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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von yessai Beitrag anzeigen
    hallo rhyanna, ich trinke seit 3 Monaten kein Alkohol und schreibe im Nachbars-strang "ich muss aufhören".
    Bin ich hier erwünscht, um Fragen/ Anregungen zu stellen? Bis zu deiner Antwort, erlaube ich mir, dir eine Frage zu stellen bzgl deiner Beschreibung. Ich bleibe allerdings sicher im anderen Strang,





    Wie wäre es mit einer bewussten Pause vom abendlichen Wein? Ist gesund und wird dich/euch merken lassen ob es noch "Genuss"ist oder nicht.

    Ich kenne auch jemand aus einer Winzerfamilie, der hat für sich beschlossen, NIE zu trinken.

    herzlichen Gruss
    Herzlicher Gruss zurück liebe Yessai! Schön, dass du hier schreibst!
    Wenn du aber zurück gelesen hättest, wäre deine Frage schon beantwortet. Die "bewusste Pause vom abendlichen Wein" ist im Alltag meiner Lebenspartnerin und mir schon deshalb integriert, weil wir viel wandernd unterwegs sind.

    Und: Das war tatsächlich nicht so gemeint, mit der Winzerfamilie. Es gibt selbstverständlich auch da Alkoholiker.


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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Ich meinte eine etwas längere Pause, mehrere Monate, 1 Jahr.... verstehe nicht so ganz dein Anliegen hier. Wenn ihr kein Problem im trinken sieht und genussvoll trinken könnt und möchtet, über was geht es hier?

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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von yessai Beitrag anzeigen
    Ich meinte eine etwas längere Pause, mehrere Monate, 1 Jahr.... verstehe nicht so ganz dein Anliegen hier. Wenn ihr kein Problem im trinken sieht und genussvoll trinken könnt und möchtet, über was geht es hier?
    Liebe Yessai, danke für die Rückfrage! Wenn du meinen Eingangspost (nochmal) liest, bzw. weitere posts dann erübrigt sich deine Frage Zitat: "über was geht es hier?"
    Herzlicher Gruß


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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Leider nicht 😌


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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Ich versteh's auch nicht. Das einzige, was ich an Intention entnommen habe, ist, dass Du eine scharfe Grenze zur Alkoholkrankheit ziehen möchtest und dass Du glaubst, so lange Du nicht alkoholkrank bist, ist es von Deinem Willen abhängig, wie viel Du trinkst.

    Von außen betrachtet wirkt das etwas befremdlich, das möchte ich Dir gern als Rückmeldung geben.

  6. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Mir erschließt es sich leider auch nicht, rihanna. Trinkt jede von euch statt der abendlichen Flasche Wein das besagte Achtel und gut ist? (Ich habe dein EP nochmal gelesen...)
    LG Ivi

  7. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Lori-OT Beitrag anzeigen
    Ich versteh's auch nicht. Das einzige, was ich an Intention entnommen habe, ist, dass Du eine scharfe Grenze zur Alkoholkrankheit ziehen möchtest und dass Du glaubst, so lange Du nicht alkoholkrank bist, ist es von Deinem Willen abhängig, wie viel Du trinkst.

    Von außen betrachtet wirkt das etwas befremdlich, das möchte ich Dir gern als Rückmeldung geben.


    Klingt für mich auch nach schön reden.


  8. Registriert seit
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von rihanna50 Beitrag anzeigen
    Ich habe Alkohol erst in späten Jahren überhaupt und regelmäßig konsumiert.
    Konkret: so ab Mitte 30. Unregelmäßig und als "Genussmittel".
    Als dann familiäre und berufliche Belastungen kamen, habe ich mich schnell mit Wein "therapiert".
    Heißt, Alkohol als Dimmer, als Beruhigungsmittel, als Schlafmittel eingesetzt. Natürlich hat das zunächst
    auch "funktioniert". Schnell hat sich auch der Bedarf hochgeschraubt.
    Aus zwei Gläsern Wein am Abend wurde in Jahren dann täglicher hoher Konsum.
    Spitze war - vor noch rund fünf Jahren - 2 bis manchmal auch drei Flaschen Wein am Tag.
    Das begann oft mit einer Flasche Sekt am frühen Vormittag. Damit konnte ich zunächst wunderbar (freiberuflich) arbeiten, um mich dann am Mittag auszuschlafen. Am Nachmittag dann eine zweite Flasche Wein und wenn das nicht reichte, habe ich am Abend noch eine dritte Flasche geöffnet.

    Natürlich hatte dieser hohe Konsum körperliche Konsequenzen und ich fühlte mich zusehends matt, müde, zerschlagen. Das war dann der Zeitpunkt ab dem ich mich mit dem Thema riskanter Alkoholkonsum,
    Alkokolmissbrauch und Sucht beschäftigte.

    Schrittweise habe ich dann in den letzten Jahren meinen Alkoholkonsum reduziert. Das ging vor allem deshalb, weil ich viele meiner Stressfaktoren reduziert und auch ganz ausgeschaltet habe.
    Liebe Rihanna,

    ich freue mich, dass Du diesen Strang eröffnet hast. Das Zitierte könnte auch von mir sein. Auch ich habe mich Schritt für Schritt aus dem regelmäßigen Alkoholkonsum herausgearbeitet, heute trinke ich nur noch selten, habe aber auch das Gefühl es nicht mehr gut zu vertragen.

    Vor ein paar Jahren habe ich überrascht festgestellt, dass es praktisch keine Angebote gibt für Menschen, die zwar einen riskanten Konsum betreiben, aber noch nicht alkoholabhängig sind. Frei nach dem Motto: Wozu Prävention, wenn es auch (10 mal so teure...) Therapie gibt. Ich sprach mit meiner Hausärztin, sie hat das Problem zum Glück richtig eingeschätzt und mir zwar eine Therapie, aber keine Suchttherapie empfohlen. Mit zunehmender Lebenskompetenz schwindet mein Drang nach Weichzeichnern, sei es nun trinken, essen oder rauchen (letzteres habe ich zum Glück vor einigen Jahren aufgegeben).

    Ich würde mich freuen, wenn dieser Strang weiter geführt wird, und bin gern bereit mich zu beteiligen.


    Liebe Grüße SNW

  9. Avatar von Eva2
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Auch von mir ein kurzes Feedback, mir fällt auf wie schnell Du jedesmal zurückruderst bei Nachfragen.

    Verstehe auch nicht worum es Dir geht, aber das habe ich ja schon anklingen lassen.
    Was bei MIR ankommt: Du weißt/denkst/fühlst/spürst, das Du zuviel trinkst, bist aber froh, das es schon weniger als früher ist ?
    Das wiederum ist für Dich der Anlass zu vermuten dass Du keine abhängige Trinkerin bist, die "Bremse" noch funktioniert, kein Kontrollverlust stattfindet (?)

    Das nicht jede/r mit kritischem Konsum Alkoholiker wird, auch klar.
    Willst Du von der Gemeinde hier wissen beim wem - wo die einzelne Grenze liegt ?

    Ich habe die "Karriere" wie viele... vom Erleichterungstrinken, Entspannung am Abend gekommen, schleichend angewachsen, versucht kontrolliert zu trinken (alle Spielchen: nur Wein, nur bei Dunkelheit, nur am Wochenende ect.pp) Bremse war aber kaputt irgendwann kaputt, griff nicht mehr immer, öfter mal ausgerutscht ...
    Ich trinke gar keinen Alkohol mehr, das finde ich tausendmal leichter als mir das Gehirn über meinen Konsum zu zerbrechen.
    Gott, gib mir die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

  10. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von SchoeneNeueWelt Beitrag anzeigen
    Liebe Rihanna,

    ich freue mich, dass Du diesen Strang eröffnet hast. Das Zitierte könnte auch von mir sein. Auch ich habe mich Schritt für Schritt aus dem regelmäßigen Alkoholkonsum herausgearbeitet, heute trinke ich nur noch selten, habe aber auch das Gefühl es nicht mehr gut zu vertragen.

    Vor ein paar Jahren habe ich überrascht festgestellt, dass es praktisch keine Angebote gibt für Menschen, die zwar einen riskanten Konsum betreiben, aber noch nicht alkoholabhängig sind. Frei nach dem Motto: Wozu Prävention, wenn es auch (10 mal so teure...) Therapie gibt. Ich sprach mit meiner Hausärztin, sie hat das Problem zum Glück richtig eingeschätzt und mir zwar eine Therapie, aber keine Suchttherapie empfohlen. Mit zunehmender Lebenskompetenz schwindet mein Drang nach Weichzeichnern, sei es nun trinken, essen oder rauchen (letzteres habe ich zum Glück vor einigen Jahren aufgegeben).

    Ich würde mich freuen, wenn dieser Strang weiter geführt wird, und bin gern bereit mich zu beteiligen.


    Liebe Grüße SNW
    Liebe SchoeneNeueWelt,

    dein Beitrag, deine Rückmeldung alleine ist es schon wert, diesen Strang hier eröffnet zu haben.
    Genau das ist der Punkt: Es gab/gibt praktisch keine Angebote für Menschen die einen riskanten Konsum betreiben, aber noch nicht alkohol(drogen)abhängig sind.
    Prävention wozu? Ist doch Alkoholsuchtherapie ein lukratives Geschäft. Da sprechen die Zahlen für sich. Entgiftung, Entwöhnung, Rehabilitation...immer und und immer wieder. Das System bespeist sich selbst.


    Der wirklich sinnvolle Ansatz muss die Prävention sein. Vielleicht kann der Strang hier ein Beitrag sein.

    Liebe Grüße

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