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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe den Sinn dieses Threads nicht - wer alkoholkrank ist darf nicht schreiben und wer trocken ist auch nicht?

    Ich trinke heute komplett normal, vielleicht mal einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, das Glas Sekt zu Silvester, im Sommer auf der lustigen Grillparty auch gerne mehrere Bier. Meinen kritischen Alkoholkonsum hatte ich immer in Zeiten mit viel Stress und Arbeit. Alk ist die schnelle Entspannung aus der Flasche. Insbesondere, wenn ich erst um 22:00 aus dem Büro gefallen bin und keine Zeit hatte noch ne halbe Stunde Laufen zu gehen. Alk war die simpelste Möglichkeit den Kopf anzuhalten. Mir ist mit Ende 30 irgendwann klar geworden, dass ich mir damit ein neues Problem heranzüchte. Heute plane ich Entspannungszeiten in mein Leben ein, dazu gehören Sport und Rituale, wie zB Entspannungstee oder im Sommer ein alkfreies Bier - in sehr stressigen Zeiten nehme ich Gaba, Tryptophan und Melatonin. Ich arbeite keine 80 Stunden mehr. Bewusstwerden über den kritischen Konsum ist der erste Schritt, dann Verhinderungsstrategien ausarbeiten - die sind für jeden individuell. Mein erster Schritt war einfach mal 1 Jahr gar nichts zu trinken. Mir macht Alk heute keine Angst mehr, ich brauche die Entspannung nicht mehr und kann Alk ganz normal als Genußmittel konsumieren.

    Mir hat es übrigens in keiner Weise geholfen Threads mit anderen problematischen Alkkonsumenten zu lesen, im Gegenteil. es befördert nur das "Ich bin gar nicht allein"-Bewusstsein. 3 Flaschen Wein sehe ich nicht mehr als kritischen Alkkonsum, das ist schwerer Missbrauch. In den allerschlimmsten Zeiten hab ich ne Flasche Rotwein geschafft, alternativ 3-4 Bier, harte Sachen hab ich nie getrunken. Ich würde Dir empfehlen Strategien von "Trockenen" zu lesen.
    Liebe Bratkartoffel, wirklich ein sehr guter und vor allem konstruktiver Beitrag. Danke dafür!
    Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich wirklich zu missverständlich ausgedrückt habe mit meinem Anliegen hier?
    Ich wollte hier einen Strang anregen, der sich genau über diese Erfahrungen, die auch du gemacht hast, austauscht.
    Den riskanten Alkoholkonsum, den Mißbrauch erkannt und die Bremse gezogen hat, bevor - wie man so schön sagt: Das Kind in den Brunnen gefallen ist, respektive die Alkoholsucht das Kommando übers das Leben hat.
    Nichts anderes möchte ich hier. Der andere Strang "Ich muss aufhören mit dem Alkohol" ist für mich eben schon dieses Stadium des Alkoholikers, bzw. des trockenen therapierten Alkoholikers. Und dort findet dazu ja auch ein sinnvoller und
    guter Austausch statt. Genau auch diese Strategien von "Trockenen", du du meinst.

    Wenn du allerdings richtig gelesen hast, müsstest du ja gesehen haben, dass ich von meiner Vergangenheit geschrieben habe. 3 Flaschen Wein am Tag waren vor Jahren für mich die Oberkante. Das war nicht täglich, sonst wäre ich vermutlich ja schon tot. Das war, wie du richtig siehst kein kritischer Alkoholkonsum, sondern eben schwerer Missbrauch.
    Wenn du weiter gelesen hast, ist dir ja auch nicht entgangen, dass ich heute 2 bis 3 Gläser Wein am Abend trinke.
    Genau das inzwischen auch hinterfrage. Ich lebe seit einigen Jahren sonst sehr gesundheitsbewusst. Keine Fertiggerichte, wenig Zucker, frische Kost, täglicher Sport...
    Habe auch meine Stressoren weitgehendst ausgeschaltet. Nicht zuletzt, weil ich es mir jetzt in der Lebensmitte auch finanziell leisten kann, wenig zu arbeiten - bzw. das zu tun was mir Spaß macht.
    Meine Partnerin - ich lebe gleichgeschlechtlich - und ich wollen beide unsere noch bleibende Lebenszeit so gut wie möglich auskosten. Dazu gehört bewusst(er) zu leben.
    Ich hatte geschrieben, dass ich einfach jetzt auch merke, dass der Körper altert und ich eben auch (nur) diese zwei bis drei Gläser Wein nicht mehr so gut "wegstecke". Meine Lebenspartnerin kommt aus einer Winzerfamilie und ist täglichen Konsum von Wein fast schon von Kindesbeinen an gewöhnt. Sie hatte allerdings nie einen kritischen Konsum und die Flasche Wein am Abend ist für sie ein Muss weil Genuss.

    Liebe Grüße und dir auch weiter einen guten Umgang mit Alkohol. Ich finde deinen Weg wirklich super!
    Geändert von rihanna50 (30.10.2018 um 12:50 Uhr) Grund: Schreibfehler

  2. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    rihanna,
    danke, dann ist die Sache für mich auch geklärt. Mir geht es nicht um genussvollen Umgang sondern um Abstinenz.

    Eher in Richtung wie Bratkartoffel geschrieben hat um andere Arten, sich zu entspannen.


    Dir auch alles Gute!
    LG Ivi

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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von gast64 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,
    ja ich bin alkoholkrank... Ich habe meinen Alkoholmissbrauch erkannt (Point of no return). Gern hätte ich hier mit dir diskutiert.
    Schade, dass du dich nicht mit Alkoholkranken austauschen möchtest.
    Viel Erfolg beim konstruktiven Austausch deines Themas wünscht dir Gast
    Lieber gast64,

    es tut mir sehr leid und ich möchte mich jetzt einfach entschuldigen. Ich wollte eigentlich nur damit sagen, dass dieser Strang hier keine "Konkurrenz" zum Strang "Ich muss aufhören mit Alkohol" ist.
    Schreib doch gerne hier! Es ist bestimmt auch sehr gut, hier zu lesen wie du deinen - wie du es nennst - "point of no return"
    erkannt hast.

  4. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von rihanna50 Beitrag anzeigen
    Sie hatte allerdings nie einen kritischen Konsum und die Flasche Wein am Abend ist für sie ein Muss weil Genuss.
    DAS wird als nicht kritisch angesehen?

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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    rihanna,
    danke, dann ist die Sache für mich auch geklärt. Mir geht es nicht um genussvollen Umgang sondern um Abstinenz.

    Eher in Richtung wie Bratkartoffel geschrieben hat um andere Arten, sich zu entspannen.


    Dir auch alles Gute!
    Schade, liebe Yvonne2017, ich hätte gerne weiter hier von dir gelesen.
    Ich verstehe jetzt aber nicht den Zusammenhang mit dem Beitrag von Bratkartoffel?
    Schließlich hat doch Bratkartoffel geschrieben, dass sie (Zitat) "...kann Alk ganz normal als Genussmittel konsumieren".
    Das darf sie doch auch, oder?

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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    DAS wird als nicht kritisch angesehen?
    Liebe Kleinfeld,

    zusammen trinken wir eine Flasche Wein am Abend. Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
    Aber auch das ist keine Konstante, respektive nicht jeden Tag!

  7. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von rihanna50 Beitrag anzeigen
    Schade, liebe Yvonne2017, ich hätte gerne weiter hier von dir gelesen.
    Ich verstehe jetzt aber nicht den Zusammenhang mit dem Beitrag von Bratkartoffel?
    Schließlich hat doch Bratkartoffel geschrieben, dass sie (Zitat) "...kann Alk ganz normal als Genussmittel konsumieren".
    Das darf sie doch auch, oder?
    Liebe rihanna, Bratkartoffel's Beitrag erinnerte mich eben sehr an meinen früheren Maximalkonsum.

    Nach einer Flasche Wein war ich am nächsten Tag halbtot. Nach 3 Flaschen Bier ebenso. Wenn ich Alkohol trinke - möglichst überhaupt nicht - dann 3x pro Jahr 1 kleines Glas oder ein alkoholarmes Bier.. Selbst diese geringe Menge bekommt mir nicht gut.

    Ich möchte aber ich muss nicht weitertrinken an diesen bewussten ca. 3 Gelegenheiten. (Und es bleibt bei diesem 1 kleinen Glas, im Gegensatz zu früher.) Mich wurmt es einfach, dass ich "mehr" möchte nach der Minimenge. Denke fast, dass das normal ist.

    Mein Ziel ist daher 0,0 Promille ganzjährig.
    LG Ivi


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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    hallo rhyanna, ich trinke seit 3 Monaten kein Alkohol und schreibe im Nachbars-strang "ich muss aufhören".
    Bin ich hier erwünscht, um Fragen/ Anregungen zu stellen? Bis zu deiner Antwort, erlaube ich mir, dir eine Frage zu stellen bzgl deiner Beschreibung. Ich bleibe allerdings sicher im anderen Strang,

    Ich hatte geschrieben, dass ich einfach jetzt auch merke, dass der Körper altert und ich eben auch (nur) diese zwei bis drei Gläser Wein nicht mehr so gut "wegstecke". Meine Lebenspartnerin kommt aus einer Winzerfamilie und ist täglichen Konsum von Wein fast schon von Kindesbeinen an gewöhnt. Sie hatte allerdings nie einen kritischen Konsum und die Flasche Wein am Abend ist für sie ein Muss weil Genuss.
    ... wollen beide unsere noch bleibende Lebenszeit so gut wie möglich auskosten. Dazu gehört bewusst(er) zu leben.
    Wie wäre es mit einer bewussten Pause vom abendlichen Wein? Ist gesund und wird dich/euch merken lassen ob es noch "Genuss"ist oder nicht. Wenn es dir nicht gut tut, dann ändere es. Ich verstehe in den Zusammenhang nicht, wo du ein Problem siehst und über was du schreiben möchtest. Ich verstehe dich so, dass du kein Problem siehst in deinem Konsum und der deiner Freundin.

    Ich kenne auch jemand aus einer Winzerfamilie, der hat für sich beschlossen, NIE zu trinken.

    herzlichen Gruss
    Geändert von yessai (30.10.2018 um 13:25 Uhr)

  9. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von swim_again Beitrag anzeigen

    Dennoch schreibe ich sehr gern im anderen Strang mit, weil ich den Austausch dort als extrem hilfreich, respektvoll und konstruktiv empfinde.

    Grüße
    swim
    Liebe swimagain, das ist er unbestritten! Ich wollte doch nicht mit diesem neuen Strang hier das in Frage stellen.
    Vielmehr eine andere Sichtweise zur Diskussion stellen.

  10. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Drei Gläser Wein sind eine Flasche?
    Rihanna, das ist soundso zuviel, wenn die Bemerkung hier erlaubt ist.

    Alleine aus dem Grund, weil es niemanden Gesundheit guttut.

    Ein Achtel Wein zum Abendessen wäre o.k. für eine gesunde Frau.

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