Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 19
  1. User Info Menu

    Entzugserscheinungen?

    Hallo zusammen….

    so, nun ist es soweit, ich muss mich leider der Wahrheit stellen und mir eingestehen, dass ich ein Problem habe mit dem Trinken.

    Ich bin 45, habe einen tollen Job, aber seit ca. 3 Jahren trinke ich immer wieder viel zu viel. Anfangs in „schweren Zeiten“, Katze starb, Trennung nach langer Beziehung usw. Und seit einem Jahr trinke ich täglich, also jeden Abend, 2 Gläser Wein und manchmal auch mehr.

    Gestern wollte ich mit dem Kochen des Abendessens beginnen, wobei ich beim Gemüse schnippeln immer schon den ersten Wein trinke, und hatte keinen Wein da. Und radelte dann nochmal zum Supermarkt. Heute morgen dachte ich darüber nach und stellte fest, dass das schon Suchtverhalten ist. Das machte mir Angst, ich will keine Süchtige sein (also jedenfalls nicht noch mehr, ich rauche auch), ich will auch keine Angst haben, dass man es riechen kann oder überraschend Besuch kommt und dann stehen da noch zwei leere Weinflaschen in der Altglas-Ecke.

    Ich habe auch ziemlich zugenommen, mir passen die Hosen und Oberteile nicht mehr, alles ist zu eng und kniepst. Das hab ich erst gar nicht mit dem Alkohol in Verbindung gebracht, aber es ist wohl nicht zu leugnen.
    Das ist eigentlich auch ganz gut, so habe ich nun doppelte Motivation, meine Gesundheit und die Eitelkeit.

    Ich hab ein wenig gelesen, und was mir Angst macht, sind eventuelle Entzugserscheinungen. Ich kann schwer einschätzen, ob es jetzt schon welche geben könnte? Könnt ihr mir berichten, wie es bei euch war, wenn ihr das Saufen aufgegeben habt?

    Viele Grüße!

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Entzugserscheinungen?

    Also wenn du es nicht einschätzen kannst, wie soll das denn ein Anderer?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass du hier eine Ferndiagnose bekommst.
    Nur so viel von mir: Ein kalter Entzug kann sehr gefährlich sein!
    Ich rate dir dich einem Arzt anzuvertrauen. Der kann dich medikamentös unterstützen.
    Winkewinke

  3. User Info Menu

    AW: Entzugserscheinungen?

    Bei zwei Gläsern Wein am Tag wirst du keine Entzugserscheinungen bekommen. Auch nicht bei drei. Ignorier die Unkenrufe.
    Alles Gute!

  4. User Info Menu

    AW: Entzugserscheinungen?

    Von mir auch alles Gute. Kann mir auch nicht vorstellen, dass es körperlichen Probleme geben wird.

    Geh doch mal zu einem Treffen der Anonymen Alkoholiker. Die gibt’s quasi fast in jedem Ort.

    Oder schreibe mal hier im Strang der Ex Alkoholiker mit. „Ich muss aufhören mit dem Alkohol“ Die haben wirklich viel Ahnung.
    Ab und zu lese ich da auch mal mit. Vielleicht meldet sich hier noch jemand, zb Zombie oder Lyanna. Die könnten Auskunft geben.

    Ich glaube am Wichtigsten ist Deine Entscheidung aufzuhören. Bestärken kannst Du Dich durch den Satz:“Gerade heute trinke ich nicht.“
    Damit bringst Du Dich durch den Tag. Oder Du nimmst Dir vor erst mal eine Woche oder vier Wochen nicht zu trinken.

  5. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    Moment mal:
    Wir reden hier von zwei Glas Wein am Abend.
    Dabei von Entzug zu reden ist ein Witz.

    Überhaupt:
    Hier das Suchtszenario abzufahren erscheint mir schon etwas übertrieben.
    Und bei zwei leeren Weinflaschen in der Altglasecke würde ich mir als Besucher gar nichts denken.

  6. User Info Menu

    AW: Entzugserscheinungen?

    Zitat Zitat von CaroCaro75 Beitrag anzeigen
    Bei zwei Gläsern Wein am Tag wirst du keine Entzugserscheinungen bekommen. Auch nicht bei drei. Ignorier die Unkenrufe.
    Alles Gute!
    Nun jedenfalls keine körperlichen. Psychische schon. Also: gedankliche Einengung auf Alkohol; Gereiztheit, wenn nichts da o.ä.; Unruhe und Niedergestimmtheit. Doch das kriegst Du hin. Entscheide Dich! Die Freude, wenn Du nichts getrunken hast wird schnell kommen. Motiviere Dich, indem Du Dir überlegst, wozu Du auf Alkohol verzichten willst.
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

  7. User Info Menu

    AW: Entzugserscheinungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Moment mal:
    Wir reden hier von zwei Glas Wein am Abend.
    Dabei von Entzug zu reden ist ein Witz.
    ...denken.
    Dann ist es doch überhaupt kein Problem mal ein paar Tage zu verzichten.

  8. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Moment mal:
    Wir reden hier von zwei Glas Wein am Abend.
    Dabei von Entzug zu reden ist ein Witz.

    Überhaupt:
    Hier das Suchtszenario abzufahren erscheint mir schon etwas übertrieben.
    Und bei zwei leeren Weinflaschen in der Altglasecke würde ich mir als Besucher gar nichts denken.
    Das ist eine gefährliche Einschätzung, insbesondere für die TE, denn sie animiert sie dazu, ihre eigenen Warnsignale zu missachten.

    Sucht bedeutet nicht, viel trinken zu müssen. Süchtig ist auch ein Mensch, der JEDEN Tag Alkohol trinkt und nervös wird, wenn er mal keinen Alkohol im Haus hat. Wer also immer eine Bierkiste vorrätig haben muss und jeden Tag Bier trinkt, wer es nicht schafft, auch mal ein paar Wochen ohne Probleme komplett zu verzichten, der HAT ein Suchtproblem.

    Ob ein Organismus mit Entzugserscheinungen reagiert, ist hier nicht prognostizierbar. Darüber hinaus bilden Körper, Geist und Psyche eine Einheit - auch Entzugssymptome wie Unruhe, Angst, die Unfähigkeit, sich auf etwas anderes als den Mangel zu konzentrieren beispielsweise sind daher "körperlich" und können für die Betroffenen sehr quälend sein.

    @kleinmithut: Du fühlst Dich unruhig und unwohl. Du bemerkst, dass etwas sich für Dich im Kontext Alkoholkonsum nicht mehr stimmig anfühlt. Bitte nimm das ernst und vor allem: FREUE Dich darüber, dass Du so feine Antennen hast und nicht darüber hinweg gehst.

    Ob und welche Symptome sich bei Dir einstellen (oder auch nicht), ist kaum prognostizierbar. Ich finde es aber super, dass Du auf Dich schaust und Dir nun eine Pause verordnest. Bleib dran! Solltest Du merken, dass Du damit überfordert bist und es nicht schaffst, Zeitraum X, der ein paar Wochen umfassen sollte, ohne Alkohol gut leben zu können, so such Dir Unterstützung, z.B. bei den AA.

    Du packst das!!
    Geändert von Inaktiver User (13.09.2020 um 10:35 Uhr)

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Entzugserscheinungen?

    Ich finde diese Verharmlosung furchtbar!
    Nein, es ist NICHT im Rahmen - geschweige denn, gesund - , jeden Tag mindestens 2 Gläser Alkohol zu sich zu nehmen!

    Die TE sieht sich in die Sucht abdriften. Sie hat Angst, was passiert, wenn sie plötzlich aufhört zu trinken! Kann man das BITTE mal ernst nehmen?

    Mich ärgert diese Verharmlosung maßlos!
    Dieses "das gehört doch dazu, das muss man sich doch gönnen" macht mich so richtig wütend!

    Wer das riesengroße Pech hatte, in einer Familie voller "entspannter" (HA HA HA) Alkoholiker aufzuwachsen, kann ein Lied davon singen!

  10. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Dieses "das gehört doch dazu, das muss man sich doch gönnen" macht mich so richtig wütend!
    Das hab ich hier aber nirgendwo gelesen.

Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •