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    Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Liebe Community,

    seit einigen Monaten lese ich hier in den ersten beiden Strängen "Ich muss aufhören mit dem Alkohol" und "Tag 1 ohne Alkohol" still mit. Habe auch viel zurück geblättert und in den beiden Strängen quergelesen.

    Da gab es immer wieder sovieles an wirklich guten Beiträgen zu dem Thema Alkoholmissbrauch.
    Leider habe ich jetzt in den letzten Wochen gesehen, dass keiner dieser beiden Stränge mehr wirklich (für mich) etwas bringt.
    "Tag 1 ohne Alkohol" ist inzwischen ein konstanter Austausch von zwei Teilnehmerinnen geworden und
    "Ich muss aufhören mit dem Alkohol" ist eine Gruppe von (trockenen) Alkoholikerinnen, die sich inzwischen auch ohne Anonymität gut kennen, da viel privates aus der Lebensgeschichte geschrieben und Bilder ausgetauscht werden.

    Ich vermisse (wieder) den zeitweise so guten Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch.

    Ich bin keine Alkoholikerin. Aber ich sehe meinen Alkoholmissbrauch seit einiger Zeit schon sehr kritisch. Reflektiere, dass ich Alkohol "einsetze" um entspannter zu werden, Konfliktsituationen zu bewältigen, mich ganz einfach "besser" zu fühlen.

    Nun bin ich aber auch bald Ü50 und merke schon, dass täglicher Alkoholkonsum und -Missbrauch für den Körper nicht gut sind. In Zeiten ohne Alkohol fühle ich mich körperlich viel besser.

    Und ich möchte mehr und mehr dahin kommen, mit wenig - oder auch ganz ohne Alkohol zu leben.

    Schön wäre es hier Gleichgesinnte im Austausch zu treffen.
    Vielleicht auch Teilnehmerinnen, die in der Vergangenheit hier zum Thema geschrieben haben.

    Ich bin gespannt.
    Liebe Grüße


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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von rihanna50 Beitrag anzeigen

    Ich bin keine Alkoholikerin. Aber ich sehe meinen Alkoholmissbrauch seit einiger Zeit schon sehr kritisch. Reflektiere, dass ich Alkohol "einsetze" um entspannter zu werden, Konfliktsituationen zu bewältigen, mich ganz einfach "besser" zu fühlen.

    Nun bin ich aber auch bald Ü50 und merke schon, dass täglicher Alkoholkonsum und -Missbrauch für den Körper nicht gut sind. In Zeiten ohne Alkohol fühle ich mich körperlich viel besser.

    Und ich möchte mehr und mehr dahin kommen, mit wenig - oder auch ganz ohne Alkohol zu leben.


    Ich bin gespannt.
    Liebe Grüße

    Hallo Rihanna, willkommen im Forum.

    Was passiert, wenn du Alkohol trinkst?
    Wann trinkst du Alkohol, wie trinkst du und wie oft?
    Kannst du aufhören zu trinken, wenn du mal angefangen hast?
    Hast du Ausfallserscheinungen und geht es dir am nächsten Tag schlecht?

    Du musst keine Alkoholikerin sein, um Schwierigkeiten beim/durch Alkoholtrinken zu bekommen,
    kannst es aber dadurch schneller werden als je gedacht wurde, leider.

    Du musst mir die Fragen nicht beantworten, vielleicht beantwortest du sie erstmal für dich selbst.

    Ansonsten:
    schreib einfach drauf los, alles, was dir einfällt, alles, was du fragen möchtest, alles was du wissen willst.

    Vielleicht hat ja jemand eine Antwort darauf?
    Es ist immer JETZT


  3. Registriert seit
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Ich bin in einer ähnlichen Situation. Die beiden anderen Sränge kenn ich. Jedoch würde da nie mitschreiben. Vor allem der Austausch wäre wichtig für mich.


  4. Registriert seit
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von rihanna50 Beitrag anzeigen

    Und ich möchte mehr und mehr dahin kommen, mit wenig - oder auch ganz ohne Alkohol zu leben.
    Hallo rihanna,
    das ist auch mein Ziel. Ich trinke auch zuviel Alkohol. Vielleicht werde ich hier zukünftig auch schreiben. Mal sehen.
    Gruss
    Ria

  5. Avatar von Sylvestris
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von rihanna50 Beitrag anzeigen
    "Tag 1 ohne Alkohol" ist inzwischen ein konstanter Austausch von zwei Teilnehmerinnen geworden und
    "Ich muss aufhören mit dem Alkohol" ist eine Gruppe von (trockenen) Alkoholikerinnen, die sich inzwischen auch ohne Anonymität gut kennen, da viel privates aus der Lebensgeschichte geschrieben und Bilder ausgetauscht werden.

    Ich vermisse (wieder) den zeitweise so guten Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch.
    Guten Tag

    darüber habe ich auch schon ein paar Male nachgedacht. Dieses "Vertraute" macht es den Alkoholisch-Unsicheren bestimmt schwer, sich an den Gesprächen zu beteiligen.
    Ich hoffe, dass dieser neue Strang Betroffenen hilft, sich auszutauschen.

    In diesem Sinne: fangt an - es lohnt sich - ganz bestimmt.

    Sylvestris
    Sylvestris

    ..................... ...................


  6. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Hallo Rihanna, willkommen im Forum.

    Was passiert, wenn du Alkohol trinkst?
    Wann trinkst du Alkohol, wie trinkst du und wie oft?
    Kannst du aufhören zu trinken, wenn du mal angefangen hast?
    Hast du Ausfallserscheinungen und geht es dir am nächsten Tag schlecht?

    Du musst keine Alkoholikerin sein, um Schwierigkeiten beim/durch Alkoholtrinken zu bekommen,
    kannst es aber dadurch schneller werden als je gedacht wurde, leider.

    Du musst mir die Fragen nicht beantworten, vielleicht beantwortest du sie erstmal für dich selbst.

    Ansonsten:
    schreib einfach drauf los, alles, was dir einfällt, alles, was du fragen möchtest, alles was du wissen willst.

    Vielleicht hat ja jemand eine Antwort darauf?
    Liebe Lyanna, ich denke du meinst es hier gut. Aber: Ja, ich muss keine deiner Fragen beantworten!
    Und ich schrieb auch schon im Eingangspost, dass ich sehr reflektiert mit meinem Thema Alkoholmissbrauch umgehe.
    Das impliziert, dass ich mir diese Fragen natürlich schon selbst stelle bzw. gestellt habe. Liebe Lyanna, ich habe ja diesen Strang geöffnet um mich von dem Strang "Ich muss aufhören mit dem Alkohol" abzugrenzen. Da ich ja quergelesen habe die letzten Monate weiß ich auch um deine Geschichte, respektive dass du eine Alkoholikerin bist. Deshalb denke ich, dass deine Erfahrungswerte hier nicht angebracht sind. Dennoch vielen Dank für das "Gutmeinen" und damit dir eine weitere trockene Zukunft!

  7. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Sylvestris Beitrag anzeigen
    Guten Tag

    darüber habe ich auch schon ein paar Male nachgedacht. Dieses "Vertraute" macht es den Alkoholisch-Unsicheren bestimmt schwer, sich an den Gesprächen zu beteiligen.
    Ich hoffe, dass dieser neue Strang Betroffenen hilft, sich auszutauschen.

    In diesem Sinne: fangt an - es lohnt sich - ganz bestimmt.

    Sylvestris
    Danke Sylvestris!
    Das ist aber ein schönes Feeback! Genau das war eben auch mit der Grund diesen Strang hier zu öffnen. Ich wünsch mir auch sehr, dass es hier zu einem - eben konstruktiven - Austausch kommt.
    Diesen Blick in das jeweilige Privatleben wie im anderen Strang würde ich gerne hier vermeiden.


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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Nur noch mal zu deiner Antwort, Rihanna, es wird dich vielleicht überraschen, vielleicht auch nicht?
    Ansonsten habe ich dich verstanden ...

    Ich meine es mit niemandem "gut" ...nicht mehr, da mir längst bewusst ist:" gut gemeint" heisst nicht immer "gut gemacht" ...zu keiner Zeit und niemals.
    Mit selbst ist es egal, ob einer trinkt oder nicht, ob sich einer sein Leben versaut oder nicht ....
    es ist nicht (mehr) mein Leben, das auf der Strecke bleibt durch Alkohol.
    Das habe ich begriffen ....Alkohol ist für mich nicht (mehr) präsent.
    bei allem anderen habe ich keine Aktien drin.

    Bezüglich Alkoholthemen kann ich IMMER nur von mir schreiben, weil ich es so erfahren habe, weil es dann authentisch ist ...
    wenn ich von anderen schreibe, merke ich das immer an!

    Ich wünsche dir, dass du ganz viele Antworten bekommst und hier ein Austausch in deinem Sinne stattfinden kann.

    Alles Liebe und Gute dafür
    Es ist immer JETZT

  9. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen

    Bezüglich Alkoholthemen kann ich IMMER nur von mir schreiben, weil ich es so erfahren habe, weil es dann authentisch ist ...

    Ich wünsche dir, dass du ganz viele Antworten bekommst und hier ein Austausch in deinem Sinne stattfinden kann.

    Alles Liebe und Gute dafür
    Danke Lyanna, ja so ist es, man kann ja immer nur von seinen Erfahrungen schreiben.

  10. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Liebe Community,

    ich brauche diesen Strang hier nicht zwanghaft aufrechterhalten. Wenn er nicht angenommen wird,
    ist das für mich gar kein Problem. Dann werde ich mich schließlich wieder abmelden und eben weiter
    ab und zu still mitlesen.
    Ich dachte dies als Angebot für diejenigen die nicht mitschreiben oder auch nicht mehr mitschreiben wollen,
    weil sie sich in den beiden anderen Stränge nicht so richtig wieder finden.
    So wie ich schon eingangs geschrieben habe.

    Vielleicht zu mir und meinem Alkoholkonsum und dem Ziel, das ich habe.

    Ich habe Alkohol erst in späten Jahren überhaupt und regelmäßig konsumiert.
    Konkret: so ab Mitte 30. Unregelmäßig und als "Genussmittel".
    Als dann familiäre und berufliche Belastungen kamen, habe ich mich schnell mit Wein "therapiert".
    Heißt, Alkohol als Dimmer, als Beruhigungsmittel, als Schlafmittel eingesetzt. Natürlich hat das zunächst
    auch "funktioniert". Schnell hat sich auch der Bedarf hochgeschraubt.
    Aus zwei Gläsern Wein am Abend wurde in Jahren dann täglicher hoher Konsum.
    Spitze war - vor noch rund fünf Jahren - 2 bis manchmal auch drei Flaschen Wein am Tag.
    Das begann oft mit einer Flasche Sekt am frühen Vormittag. Damit konnte ich zunächst wunderbar (freiberuflich) arbeiten, um mich dann am Mittag auszuschlafen. Am Nachmittag dann eine zweite Flasche Wein und wenn das nicht reichte, habe ich am Abend noch eine dritte Flasche geöffnet.

    Natürlich hatte dieser hohe Konsum körperliche Konsequenzen und ich fühlte mich zusehends matt, müde, zerschlagen. Das war dann der Zeitpunkt ab dem ich mich mit dem Thema riskanter Alkoholkonsum,
    Alkokolmissbrauch und Sucht beschäftigte.

    Schrittweise habe ich dann in den letzten Jahren meinen Alkoholkonsum reduziert. Das ging vor allem deshalb, weil ich viele meiner Stressfaktoren reduziert und auch ganz ausgeschaltet habe.

    Heute trinke ich - in der Regel - zwei bis drei Gläser Wein am Abend. Was mit Blick auf meinen früheren Konsum wenig ist, aber dennoch zu viel.
    Ziel für mich ist den Konsum noch weiter zu reduzieren.

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