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    Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    [editiert]

    Zuletzt hatte ich 2000 mg am Tag genommen. Und als ich kein Tramadol mehr hatte (Ich hatte vergessen, Nachschub zu bestellen), hatte ich Schweißausbrüche, Herzrasen und konnte nicht schlafen. Ich hatte sogar eine oder zwei Schlaftabletten (Benzo) genommen, ohne dass diese eine wirkung hatten. Was hilft dagegen und woher kommt das?

    Anuschka
    Geändert von mkr (23.05.2021 um 11:09 Uhr) Grund: Diese genaue Beschreibung ist fehl am Platz

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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Du brauchst die Hilfe eines Suchtmediziners.

    Que sera sera...

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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Wer verschreibt dir denn das Tramadol? Das ist immerhin ein Opioid, und so wie du es beschreibst, nimmst du über längere Zeit eine ziemlich hohe Dosis.

    Gegen welche Art von Schmerzen hast du es verschrieben bekommen?
    Ist die Einnahme ärztlich abgeklärt?

    "Gern" Opioide zu nehmen klingt schon ziemlich seltsam.
    dodadadiamoisongdesisahoidaso!
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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Zitat Zitat von Elfenseeschwalbe Beitrag anzeigen
    Du brauchst die Hilfe eines Suchtmediziners.

    Oder so, ja.
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  5. 22.05.2021, 00:18

    Grund
    AGB Verstoß

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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Zitat Zitat von czepoks Beitrag anzeigen

    Ich habe oft Kopfschmerzen und das ist wie gesagt von dem Arzt abgesegnet.

    Anuschka
    Da scheint mir Tramadol ein ziemlicher Overkill zu sein! Zumal die empfohlene Tagesdosis 400mg beträgt - du nimmst also das Fünffache. Macht dir das keine Sorgen?

    Wann warst du denn das letzte Mal persönlich in einer Arztpraxis?
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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Du bist ganz offensichtlich Opioid-abhängig. Die „normale“ Tramaldosis geht normalerweise nicht über 300, max. 400 mg hinaus.

    Schmerzmittel können außerdem einen Medikamentenkopfschmerz auslösen.

    Irgendein „Arzt“ aus dem Netz verschreibt dir so viele Tramal-Tabletten, dass du auf 2000 mg am Tag kommst? Der Mann gehört vor den Kadi!

    Such dir Hilfe! In D vor Ort. Bei einem Suchtmediziner oder Schmerztherapeuten oder einem Neurologen/ Psychiater.

    Bitte

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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Du bist opiatabhängig. Bei primären Kopfschmerzen wie Spannungskopfschmerz oder Migräne sind Opiate auch nicht besonders gut wirksam. Sprich mit Deinem Hausarzt wegen eines stationären Entzuges. Die Symptome die Du hattest waren typisch für einen Opiatenzug.

  9. Moderation

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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Ich schließe wegen Moderationsbedarf.

    Utetiki
    Moderation
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*

  10. VIP

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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Ich verschiebe den Strang ins Suchtforum.
    Grüßlis
    mkr

    ________________________________

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    AW: Entzugserscheinungen Schmerztabletten?

    Die von dir beschriebenen Symptome sind normale Entzugssymptome, wenn ein regelmäßig eingenommenes Opioid ausgesetzt wird.

    Jeder, der Opioide regelmäßig nimmt, ist gewissermaßen abhängig und hat dann bei einem Auslassen die selben Entzugssymptome wie ein Heroinabhängiger.

    Der Unterschied zum Junkie ist, dass medizinisch notwendige Opioide im besten Fall von einem erfahrenen Arzt verschrieben werden und der Patient durch das genaue Einhalten des Therapieplans nicht unkontrolliert abhängig wird. Die Dosierung und der Zeitpunkt der Einnahme sollten also nie schwanken.

    Dass du bisher keine Entzugssymptome kennst, ist ein Hinweis darauf, dass du dich immer an die Verordnung deines Arztes gehalten hast.
    Zu einer guten Schmerztherapie gehört allerdings auch, dass sich der Patient rechtzeitig um eine neue Verordnung kümmern muss.
    Ein Ausgehen der Medikamente und dann später wieder damit beginnen, kann den Weg in eine unkontrollierte Sucht bereiten.

    Tramadol ist ein niederpotentes Opioid und normalerweise beträgt die Tageshöchstdosis 400 mg. Höhere Dosen sind eigentlich nur bei einer Tumorbehandlung üblich bzw. wird dann eher auf ein hochpotentes Opioid umgestiegen, wenn die Dosierung bei den niederpotenten zu hoch wird, weil es sonst nicht wirksam wäre.
    Die von dir angegebenen 2000 mg erscheinen mir sehr hoch und können auf Dauer wahrscheinlich belastend für deinen Körper sein. Lass dich doch mal beraten, ob es nicht die Möglichkeit gibt, mit einem anderen Opioid effizienter in niederer Dosierung vorzugehen.

    Im Rahmen einer Schmerztherapie habe ich einmal für ein halbes Jahr und Jahre später noch mal ein dreiviertel Jahr ein hochpotentes Opioid genommen. Während der Einnahme habe ich mich peinlich genau an die Anweisungen des Arztes gehalten.

    Beim ersten Mal habe ich es allerdings auf eigene Faust abgesetzt, was man nie tun sollte. Zwei Tage hatte ich die von dir beschriebenen Entzugssymptome. Zusätzlich fühlte es sich an, wie eine Erkältung (ständiges Laufen der Nase). Außerdem konnte ich meine Beine nicht mehr still halten (was Schlafen unmöglich machte) und ich hatte Durchfall.

    Beim zweiten Mal habe ich das Opioid nach Absprache mit dem Arzt langsam ausgeschlichen und hatte keine Entzugssymptome.

    Ich kann dir raten, wenn du weiter Schmerzmittel benötigst, dich in Behandlung eines Schmerztherapeuten zu begeben (falls du es noch nicht bist). Auch wenn die Wartezeiten länger sind: hier erhältst du sehr kompetente Begleitung bei einer Schmerztherapie. Zudem achten Schmerztherapeuten immer auf eine multimodale Therapie, die nicht nur das Verschreiben von Medikamenten beinhaltet, sondern auch andere Bausteine integriert.
    Geändert von Blumenfrau11 (23.05.2021 um 13:43 Uhr)

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