+ Antworten
Seite 952 von 965 ErsteErste ... 452852902942950951952953954962 ... LetzteLetzte
Ergebnis 9.511 bis 9.520 von 9642

  1. Registriert seit
    08.01.2016
    Beiträge
    120

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo lyanna💁*♀️

  2. Avatar von LaCraca
    Registriert seit
    02.04.2002
    Beiträge
    828

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo Bibi, willkommen!

    Habe einen langen Text am Handy getippselt, falsch gedrückt, jetzt ist er weg. Nochmal in Kurzform.

    Du kannst ein Antibiotikum vorschieben, das passt nie zu Alkohol.
    "für mich heute Apfelschorle etc.", "Heute alkfrei" - vielleicht geht so was. Ich habe bin mir anfangs immer komisch vorgekommen, als würde man mir ansehen, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, weil ich nicht mit ihm umgehen kann. Irgendwann war's mir wurscht. Zum einen denken die Leute eh, was sie wollen und zum anderen wird man gar nicht so sehr beachtet, wie man meint.

    Und, als ich aufgehört hatte, fiel mir erst mal auf, wie viele Menschen einfach so alkoholfrei trinken, ohne sich zu rechtfertigen. Vielleicht sind in deiner Clique auch einige dabei.

    Stark getrunken habe ich zwischen 30 und 41, ich konnte aber noch nie normal mit Alkohol umgehen. Die Bremse war wohl von Anfang an kaputt.

    Der Strang mit all seinen Mitschreiberinnen (es sind nur sehr vereinzelt Männer dabei), hat mir Mut gemacht, dass auch ich jemals ohne Alkohol leben könnte, ich habe noch eine ziemliche Runde mit unschönen Rauscherlebnissen drehen müssen, bis ich wirklich bereit war, das Aufhören ernsthaft anzugehen.
    Es lohnt sich!

    Uns allen einen schönen Tag!
    LaCraca

  3. Avatar von Eva2
    Registriert seit
    12.11.2005
    Beiträge
    3.313

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo Bibi

    auch von mir ein " herzlich Willkommen "

    Zu mir später mehr, ich bin mit Freund heute auf einer Einweihungsfeier einer Suchtklinik
    - stellvertretend für unsere Gruppe, um uns mal "vorzustellen" und zu erzählen was Selbsthilfe so ist und was da passiert bzw. das keinem dort was passiert, ausser Hilfe zu finden bei denen die verstehen wie es uns so geht/ging mit dem Alkohol,

    vor allem wie es OHNE gehen kann

    Die Termine am Tag bekommen wir meist, machen wir auch gerne.
    Die meisten haben zu arbeiten, wir auch, aber ich hab heute schon und er erst abends Termine. Passt.

    War auch schon zur Blutentnahme *wink zu yessai*

    Bibi, die Gedanken habe ich mir am Anfang auch gemacht, was sagt ich bloß ....?

    ich trinke (heute) nicht
    ich trinke gerne ein Wasser (Cola, Limo, Saft)

    sollte doch genügen als Ansage. Ich hab das nicht diskutiert
    Enge Freunde und manche Bekannte wissen was los ist, und finden es klasse.

    Ich hatte nie jemand der mich "überreden" wollte.
    Denke das es wichtig ist WIE ich das sage, das WIE lässt dann einfach keine weiteren Fragen bei mir aufkommen.

    Außerdem schäme ich mich JETZT nicht mehr und gehe meist sehr offen damit um.
    Da ist aber auch jeder anders
    finde es für Dich raus, wir sind ja hier und kannst immer fragen.

    Sturmi Dir einen wundervollen Urlaub
    ich hab noch 18 Tage bis dahin

    bis dann
    wenn Du in den Seilen hängst,
    schaukel einfach eine Weile
    Geändert von Eva2 (11.09.2019 um 09:30 Uhr)

  4. Avatar von Zombi
    Registriert seit
    06.01.2016
    Beiträge
    2.656

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Bibi ich Fall gleich vom Stuhl
    Du bist doch die Bibi die fast Zeitgleich mit mir angefangen hat im Strang Tag 1 ohne ?
    Ganz ganz toll. Dass du es nochmal versuchen möchtest. Es Ist nie zu spät !
    Herzlich Willkommen zurück auch von mir
    I did it my way

  5. Avatar von Zombi
    Registriert seit
    06.01.2016
    Beiträge
    2.656

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Sturmi Dir wünsche ich einen ganz tollen erholsamen Urlaub !
    I did it my way


  6. Registriert seit
    16.03.2018
    Beiträge
    1.440

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Bibi2015 Beitrag anzeigen
    Ich möchte gar nichts mehr trinken, ich wünsche mir so sehr, gar kein Verlangen mehr zu haben. Kennt ihr das? Oder hält das Verlangen ein Leben lang?
    Ja, yessai, wir haben einen großen Freundeskreis und gehen viel weg... aber wir haben auch tolle Freunde, die es sicher verstehen, wenn ich alkoholfrei bleibe. Ich muss es nur sagen, es liegt nur an mir, nicht an den anderen...
    Hallo Bibi
    Das mit den Verlangen nach Alk ist unterschiedlich, von Person zu Person, so wie ich das hier beobachten konnte.
    Ich hatte am Anfang schon noch schwer zu kämpfen, darum bin ich den Alkohol lieber aus dem Weg gegangen, so dass ich erstmal gar nicht in Versuchung kommen konnte. Mir hat es gereicht, zum x-ten Mal das gleiche Hamsterrad ... ich war oft weg, mit dem Vorsatz nichts zu trinken, hat dort auch geklappt, um dann zuhause angekommen, doch noch zu trinken. Als ich für mich beschlossen habe, ich möchte aufhören, so geht das nicht mehr weiter habe ich radikal den Alk vermieden. Und das Verlangen hat nachgelassen mit der Zeit. Am Anfang will ja etwas in dir, den Alkohol, solange ich trinke habe ich dieses Bedürfnis befriedigt. Höre ich auf, vermisst mein Körper es ( das Suchtgedächtnis, Zellen, Neuronen im Kopf schlagen Alarm), es fehlt was. Hast du schon mal aufgehört Kaffee zu trinken oder konntest keinen trinken, obwohl du vorher regelmässig deinen Kaffee hattest ... nun mit dem Alkohol ist es tausendmal schlimmer. Mit der Zeit, geht das Vermissen weg, kann aber immer wieder auftauchen, durch Situationen oder aus dem nichts heraus.

    Wenn deine Freunde, dich verstehen, dann kannst du auch ehrlich sagen, du ich habe das Gefühl mir entgleitet die Kontrolle wieviel ich trinke. Ich möchte heute nicht trinken, vielleicht sogar für längere Zeit .... ich möchte mal sehen, wie es mir geht, wenn ich nicht trinke... ich trinke einfach immer zu viel, mehr als ich will, das macht mir Sorgen. Dadurch festigst du deinen Entschluss ... wie du sagst, es liegt an dir und nicht an den anderen. Was du trinkst ist deine Angelegenheit und geht niemanden was an. Aber Freunde, die du oft siehst, können dich unterstützen, wenn sie Bescheid wissen. Sonst musst du immer wieder neue Gründe erfinden. Mit Fremden oder Menschen die ich nur selten sehe, handhabe ich das auch anders... so wie LaCraca es beschrieben hat, inzwischen genügt ein nein, ich möchte bitte was nicht alkoholisches. Auf weitere Fragen, je nach Situation: mir schmeckt es nicht mehr, ich vertrage die Wirkung nicht, habe mal genug getrunken, ich möchte euch mal nüchtern mitbekommen

    Tag für Tag, heute trinke ich nicht, am Anfang und solange nötig ... irgendwann wird es leichter, wird das nicht trinken selbstverständlich. Ich vermisse es heute nicht mehr, wie am Anfang... es gibt aber immer wieder Momente, wenn mir jemand was anbietet, einen Wein lobt, dann erinnere ich mich, ich kann es nicht, "normal" trinken. Aber es ist überaus wichtig, zu wissen wo du stehst, warum du nicht mehr trinken möchtest ... das musst du für dich rausfinden.
    Ich bin süchtig, habe eine Krankheit und die bleibt in mir, mein Leben lang. Fange ich wieder an nur ein Glas zu trinken, fängt der ganze Sch--ss von vorne an, das ist mir klar. Für die Krankheit schäme ich mich nicht mehr, sie gehört zu mir, so wie andere, andere Gebrechen haben... meine kann ich gut im Griff bekommen.

    Einen schönen, entspannten Abend allerseits
    Geändert von yessai (11.09.2019 um 18:17 Uhr) Grund: Rechtschreibung


  7. Registriert seit
    12.07.2007
    Beiträge
    71.529

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Sturmi, hab einen wunderschönen Urlaub wo immer du ihn auch verbringst.
    Erholung, Zufriedenheit, Genuss und ganz viel Abstand wünsche ich dir
    Es ist immer JETZT


  8. Registriert seit
    13.06.2017
    Beiträge
    775

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Eva, das Video mit dem Hund finde ich sehr gut und beruhigend!
    Ich kannte es als Bilderbuch (bin ja Bücherfan). Und so ein Zufall, hatte am Tag zuvor daran gedacht, wollte es raussuchen. Hatte es vor Jahren eigentlich mal für meinen Freund gekauft.
    Und am Tag darauf stellst du das Video rein! 😊 Ich muss sagen, das Video gefällt mir auch.


  9. Registriert seit
    13.06.2017
    Beiträge
    775

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Danke für eure Tipps zum Umgang mit meiner Tochter ⚘
    Ich werde das im Kopf behalten.
    Ich glaube, es ist schwer für mich, weil ich mir Sorgen mache, dass auch sie mal psychisch nicht klar kommt. So wie ich, ihre Cousine oder eine Freundin von ihr. Ich will da keinen Fehler machen, aber es stimmt schon, immer geht das nicht und ist nicht gut. Für mich nicht und für sie auch nicht.
    Unser Umgang ist gemischt. Manchmal halte ich mich sehr zurück, möchte das auch für mich, manchmal wünscht sie ehrlich meine Hilfe, das ist ok, manchmal erpresst sie auch, Weihnachten z. B.. Das ist schwierig geworden. Besprechen klappt leider nur bedingt.
    Aber danke für eure Gedanken dazu, werde "am Ball" bleiben.


  10. Registriert seit
    12.07.2007
    Beiträge
    71.529

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Alina, ich habe mir auch mehr Sorgen um meine Kinder und ihre eventuellen Probleme gemacht, als um mich selbst.
    Solange ich voll in diesen Sorgen aufging, konnte ich mich um mich nicht kümmern, das ist Fakt!

    Ich sprach dann mit meiner Therapeutin darüber, dass ich für mich nicht klarkomme, weil ich solche Schuldgefühle wegen der Kinder hätte.
    Ich war auch bereit, für jedes einzelne Kind Therapie zu machen, um zu helfen, dass sie sich an manches erinnern können und nicht so endlos lange wühlen und suchen müssten wie ich ...

    Die Therapeutin (eine ganz Hervorragende) sah mich lange an und meinte dazu:
    Das können Sie nicht, kein Mensch kann für den anderen Therapie machen, das geht nur für sich selbst oder im Verbund (zwei oder drei Betroffene)
    Packen Sie Ihre Sorgen mal beiseite, Ihre Kinder müssen sich selbst auf den Weg machen, wenn irgendwas für sie nicht stimmt.
    Und jeder muss genau so suchen und sich erinnern, falls es ihm nicht gerade in den Schoss fällt.
    Schauen Sie auf Ihre Kinder, und schauen Sie sie mit Vertrauen und Liebe an, nicht mit Kummer und Sorgen oder lauerndem Blick.
    Ihre Kinder werden wissen, wohin sie sich wenden können, wenn sie Hilfe brauchen sollten.
    Das wäre dann vielleicht Ihre Aufgabe, ihnen Mut zu machen ...und dann können Sie ihnen beistehen und zuhören.
    PUNKT!

    Ich kann rückblickend nur sagen, die Therapeutin hatte vollkommen Recht ...
    ich half meinen Kindern, indem ich ihnen sagte, wohin sie gehen könnten.
    Sie haben es getan ...kurz nur ..ihre Therapeuten haben sie sich selbst ausgesucht, aber sie waren erfreut, dass ich ihnen zuhörte und da war!

    Und wenn ich mal wieder in ein Loch falle ob meiner Versäumnisse, dann höre ich:
    Mama, was willst du nur?
    Aus uns allen ist was geworden, wir stehen mitten im Leben und zT. geht es uns besser, als es dir jemals gegangen ist!
    Manchmal höre ich sogar, dass ich meine Sache richtig gut gemacht hätte
    Dann kullern schon mal die , weil ich so berührt bin.

    Das ist nurein Teil meiner Geschichte, deinen Umgang mit deiner Tochter musst du schon selbst gestalten, aber vielleicht ist was für dich drin?
    Alles Liebe
    Es ist immer JETZT

+ Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •