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  1. Moderation

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    neues Notebook - Linux

    Ja, ich weiß, kein wirklich neues Thema.

    Ich habe aktuell ein Acer Travelmate B116, 11,6 Zoll, Pentium(R) CPU N3700 @ 1.60GHz × 4,8 GB RAM und 2 TB Festplatte (ja nachgerüstet). Betriebssystem Ubuntu. Ich bin auch mit allem sehr zufrieden, vor allem damit, dass es leicht und gut transportierbar ist .

    Aber ich werde alt und der Bildschirm ist zu klein um damit zu arbeiten, insbesondere beim Zugriff auf den Computer im Büro, 24 Zoll auf 11,6 darzustellen ist mühsam. :-(

    Anderen Ideen wie angeschlossener Beamer etc. haben sich nicht als umsetzbar erwiesen, ergo ich denke über einen neuen Rechner nach, der mindestens die obigen inneren Werte mitbringen soll - ein bisschen mehr schadet ja nicht und ich möchte weiterhin Linux nutzen, aber zusätzlich noch eine virtuelle Maschine aufspielen in der dann ein Windows läuft. Die VM wird nur selten genutzt werden, hauptsächlich für gelegentliche Schulungen, damit ich kein zweites Notebook mitnehmen muss.

    Was mir wichtig ist

    - möglichst leicht
    - entspiegeltes Display
    - Linux fähig
    - HDMI Anschluss
    - 2 USB Anschlüsse



    Daher meine erste Frage, kann ich auf jedes Notebook ein Linux System aufspielen? Bei dem Travelmate ging es, aber ich erinnere mich, es war am Anfang etwas hakelig und ich musste was im BIOS verstellen (was kein Hinderungsgrund wäre).

    Ich bin ideologisch an keine Marke gebunden ... es erschiene mir allerdings widersinnig einen Microsoft Computer zu kaufen. Ich habe mal ein bisschen by Cyberport recherchiert.

    Ich habe zB ein HUAWEI Matebook im Auge, hat jemand damit Erfahrung - insbesondere im Zusammenhang mit Linux?


    • AMD Ryzen 7 3700U Prozessor (bis zu 4 GHz), Quad-Core
    • 35,5 cm (14") Full HD 16:9 Display (entspiegelt), Webcam
    • 8 GB RAM, 512 GB PCIe NVMe SSD, Fingerprint
    • AMD Radeon Vega 10 Grafik, HDMI, USB Typ-C, WLAN-ac, BT
    • Windows 10 Home 64 Bit, Akkulaufzeit bis 10 h, 1,4 kg

    Artikelnummer: 1CE3-00S

    Dazu käme dann nur noch eine größere Festplatte.

    Auch das ASUS ZenBook 14 blue 14" FHD i5-8265U 8GB/512GB SSD DOS (english) sieht für mich gut aus


    • Intel® Core™ i5-8265U Prozessor (bis zu 3,9 GHz), Quad-Core
    • 35,8 cm (14") Full HD 16:9 Display (entspiegelt), Webcam
    • 8 GB RAM , 512 GB SSD
    • Intel UHD 620 Grafik, HDMI, WLAN-ac, BT
    • Kein Betriebssystem , Akkulaufzeit bis 14 h, 1,1 kg

    Artikelnummer: 1C27-49G



    Von der Firma Schenker habe ich noch nie gehört ... die HPs sind mir eigentlich einen Tick zu teuer

    Und es stellt sich immer die Frage, lieber ein stärkerer Prozessor oder mehr RAM?
    Also i7 mit 8 GB oder i5 mit 16 GB oder gleich i7 mit 16 GB.

    Wobei mir mein aktuelles System immer ausgereicht hat ...


    Achso, Preisobergrenze sind 1.000 Euro - es darf aber auch gerne weniger sein.
    Geändert von Promethea71 (21.04.2020 um 20:33 Uhr)
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  2. Moderation

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    AW: neues Notebook - Linux

    Dein Acer hat doch einen HDMi Ausgang, hast du daran denn keinen externen Monitor anschließen können?

    Ob mehr RAM oder mehr Prozessor kommt ein bisschen auf die Art der Anwendungen an. Mehr ist generell immer besser. Wenn du viele Video schneidest brauchst du beides, wenn du viel Berechnungen hast brauchst du den dickeren Prozessor, wenn du viele relativ anspruchslose Anwendungen gleichzeitig betreibst (oder ne VM) dann brauchst du viel RAM.

    Welches der genannten Notebooks mit Ubuntu läuft ist die schwierigere Frage, die solltest du besser in einem Ubuntu-Forum stellen. Das Hauptproblem: Es gibt heute kein BIOS mehr. Es gibt im Netz aber Listen mit kompatiblen Rechnern und meistens gibt es auch Anleitungen für spezifische Rechner.
    NB: Ubuntu hat den Unity Desktop abgeschafft, das sieht jetzt etwas anders aus. Aber den Desktop Manager kann man ja frei wählen.
    Bitte diese Signatur nicht lesen!

  3. Moderation

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    AW: neues Notebook - Linux

    Herzlichen Dank für die erste Antwort.
    Das hilft mir, ich habe eher anspruchslose Anwendungen, also brauche ich mehr RAM.
    Die anspruchsvolleren Sachen passieren im Büro auf den ich remote zugreife.

    Das Problem des externen Monitor stellt sich, weil ich relativ viel unterwegs bin (wenn auch dieses Jahr weniger) ;-) und große Monitore sind nicht gut transportabel im Handgepäck. Und viele meiner Unterkünfte haben keinen entsprechenden Monitor vor Ort und die Nutzung von Fernsehern zB im Hotel scheitert oft an der ungünstigen Lage innerhalb des Raumes.
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    AW: neues Notebook - Linux

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Daher meine erste Frage, kann ich auf jedes Notebook ein Linux System aufspielen?
    Leider Nein. (Also aufspielen schon; aber ich nehme an, es soll auch störungsfrei funktionieren)

    Kritisch sind am häufigsten das WLAN und das Trackpad. Gelegentlich kann es auch Probleme mit der Darstellung geben, z.B. dass nur einfaches VGA oder SVGA mit viel zu geringer Auflösung und Farbtiefe möglich ist. Für Audio-Komponenten kann dasselbe gelten, fällt aber meistens gar nicht auf. Das Problem liegt dann beim Hersteller des Gerätes bzw. der Komponente. Manche Hersteller machen den Befehlssatz nicht öffentlich und bieten auch keinen eigenen Treiber an.

    Regelmäßig muss man auch auf die Unterstützung alles Exotischen verzichten. Fingerabdruckscanner oder Touchscreens etwa sind in der Hinsicht noch keine Allerweltskomponenten.

    Um sicher zu gehen, würde ich zunächst schauen, ob der Hersteller das Gerät vielleicht sogar selbst mit Linux anbietet, das wäre der Idealfall. Gerade bei Businessgeräten gibt es das öfter, als man gemeinhin denken würde. Oft wurde die Frage nach der Kompatibilität eines speziellen Modells auch schon in einer Linux-Community gestellt (und beantwortet). googi wird's wissen.

    Speziell der genannte Ryzen AMD Ryzen 7 3700U ist Ubuntu zertifiziert und bietet dann auch volle 64-bit Unterstützung. Die Radeon Vega 10 ist in den Prozessor-Baustein integriert, insofern gibt es auch damit sicher keine Probleme.

    Anekdotisch: Ich selbst hatte unter Ubuntu noch nie Probleme mit Notebooks von ASUS und HP.

    Ich würde einen Quad-Core Prozessor wählen, der je physischem Kern zwei virtuelle erzeugt (ergibt also acht adressierbare). Dann kann man dem Rechner in der VM davon vier Kerne zuweisen - der Host samt der VM selbst braucht ja auch.

    Zudem sollte man darauf achten, dass genügend Grafikspeicher mobilisiert werden kann. Zwei GB (und aufwärts) wären mein Maß. Man muss immer was für die VM abzweigen und das sind dann besser nicht nur 256MB.

    Der Ryzen ist definitiv ausreichend dimensioniert. Der i5 auf dem Papier auch. Wichtig ist im Grunde, dass die CPU-Last nicht permanent unter der Decke hängt weil Notebooks, mit ihrer begrenzten Fähigkeit den Prozessor zu kühlen, sonst den Takt runter regeln (die CPU bremsen) müssen.

    8 GB RAM sind oK. Wenn der Aufpreis moderat ist, würde ich aber 16 nehmen, einfach um das Thema ein- für allemal vom Hof zu haben.


    Geändert von Mr_McTailor (22.04.2020 um 15:06 Uhr) Grund: Syntax und Semantik
    schlechte Technik > schlechte Laune


  5. Moderation

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    AW: neues Notebook - Linux

    Das klingt gut - und mir war leider schon klar, dass Ubuntu nicht auf jedem Notebook läuft ... gibt es irgendwo eine Liste, welche Prozessoren Ubuntu zertifiziert sind?

    Denn nachdem nun zwei Mal sinngemäß geschrieben wurde, "RAM ist durch nichts zu ersetzen" (wie früher der Hubraum), ist der Huawei wieder raus, da lässt sich der Speicher nicht über die 8 GB erweitern und ich bin aktuell gedanklich bei einem

    Acer Aspire 7 A715-72G-53HY NH.Q52EV.001 39,6 cm (15 Zoll)
    • Intel® Core™ i5-8305G Prozessor (bis zu 3,8 GHz), Quad-Core
    • 39,6 cm (15,6") Full HD 16:9 LED Display (matt), Webcam
    • 8 GB RAM , 256 GB SSD
    • AMD Radeon RX Vega M Grafik, HDMI, USB 3.0, WLAN-ac, BT
    • Windows 10 Home 64 Bit, Akkulaufzeit bis 7 h, 1,5 kg



    bei dem ich dann den Speicher direkt erweitern und eine größere SSD reinstecken würde.

    Der Rechner soll dann ja wieder ein paar Jahre halten.


    Unter linux-hardware.org finde ich das Modell zumindest, wenn ich die Listen richtig verstehe bestätigen da Leute, dass sie auf einem solchen Rechner Linux installiert haben ....
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    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Das klingt gut - und mir war leider schon klar, dass Ubuntu nicht auf jedem Notebook läuft ... gibt es irgendwo eine Liste, welche Prozessoren Ubuntu zertifiziert sind?
    Für die Komponenten (also auch CPUs) müsste man es sich bei den Herstellern zusammensuchen, sofern die es denn überhaupt angeben. Aber dieses Puzzle wäre für einen einzelnen Rechner ohnehin zu mühselig. Selbst wenn man eine Beschreibung fände, in der wirklich alle verbauten Komponenten angegeben wären.

    Besser wäre wohl, umgekehrt die Liste von Ubuntu für die zertifizierten Geräte durchzusuchen. Allerdings fehlen dort natürlich die, die garnicht erst dafür eingereicht worden sind.
    schlechte Technik > schlechte Laune


  7. Moderation

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    AW: neues Notebook - Linux

    Ich sehe schon, dass ist eine Wissenschaft für sich.

    Gibt es hier Erfahrungen mit Notebooks von Tuxedo .... die haben sich auf Linux spezialisiert und liefern mit vorinstalliertem Linux aus. Da hätte ich jedenfalls nicht das Problem der Kompatibilität und die sind erstaunlicherweise auch nicht wirklich teurer.

    Und mit meiner Wunschkonfiguration läge ich zwar über meinen 1.000 Euro, aber dafür hätte der Rechner dann auch wirklich alles. Sprich i7, 16 MB, zwei Festplatten, 1,5 kg, ausreichend Anschlüsse, mattes Display

    TUXEDO InfinityBook Pro 15 v5
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    Nie gehört, soll ein bayrischer Hersteller sein; Was auch immer das heißt. Die Tastatur sieht vom Layout her aus wie vom alten MacBook.

    Das Teil gibt es mit Tastaturbeleuchtung(!) und in rot, sehr geil!

    Test: https://www.pro-linux.de/artikel/2/1971/zwei-aktuelle-notebooks-im-vergleich-massenware-gegen-kleinserie.html
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    Linux, schön und gut. Aber spezielle Hardware eigens dafür beschaffen, wäre mir dann vielleicht doch zuviel Commitment.

    Ich hatte ja auch einige Jahre primär Linux. Aber dann reichte es mir eigentlich nicht mehr und als es dann ein massives technisches Problem gab (beim Update auf die Version mit Unity) musste ich doch wieder abspringen.
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  10. Moderation

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    AW: neues Notebook - Linux

    Der Bericht liest sich gut - und ja in rot gefällt es mir auch ausgesprochen gut.

    Windows würde auch problemlos darauf laufen - aber umgekehrt scheint es ja mit anderen Notebooks echt hakelig zu sein - und erstaunlicherweise ist es preislich gleichwertig, insofern finde ich es schon sehr interessant.

    Die eigentlichen Bauteile kommen natürlich trotzdem alle aus Fernost - aber in Deutschland montiert ist zumindest kein Fehler.
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