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  1. Inaktiver User

    AW: Suchtcharakter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    squaw, es gibt in unseren Augen keinen Grund, Seawasp persönlich anzugreifen. Bitte bleiben Sie sachlich.

    Viele Grüße
    das Brigitte.de-Team
    Das sollte kein persönlicher Angriff sein - nur ein Anmerken, dass man anderen ihre Meinung auch lassen soll und nicht im Keim zu ersticken vermag. Freie Meinungsäußerung - oder habe ich mich da geirrt?

    Ebenfalls viele Grüße
    von squaw

  2. Inaktiver User

    AW: Suchtcharakter?

    jetzt bin ich auch mal wieder da

    arinja, ich seh das problem mit dem trinken genauso wie elch und seawasp.
    erstmal, dass deine problembeschreibung sehr nach "nicht alleine sein können" klingt (was ich durchaus verstehen kann) und zweitens, dass eine reine reha alleine nicht ausreicht. hast du gar keine nachbehandlung gehabt?

    ein guter freund von mir ist auch trockener alkoholiker, er hat im sommer letztes jahr neun wochen reha gemacht, aber ist seitdem noch immer 1x die woche zur ambulanten therapie und geht zusätzlich noch zu den anonymen alkoholikern, ich bin mir ziemlich sicher, dass er ohne diese nachbetreuung rückfällig geworden wäre, so ist er jetzt schon seit über 1,5 jahren trocken.

    zur bekämpfung von der rauchsucht kann ich leider keine hilfreichen tipps geben, sonst hätte ich sie wohl selber schon besiegt

    lg juli

  3. Inaktiver User

    AW: Suchtcharakter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das sollte kein persönlicher Angriff sein - nur ein Anmerken, dass man anderen ihre Meinung auch lassen soll und nicht im Keim zu ersticken vermag. Freie Meinungsäußerung - oder habe ich mich da geirrt?

    Ebenfalls viele Grüße
    von squaw
    Warum bleibst Du dann nicht bei der Sache, und begründest argumentativ Deine Position, statt user, die Sachargumente verwenden, persönlich abzuwerten? HAST Du keine Argumente?

    Dann will ich Dir gern schreiben, warum ich esoterische Erklärungen in Hinblick auf Süchte nicht nur irrelevant, sondern kontraproduktiv finde.

    Wenn ich ein Sucht-Problem auf ein Sternzeichen reduziere, füttere ich damit einen sehr mächtigen Suchtbegünstiger: Ich gehe aus der Eigenverantwortung, schiebe etwas auf äussere Umstände. Für sein Sonnenzeichen, für seine VERANLAGUNG kann ein Mensch ja nichts, das ist Schicksal. Die arme Elisabeth Taylor konnte gar nicht anders, sie MUSSTE Alkoholprobleme bekommen, schliesslich ist sie eine Fischefrau .

    Auf der anderen Seite kann ein solches Argument möglicherweise missbraucht werden, um sich - ebenfalls ein weitverbreitetes Problem im Rahmen des Suchtkontextes - selbst nicht eingestehen zu müssen, dass man möglicherweise abhängig ist. Schliesslich ist man ja eine vernünftige Jungfrau, ein kühler Steinbock, ein souveräner Löwe. Dass Dennis Quaid (Geburtstag im April) ein ernsthaftes Suchtproblem hatte, oder Keith Urban (Oktober) ist also nur ein Gerücht. Das KANN gar nicht sein - sind doch alles keine Fische.

    Was mich aber besonders ärgert an solchen Erklärungsversuchen, die darüber hinaus meist völlig daneben liegen, ist dies:

    Welcher Lösungsansatz sollte sich aus der Erkenntnis ergeben, dass Sucht mit dem Sonnenzeichen zusammen hängen könnte?

    Ich wüsste keinen einzigen. Leider können wir nicht zurück in die Gebärmutter kriechen und ein unproblematischeres Geburtsdatum reklamieren.

    Ach ja - ich bin übrigens Fisch, und blöderweise will meine ganz individuelle, astrologisch aber vermutlich total irrelevante Biologie so überhaupt keine Süchte entwickeln. Ich bin schlicht nicht der Typ, und das, obwohl ich Likör im Haus habe und nicht angstfrei bin.

    Ich erlaube mir daher weiterhin gelassen, Astrologie in diesem Zusammenhang für Humbug zu halten.

    Grüssle
    Seawasp

  4. User Info Menu

    AW: Suchtcharakter?

    Wow! Ganz toll begründet und formuliert.

    Und das bei einer so hanebüchenen These und einer Beleidigung von Seiten der Userin, dass ich persönlich wohl auch nur geschrieben hätte, was für ein riesengroßer Mumpitz diese Sternzeichen-Begründung ist.

    Hut ab!
    Umwege erhöhen die Ortskenntnis.

  5. Inaktiver User

    AW: Suchtcharakter?

    Also irgendwie bin ich auch wohl falsch verstanden worden.

    Habe lediglich angedeutet, dass mir so etwas in meinem Umfeld aufgefallen ist.
    Auch habe ich geschrieben, dass die Alkoholsucht eher zum Vorschein kommt, wenn man es in der Familie vorgelebt bekommen hat.

    Sorry bin kein Akademiker - hab nur die mittlere Reife. Werde mir Gesprächspartner suchen, die sich nicht zu sehr in die Sucht zu abgehobenen Worten verstricken.

    Alles Gute
    von squaw

  6. User Info Menu

    Rauchen aufhören

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    naja, ich hab schon ziemlich oft versucht mit dem rauchen aufzuhören. mit nikotin-kaugummis, einem 5-stunden-seminar, 3 verschiedenen büchern hab ichs bisher probiert
    Liebe urban_solitude,
    aus persönlicher Erfahrung kann ich die Kurse "Rauchfrei in 10 Schritten" sehr empfehlen, die von der Bundeszentrale für Gesundheit entwickelt wurden. Frag am besten deine Krankenkasse, wo der nächste Kurs angeboten wird. Du kriegst auch rückwirkend einen Großteil der Kosten erstattet und zwar unabhängig vom Erfolg.

    Nur Nikotinkaugummis oder die Lektüre von Büchern reicht bei den meisten Rauchern einfach nicht - da sollte man sich nichts vormachen und/oder sich unrealistische Ziele setzen.

    Viel Glück wünscht
    Umtali (seit 2 1/2 Jahren rauchfrei und darüber sehr, sehr glücklich)
    Wer nicht genießt, wird ungenießbar. (K. Wecker)

  7. 15.04.2008, 20:42

    Grund
    Beleidigung, bitte NUBs beachten.

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