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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von 1a2b Beitrag anzeigen
    nein, das muss er nicht, solange der AN bei der Arbeit völlig unauffällig ist- und dass bei der Arbeit etwas vorgefallen wäre- davon habe ich hier noch nichts gelesen- der Vorfall war in der Nacht und rein privat....
    Ich sehe das auch so. Ist der TE ein reiner Kollege der Betroffenen, würde ich sehr davon abraten, deren Vorgesetzen über ihren Alkoholkonsum zu informieren. Es ist keineswegs so, dass jede(r), der/die nach Feierabend zuviel trinkt, auch tagsüber Alkohol konsumiert. Sofern nicht davon auszugehen ist, dass sich die Kollegin selbst oder andere gefährdet während der Arbeitszeit, sehe ich keinen Anlass durch einen zufälligen Mitwisser, ihren Vorgesetzten zu alarmieren.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Im EP beschreibt AutarkieMan, dass die ganze Wohnung mit leeren Flaschen und Dosen zugemüllt ist! Und dass sie stockbetrunken nachts bei ihm anruft.

    Da gehst Du wirklich davon aus, dass es sich hier nur um ein "Feierabendbierchen" handelt, und dass die Kollegin plötzlich morgens wieder stocknüchtern ist?

    So wird Alkoholismus schön geredet! Wenn ich nicht mal mehr in der Lage bin, meine Flaschen und Dosen selbst zu entsorgen, nachts besoffen Leute anrufe, dann HABE ich ein massives Problem!

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Da gehst Du wirklich davon aus, dass es sich hier nur um ein "Feierabendbierchen" handelt, und dass die Kollegin plötzlich morgens wieder stocknüchtern ist?
    Ich habe nie behauptet, es handle sich nur um ein Feierabendbierchen und ich bin die letzte, die Alkoholismus schönreden möchte.

    Allerdings bin ich tatsächlich der Meinung, dass das keine Angelegenheit des Arbeitgebers ist, solange die Betroffene ihre Arbeitsleistung zur Zufriedenheit erbringt. Was soll der Arbeitgeber konkret machen, wenn der Alkoholkonsum der Dame keinen Einfluss auf ihre Arbeitsleistung hat? Sie alles abstreitet? Der Arbeitgeber kann nicht einfach mal rasch in das Privatleben einer Angestellten eingreifen, nur weil ein Kollege behauptet, sie sei alkoholsüchtig.

    Wenn jemanden informieren, dann eher die Angehörigen oder den Sozialdienst.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Da gehst Du wirklich davon aus, dass es sich hier nur um ein "Feierabendbierchen" handelt, und dass die Kollegin plötzlich morgens wieder stocknüchtern ist?
    Selbst wenn sie es nicht ist - wenn sie sich, die Arbeit betreffend, nichts zuschulden
    kommen lässt und "liefert", dann spielen die Restpromille keine Rolle. Zumindest nicht
    offiziell und arbeitsrechtlich.

    Mit "schönreden" hat das nichts zu tun.


    @AutarkieMan
    Liest Du hier überhaupt noch?

    .

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen

    So wird Alkoholismus schön geredet! Wenn ich nicht mal mehr in der Lage bin, meine Flaschen und Dosen selbst zu entsorgen, nachts besoffen Leute anrufe, dann HABE ich ein massives Problem!
    Genau! Und es wird stetig immer schlimmer. Wer solche Saufnächte, wie die Kollegin von Autarkieman, verbringt, leidet wahrscheinlich bereits unter Entzussymptomen, und muss (!) Alkohol trinken, um zu funktionieren. Und durch Wegsehen, Nicht-Ansprache wird gar nichts besser.
    Macht die Verleugnung nicht mit, nehmt kein Blatt vor dem Mund!
    Ich kenne mehrere Fälle bei denen der Betroffene irgendwann später dankbar war fürs "Aufrütteln".

    P.S. Natürlich meine ich den Betroffenen immer wieder konfrontieren, und nicht den AG informieren. Letzteres nur, wenn kritische Situationen im Arbeitsalltag entstehen können.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Ich danke euch für eure weiteren Beiträge. Ich werde mir alles in Ruhe durchlesen. Die letzten Tage waren einfach zu kurz, ich war zu müde und so habe ich einfach nichts geschrieben.
    ______________


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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Da habt ihr aber echt viel geschrieben. Das hilft mir etwas weiter, um mich einerseits zu distanzieren und andererseits sie besser zu verstehen.

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Im EP beschreibt AutarkieMan, dass die ganze Wohnung mit leeren Flaschen und Dosen zugemüllt ist! Und dass sie stockbetrunken nachts bei ihm anruft.

    Da gehst Du wirklich davon aus, dass es sich hier nur um ein "Feierabendbierchen" handelt, und dass die Kollegin plötzlich morgens wieder stocknüchtern ist?

    So wird Alkoholismus schön geredet! Wenn ich nicht mal mehr in der Lage bin, meine Flaschen und Dosen selbst zu entsorgen, nachts besoffen Leute anrufe, dann HABE ich ein massives Problem!
    Dieser Beitrag trifft es ganz gut auf den Punkt.
    Ich hatte ja vor die Flaschen und Dosen zu entsorgen, es aber dann doch noch nicht angestoßen. Ich wäge noch ab, ob es ein schützen wäre, was ihr in der Situation nicht helfen würde oder ob es eine Hilfestellung ist. Derzeit gehe ich von ersterem aus. Also biete ich meine Unterstützung (noch) nicht an.
    Meine Kollegin ist in mein nen Augen genervt, wie ich es zuletzt feststellen konnte. Ich habe ihr miteinander einige Male nun beobachtet und es kommt mir oftmals so vor, als würde sie sich in der Verantwortung sehen, weil niemand von dem Problem erfahren soll. Also ein Decken. Das ist in meinen Augen definitiv nicht der richtige Weg.
    Ich wurde hier gefragt, warum ich den Bürosmalltalk so abrupt beendet hatte. Es wäre nicht nachvollziehbar gewesen. Für euch mag es so rüber kommen. In der Situation war es allerdings konsequent.
    Sie ist ein Mensch, der gerne im Mittelpunkt steht. Oder es braucht, sich im Mittelpunkt stehend zu fühlen.
    Manchmal wandert sie von A zu B und so weiter, bis sie bei einem selber ankommt.
    An dem Tag war es wieder so.
    Sie fing an, Dinge, die sie aufgeschnappt hatte, zu erwähnen. Also die Geschichte mit den Campingplätzen. Ein wirkliches Interesse kann ich ausschließen. Geht man bei ihr auf gewisse Fragen ein, nutzt sie es als Grundlage für endlos lange Diskussionen, Berichte, ... und am Ende des Gesprächs dreht sich alles um sie. Darauf hatte ich keine Lust und habe es nach wie vor nicht.

    Mittlerweile ist unser Verhältnis nicht wirklich besser, sondern distanzierter geworden. Sie hat mich tatsächlich noch 2x angerufen. Einmal angeheitert, um mir etwas in den Hörer zu lallen, da ich aber Besuch hatte, beendete ich das Gespräch nach ein paar Sätzen. Und einmal angeblich, um mir für meine Hilfe zu danken. Ich denke, dass sie da auch angetrunken war, denn wirklich helfen tue ich ihr ja nicht. Sie ist für mich ein sehr anstrengender Mensch geworden. So sehr ich sie mal mochte, so froh bin ich heute, wenn ich sie nicht sprechen muss.
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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Was für eine blöde Situation.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen
    Sie hat mich tatsächlich noch 2x angerufen. Einmal angeheitert, um mir etwas in den Hörer zu lallen, da ich aber Besuch hatte, beendete ich das Gespräch nach ein paar Sätzen. Und einmal angeblich, um mir für meine Hilfe zu danken.
    Wieso gehst du denn ans Telefon, wenn sie anruft?

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen
    Meine Kollegin ist in mein nen Augen genervt, wie ich es zuletzt feststellen konnte. Ich habe ihr miteinander einige Male nun beobachtet und es kommt mir oftmals so vor, als würde sie sich in der Verantwortung sehen, weil niemand von dem Problem erfahren soll. Also ein Decken. Das ist in meinen Augen definitiv nicht der richtige Weg.
    das ist ganz klar "co-abhängig"

    und bitte räum keine Flaschen weg oder tu was (vermeintlich) jemand von Dir erwartet- damit wirst Du auch ratzfatz zum Co-Abhängigen

    trenne Beruf und privat ganz strikt!

    wenn jemand ein Alkoholproblem hat, kann ihm nur geholfen werden, wenn er sich selbst Hilfe sucht, die ihm wirklich auch hilft, vom Alkohol loszukommen….

    alles andere ist Zeit- und Kraftverschwendung- leider

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