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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Liebe rihanna,
    vielleicht sollte man erst mal abwarten, ob hier noch eine regere Teilnahmen statt findet. Schliesslich gehört ein bisschen Mut dazu, sich hier zu outen.

    Gruss
    Ria


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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Warum trinke ich? Aus Genuss, Stressbewältigung, Einsamkeit, nicht verarbeitete Kränkung und Enttäuschung. Um den Erwartensdruck loszuwerden.

    Ich trinke manchmal jeden Tag. Manchmal hab ich zwei freie Tage. Trinken tu ich Wein. Oder Sekt. Ich kann mir guten Wein leisten. Schick halt.
    Schnaps trink ich nicht. Oder noch nicht.

    Von der Menge her zwei bis drei Gläser.
    Vom Sekt mal ne Flasche gut gekühlt. Immer an 18 Uhr.

  3. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Hallo,
    ohne, dass ich jemandem zu nahe treten möchte, das liegt mir fern...

    Wie definiert du, liebe TE, den Begriff "alkoholkrank"?

    Ich finde den Strangtitel hier sehr gut gewählt!
    Im Nachbarstrang sind derzeit glückliche "trockene Alkoholiker" zugange....von der konsumierten Alkoholmenge her ist der Unterschied zum Alkoholiker für mich nicht ersichtlich.

    Also hier ein Strang für Menschen, die nach eigenem Empfinden zuviel Alkohol trinken und aufhören möchten...richtig so?
    LG Ivi

  4. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Santandria Beitrag anzeigen
    Liebe rihanna,
    vielleicht sollte man erst mal abwarten, ob hier noch eine regere Teilnahmen statt findet. Schliesslich gehört ein bisschen Mut dazu, sich hier zu outen.

    Gruss
    Ria
    Liebe Santandria, natürlich - so sehe ich das ja...auch. Es muss nichts...Es soll ja nur ein Angebot sein.

  5. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen

    Ich finde den Strangtitel hier sehr gut gewählt!

    Also hier ein Strang für Menschen, die nach eigenem Empfinden zuviel Alkohol trinken und aufhören möchten...richtig so?
    Ja. Yvonne!


  6. Registriert seit
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen

    Ich finde den Strangtitel hier sehr gut gewählt!
    Im Nachbarstrang sind derzeit glückliche "trockene Alkoholiker" zugange....von der konsumierten Alkoholmenge her ist der Unterschied zum Alkoholiker für mich nicht ersichtlich.
    Hallo Ivonne ,
    dem kann ich mich nur anschliessen.

    Allen eine gute Nacht.

    Gruss
    Ria

  7. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von rihanna50 Beitrag anzeigen
    Liebe Community,

    ich brauche diesen Strang hier nicht zwanghaft aufrechterhalten. Wenn er nicht angenommen wird,
    ist das für mich gar kein Problem. Dann werde ich mich schließlich wieder abmelden und eben weiter
    ab und zu still mitlesen.
    Ich dachte dies als Angebot für diejenigen die nicht mitschreiben oder auch nicht mehr mitschreiben wollen,
    weil sie sich in den beiden anderen Stränge nicht so richtig wieder finden.
    So wie ich schon eingangs geschrieben habe.

    Vielleicht zu mir und meinem Alkoholkonsum und dem Ziel, das ich habe.

    Ich habe Alkohol erst in späten Jahren überhaupt und regelmäßig konsumiert.
    Konkret: so ab Mitte 30. Unregelmäßig und als "Genussmittel".
    Als dann familiäre und berufliche Belastungen kamen, habe ich mich schnell mit Wein "therapiert".
    Heißt, Alkohol als Dimmer, als Beruhigungsmittel, als Schlafmittel eingesetzt. Natürlich hat das zunächst
    auch "funktioniert". Schnell hat sich auch der Bedarf hochgeschraubt.
    Aus zwei Gläsern Wein am Abend wurde in Jahren dann täglicher hoher Konsum.
    Spitze war - vor noch rund fünf Jahren - 2 bis manchmal auch drei Flaschen Wein am Tag.
    Das begann oft mit einer Flasche Sekt am frühen Vormittag. Damit konnte ich zunächst wunderbar (freiberuflich) arbeiten, um mich dann am Mittag auszuschlafen. Am Nachmittag dann eine zweite Flasche Wein und wenn das nicht reichte, habe ich am Abend noch eine dritte Flasche geöffnet.

    Natürlich hatte dieser hohe Konsum körperliche Konsequenzen und ich fühlte mich zusehends matt, müde, zerschlagen. Das war dann der Zeitpunkt ab dem ich mich mit dem Thema riskanter Alkoholkonsum,
    Alkokolmissbrauch und Sucht beschäftigte.

    Schrittweise habe ich dann in den letzten Jahren meinen Alkoholkonsum reduziert. Das ging vor allem deshalb, weil ich viele meiner Stressfaktoren reduziert und auch ganz ausgeschaltet habe.

    Heute trinke ich - in der Regel - zwei bis drei Gläser Wein am Abend. Was mit Blick auf meinen früheren Konsum wenig ist, aber dennoch zu viel.
    Ziel für mich ist den Konsum noch weiter zu reduzieren.
    Guten Morgen liebe Rihanna,
    ich bin zwar schon viele Jahre trocken, hatte aber kürzlich einen schweren Rückfall. Ein konstruktiver Austausch ist toll. Vielleicht hast du mich im anderen Strang gelesen. Der gesunde Egoismus ist dort leider nicht erwünscht. Es ist halt eine eingeschworene Gemeinschaft. Das hast du richtig erkannt. Gerne schreibe ich hier weiter. Bitte lösche dich nicht.
    Alles Liebe Gast

  8. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen


    Wie definiert du, liebe TE, den Begriff "alkoholkrank"?
    Ich möchte diese Frage von dir, Yvonne2017, zum Anlass nehmen, um aus meiner Sicht ein paar Sätze dazu zu schreiben.
    Es gibt darüber ja eine klare Definition und es gibt auch Zahlen dazu. Nur rund 15 Prozent der Alkoholabhängigen Menschen sind tatsächlich körperlich abhängig und damit krank. 85 Prozent, so die Suchtforscher, sind psychisch abhängig. Dass nach einem langen Zeitraum mit viel Alkohol bei plötzlichem Absetzen auch Entzugserscheinungen auftreten ist logisch. Deshalb gibt es gerade in der Suchtforschung immer wieder gute Ansätze, nicht alleinig auf den aprupten Entzug zu setzen, vielmehr auch eine schrittweise Entwöhnung in Erwägung zu ziehen.
    Sicher klappt das nicht bei allen. Es hat viel mit Eigenverantortung, Reflexion und nicht zuletzt auch mit Willenskraft zu tun.
    Es beinhaltet sich selbst Ziele zu setzen und diese auch einzuhalten. Auch hier muss selbstverständlich im Vordergrund stehen, das Lebensthema, respektive die Probleme die zum überhöhten Alkokolkonsum geführt haben, zu bearbeiten.
    Vielleicht kann man das ja auch so sehen: "Das Pferd von hinten aufzäumen"...Den "Weichzeichner", den "Problemlöser" Alkohol immer mehr ausblenden und sich dann den Gründen für den Missbrauch zu stellen.

    Natürlich ist es auch für manche bequem zu sagen: Ich bin (alkohol)krank. Der böse Alkohol macht etwas mit mir, hat etwas mit mir gemacht, und ich kann doch gar nichts dafür!

    Es gibt, glaube ich, niemanden, der von jetzt auf nachher, der Alkoholsucht verfällt.
    Am Anfang steht immer der Wille zu trinken - aus welchen Gründen auch immer. Und ja, irgendwann beginnt das "willenlose" Trinken. Es ist noch gar nicht so lange her, dass es den Begriff "Alkoholkrankheit" gibt, bzw. das Alkoholismus als Krankheit definiert wurde.

    Dazu gibt es heute Parallelen zur Fettsucht, bzw. Adipositas. Man erwägt, Adipositas, also die Fettsucht als Krankheit einzustufen.
    Sicher korrekt, wenn man sieht, was Fettsucht/Adipositas anrichtet. Aber auch eine "Zuviel-Fresserei" und das daraus resultierende Übergewicht mit allen körperlichen Folgen ist doch nicht von einem Tag auf den anderen entstanden. Irgendwann war auch hier der (Fr)esser willenlos.

    Vielleicht eine provokante Sicht. Das ist gewünscht.

  9. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    @Rihanna, danke für deine ausführliche Antwort. Das ist eine interessante und vermutlich umstrittene Sichtweise.
    Ich bin nicht vom Fach und auch nicht alkoholkrank.

    Was genau ist an dieser Sichtweise konstruktiv?
    LG Ivi

  10. gesperrt
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    AW: Konstruktiver Austausch zum Thema kritischer Alkoholkonsum/Alkoholmissbrauch

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    @Rihanna, danke für deine ausführliche Antwort. Das ist eine interessante und vermutlich umstrittene Sichtweise.
    Ich bin nicht vom Fach und auch nicht alkoholkrank.

    Was genau ist an dieser Sichtweise konstruktiv?
    Liebe Yvonne 2017,

    danke für dein gutes Feedback! Genau das ist konstruktiv. Das war meine Absicht, als ich den Strang hier öffnete.
    Wie du, bin auch ich nicht "vom Fach" und auch nicht alkoholkrank.

    Aber ich möchte mich eben nicht über das Fernsehprogramm von gestern austauschen, wenn es um so ein wichtiges Thema geht.

    Vielleicht ist diese Sichtweise tatsächlich für manche Leserin hier interessant, und natürlich vermutlich auch umstritten,
    wie du richtig erkennst.

    Schön, wenn du weiter hier schreibst.

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