Hallo, mein Nick ist zwar Carpediemaber ich fühle mich trotzdem noch sehr entwicklungsbedürftig, was den Genuß des Moments, des Hier und Jetzt angeht...
Zu dem Gedanken ist es bei mir so gekommen... Ich bin 38, habe zwei wunderbare Kinder (4 und 1) und muss sagen, dass die Zeit jetzt, mit Kinder, Familie die schönste meines Lebens ist. Ich hätte gerne noch ein drittes Kind, aber mein Mann möchte nicht mehr. Beide Faktoren haben viele verschiedene Gründe, die nicht hierher gehören, und wenn ich mit Freundinnen darüber spreche (die auch schon ältere Kinder haben) sagt jede, genieße die Zeit, wenn sie klein sind... Das möchte ich ja, aber ich frage mich, ob ich das Genießen irgendwie optimieren kann? Hört sich blöd an...... aber ich weiss, dass ich viel zu sehr in der Zukunft (Sorgen) lebe und nicht im Hier und Jetzt...
Gibt es dazu Meinungen/Erfahrungen/Tips?? Danke schonmal im voraus![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 17
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25.03.2013, 08:31
Wie genießt man den Augenblick?
Carpediem mit Frühlingskind 2008 und Winterkind 2012 an den Händen und Herbstbaby 2014 im Arm


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25.03.2013, 08:34
AW: Wie genießt man den Augenblick?
Ich habe nochmal drüber gelesen und etwas wichtiges vergessen: Ich bin viel zu schnell genervt, gestresst von den beiden, oft aus winzigem Anlass und das Abzustellen ist ebenso wichtig, wie im Jetzt zu leben...
Carpediem mit Frühlingskind 2008 und Winterkind 2012 an den Händen und Herbstbaby 2014 im Arm


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25.03.2013, 08:44
AW: Wie genießt man den Augenblick?
eine Möglichkeit, die mir spontan einfällt, ist: jeden Abend beim Zubettgehen alles Revue passieren lassen und dankbar zu sein, was an diesem Tag gut gelaufen ist. Da Du von keinen gravierenden gesundheitlichen, erzieherischen und finanziellen Bedrohungen berichtest, könntest Du jeden Tag mit der Dankbarkeit über einen gelungenen Tag abschließen.
ich glaube, so etwas nennen andere positives Denken.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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25.03.2013, 09:05
AW: Wie genießt man den Augenblick?
Das mache ich schon

Ich habe auch ein Glückstagebuch, um ein, zwei schöne Begebenheiten des Tages aufzuschreiben.
Zum letzten mal dort geschrieben habe ich vor drei Monaten
Ich werde DAS ab heute wieder aufnehmen!
Danke Opelius (PS: Sehr wahre Signatur!)Carpediem mit Frühlingskind 2008 und Winterkind 2012 an den Händen und Herbstbaby 2014 im Arm


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25.03.2013, 09:18Inaktiver User
AW: Wie genießt man den Augenblick?
Irgendetwas stimmt da für mich nicht. Kann es sein, dass es da einen Unterschied bei dir gibt zwischen dem, was du meinst fühlen zu müssen (erster Beitrag) und dem was du wirklich fühlst (zweiter Beitrag)?
Solange das so ist, wirst du es schwer haben, das Leben zu geniessen, da du permanent Forderungen an dich selbst stellst, die dir nicht entsprechen.
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25.03.2013, 09:28Inaktiver User
AW: Wie genießt man den Augenblick?
du bist oft genervt von deinen Kindern und das ist auch nachvollziehbar - aber in dem Alter 4 und 1 ist das auch kein Wunder *g* wieso dann aber ein 3??
Im Hier und Jetzt leben - oft einfacher gesagt als getan und wirklich gelingt das sicher nur Buddhisten. Denn uns ist die Sorge um die Zukunft ja gegeben - gerade wenn man Kinder hat.
so ganz leicht ist das also nicht.
Du schreibst Tagebuch am Abend - ja ist nett aber dann ist der Tag ja auch schon vorbei.
Ich fänd so kleine Rituale mit deinen Kindern schön - etwas das ihr immer macht zu einer bestimmten Zeit am Tag - was weiß ich, noch ein Glas Milch alle zusammen bevor die Zähne geputzt werden, immer eine gute Nacht Geschichte, egal wie genervt du vom Tag bist..sowas
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25.03.2013, 09:28
AW: Wie genießt man den Augenblick?
Könnte man so rauslesen. Ist aber nicht so. Natürlich ist mit Kindern nicht immer alles zu 100% schön. Aber für mich auf jeden Fall zu 90% und das fühle ich auch so. Das mit dem schnellen Genervtsein habe ich nicht nur bei den Kindern, sondern bei allem im Leben. Aber genauso schnell bin ich auch wieder runter.
Vielleicht ist das der Ansatz?Carpediem mit Frühlingskind 2008 und Winterkind 2012 an den Händen und Herbstbaby 2014 im Arm


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25.03.2013, 09:30
AW: Wie genießt man den Augenblick?
@Dharma, warum ist uns das gegeben? Müssen sich Buddhisten wirklich weniger sorgen?
Carpediem mit Frühlingskind 2008 und Winterkind 2012 an den Händen und Herbstbaby 2014 im Arm


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25.03.2013, 09:37Inaktiver User
AW: Wie genießt man den Augenblick?
Gut, dass du das ergänzt hast - das ergibt dann schon wieder ein anderes Bild.

Carpediem, 100 Prozent müssen auch garnicht sein, das wäre eine unrealistische Erwartung. Wenn man immer das Perfekte erwartet übersieht man währenddessen die schönen Momente - gut, dass das bei dir nicht so ist!
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25.03.2013, 09:38Inaktiver User
AW: Wie genießt man den Augenblick?
Genießen heißt für mich, ganz im Augenblick zu sein. Der Moment, in dem mein Kind mich anlacht. Der Moment, in dem ich mich in die heiße Badewanne lege und mal eine Stunde lang nicht zuständig bin. Der Moment, in dem mein Partner den Kleinen auf dem Schoß hat und die beiden rumalbern. Der Moment abends wenn das Kind auf dem Sofa eingeschlafen ist und wir zusammen seine winzigen Hände bewundern.
Gerade mit kleinem Kind geht die Uhr so ganz anders. Indem ich es schaffe, die Zeit loszulassen (ich war immer ein sehr durchgeplanter Mensch), kann ich sie genießen.


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