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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Ja, der Gesetzgeber musste einschreiten...

    Da wird mittlerweile eine Null-Toleranz-Politik gefahren.
    Die Strafen für Alkohol am Steuer sind heftig, es gibt zahlreiche Anti-Alkohol-Kampagnen, Programme, etc.

    Man versucht, schon Grundschulkinder für das Thema zu sensibilisieren, weil gerade der Alkoholkonsum unter Jugendlichen erschreckend hoch ist.

    Es war bis vor ein paar Jahren fast "normal", während der Arbeit zu trinken.

    All' das zusammen mit den extrem hohen Kosten für die Krankenkassen (ergo: uns Alle!) haben für ein Umdenken gesorgt.

    Das Thema wird nicht mehr unter den Tisch gekehrt, sondern angesprochen. Es gibt überall Pamphlete, die über Süchte informieren, spezielle Schulungen für AG, Lehrer, etc.

    Und darüber bin ich sehr froh.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von winkewinke Beitrag anzeigen
    Was für ein Blödsinn, sorry aber kein AN trägt die Verantwortung für einen süchtigen Kollegen. Es gibt keinen Kardinalsweg, einem Alki zu helfen! Wenn es den gaebe hätten wir wohl nicht so viele Alkoholiker...
    Der AG muss den AN ermahnen.
    Er muss ihm auch Wege zur Hilfe aufzeigen. Und auf jeden Fall verhindern, dass er angetrunken arbeitet.
    Man nennt diesen "Blödsinn" Fürsorgepflicht des Arbeitgebers.

    Den Begriff "Alki" kannst du dir schenken, das ist total respektlos.
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    nein, das muss er nicht, solange der AN bei der Arbeit völlig unauffällig ist- und dass bei der Arbeit etwas vorgefallen wäre- davon habe ich hier noch nichts gelesen- der Vorfall war in der Nacht und rein privat....

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Warum ist der Begriff "Alki" respektlos? Du musst wissen, ich bin eine (trockene). Ich kann es sogar aussprechen: " Ich war ein Alki und habe mich fast zu Tode gesoffen."
    na ja vielleicht hört sich Alkoholiker besser an, ist aber das gleiche, beide Saufen bis zum Kontrollverlust.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Ähm...tut das jetzt was zur Sache? Nenn Dich doch, wie Du willst.
    Es geht hier aber nicht um Befindlichkeiten, sondern um AutarkieMans Problem.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    habe lediglich auf Karlas Post geantwortet..Hier geht es nämlich nicht um Respekt, sondern um Einsicht des Betroffenen das er/sie nunmal ein Alki ist. Solange diese Einsicht nicht vorhanden ist (jetzt bin ich wieder beim TE) ist jede "Hilfe" vergebens. Aber das schrieb ich ja bereits.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Der AG muss den AN ermahnen.
    Nein, aufgrund der Faktenlage, die wir vom TE kennen, hat hier der AG keine Veranlassung,
    diese Mitarbeiterin zu ermahnen. Auch dann nicht, wenn der TE den Vorgesetzten resp. die GL über die Vorfälle informieren würde. @1a2b schrieb es bereits: es war lediglich das Privatleben betroffen.

    Eingreifen ist nur zulässig, wenn sie der Alkoholkonsum auf die direkten Arbeitsleistungen
    auswirkt.

    Es gibt übrigens auch kein gesetzliches Alkoholverbot für alle Arbeitnehmer in allen Betrieben.

    Allerdings kann für entsprechende Arbeiten mit Gefahrenpotential ein
    Alkoholkonsumverbot aus Sicherheitsgründen ausgesprochen werden. Oder das Alkoholverbot am Arbeitsplatz ist Bestandteil des Arbeitsvertrages. Letzteres wird
    in vielen Firmen so gehandhabt.


    Zitat Zitat von winkewinke Beitrag anzeigen
    na ja vielleicht hört sich Alkoholiker besser an ...
    Ja.

    .

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen

    Das Thema wird nicht mehr unter den Tisch gekehrt, sondern angesprochen. Es gibt überall Pamphlete, die über Süchte informieren, spezielle Schulungen für AG, Lehrer, etc.

    Und darüber bin ich sehr froh.
    Gut fand ich damals schon (um die Jahrtausendwende) diese BOB-Initiative.

    Für die Nichtbelgier: Wenn eine Gruppe "feiern" geht und jemand Chauffeur sein muss, vor allem auf dem Land, macht einer den BOB, der sich verpflichtet, nicht zu trinken, und der fährt dann auch. Es gibt einen Button oder ähnliches für den BOB.
    dadadadiamoisongdesisahoidaso!

    Dialektfreiheit ist kein kulturelles Verdienst

    (Ulrich Maly)

    Was Leute tun, tun sie normalerweise wegen sich. Nicht wegen dir.
    (wieder mal ein wunderbares Zitatgeschenk vom Wusel)


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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Und gratis Softdrinks in jeder Bar/Kneipe etc.

    Für Dich, Lizzie
    Bob-Kampagne mit bestem Resultat seit dem Bestehen

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Ähnliche Programme gibt's in Deutschland auch - "Kenn dein Limit" fällt mir da ein. Richtet sich an Jugendliche, ich erinnere mich an diverse Werbespots, die vor vor ein paar Jahren liefen. Ich habe vielleicht mehr darauf geachtet, weil unserer Töchter damals im Teenageralter waren, um die 16,also genau in dem Alter, in dem der Alkohol "interessant" wird.

    Ich fand sie gut gemacht, denn es wurden Situationen gezeigt, die zu Teenagern "passen" - eine Party, zuerst sieht man alle fröhlich feiern, dann trinkt eine zuviel, unter dem fröhlich aus der Flasche Sekt trinkenden Mädchen stand dann "Marie, 1 Promille, blamiert sich total".... "Prügelei bei 0,8 Promille, Lukas verliert einen Freund"....

    Situationen eben, in denen sich Teenager eher wieder finden als in "erhobenen Zeigefingern" und Bildern von heruntergekommenen Obdachlosen. Das ist vermutlich zu weit weg.

    Es ist ja nicht so, dass Jugendliche in Deutschland weniger trinken als anderswo.
    Und je nach Branche und Gegend gilt immer noch : Radler ist kein Alkohol.

    Hingegen ist es auch nicht unüblich zu erklären, man "entspanne und genieße täglich bei einer Flasche guten Wein oder Cognac". Halt "Alki mit Stil, nicht prollig."

    Tut sich alles nichts.

    Wäre die Kollegin meine Kollegin, würde ich einmal sagen, dass ich mir Anrufe verbitte und erwarte, dass sie am Arbeitsplatz nüchtern erscheint. Ansonsten würde ich den Vorgesetzten informieren.

    Fertig.

    Man kann helfen, wenn der Betroffene will, also : Anbieten, ihn zur Entgiftung zu fahren. Während Klinikaufenthalt die Blumen Gießen, Haustiere versorgen und betreuen, die Post aus dem Postkasten holen, die Wohnung lüften.

    Mehr nicht.

    Bei meinem Ex Arbeitgeber galt striktes Alkoholverbot, auch für Fremdfirmen, fiel jemand auf, war der direkte Vorgesetzte zu informieren. Der hatte die Aufgabe dafür zu sorgen, den Mitarbeiter sicher nach Hause zu schaffen, entweder er rief ein Taxi und begleitet ihn selbst nach Hause oder er beauftragt einen anderen Mitarbeiter damit (weil er zb weiss, dass zwei befreundet sind) und er informiert einen Suchtkrankenhelfer über den Vorfall.

    Der sollte den Betroffenen bei nächster Gelegenheit ansprechen, ein Gespräch mit der Gesundheitsmanagerin anbieten (bei Bedarf. Taucht jemand einmalig mit Restalkohol auf passiert nix).
    Diese bot im Gespräch Kontaktherstellung zu Suchtklinik und Selbsthilfegruppen an und betonte, dass bei Hilfe suchen Kündigungsschutz besteht, hingegen bei mehr als dreimaligen Vorfällen die fristlose Kündigung droht.

    Fremdfirmen, die gegen das Alkoholverbot verstiessen oder deren Mitarbeiter alkoholisiert waren wurden seitens der Arbeitsicherheit des Geländes verwiesen.

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