Antworten
Seite 2 von 11 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 103
  1. Inaktiver User

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Er hat ihn doch anscheinend gar nicht angenommen, sondern die Al-Anon empfohlen.

  2. User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Also ich finde nicht, dass du dir die Vorwürfe anhören oder gar aushalten musst.

    Es kann darüber geredet werden und man kann sich auch alles anhören- aber wenn das in einer Endlosschleife landet, dann muss man ganz sicher NICHT aushalten!

    Es spielt unterm Strich auch keine Rolle, ob die Mutter nun suchtkrank war(ist) oder ob was anderes total schief gelaufen ist (Alternativen bietet das Leben genug)- wenn man erwachsen ist, kann man nur noch über eigenes Arbeiten an sich (zB mit Therapie) "heilen".

    Die ganzen Vorwürfe sind zwar zuerst einmal total zu verstehen und ich denke, sie gehören in dem gesamten Prozess dazu- aber eben nicht als Dauerthema bzw Dauer-Aufenthaltsort.

    Man kann es sich in den Vorwürfen sehr gut einrichten und ein Glück- hat man einen Schuldigen.......was für ein Geschenk!!

    Ob eine Familientherapie die Lösung ist, kann hier niemand sagen.
    Es reicht ja auch, wenn der Betroffene zu einem Therapeuten geht und vielleicht wenige Stunden die Mutter dazu käme. Das muss nicht gleich eine Familientherapie sein (wird aber vermutlich eine Sache der Definition sein).

    Du fragst nach Hilfe für dich selbst- bist du in einer Gruppe nun drin (hab das nicht verstanden) - dann mach doch genau das zum Thema!
    Das werden doch ganz viele ebenso als Themenfeld in ihrem Leben haben- wäre da nicht ein Austausch mit anderen Betroffenen perfekt?

  3. User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Woher weißt Du das denn?
    Und wieso hinter deinem Rücken?
    Dein Sohn kann doch zu einem Therapeuten gehen?
    Zu welchem ist doch ihm überlassen?

    Also ich kann mir schon vorstellen, dass Alkoholismus bei der Mutter auch schwerwiegende Folgen für die Kinder hat.

    Aber, irgendwie seid ihr in einer Spirale.
    Deine Kinder geben Dir die Schuld an ihrem Leid und Du gibst denen die Schuld an deinem Rückfall.

    Wie schafft es Dein Sohn zum Therapeuten, wenn er nie vor 22.00 Uhr zu Hause ist? Für mich ist manches nicht stimmig an der Beschreibung.

    Wie wäre es, wenn ihr mal Abstand voneinander bekommt?
    Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: Also der Ältere leidet schon mehrere Monate an verschiedenen Beschwerden, wofür er sich seit längerem bereits einen Therapeuten suchen wollte. Ich selbst habe einen Ansprechpartner in der hiesigen Suchtklinik. Das er nun zu diesem ging und sagte, seine Beschwerden seien auf mich zurück zu führen, fand ich nicht so gut. Der Arzt hat jedoch auf seine Schweigepflicht verwiesen. Besser hätte ich es gefunden, wenn mein Sohn vorgeschlagen hätte, dass wir gemeinsam dort hin gingen.
    Zum Jüngeren: Er hat das Glück, dass psychologische Betreuung während der Dienstzeit im Rahmen des Arbeitgeberangebotes wahrgenommen werden können

  4. User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von PEausDO Beitrag anzeigen
    Besser hätte ich es gefunden, wenn mein Sohn vorgeschlagen hätte, dass wir gemeinsam dort hin gingen.
    Warum?
    Genau sowas ist selten sinnvoll, denn du wärst wie als "Angeklagte" dabei und sofort in der Rolle, dich verteidigen oder erklären zu müssen. Aber um all das geht es nicht.
    Was war war- und damit muss heute gelebt werden. Das ist ein Weg und der muss erst einmal eröffnet werden- das dauert.

  5. User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Also ich finde nicht, dass du dir die Vorwürfe anhören oder gar aushalten musst.

    Es kann darüber geredet werden und man kann sich auch alles anhören- aber wenn das in einer Endlosschleife landet, dann muss man ganz sicher NICHT aushalten!

    Es spielt unterm Strich auch keine Rolle, ob die Mutter nun suchtkrank war(ist) oder ob was anderes total schief gelaufen ist (Alternativen bietet das Leben genug)- wenn man erwachsen ist, kann man nur noch über eigenes Arbeiten an sich (zB mit Therapie) "heilen".

    Die ganzen Vorwürfe sind zwar zuerst einmal total zu verstehen und ich denke, sie gehören in dem gesamten Prozess dazu- aber eben nicht als Dauerthema bzw Dauer-Aufenthaltsort.

    Man kann es sich in den Vorwürfen sehr gut einrichten und ein Glück- hat man einen Schuldigen.......was für ein Geschenk!!

    Ob eine Familientherapie die Lösung ist, kann hier niemand sagen.
    Es reicht ja auch, wenn der Betroffene zu einem Therapeuten geht und vielleicht wenige Stunden die Mutter dazu käme. Das muss nicht gleich eine Familientherapie sein (wird aber vermutlich eine Sache der Definition sein).

    Du fragst nach Hilfe für dich selbst- bist du in einer Gruppe nun drin (hab das nicht verstanden) - dann mach doch genau das zum Thema!
    Das werden doch ganz viele ebenso als Themenfeld in ihrem Leben haben- wäre da nicht ein Austausch mit anderen Betroffenen perfekt?
    Ich war früher in einer von Fachleuten moderierten Gruppe. Falls ich dorthin zurück kann, ich kümmere mich gerade darum, denn die Krankenkasse muss es genehmigen. Auf meiner Suche habe ich aber eine Gruppe entdeckt nur für Frauen, ich denke, das könnte ganz gut passen. Dort werde ich morgen nachfragen.

  6. User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von PEausDO Beitrag anzeigen
    Auf meiner Suche habe ich aber eine Gruppe entdeckt nur für Frauen, ich denke, das könnte ganz gut passen. Dort werde ich morgen nachfragen.
    Ja- super- mach das!
    Ich selbst bin immer wieder erstaunt, dass es Alkoholiker-Gruppen in den kleinsten Städtchen gibt! Google mal nach Selbsthilfegruppen in deiner Umgebung, da gibt es diese bestimmt genauso!

  7. Inaktiver User

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Und für die braucht man auch keine Genehmigung der Krankenkasse.

  8. Moderation

    User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Also ich finde nicht, dass du dir die Vorwürfe anhören oder gar aushalten musst.

    Es kann darüber geredet werden und man kann sich auch alles anhören- aber wenn das in einer Endlosschleife landet, dann muss man ganz sicher NICHT aushalten!

    Es spielt unterm Strich auch keine Rolle, ob die Mutter nun suchtkrank war(ist) oder ob was anderes total schief gelaufen ist (Alternativen bietet das Leben genug)- wenn man erwachsen ist, kann man nur noch über eigenes Arbeiten an sich (zB mit Therapie) "heilen".
    Ich habe es bei meinen Kindern so erlebt, dass es zum Erwachsenwerden dazugehört, dass bestimmte Dinge aus der Kindheit/Jugend angesprochen werden und manchmal klingt da auch sowas wie Kritik durch - auch ohne Suchterkrankung.

    PEausDO, aufgrund deiner besonderen Situation fühlst du dich wahrscheinlich besonders angegriffen. Während ich z. B. sagen kann "heute würde ich auch anders handeln, damals war ich allerdings der Meinung es war richtig so", kannst du das eben nicht, weil dein Handeln nicht "richtig" war. Das sage ich einfach für dich zur Einordnung, das bekommen wir alle in irgendeiner Form von unseren erwachsenen Kindern zu hören.

    Natürlich musst du dir keine Vorwürfe machen lassen, denn wir alle können nicht rückwärtsgewandt leben. Es war damals so, es war nicht gut, deine Kinder mussten darunter leiden und das tut dir unendlich leid. Ungeschehen kannst du es aber nicht machen. Dadurch, dass du immer wieder zur Verfügung stehst und dich sogar ausgenutzt fühlst, machst du auch nichts ungeschehen. Was du allerdings tust, ist, dich selbst (mal wieder) zu vernachlässigen, mit allen unangenehmen Folgen. Nicht deine Kinder sind an deinem Rückfall schuld, du bist rückfällig geworden, weil du nicht genügend auf dich achtest.

    Zitat Zitat von PEausDO Beitrag anzeigen
    Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: Also der Ältere leidet schon mehrere Monate an verschiedenen Beschwerden, wofür er sich seit längerem bereits einen Therapeuten suchen wollte. Ich selbst habe einen Ansprechpartner in der hiesigen Suchtklinik. Das er nun zu diesem ging und sagte, seine Beschwerden seien auf mich zurück zu führen, fand ich nicht so gut. Der Arzt hat jedoch auf seine Schweigepflicht verwiesen. Besser hätte ich es gefunden, wenn mein Sohn vorgeschlagen hätte, dass wir gemeinsam dort hin gingen.
    Sieh doch das Positive: Er erkennt, dass er Hilfe braucht und hat sich einen kompetenten Ansprechpartner gesucht. Dass er tatsächlich kompetent ist, zeigt doch die Tatsache, dass er auf seine Schweigepflicht hingewiesen hat, dennoch deinem Sohn aber eine Hilfestellung gegeben hat. Ich finde, hier jetzt deinem Sohn gram zu sein, ist der falsche Weg. Er wollte sein Problem alleine und erwachsen lösen und wird es jetzt wohl auch tun.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
    - Ich habe meinen Sport gefunden.


    Moderatorin für:

    Was bringt Sie aus der Fassung?
    Beziehung im Alltag
    Trennung und Scheidung
    Über das Kennenlernen
    Forum für Alleinerziehende

  9. User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von PEausDO Beitrag anzeigen
    Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: Also der Ältere leidet schon mehrere Monate an verschiedenen Beschwerden, wofür er sich seit längerem bereits einen Therapeuten suchen wollte. Ich selbst habe einen Ansprechpartner in der hiesigen Suchtklinik. Das er nun zu diesem ging und sagte, seine Beschwerden seien auf mich zurück zu führen, fand ich nicht so gut. Der Arzt hat jedoch auf seine Schweigepflicht verwiesen. Besser hätte ich es gefunden, wenn mein Sohn vorgeschlagen hätte, dass wir gemeinsam dort hin gingen.
    Tut mir leid, aberbich verstehe es immer noch nicht.
    Ich frage mich auch nur, woher Du das weißt?
    Von Deinem Sohn oder vom Therapeuten?

    Und ist es so, dass ich einfach so in einer Suchtklinik anrufe und einen Termin bei einem bestimmtem Therapeuten bekomme?
    Ich kenn mich da nicht aus, aber ich will es nur verstehen.
    Alleine um mir ein Gesamtbild zu machen.

    Wohnen Deine Kinder in Deiner Nähe?
    Wie oft siehst Du sie eigentlich?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  10. User Info Menu

    AW: Vorwürfe der Kinder zum Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Killeshandra Beitrag anzeigen
    Und wenn den Söhnen eine Lösung wichtig ist, müssen eben auch SIE eine organisatorische Lösung finden, d.h. sich Zeit nehmen WOLLEN.
    Hätte ich nicht gedacht, daß sie das auch wollen müssen. Das wollen müssen, kommt nach dem Schritt, da mal nachzufragen. Du brauchst mich nicht anzuschreien. Wenn dir meine Antwort nicht paßt, dann überlies sie. Im übrigen habe ich nicht mit dir geschrieben.
    Geändert von Klecksfisch (08.03.2020 um 14:33 Uhr)
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


Antworten
Seite 2 von 11 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •