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    AW: Ich trinke zuviel!

    Frohes Neues Jahr!
    Eva-Lilith, das hast du toll gemacht!

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    AW: Ich trinke zuviel!

    Und: Hör nicht auf die Unkenrufe von einigen wenigen (Männern) hier. Ein Schritt nach dem anderen - so hat es bei mir auch geklappt! Nüchtern leben will gelernt sein.

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    AW: Ich trinke zuviel!

    Ich danke Euch für die lieben und aufmunternden Worte!

    Und wenn ich die Silvesternacht schaffe, schaffe ich auch den Rest der Woche. Dann ist das 1. Ziel erreicht. Dann sehe ich weiter. Nehme mir dann die nächste Woche vor, evtl. 14 Tage. Aber das sehe ich dann.
    Den ganzen Januar ohne Wein wäre schon ein guter Erfolg. Aber einen Schritt nach dem anderen.
    Ich sehe mich auch nicht unbedingt als süchtig, mehr als Gewohnheitstrinkerin.

    Und noch eine Frage an die Skeptiker: Wollt Ihr mir vermitteln, dass ich es sowieso nicht schaffe? Ihr kennt mich doch gar nicht. Es ist noch nicht zu spät. Meine Einsicht ist da, und das ist der 1. und wichtigste Schritt.
    Mit dem Rauchen hat es geklappt, und aus einer unglücklichen Beziehung habe ich mich nach über 20 Jahren auch selbst befreit.
    Ich kann stark sein wenn ich muss!

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    AW: Ich trinke zuviel!

    Zitat Zitat von vloubout Beitrag anzeigen
    Liebe TE,

    vielleicht kann es dir helfen, dir ein anderes Abendritual zuzulegen. Für mich hört sich das so an, als ob das abendliche Trinken für dich eine Belohnung für den Tag darstellt, weil du nur abends trinkst und auch immer dasselbe.

    Würde dir ein Puzzle, eine Handarbeit oder ähnliches gefallen? Oder was kochen, ohne Alkohol? Oder frisches Brot backen? Oder bügeln und putzen?

    Du hast gesagt, deine Hände müssen immer beschäftigt sein.

    Leg dir für morgen Abend was zurecht, was deine Hände beschäftigt und nichts mit der Weinflasche zu tun hat. Und dann konzentriere dich da drauf.
    Ganz genau so ist es! Zur Belohnung ein Gläschen Wein. Ist ja auch ok. Wenn es bei dem einen bliebe...

    Da muss etwas anderes für her. Vielleicht heißer Kakao mit Sahne :-)
    Und dann schneide ich mir einen Apfel in kleine Spalten. Immer wenn ich sonst zum Glas greife, schiebe ich mir ein Stückchen Apfel in den Mund. Der ist gesünder und hat weniger Kalorien.

    Bügeln und putzen finde ich doof am Abend, aber mein Strickzeug kann ich mal wieder vorkramen.

    Irgendwann hab ich mal einen Kurs in Kalligraphie belegt. Die Federn und schönes Papier habe ich noch da...

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    AW: Ich trinke zuviel!

    Zitat Zitat von Eva-Lillith Beitrag anzeigen
    ... Ich sehe mich auch nicht unbedingt als süchtig, mehr als Gewohnheitstrinkerin.
    ...
    Wenn das "Gewohnheitstrinken" aber soweit ausartet, dass es jeden Abend stattfindet, um einen gewissen Pegel zu erreichen, ist das für meine Begriffe nicht weit von Sucht entfernt. Wie definierst Du für Dich Gewohnheitstrinken?

    Ich finde Deinen Vorsatz, jetzt das Trinken sein zu lassen für einen gewissen Zeitraum aber übrigens toll und bin da überhaupt nicht skeptisch. Ich drücke Dir sehr die Daumen, dass Du es schaffst .

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    AW: Ich trinke zuviel!

    Eva-Lillith,

    du stehst wahrscheinlich vor der gleichen Situation wie ich: ich trinke auch sehr gern Rotwein, Weisswein und Prosecco. Und habe immer (fast jeden Tag) mindestens 1-2 Gläser getrunken, wenn eine Party am Wochenende war, auch gern mal mehr. Irgendwann habe ich bemerkt, daß ich in ein Muster hineinrutsche: ich habe mir nach einem stressigen Arbeitstag bereits auf dem Heimweg in der U-Bahn vorgestellt, wie ich mir gleich zuhause erst mal ein schönes Glas Rotwein genehmigen werde Meist waren es dann eher Zwei!

    Und ich habe festgestellt, daß es mir mit der Zeit immer schwerer fiel, das Glas Wein mal für 1 oder auch 2 Tage wegzulassen. Ich habe sicherlich an 6 von 7 Wochentagen abends was getrunken.
    Jeden Morgen habe ich mir vorgenommen, für diesen Tag den Alkohol mal wegzulassen, es ist mir oftmals nicht gelungen. Wahrscheinlich auch, weil ich durch das Weintrinken auch sofortigen Entspannungseffekt hatte.
    Also es hat mir schon, ich würde jetzt nicht sagen "Angst", aber doch Sorgen bereitet, weil abzusehen war, daß es demnächst auch 3 Gläser werden würden.
    Dann habe ich irgendwann ein für mich sehr probates Mittel gefunden. Das, was hier jemand schon schrieb, nämlich: Unterbrich! Ich habe dann vor 3 Jahren (gemeinsam mit meinem Mann) und noch ein paar Freunden begonnen, den "dry january" durchzuziehen! Also ab 1. Januar bis einschliesslich 31.Januar wird nichts getrunken. Das bekommt uns beiden so dermassen gut, daß wir das jedes Jahr immer weiter gemacht haben. Die Ergebnisse: viel besserer Schlaf, bessere Laune und mehr Energie lassen mich diese 4 Wochen gut und gern durchhalten. Und danach gehe ich definitiv bewusster mit meinem Weinkonsum um. Was ich mir auch seit ca. einem Jahr angwöhnt habe, ist nur noch limitiert zu trinken, also immer pro Woche 3 alkfreie Tage einzulegen, was mir auch gut gelingt.

    Jetzt bist du ja mittendrin, ich glaube das Durchbrechen, der Einstieg ist immer am schwierigsten. Bin ja seit heute auch gerad wieder dabei. Da wir gestern (coronabedingt) ein sehr ruhiges Sylvester zuhause hatten und ich über den ganzen Abend nur wenig getrunken habe, fühle ich mich heute fit. Der "dry january" kann beginnen...

    Alles Gute für dich, daß du es schaffst! Und allen hier ein schönes und glückliches neues Jahr!

    L.G. Kath.

  7. Inaktiver User

    AW: Ich trinke zuviel!

    Liebe Eva-Lillith der Anfang ist gemacht.
    Ich habe damals im Strang Tag 1 ohne Alkohol angefangen zu schreiben.
    Ich wollte nur mal 30 Tage ohne Alkohol schaffen.
    Jetzt trinke ich schon seit 5 Jahren keinen Tropfen mehr.
    Mir ist beim schreiben und lesen bewusst geworden, dass ich mit Alkohol nicht mehr umgehen kann.
    Meine Bremse ist kaputt, ich kann nicht kontrolliert trinken.
    Ich hab’s probiert , die Alkoholfreien Tage haben zwar geklappt
    Aber mit einer riesigen Anstrengung und immer nur mit dem Gedanken
    Wann kann ich endlich wieder trinken
    Du kannst ja mal ein wenig quer lesen im Strang
    Tag 1 ohne Alkohol
    Alles Gute für Dich .

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    AW: Ich trinke zuviel!

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Wenn das "Gewohnheitstrinken" aber soweit ausartet, dass es jeden Abend stattfindet, um einen gewissen Pegel zu erreichen, ist das für meine Begriffe nicht weit von Sucht entfernt. Wie definierst Du für Dich Gewohnheitstrinken?

    .
    Gewohnheit ist für mich etwas das ich häufig tue, einfach weil ich es immer so mache ohne darüber groß nachzudenken. Wenn ich darüber nachdenke und es wirklich möchte kann ich es sein lassen und / oder es ändern. Mit etwas Willensstärke und genügend Selbstreflektion bekommt man das allein hin.

    Sucht ist für mich, wenn ich etwas immer wieder tue und selbst wenn ich es wirklich will nicht mehr sein lassen kann. Eine Sucht kann man mit professioneller Hilfe in den Griff bekomme. Sie bleibt aber ein Leben lag bestehen.

    Sicherlich sind die Übergänge fließend. Deshalb sollte man aufpassen, dass man nicht in die Sucht abgleitet. Denn dann wird man vermutlich sein Leben lang entweder immer "Saufen" oder man darf nie wieder ein Gläschen trinken. Je nachdem ob man es schafft davon loszukommen oder eben nicht. Ein lebenslanger Kampf wird es aber wohl im Falle einer Sucht immer bleiben.

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    AW: Ich trinke zuviel!

    @ Kath.

    Ich sehe da tatsächlich einige Parallelen. Auch ich freue mich nach einem anstrengenden Tag auf mein Gläschen Wein. Und dann werden es trotz aller guten Vorsätze mehr....
    Die Unterbrechungen sind sicher gut und nützlich. Sie erfordern keine lebenslange Abstinenz, aber doch einen sehr bewussten Umgang mit unserem Lieblingsfeind.

    @ Zombie:
    Ich habe mal in dem Strang gelesen und werde es sicher noch ein paar Mal tun. Ist ja sehr viel Text. Und gute Anregungen.
    So werde ich mir einen einseitigen Jahreskalender zulegen und jeden Tag "ohne" in grün, die Tage mit 1 bis 2 Gläsern in orange und die unkontrollierten Tage in rot markieren. So habe ich immer vor Augen wie es um mich steht.

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    AW: Ich trinke zuviel!

    Auch gestern habe ich keinen Tropfen Alkohol getrunken.

    Zwar war ich mal kurz in Versuchung (mein Ex hatte sich gemeldet, und danach war ich für eine Weile ziemlich durch den Wind.

    Aber zum Glück hatte ich alles in den Keller gebracht, und so stand keine Flasche griffbereit.

    Da habe ich mir zwei Pralinen gegönnt und bin anschließend mit meinem Hund noch eine Runde gelaufen. Das hilft immer :-)

    Kommt gut durch den Tag

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