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  1. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen
    Dann ist es doch überhaupt kein Problem mal ein paar Tage zu verzichten.
    Genau so ist es.
    Wenn die TN die Erfahrung gemacht hat, dass ihr das sehr schwer fällt, dann besteht in der Tat Handlungsbedarf.
    Sie hat aber nicht geschrieben, dass sie das probiert hat sondern sich an den zwei Flaschen in der Altglasecke und an den zwei Gläsern täglich festgehalten.

    Im Grunde wollte ich herausfinden, ob sie überreagiert oder ob es Hinweise gibt, von denen sie nicht schreibt, die aber wichtig sind.

  2. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    Zitat Zitat von kleinmitHut Beitrag anzeigen
    Könnt ihr mir berichten, wie es bei euch war, wenn ihr das Saufen aufgegeben habt?

    Viele Grüße!
    kann ich dir nicht sagen, da ich weder mit saufen angefangen habe noch es aufgegeben habe.

    medizinisches gut erklärt findest du auf net.doktor punkt deee eee.

    wenn du wirklich dein alkohol-konsum-verhalten überdenkst- sind dir entzugserscheinungen wumpe- denn dann willst du da raus.

  3. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    @Oktoberin,
    Ich bin nicht in einer Familie von Alkoholikern aufgewachsen und leiste mir dadurch eine entspannte Haltung.
    Ich komme aus einer Familie mit französich-belgischen Wurzeln, und da ist das Glas Wein zum Essen normal.
    Alkoholiker in der Familie sind mir bisher nicht bekannt. Und es hatte auch niemand Probleme damit, zu bestimmten Gelegenheiten (z.B. bei einem Klinikaufenthalt) ganz auf Alkohol zu verzichten.

    Wobei ich gar nicht bezweifle, dass auch geringer Alkoholkonsum ein Warnsignal sein kann - schrieb ich ja auch.
    Geändert von Inaktiver User (13.09.2020 um 11:05 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    jofi2, die Crux an der Sache ist eben genau das: Alkohol ist bei uns wie auch in anderen europäischen Ländern sehr akzeptiertes Genussmittel. Diese "entspannte" Haltung blendet aus, dass in unseren Ländern sehr viele Menschen damit Probleme haben und davon krank werden. Das akzeptierte Glas Wein zum Essen, der Digestiv, das Bier zur Brotzeit werden zu Grundnahrungsmitteln umetikettiert - aber sie alle enthalten Alkohol.

    Alkohol ist ein Zellgift, es wird in der Leber zu Acetaldehyd umgewandelt, das lebertoxisch wirkt. Für Frauen liegt der kritische Wert hier sehr niedrig - bei ca. 150 ml Wein beispielsweise - das ist je nach Glastyp und Füllhöhe nicht einmal EIN Glas Wein. Bei täglichem "Genuss", der ja so entspannt (und entspannend) wirkt, freut sich mittelfristig also die Leber sehr.

    Alkohol wirkt zudem auf unser Nervensystem. Es zerstört Nervenzellen in der Peripherie, aber auch im Kleinhirn und im Cortex. Er kann winzige Blutungen im Gehirn evozieren. Mittelfristig nimmz bei regelmässigem Konsum Hirnvolumen ab.

    Problematisch ist daher der gewohnheitsmässige, tägliche Verzehr. Wer täglich Wein oder Bier trinkt, der trinkt häufig darüber hinaus auch mehr als ein Glas.

    Es ist traurig, dass dies in unserer Kultur so verharmlost wird.

  5. gesperrt

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    AW: Entzugserscheinungen?

    Danke, Klara!

    @Jofi: ich bin Belgierin und weiß, wie sehr saufen hier zum "guten Ton" gehört. War beim Rauchen ja nicht anders! Und was haben wir da: Schockbilder auf neutralen Zigarettenschachteln. Rauchverbote. Aber was ist mit Fotos von einer flotten fortgeschrittenen Leberzirrhose auf dem "guten Cognac", oder einem entzückenden Säuferhirn nach jahrzehntelangem Alkoholmissbrauch auf dem "edlen Wein"?

    Die Gesellschaft ist abgrundtief verlogen, was das Thema angeht. Der Staat macht sich mit Alkohol und Tabak die Taschen fett, und Trinken gehört weiterhin zum guten Ton/Essen/Abend/egal, was! Weil - das habe ich mir ja verdient!

    Jeder liebt einen Mittrinker. Hach, was für lustige Gesellen! Aber wenn jemand Alkoholiker ist? Ihgitt! Weg mit ihm! Wie kann der/die "sich nur so gehen lassen"? DER ist dann nicht mehr erwünscht!

    Bleibt mir weg mit eurer Relativierung. Ich habe die Kindheit aus der Hölle gehabt, nur wegen diesem Stoff. Und bin dankbar für jeden, der erkennt, dass sein/ihr Trinkverhalten problematisch wird BEVOR so viel Leid verursacht wird.

    Liebe TE, bitte wende Dich an eine Suchtberatung. Die beantworten Dir Deine Fragen und können Dir helfen, den Weg aus der Sucht zu finden. Und bitte höre nicht auf Menschen, die alles Andere als Dein Wohlbefinden im Sinn haben!

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    AW: Entzugserscheinungen?

    Ich sehe es als Zeichen, dass die TE sich selber bereits unwohl fühlt und sich Gedanken zu ihrem Alkoholkonsum macht.

    Das ist auf jeden Fall ein Zeichen dafür, dass es ein Problem geben könnte.

    Getreu dem Motto "wenn man es schon selber merkt...."

    Ein leises Stimmlein wird sagen "du säufst zuviel"

    Das solltest du nicht mundtot machen, sondern genau hinhören und dir auch Hilfe holen.

    Alles Gute

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    AW: Entzugserscheinungen?

    So sehe ich das auch - egal, welcher "Stoff" es in welcher Dosierung ist, ob Alkohol, Rauchen, Kaffee, Handy... Sobald man nervös wird, wenn er nicht greifbar ist, sollte man aufpassen.
    Die anonymen Alkoholiker wurden schon genannt, bzgl der Angst vor Entzugserscheinungen würde ich zuerst mit meinem Hausarzt sprechen.

    Angehen würde ich es auf jeden Fall. Viel Erfolg!

  8. Inaktiver User

    AW: Entzugserscheinungen?

    Die Menge an sich ist noch nicht problematisch, aber Du hast ja selbst gemerkt, dass Du sofort nervös wirst, wenn nichts da ist. Dazu kommt noch die situative Verknüpfung (Feierabend = Kochen = Wein).

    Ich halte es für zu hoch aufgehängt, gleich von einem Entzug und den anonymen Alkoholikern zu sprechen. Die körperlichen Entzugserscheinungen dürften sich auch in Grenzen halten. Ich würde einfach mal versuchen, zu reduzieren und für den Anfang 1-2 alkoholfreie Tage pro Woche einführen. Wenn das gut klappt, kannst Du es weiter ausdehnen. Hilfreich kann sein, sich für die alkoholfreien Abende was anderes zum Trinken zu besorgen, was nicht nur Wasser ist, also zum Beispiel einen besonderen Saft oder eine Limo.

    Sollte das nicht klappen und dann doch immer mit einem Einkauf bei der Tankstelle enden, solltest Du Dir aber tatsächlich dringend externe Hilfe suchen.

  9. User Info Menu

    AW: Entzugserscheinungen?

    Was mich wundert, an Entzugserscheinungen würde ich zu allerletzt denken.
    Deshalb hänge ich mich an dem „... und mehr.“ auf.

    Wird schon seinen Grund haben.

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