaus zurückkommen. Für uns "Alten" gibt´s auch immer ein paar noch Ältere aus der verstorbenen Großelterngeneration, die wir an diesem Tag zu uns holen - kein "Samariterdienst", sondern oft sehr lustige, spannende und bereichernde Stunden, in denen Geschichten und Zeiten wiederaufleben, die selbst uns längst versunken erscheinen.
Tja, und irgendwann werden sich auch diese Weihnachtsbräuche wieder verändern - und wir uns mit ihnen (oder umgekehrt)
Agora


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