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    GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Guten Abend

    Ich schwöre dass ich keine Boulevard-Medien konsumiere, aber diese Zeitung mit diesem sagenhaften Artikel lag auf der Bank im Tram.

    Dank eines GPS-Chips in Verbindung mit einem Mobiltelefon konnte dieser Schweizer sein Fahrrad wiederfinden.

    Frédéric Marchand ortet gestohlene Velos dank Chip | Westschweiz | Blick

    Also meine Fahrrad wurde auch vor 2 Wochen gestohlen, ich habe zwar schon wieder ein neues, aber die Umtriebe und der Trennungsschmerz sind einfach zu gross, als dass ich dies schon wieder erleben möchte. Wer trägt sein Fahrrad schon jeden Abend in den Keller (Wendeltreppe), hat es vor jedem Haus ein Stahlrohr, wo man es dranbinden kann - nein. Installieren wir doch alle einen GPS-Chip.

    Hat jemand eine Idee, wie man das macht?

    Ich würde dann auch noch gleich einen an meinen Koffer hängen. Schon immer habe ich damit gerechnet, dass ich meinen Koffer dann irgendeinmal nicht mehr wieder auf dem Rollband finden würde bei der Ankunft, da jemand vor mir, vor der Kurve des Rollbands meinen geliebten Koffer entwendet hat.

    Recherchieren wir alle ein wenig und tragen dann zusammen? Wieso haben wir das nicht alle längst getan? Sicher schon fünf Fahrräder sind mir in meinem jungen Leben geklaut worden und jedes mal dieses Cabaret.

    Danke, LG, Ardona

  2. Moderation

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    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    So ein Chip braucht Strom, den kann er bei einem eBike ganz bequem aus dem Akku abzapfen. Und in dessen Steuerelektronik fällt er auch nicht weiter auf.
    Bitte diese Signatur nicht lesen!

  3. Inaktiver User

    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Mein Mann trägt tatsächlich jeden Abend sein Fahrrad in den Keller, da ihm schon drei (!!!) Fahrräder gestohlen wurden und beim jetzigen auch schon Spuren am Fahrradschloß waren.

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    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Ich weiß ja nicht, wie gelangen die Daten vom GPS Sender an dein Handy?! Enstehen bestimmt weitere Gebühren. Jetzt nochmal die Kosten für GPS Sender+Einbau+Mobilfunk+Schloss kaputt( wenn es weg ist ) ergeben zusammen ein nettes Sümmchen. Ist es nicht billiger,ein zweites Schloss,an das Rad zu hängen. Hängt jetzt natürlich vom Wert des Rades ab, aber Räder ab 500+ lässt man sowieso nicht draußen stehen.

  5. Inaktiver User

    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Ich überlege gerade: Navis und z.b. Pulsuhren arbeiten ja auch mit GPS, sind aber nicht an Mobilfunktarife gebunden. Und so ein PulsmessDings oder so ein neumodisches Datenarmband fällt am Fahrrad nicht unbedingt auf. Zum Auslesen gibt es Apps fürs Handy.

  6. Inaktiver User

    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Zitat Zitat von michaelX Beitrag anzeigen
    So ein Chip braucht Strom, den kann er bei einem eBike ganz bequem aus dem Akku abzapfen. Und in dessen Steuerelektronik fällt er auch nicht weiter auf.
    Den Akku lässt du doch nicht über Nacht draußen, dann hast du am nächsten Morgen auch zwei.

  7. Moderation

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    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Ohne Strom funktioniert jedenfalls keine GPS Ortung.
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    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Ich frage mich, was es einem nützt, einen GPS-Chip am Fahrrad zu installieren (mit entsprechender Stromversorgung) und nach Ortung möglicherweise nur den Rahmen oder dasTeil, an dem er angebracht ist, wiederfindet.

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    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Das ist durchaus ein Argument. Gute Räder werden ja meist zerlegt.
    Die Stromversorgung sollte aber ein kleineres Problem sein… es gibt Tracker, deren Batterie eine Zeitlang hält.
    ----------------------
    Viele Grüße
    Stephanie

  10. User Info Menu

    AW: GPS-Chip gegen Fahrradklau

    Ardonas verlinkter Artikel führt indirekt zum Ziel. Einfach mal nach SpyBike suchen:

    https://startpage.com/do/search?q=spybike&l=deutsch

    Mich interessierte eigentlich nur, wie das Stromversorgungsproblem gelöst ist. Die Bedienungsanleitung ist schon recht aussagekräftig. Cleveres Konzept, nur frage ich mich, wie das aus einem Blechcontainer herausgefunkt hat.

    Da hier noch über das Prinzip gerätselt wurde: Ein GPS-Empfänger kann nur Koordinaten ermitteln und "per Draht" weitergeben. Sie weiterzufunken kann wiederum einigermaßen bezahlbar nur über GSM (SMS) geschehen oder über UMTS (Daten ins Internet). Ob man die nun an das eigene Handy übermitteln lässt oder ob sie auf einem Tracking-Server zwischengespeichert werden ist nur eine Prinzipfrage. Möglicher Vorteil des Servers: Man kann der Polizei den direkten Zugriff einräumen.

    Gleichermaßen funktioniert das Tracking in der Endphase bei manchen Paketzustelldiensten. Der aktuelle Standort des Wagens wird einem auf einer Karte angezeigt, sobald der Fahrer nach Abgabe eines Paketes wieder zurückkehrt, denn es werden nicht nur die Sendungsdaten, sondern auch die GPS-Koordinaten "gefunkt". So kann man dem Zusteller hinterherhecheln, wenn er einen nicht angetroffen hat, oder seiner Anlieferung zuvorkommen, wenn man erst später dran ist. Spart ihm ja eventuell auch einen Weg...

    Früher gab's mal lage- und/oder erschütterungsabhängige Alarmanlagen für Fahrräder. Die erzeugten ein infernalisches Pfeifen wie ein Brandmelder, wenn jemand sich am Fahrrad vergriff. Da dann normalerweise immer weiter erschüttert wird, hört das auch nicht auf. Muss natürlich unkaputtbar am Fahrrad befestigt sein.

    Nebenbei: Startpage ist im Gegensatz zum Gockel eine ungeschwätzige Suchmaschine. Den benutze ich nur noch, wenn ich anders nichts finde.

    P.S.: Mein Fahrrad würde wahrscheinlich durch den Tracker eine derartige Aufwertung erfahren, dass es womöglich mit eher geklaut würde als ohne. Irgendwann wissen die Diebe ja auch, woran sie so ein Teil erkennen und ich frage mich zudem, ob das Prinzip nicht einfach "ausgehebelt" werden könnte. Muss mal mein Händi und mein Navi jeweils zur Folienkartoffel machen...

    Bei diesem Luxus-eBike aus dem Artikel dürfte das deutlich aufwändiger sein. Dto., überhaupt herauszubekommen, wie und wo es verpackt werden muss.
    Geändert von Cygnus (17.07.2014 um 23:11 Uhr)

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