habe ein acer aspire 5572 und wenn ich starte verbindet er sich nicht gleich mit WLAN. Muss ihn erst herunterfahren und neu starten, dann funktioniert es.
Weiß jemand Rat?
Bin kain Profi
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30.12.2011, 17:32
Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
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30.12.2011, 20:20
AW: Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
Das kann viele Ursachen haben. Da muß man vor Ort einen Blick drauf werfen. Vielleicht hast D aj einen Bekannten /Freund, der mal einen Blick riskiert.
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30.12.2011, 21:00
AW: Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
Hast du schon mal eine Zeit lang abgewartet, so 5 Minuten? Mein Router hier z.B. weigert sich in den ersten 2 Min überhaupt irgendwas zu tun.
Bitte diese Signatur nicht lesen!
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31.12.2011, 09:49
AW: Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
warten hilft nach Start nicht, da tut sich absolut nix. Wenn ich neu starte ist es allerdings so.
Werde mal einen Bekannten fragen, der kennt sich etwas aus.
Danke
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31.12.2011, 09:59
AW: Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
Und das ist immer und absolut jedes Mal so?
Ist das ein eingebauter WLAN Chip oder ein USB-Stick?Bitte diese Signatur nicht lesen!
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31.12.2011, 12:55
AW: Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
Das wichtigste vorab, die Einstellungen im Netzwerk (Drahtlosnetzwerk) deines Notebook müssen zu 100% übereinstimmend mit denen im Router/Modem sein.
Funkstandards:
WLAN-Router und WLAN-Adapter sollten heute mindestens den Funkstandard 802.11g mit der Bruttodatenrate von maximal 54 Mbit/s unterstützen. Unter optimalen Bedingungen liegt die erreichbare Netto-Datenrate allerdings nur wenig über der Hälfte dieser 54 Mbit/s.
Der etwas ältere Funkstandard 802.11b mit der Bruttodatenrate von maximal 12 Mbit/s (netto ca 6 Mbit/s) ist für schnelles DSL (16 Mbit/s) nicht mehr geeignet, und sollte dafür nicht mehr eingesetzt werden. Bei gemischtem Betrieb 802.11b+g bricht die Netto-Datenrate sogar bis auf 2 Mbit/s ein, deshab sollte man diesen tunlichst vermeiden.
Man darf allerdings nicht davon ausgehen, dass man immer die volle Speed von 802.11g, nämlich 54 Mbit/s, hat. Abhängig von den i.d.R. schwankenden Übertragungsbedingungen (Verbindungsqualität, Signalstärke), kann die Datenrate folgende Werte annehmen: 54 / 48 / 36 / 24 / 18 / 12 / 11 / 9 / 6 / 5,5 / 2 / 1 Mbit/s
Die Höhe der Übertragungsrate sollte man bei WLAN-Adapter immer auf 'Auto' setzen.
Hinweis: Ein USB 1.1-Anschluß arbeitet ebenfalls mit 12 Mbit/s und ist deshalb nur für WLAN-Adapter mit Funkstandard 802.11.b geeignet.
Frequenzen und Kanäle: (Siehe auch Wikipedia)
Gemäß dem Standard IEEE 802.11b bzw. 802.11g steht der WLAN-Anwendung eine Gesamtbandbreite von 60 MHz zur Verfügung. Ein einzelner WLAN-Kanal benötigt ein Frequenzband von 20 MHz Breite. Das bedeutet, dass lediglich 3 der 13 (Europa) Kanäle gleichzeitig ohne Einschränkungen, d.h. überlappungsfrei verwendet werden können. Diese drei Kanäle sind in Europa die Kanäle 1, 7 und 13. Der Mindestabstand für einen ungestörten Betrieb bei mehrerern WLAN-Netzen sind also 5 Kanäle.
Ferner ist zu berücksichtigen, dass die WLAN-Kanäle 9 und 10 nahezu identische Frequenzen wie haushaltsübliche Mikrowellenherde (2,455 GHz) aufweisen und dadurch zeitweilig ein vollständiger Verbindungszusammenbruch möglich ist.
Standort des Routers:
Das Funknetz hat die beste Leistung und Abdeckung, wenn der Router möglichst hoch und zentral plaziert wird, z.B. auf einem Regal. Die maximale Reichweite wird bei freier Sicht erreicht. Ein Ändern des Standortes kann erstaunliche Einflüsse auf die Funkverbindungen haben.
WLAN-Antennen und Reichweite:
Meist sind die WLAN-Router mit einer beweglichen Antenne ausgestattet. Es ist wichtig zu wissen, dass diese Antennen eine sogenannte Rundstrahlcharakteristik haben. In Längsrichtung zur Antenne wird praktisch nichts abgestrahlt, sondern hauptsächlich senkrecht zum Antennenzylinder, und das in alle Richtungen. Das gilt auch für den WLAN-Client, d.h. für den PC. Die Antennen des Routers und des PCs sollten deshalb so ausgerichtet werden, dass sie parallel zueinander liegen, und die Senkrechte zu beiden Antennen auf einer Linie liegen. Liegen also WLAN-Router und PC in 2 Stockwerken direkt übereinander, dann werden beide Antennen waagrecht ausgerichtet.
Kann man die Antennen am Router bzw. am PC auswechseln, dann kann man die Reichweite deutlich verbessern durch längere Stabantennen oder gar Richtantennen.
Beispiele siehe: 21byte.de
Neuere WLAN-Router unterstützen den vorläufigen Funkstandard Draft-n, arbeiten mit mehreren Antennen, und erreichen i.d.R. eine größere Reichweite. Dazu müssen allerdings auch die am PC oder dem Notebook verwendeten WLAN-Adapter diesen Funkstandard unterstützen.
Mit Repeatern, als sogenannte Reichweitenverlängerer kann die Reichweite eines Funknetzes ebenfalls erhöht werden. Der Repeater wird dazu räumlich zwischen Router und PC plaziert. Der Repeater empfängt das Funksignal des Routers und sendet es, quasi verstärkt, wieder weiter. Dasselbe gilt auch in umgekehrter Richtung. Bei Einsatz eines Repeaters sinkt die Übertragungsrate auf die Hälfte.
Benachbarte WLAN-Netze:
Nachdem WLAN so beliebt ist, haben dies natürlich auch häufig die Nachbarn. Beim Kauf von WLAN-Routern sind die meisten Router auf die Kanäle 9 oder 11 voreingestellt.
Funken aber 2 oder mehrere WLAN-Router auf demselben Kanal oder auf sich überlappenden Kanälen, dann beeinflussen sich die Funknetze gegenseitig und es kann zu schlechten, d.h. niedrigen Datenraten oder gar zu Verbindungsabbrüchen kommen.
Es empfiehlt sich deshalb, erst einmal festzustellen, ob und auf welchen Kanälen benachbarte WLAN-Netze arbeiten.
Oft kann dies mit dem WLAN-Monitor bzw. dem Verbindungs-Tool, das dem WLAN-Adapter i.d.R. beiliegt, festgestellt werden.
Ein gutes Tool ist der kostenlose NetStumbler (The award-winning wireless networking tool and the best source for your daily Wi-Fi, WiMAX, 3G and VoIP news. | NetStumbler). Der Netstumbler zeigt u.a. die Funkkanäle und die Stärke der Funksignale des eigenen WLAn-Netzes und der WLAN-Netze in der näheren Umgebung an.
Man wählt also einen Funkkanal aus, der möglichst einen Abstand von 5 Kanälen von den verwendeten Kanälen der benachbarten Router hat. Ist das aufgrund der zu vielen verwendeten Kanäle nicht möglich, dann orientiert man sich an den stärksten Funksignalen.
Absichern des WLAN-Netzes:
Es geht hier darum, das eigene WLAN vor Angriffen von außen oder vor unerwünschten 'Mitsurfern' zu schützen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die nach Möglichkeit parallel verwendet werden sollten.
- Änderung des Zugangspasswortes zum Router, da von den Hersteller häufig ein Standartpasswort oder kein Passwort eingestellt ist.
- Änderung des vom Hersteller standardmäßig verwendeten Netzwerknamens (SSID=Service Set Identifier), z.B. FRITZ!Box Fon WLAN 7170.
- Unterdrückung des Netzwerknamens, mit dem das Funknetz eindeutig identifizieren werden kann. Dazu wird im Router der Broadcast-Modus ausgeschaltet. Mit Spezialkenntnissen oder mit geeigneten Netzwerk-Sniffer (z.B. Kismet) kann die SSID aber leicht ermittelt werden.
- Beschränkung des Zugangs:
a) Jeder WLAN-Adapter hat eine eindeutige MAC-Adresse (MAC=Media Access Control), die zur eindeutigen Identifikation des Geräts im Netzwerk dient. In einem Router kann man die MAC-Adressen festlegen ("MAC Address Filter"), die auf den Router zugreifen dürfen. Auch dies ist nicht ganz sicher, da man mit geeigneter Software die MAC-Adressen eines Netzwerkadapters manipulieren kann.
b) IP-Adress-Bereich festlegen und begrenzen. Die meisten Router verwenden die IP-Adressen von 192.168.0.0 bis 192.168.255.255. Die vom DHCP-Server zu vergebende Adressen können auf wenige IP-Adressen reduziert werden.
c) Deaktivierung des DHCP-Servers und Vergabe von statischen IP-Adressen.
- Verschlüsselung des Funkverkehrs (Siehe eigen Abschnitt)
- Verwendung von WLAN-Richtantennen, denn auch dies reduziert die möglichen Fremdzugriffe.
Verschlüsselung des Funkverkehrs:
Über die Routeroberfläche und die Einstellungen im PC können verschiedene Arten der Verschlüsselung festgelegt werden:
- WEP-Verschlüsselung (Wireless Equivalent Privacy): Diese inzwischen veraltete und für Hacker leicht knackbare Verschlüsselung sollte möglichst nicht mehr verwendet werden. Wenn wegen entsprechenden WLAN-Adaptern nicht vermeidbar, dann sollte zumindest WEP 128 mit einem nicht leicht zu erratendem Schlüssel Verwendung finden.
- WPA-PSK-Verschlüsselung (Wifi Protected Access - Pre-Shared Keys): Diese Verschlüsselung, manchmal auch WPA-Personal genannt, ist deutlich sicherer als WEP, kann inzwischen aber mittels Brute-Force-Methoden oder Wöterbuchattacken ebenfalls geknackt werden.
Diese Verschlüsselung kann in verschiedenen, untereinander nicht kompatiblen Arten auftreten. Man unterscheidet WPA-PSK mit TKIP (Temporal Key Integrity Protocol), und WPA-PSK mit AES (Advanced Encryption Standard).
- WPA2-PSK, das als Nachfolger von WPA betrachtet werden muß. Die Verschlüsselung erfolgt hier nach dem Advanced Encryption Standard (AES).
Hinweis: Ein WLAN-Router, der ausschließlich mit WPA2-PSK verschlüsselt, kann mit einem WLAN-Adapter, der nur WPA-PSK (TKIP) oder WPA-PSK (AES) unterstützt, selbst bei übereinstimmenden SSID und Passwort keine Verbindung aufnehmen. Es ist darauf zu achten, dass alle im Netzwerk verwendeten Geräte entweder mit mit WPA-PSK (TKIP) oder mit WPA2-PSK arbeiten.
Es soll hier nicht unerwähnt bleiben, dass eine Verschlüsselung des Funkverkehrs die Übertragungsraten reduziert, bei WPA können das dann gerne ca 20% weniger sein.
Und wenn dann plötzlich nichts mehr geht?
Hier haben sich folgende Schritte bewährt:
- Den Router für ca 10 Sekunden vom Netz trennen, gegebenenfalls Netzstecker ziehen, und wieder hochfahren.
- Reparieren der WLAN-Verbindung am PC: Mit der rechten Maustaste auf das Symbol "Drahtlose Netzwerk- verbindung" rechts unter in der Taskleiste von Windows klicken und die Option "Reparieren" auswählen.
- Den WLAN-Router per Reset auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. In diesem 'Notfall' sind alle Einstellungen gelöscht und der Router muß komplett neu eingerichtet werden.
- Beim Router die jeweils neueste Firmware herunterladen und einspielen (=Firmware-Update).
- Bei den WLAN-Adaptern die neuesten Treiber herunterladen und installieren.
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31.12.2011, 14:31
AW: Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
Bis auf den letzten Absatz hat ihr das vermutlich mal gar nicht geholfen.

Wenn mein Auto nicht anspringt hilft ein Vortrag über Kennfeldzündsetuerung auch nicht.Bitte diese Signatur nicht lesen!
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31.12.2011, 15:08
AW: Laptop verbindet sich nicht mit WLAN
michaelX hat Recht, habe äußerst wenig von FDW s Ausführungen verstanden (bin begeistert von soviel Wissen). Jedenfalls Mbps wird mit 54 angezeigt und auf auto stand es auch nicht sondern auf standard, habe es geändert. Der Router steht 1 Etage unter mir. Wird jetzt umgestellt und dort soll WLAN problemlos funktionieren.
Nochmal DANKE und irgendwie werd ich eine Lösung finden oder ein echter Fachmann


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