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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Das ist einfach nur mega traurig. Wer sich damit auskennt, weiß, wie heftig und oft auch wenig erfolgsversprechend solche Geschichten sind. Alkoholismus ist eine schlimme Krankheit, das vergessen Viele. :-(

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    ..bzw wollen es gar nicht wahrhaben/sind sich dessen gar nicht bewusst....

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Und am alllerheftigsten ist es, zugucken zu müssen, wie jemand kaputt, zugrunde geht, obwohl "man" ihm "helfen" möchte ...
    Hilflosigkeit ist eines der schlimmsten Gefühle, die Mensch haben kann ...das erfährt Mensch meist erst, wenn der Tod eines geliebten Menschen eintritt.
    Alkoholismus ist der unendlich gerade Weg zum Tod.

    Meine Freundin hatte eine Vorgesetze, die sehr dem Alkohol zugetan war ...mein Freundin, auch Alkoholikerin wie ich, wusste nicht, wie damit umgehen.
    Sie schwieg still und "kotzte" sich bei mir aus.
    Wir haben beide eine Menge dadurch gelernt ... sie kernte "auszuhalten", ich lernte ua. zuzuhören und nicht zu urteilen ...es hätte uns beide genau so treffen können.

    Letztendlich wusste die ganze Firma bis zu den Chefs Bescheid ,,,da sie aber ihre Arbeit so super verrichtete,
    wie kein anderer es zu dem Zeitpunkt konnte, hat keiner was gesagt.
    Die Vorgesetzte ist kurz nach Renteneintritt verstorben, es soll ihr sehr schlecht gegangen sein, ob nun vom Alkohol ist nicht bekannt.
    Es ist immer JETZT

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Man kann zwar den Müll aufräumen - aber Alkoholiker haben Verstecke, auf die man gar nicht kommt (der Wasserkasten der Toilette, freie Stellen im Motorraum des Autos sind auch sehr beliebt).

    Die einzige Möglichkeit zu helfen ist nicht zu helfen. Nicht aufräumen, nicht vertuschen (den Kollegen krank melden, weil er /sie nicht aus dem Bett kommt) und, so würde ich vorgehen, wenn ich an Stelle von AutarkieMan wäre, bei jedem angesäuselten Anruf sagen : Ich rede nur mit dir, wenn du nüchtern bist.

    Ich hatte vor etlichen Jahren mal ein längeres Gespräch mit einem Arzt, der trockener Alkoholiker war. Ich war noch sehr jung damals, im Rettungsdienst hatten wir eine Patientin mit einem Rückfall, ihre Familie weigerte sich, sie wieder bei sich aufzunehmen, was ich damals sehr herzlos fand. Ich meine - sie ist krank und Mann und Kinder lassen sie im Stich?

    Der hat mir dann in einem langen Gespräch erklärt, warum "sich kümmern" in so einem Fall grundfalsch ist.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen
    Ich hatte ja vor die Flaschen und Dosen zu entsorgen, es aber dann doch noch nicht angestoßen.
    Diesen Punkt verstehe ich nach wie vor nicht.
    Dafür hatte sie doch ihre Kollegin, die sich einspannen ließ, oder?

    Dazu war es eine für Dich fremde Wohnung, deren wie immer gearteter Müll
    Dich schlichtweg nichts angeht.


    Sie hat mich tatsächlich noch 2x angerufen. Einmal angeheitert, um mir etwas in den Hörer zu lallen ...
    Hier gab es ja ganz eindeutige Empfehlungen, dass Du diese Anrufe unterbinden solltest.
    Nicht nur aus Gründen des Selbstschutzes, sondern vor allem, um die Kollegin mit klaren
    Worten darüber in Kenntnis zu setzen, dass ihr Verhalten auch reale Konsequenzen hat.

    Warum Du ihr nicht gesagt hast, dass Du Dich in einer sehr unangenehmen Weise
    belästigt fühlst und daher ihre Nummer blockiert hast, wirst nur Du selbst wissen ...

    Du hättest auch genau diese Gelegenheit zum Anlass nehmen können, ihr konkrete
    Anlaufstellen für ihr Alkoholproblem zu nennen. Mehr kannst Du ohnehin nicht tun.

    .

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