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  1. Registriert seit
    21.04.2014
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    AW: Tochter trinkt

    Ich habe sowas mal gemacht. Und so ein Theater veranstaltet, dass ich schon dachte, man behält mich noch da... Zur eigenen Sicherheit :)

    Eine sehr nette Ärztin nahm sich wirklich Zeit für mich, setzte mir einen Kaffee vor und sagte: Ich verstehe ihre Sorge und ihre Not. Aber Sie können nichts tun. Nur für sich selbst. Deshalb : Lassen Sie los!

    Ich wollte einfach, dass jemand, irgendwer, die Person vor sich selbst schützt.
    Aber: Jeder hat das Recht sein Leben vor die Wand zu fahren. So hart es klingt.

  2. Avatar von jofi2
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    AW: Tochter trinkt

    Zitat Zitat von Spatz22 Beitrag anzeigen
    Mit meinem jetzigen Wissen wär mir das egal. Hauptsache man hat's versucht.
    Das könnte ganz leicht die Beziehung auf immer zerstören, auch dann, wenn die Tochter es aus der Misere später mal wieder herausschafft.
    Freiheitsberaubung finde ich (fast) unverzeihlich. Und da es sowieso nichts nutzen wird, da die Klinik keinen Menschen gegen seinen Willen nimmt, der nicht akut suizidal oder eine Gefahr für andere ist sehe ich überhaupt nicht ein, warum man einem Menschen so etwas antun sollte - und wenn er/sie hundertmal Alkoholiker ist.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)


  3. Registriert seit
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    AW: Tochter trinkt

    Ich verstehe ich gute Absicht dahinter.
    Aber es bringt wirklich nichts wenn der Betroffene sich verweigert.
    Man möchte als Mutter nicht zusehen das ein, wenn auch erwachsenes, Kind sich selbst zu Grunde richtet.
    Aber es bleibt einem nichts anderes übrig.
    Tochter muss vielleicht mal richtig krank werden. Im Krankenhaus fällt es dann auf. Die werden dann sagen: da müssen sie was dran tun.
    Vorerst: loslassen. So schwer es auch fällt.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  4. Avatar von Hair
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    AW: Tochter trinkt

    Um auf die Versicherungsfrage zurückzukommen, ich hoffe, es bestehen bereits Versicherungen.
    Für einen Erkrankten eine Versicherung abzuschließen halte ich für ambitioniert wenn nicht gar unmöglich.
    Es wird mindestens einen Ausschluss für Leistungen aufgrund der bestehenden Erkrankung geben.

    Ansonsten meinen Respekt und alles Gute für Eure Familie.


  5. Registriert seit
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    AW: Tochter trinkt

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Kurzes Update:
    Vor 2 Wochen ist meine Tochter in ihre lang ersehnte eigene Wohnung gezogen. Wir haben sie natürlich tatkräftig unterstützt. Sie hatte auch eingesehen, dass sie Hilfe braucht und ist zu einer Beratungsstelle gegangen, wo sie sehr gute Hilfe bekam und auch weiter hingehen wollte.
    Ausserdem hat sie seit Mitte letzter Woche einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

    Sie war sehr glücklich - und fing wohl direkt an dem Abend, an dem sie den Vertrag unterschrieben hat, wieder an zu trinken und so wie ich die Sache sehe, war sie seitdem nicht mehr arbeiten.
    Sie antwortet tagelang gar nicht und genießt wohl die gewonnene Freiheit mit Alkoholexzessen.
    Ich bin gestern voller Sorge zu ihr gefahren, sie war auch da, aber sie lässt mich nicht in die Wohnung.
    Morgen müsste sie wieder arbeiten.
    Ich weiß nicht was ich machen soll. Soll ich hinfahren und so lange an die Tür hämmern bis sie aufmacht oder soll ich sie wirklich vollends abstürzen lassen?
    Ich bin sehr verzweifelt.


  6. Registriert seit
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    AW: Tochter trinkt

    Canterbury,
    Ich versteh dich.
    Aber du kannst gar nichts machen um sie davon abzubringen.
    Lass sie los !
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  7. Registriert seit
    21.02.2019
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    261

    AW: Tochter trinkt

    Zitat Zitat von Canterbury Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für eure Antworten.

    Kurzes Update:
    Vor 2 Wochen ist meine Tochter in ihre lang ersehnte eigene Wohnung gezogen. Wir haben sie natürlich tatkräftig unterstützt. Sie hatte auch eingesehen, dass sie Hilfe braucht und ist zu einer Beratungsstelle gegangen, wo sie sehr gute Hilfe bekam und auch weiter hingehen wollte.
    Ausserdem hat sie seit Mitte letzter Woche einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

    Sie war sehr glücklich - und fing wohl direkt an dem Abend, an dem sie den Vertrag unterschrieben hat, wieder an zu trinken und so wie ich die Sache sehe, war sie seitdem nicht mehr arbeiten.
    Sie antwortet tagelang gar nicht und genießt wohl die gewonnene Freiheit mit Alkoholexzessen.
    Ich bin gestern voller Sorge zu ihr gefahren, sie war auch da, aber sie lässt mich nicht in die Wohnung.
    Morgen müsste sie wieder arbeiten.
    Ich weiß nicht was ich machen soll. Soll ich hinfahren und so lange an die Tür hämmern bis sie aufmacht oder soll ich sie wirklich vollends abstürzen lassen?
    Ich bin sehr verzweifelt.
    Gibt es denn inzwischen Neuigkeiten? Konntest Du sie erst mal "loslassen"?

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