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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Blöde Situation.

    Aber Grenze dich ab. Und nächtliche Anrufe und beleidigungen?

    Das würde ich ihr tagsüber mal klar sagen, das du das nicht duldest.

    Wenn Sie wieder anruft.... Nummer sperren.

    Du bist weder ihr Vater noch ihr Freund. Ich verstehe das es schwer ist, da weg zu sehen..... Aber egal was du machst, du bist der Depp..
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

  2. Inaktiver User

    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Was bei deinen Überlegungen aber auch eine Rolle spielen sollte: Übernimmst du ihre Aufgaben mit? Besteht in ihrem Aufgabenbereich die Gefahr, dass sie durch die Trinkerei Schäden anrichtet?

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Es ist IHR Suchtproblem, nicht deins. Für einen. Alki steht der Stoff an 1. Stelle.
    Du kannst zwar sagen, dass du dir sorgen machst aber solange sie das nicht selbst einsieht wird sich daran nichts andern. Im Gegenteil: Ich hab es in meiner Saufzeit als uebergriffig empfunden, wenn mir einer helfen wollte. Der Leidensdruck scheint bei ihr
    Noch nicht hoch Genug zu sein. Aber das ist ja kein Wunder, wenn sich das ganze Umfeld co-abhängig verhält. Ein Alki muss erst mal so richtig auf die Schnauze fallen, bevor sich was ändert. Solange ich dem Saufen was abgewinnen konnte, soff ich halt weiter.Du wirst sie nicht ändern und du kannst ihr keine Verantwortung abnehmen. Das kann sie nur selbst, aber dazu muss sie auch wollen.
    Ich sag's mal so: im schlimmsten Fall wird sie sich totsaufen, und du kannst nichts dagegen tun, ist nun mal so...Kümmere dich um dich und verschwende dein Energie nicht für Menschen, die keine Hilfe wollen-verschwendete Lebenszeit.
    winkewinke

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zunächst einmal danke ich allen die hier geantwortet haben.
    Extra hervorheben möchte ich meinen Dank an @winkewinke. Ich finde es sehr mutig, dass du diese Zeilen geschrieben hast, da du deine Sicht auf die Situation beschrieben hast. Das hilft mir und vielleicht auch anderen Betroffenen wirklich weiter.
    Die Worte der anderen geben genau die Sichtweise wieder, die du @winkewinke ja aus der anderen Perspekte erlebt hast.
    Danke!
    Dir wünsche ich alles Gute für deinen weiteren Weg!

    So an die anderen wende ich mich allgemein, weil es ja doch alles in eine identische Richtung geht.

    Wir drei sind in einer sehr angesehen Firma angestellt, die sehr bedeutend für ihre Produkte ist und einen sehr guten Ruf hat.
    Dementsprechend hoch sind Anforderungen und auch die Bezahlung und somit auch ein sehr wichtiger Punkt - M. kann sich nicht darüber beklagen zu wenig Geld zu haben. Eine perfekte Basis, um Alkohol zu kaufen.
    Wir kennen uns seit sehr vielen Jahren, allerdings habe ich privat wenig Kontakt mit den beiden Frauen.
    Den Punkt Co-Abhängigkeit habe ich zunächst nicht mit der anderen Kollegin in Verbindung gebracht, aber es stimmt.
    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mit beiden die Dosen und Flaschen zu entsorgen. Aber es kämen neue dazu und es wäre wieder schnell zugemüllt

    Die beruflichen Ergebnisse von M. stimmen. Fleißkarten sammelt sie nicht, aber sie bringt Leistung und gefährdet uns nicht durch ihr unter Umständen zu geringes Pensum.
    Mich erstaunt es, dass sie beides so gut miteinander vereinbaren kann.
    Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie im Job nüchtern ist, wie viel Restalkohol morgens im 8 noch in ihr schlummert, weiß ich nicht.
    Es wird wahrscheinlich Routine sein.

    Sie ist an für sich nett und ich schätze sie als Kollegin. Aber ich sehe nicht ein, dass man mich grundlos in eine Miserie zieht. Und ich fühle mich gekränkt. Mein Text enthielt ja nur einen Teil der Beleidigungen.
    Kann es sein, dass da vielleicht mal unerwiderte Gefühle für mich waren, dass sie so tielmf ausholt? Und das gleich mehrfach?
    Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Heute habe ich beide Frauen beobachtet. Ich denke, dass M. sich nicht bewusst zunutze macht, dass die andere ihr helfen möchte. Aber meine andere Kollegin beschäftigt sich doch zu sehr mit dem Problem und das wird ihr sicher nicht gut tun.

    Ich danke euch allen sehr, dass ihr mich etwas für die andere Kollegin sensibilisiert. Das ist ein Punkt, der nicht in Vergessenheit geraten darf. Also dass sie sich in ihrer Hilfsbereitschaft zu sehr ausnutzen lässt.
    Dass M. von sich aus die Einsicht an den Tag legt, dass sie zu viel trinkt, bezweifle ich, wenn ich an die Zeitspanne denke, an die unzähligen Flaschen und Dosen und eben auch an die Anrufe.
    Ich habe mein Handy heute schon auf lautlos gestellt, ich gehe davon aus, dass sie anrufen wird.

    Ich habe heute mit ihr 5 Minuten geredet. Belanglos. Sie fragte mich, wann mein Sohn und ich denn losfahren wollen und ob es viele offene Campingplätze geben würde. Ich zuckte mit den Schultern und ließ sie stehen.
    Das war mir wichtig! Sie sollte sehen, dass sich die Welt nicht immer nur um sie dreht.
    Sie ging dann zielstrebig zu unserer Kollegin. Stand sehr lange an ihrem Pult. Redete, lachte und ist ins Wochenende geganden.

    Nach den Ereignissen von dieser Woche fällt es mir schwer, ihr gegenüber neutral zu sein. Trotzdem sorge ich mich noch immer um sie. Das dürfte man aus meinen Zeilen ja heraus lesen. Warum sollte ich sonst so viel über sie schreiben?
    ______________


    Männliches Fahrgestell mit H-Kennzeichen - jung war früher, ich trage jetzt Falten






    NOTHING ELSE MATTERS

    Who the f*ck is Else?

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen

    Nach den Ereignissen von dieser Woche fällt es mir schwer, ihr gegenüber neutral zu sein. Trotzdem sorge ich mich noch immer um sie. Das dürfte man aus meinen Zeilen ja heraus lesen. Warum sollte ich sonst so viel über sie schreiben?
    versuche, das abzuhaken, Dich nicht zu um sie zu sorgen- denn damit bewirkst Du rein gar nichts, außer dass es Dich runterzieht- versuche Arbeit und privat strikt zu trennen- und außerhalb der Arbeit sofort Gedankenstopp, wenn Du an sie denkst.

    Und dass die andere Kollegin an ihr offenbar ihr Helfersyndrom auslebt- geht Dich nichts an.
    Grenze Dich strikt ab von allem, was nicht direkt mit dem Job zu tun hat


    Nicht einfach, aber machbar-vergiss, was Du weißt und seid einfach nur Kollegen..... sonst sehe ich keinen Weg, wie es funktionieren könnte

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen
    Dementsprechend hoch sind Anforderungen und auch die Bezahlung und somit auch ein sehr wichtiger Punkt - M. kann sich nicht darüber beklagen zu wenig Geld zu haben. Eine perfekte Basis, um Alkohol zu kaufen.
    Ach was. Jeder "Assi" kann sich Alkohol leisten. Das hat nicht allzuviel mit Geld zu tun.

    Ich sehe es so wie viele hier: Grenze dich ab, von M. und von der dritten Kollegin.
    Es sei denn, der Alkoholkonsum von M. wirkt sich irgendwie auf deine Arbeit aus.

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen
    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mit beiden die Dosen und Flaschen zu entsorgen.
    Wie meinst Du das?


    Kann es sein, dass da vielleicht mal unerwiderte Gefühle für mich waren, dass sie so tielmf ausholt?
    Selbst wenn - das ist trotzdem keine Rechtfertigung für einen derartigen Anruf in
    total betrunkenem Zustand. Warum suchst Du nach anderen Erklärungen? Die helfen niemandem.


    Ich habe mein Handy heute schon auf lautlos gestellt, ich gehe davon aus, dass sie anrufen wird.

    Ich habe heute mit ihr 5 Minuten geredet. ...... Ich zuckte mit den Schultern und ließ sie stehen.
    Das war mir wichtig! Sie sollte sehen, dass sich die Welt nicht immer nur um sie dreht.
    Du stellst Dein Handy auf lautlos und bist somit, rein theoretisch, auch für Andere nicht
    erreichbar??

    Warum blockierst Du nicht einfach ihre Nummer?

    Und anstatt sie einfach stehen zu lassen wäre eine Ansage im konkreten Zusammenhang weitaus sinnvoller gewesen. Nämlich, dass Dir ihr Anruf äußerst unangenehm war und Du daher jetzt ihre Nummer gesperrt hast.
    Stichwort: sie muss die Konsequenzen spüren.


    Trotzdem sorge ich mich noch immer um sie.
    Dann sage ihr das halt genau so.
    Verbunden mit der Nennung einer konkreten Anlaufstelle für ihr Problem.

    Auf das, was sie dann damit macht - oder auch nicht - hast Du leider keinen Einfluss.

    .

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Zitat Zitat von AutarkieMan Beitrag anzeigen

    So an die anderen wende ich mich allgemein, weil es ja doch alles in eine identische Richtung geht.
    ...
    Den Punkt Co-Abhängigkeit habe ich zunächst nicht mit der anderen Kollegin in Verbindung gebracht, aber es stimmt.
    ...
    Mich erstaunt es, dass sie beides so gut miteinander vereinbaren kann.
    Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie im Job nüchtern ist, wie viel Restalkohol morgens im 8 noch in ihr schlummert, weiß ich nicht.
    Es wird wahrscheinlich Routine sein.

    ......
    Kann es sein, dass da vielleicht mal unerwiderte Gefühle für mich waren, dass sie so tielmf ausholt? Und das gleich mehrfach?
    Anders kann ich mir das nicht erklären.

    Heute habe ich beide Frauen beobachtet. Ich denke, dass M. sich nicht bewusst zunutze macht, dass die andere ihr helfen möchte. Aber meine andere Kollegin beschäftigt sich doch zu sehr mit dem Problem und das wird ihr sicher nicht gut tun.

    ...

    Nach den Ereignissen von dieser Woche fällt es mir schwer, ihr gegenüber neutral zu sein. Trotzdem sorge ich mich noch immer um sie. Das dürfte man aus meinen Zeilen ja heraus lesen. Warum sollte ich sonst so viel über sie schreiben?
    Der Tenor hier beruht schlicht auf aktiver Erfahrung mit Alkoholiker und daher, auch wenn es nicht nach Mitleid klingt, der einzig richtige Weg.

    Deine Gedanken, ob Dir ggü. etwas schlummert, muss Du vergessen.
    Das man ihr nichts anmerkt, ist die Kunst der Alkoholiker im Arbeitsleben, aber ich garantiere Dir, dass sie sowohl Tagespegel hat, als auch heimlich trinkt am Tag.
    Ja, das Lügen gehört auch zum Tagesgeschäft.
    Jeder in jeder Situation wird belogen zum Thema.
    Egal, wie nah.


    Die Coabhängigkeit der Kollegin lasse einfach laufen.
    Und ja, es ist ganz klar ein Ausnutzen, da ihr "Geheimnis" von ihr bewahrt bleibt.
    Durch Mitleid und nicht abgrenzen in ihren Kreis gezogen...

    Natürlich schmerzt das auch, wenn man Kollegen, die man i. O. findet, schneiden muss, aber das ist die Möglichkeit, nonverbal zu sagen:
    Ich merke, dass Du Dich kaputt machst und ich toleriere es nicht.

    Und man darf nicht vergessen, dass die Sauferei einen Grund hat, der Auslöser ist.
    Es ist nicht Deine Aufgabe, das zu spezifizieren und von Grund auf zu therapieren.

  9. Moderation

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    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Einen Punkt sehe ich ein bisschen anders, ich würde mit der anderen Kollegin durchaus (kurz) über das Thema Co-Abhängigkeit sprechen.

    Es gibt erstaunlich viele Menschen, die weder den Begriff noch das System (er)kennen und es kann ein Augenöffner sein, so war es jedenfalls bei mir und es hat mir damals im Umgang mit der Alkoholikerin und für meinen Selbstschutz sehr geholfen.

    Was die Kollegin dann daraus macht und wie lange sie braucht um ihre Rolle zu sehen und gegebenenfalls zu ändern, das ist dann ihre Sache.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  10. User Info Menu

    AW: Kollegin hat ein Suchtproblem (Alkohol)

    Guten Morgen Autarkieman

    Bist Du der Kollegin eigentlich weisungsberechtigt? Ihr disziplinarischer Vorgesetzter? Falls ja, musst Du sogar mit ihr über ihre Sucht sprechen.
    Es scheint ja so zu sein, dass sie bestimmt nicht nüchtern ist wenn sie zur Arbeit kommt.
    Dann passiert was Blödes. "Erfundenes" Beispiel: Teeküche, oberstes Regal kann man nur mit einem Tritt (also so einem Stufendings) erreichen.
    Kollegin kippt hinten über, bricht sich irgendwas, muss ins Krankenhaus.

    Dort wird festgestellt, dass sie bei der Einlieferung sagen wir mal 0.8 Promille hat. Ob vom Vortag oder vom Morgen, um den Kater abzumildern/den Pegel zu erhalten egal, sie wurde ja vom Arbeitsplatz ins KH gebracht.

    Das gibt einen Haufen Scherereien mit der Berufsgenossenschaft und anderen Vorgesetzten, weil Dir das Problem ja bekannt war.

    Bitte informiere Dich dahingehend. Von der Uhrzeit, zu der Du schreibst, nehme ich an, dass Du auch nicht in D lebst und arbeitest, genau so wie ich.
    Dann schau bitte nach, wie das bei euch geregelt ist.

    Stichwort: Fürsorgepflicht. Ich habe mich seinerzeit an unsere Mittelstandsvereinigung gewendet, die mir hilfreiche Broschüren zum Thema Alkohol am Arbeitsplatz gegeben haben.

    Es wäre wirklich bedauernswert, wenn Du und die andere Kollegin da mit reingezogen werdet (seid ihr eh schon, ich meine hier im arbeitsrechtlichen Sinne).

    Ich musste damals dieses Gespräch mit meinem MA führen. Das war alles andere als leicht und unbeschwert...
    Gegenwind ist Dir sicher, das steht fest.
    Geändert von Oktoberin (04.07.2020 um 09:17 Uhr)

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