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  1. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Alina, Ich denke wir müssen uns immer wieder dran erinnern, dass jeder seine Meinung haben darf, gerade dann wenn uns jemand gefühlsmässig beeinflusst. Irgendwann werden die Wellen kleiner und ich kann es annehmen auch wenn ich anderer Meinung bin oder es nicht verstehen kann... warum, wieso, weshalb jemand dies oder jenes tut, sagt.
    Ist wohl eine Lebenslange Lernaufgabe.... von Generation zu Generation unbewusst teils weitergegeben. Es liegt an uns, da auszusteigen. Erst erkennen, überlegen und anders handeln.


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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von yessai Beitrag anzeigen
    Alina, Ich denke wir müssen uns immer wieder dran erinnern, dass jeder seine Meinung haben darf, gerade dann wenn uns jemand gefühlsmässig beeinflusst. Irgendwann werden die Wellen kleiner und ich kann es annehmen auch wenn ich anderer Meinung bin oder es nicht verstehen kann... warum, wieso, weshalb jemand dies oder jenes tut, sagt.
    Ist wohl eine Lebenslange Lernaufgabe.... von Generation zu Generation unbewusst teils weitergegeben. Es liegt an uns, da auszusteigen. Erst erkennen, überlegen und anders handeln.
    üben üben üben ....es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen ...ich jedenfalls kenne keinen!
    Es ist immer JETZT


  3. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von yessai Beitrag anzeigen
    ...meine Eltern streiten immer noch... 60 Jahre Ehe und immer noch nicht fertig gestritten. Nun ja, zum Glück wohne ich nicht mehr dort, nur mitbekommen tue ich es doch dann. Und dann greifen die bekannten alten Programme ab ... ich fühle mich verantwortlich und versuche Frieden zu stiften und zu retten.... im ersten Impuls.... co abhängiges Verhalten.

    Diesmal lasse ich es laufen, greife nicht ein.... wie du sagst Lyanna, sie sind eigentlich selbst erwachsen oder sollten es sein 🙄
    Ja, und DU bist nicht verantwortlich für das, was bei deinen Eltern abgeht!
    Es ist ja auch keiner verantwortlich für das, was bei dir abgeht!

    JEDER ist für sein Glück oder Unglück selbst verantwortlich ...udn wenn ich diesen Strang recht verstehe,
    versuchen wir, uns gegenseitig daran zu erinnern, wie es gehen kann, einigermassen zufrieden oder gesammelt dieses Leben
    zu leben und wenn es geht ...uns zu freuen und auch zu geniessen

    Es ist schon eine Gnade, dieses Leben zu haben, und wenn dann noch Freude und Genuss hinzukommen ...tja, besser gehts nicht!
    Es ist immer JETZT


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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Du sagst es so schön und es klingt so selbstverständlich und einfach.... aber dahinter steckt ein langer Weg der Entwicklung, mit vor und zurück‘s. Aber es ist möglich 😊
    Gute Nacht und gute Träume... ich stehe morgen früher auf , habe einen kleinen Ausflug vor, mal sehen wie es klappt mit dem gehen.


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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von yessai Beitrag anzeigen
    Du sagst es so schön und es klingt so selbstverständlich und einfach.... aber dahinter steckt ein langer Weg der Entwicklung, mit vor und zurück‘s. Aber es ist möglich ��
    Gute Nacht und gute Träume... ich stehe morgen früher auf , habe einen kleinen Ausflug vor, mal sehen wie es klappt mit dem gehen.
    Yessai, falls du auf mein Post antwortest ...da gebe ich dir recht ...es klingt wirklich einfach, letztlich ist es auch einfach!!!
    Es war nur eben ein längerer Weg, dort hinzukommen ...mit vor und zurück ...
    Ohne Unterstützung hätte ich es wohl auch nicht geschafft.
    Möglicherweise klingt es abgestumpft oder desinteressiert ...ist es aber nicht.
    Ich nehme an dem teil, woran ich teilnehmen will.
    Ich lasse mich aber nicht mehr benutzen!
    Meist merke ich es rechtzeitig.

    Vor vielen Jahren (ich war noch mitten in der Nachsorge) rief meine Schwester an, die mich bat, meine Mutter und deren Mann anzurufen ...
    sie hatte Angst, dass die beiden sich gegenseitig umbringen?
    (Das ging auch schon 55 Jahre so ...mit Handgreiflichkeiten, meine Mutter forderte den Zahmsten zu Wutausbrüchen auf)
    Auf meine Frage, wie sie darauf käme und was mein Anruf daran ändern sollte, antwortete sie, dass sie sich ja schon die Treppe runtergeschubst hätten und Vater so kräftig zugreifen würde ...
    Also sollte ich einen Kontrollanruf machen ...
    Ja, und was ist nach dem Kontrollanruf ...ich hab da weiter keine Aktien drin ...sie können sich auch danach umbringen ...
    Ich sagte meiner Schwester, dass sie, wenn sie soviel Angst um ihre Eltern hätte, sie entweder wieder zu ihnen ziehen solle, damit sie die Kontrolle über deren Leben hätte oder sie solle sich eine Hundeleine kaufen, solche, an die man zwei Hunde entfernt anleinen könnte, damit die Köpfe bloss nicht zusammenkämen.
    Dann hätte sie die beiden in der Natur unter Kontrolle.
    Meine Schwester hat nie wieder aus diesem Grund angerufen, und die Eltern haben sich nicht umgebracht!

    Ein zwei Jahre später hat mein Stiefvater meine Mutter rausgeschmissen (sagt sie) oder aufgefordert, auszuziehen, andernfalls würde er sich scheiden lassen.
    Es wäre aber schade um beider Renten, wenn sie geschieden seien.
    Vater hat für Mutter eine entzückende Wohnung gesucht, und meine Mutter hat mit 76 noch mal alleine angefangen ...ich glaube, sie hat es genossen, nur für sich dazusein.
    Sie wurde 93 Jahre alt udn konnte noch ein paar Jahre von Vaters Rente profitieren.
    Witzigerweise (eigentlich gar nicht witzígerweise) haben sich die beiden vom Zeitpunkt ihrer Trennung absolut gut verstanden, es bahnte sich sogar eine Freundschaft an.

    Und ich hielt mich aus allem raus, komplett ..nur wenn meine Mutter mich fragte, sagte ich, was ich zu sagen hatte.
    Ich halte mich raus, egal bei wem ...seitdem lebe ich friedlicher, und wenn ich etwas tue, wo ich eventuell reingezogen werden könnte, dann tue ich das mit vollem Bewusstsein, was auf mich zukommen könnte ...
    meist zieh ich mich aber rechtzeitig zurück.
    So kann es bei anderen stürmen, der Sturm reisst mich nicht weg ...nicht mehr ...früher war ich erledigt bis zum gehtnichtmehr ...
    ich hatte anderer Menschen Angelegenheiten zu meinen gemacht, ohne es zu merken.

    Schlaft gut
    Es ist immer JETZT


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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Danke Lyanna 💐
    Ich melde mich später .... wünsche euch einen schönen Tag! Liebe Grüsse


  7. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Musst du heute arbeiten oder bist du auf Shopping Tour?
    Alina, wie geht es dir heute?
    Schade, dass sonst keiner aktiv dabei ist ...aber vielleicht kommt das noch mal wieder?
    Jetzt müssen die letzten schönen Tage genutzt werden ...
    und wer schlau ist, stürzt sich nicht erst vor den Weihnachtstagen ins Getümmel ...schrecklich, dieser Andrang ...
    als gäbe es was umsonst ...
    Es ist immer JETZT


  8. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    ich bin noch daaaa.... ja, wo sind die anderen ich hoffe es geht euch ALLEN gut ... zu viele sinds zum aufzählen....

    ich war heute auf einem Hügel, kleiner Berg so 1400 m hoch, unerwartet mit Sonne zwischendurch und danach noch ins Thermalbad ... relaxen und dann war ich nicht shoppen ... ist gar nicht meins und weihnachten schon gar nicht. Aber lecker essen war drin....

    Lyanna bist du dann auch so aufgewachsen, dass du helfen musstest und früh Verantwortung tragen? Oder woher hat sich bei euch, bei deiner Schwester und dir dieses entwickelt? Ich dachte es ist mehr typisch für Familien mir Sucht Hintergrund.... aber es muss nicht so sein, fällt mir auf gerade ... Ich denke viele Frauen vor allem sind so erzogen worden ...
    Schön, dass deine Mutter es in ihrem Alter noch allein gut hinbekommen hat .... könnte auch nicht jeder... hohe Achtung.
    Und dass sie Freunde wurden das Ehepaar ... wirklich aussergewöhnlich nett.


  9. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ja Yessai, helfen und arbeiten musste ich schon früh ...das fand ich nicht unbedingt verkehrt.
    Anfangs tat ich es freiwillig, später wurde ich gezwungen.

    Ich komme nicht aus einer sogenannten "Suchtfamilie" habe aber später beobachten können, dass einige aus der Familie ebenfalls der Sucht erlegen waren.
    Ich hatte nur so gut wie keinen Kontakt zu ihnen.

    Meine Mutter war die letzten vier Jahre im Altenheim, wunderbar betreut, aber meine Schwester war tagtäglich bei ihr, ging auch mit ihr raus im Rollstuhl (auf Dauer für beide Seiten sehr anstrengend)
    Meine Mutter jammerte oft am Telefon, dass ihr das stete Dasein meiner Schwester auf die Nerven ging ...sie wollte lieber allein sein ...sie wurde ja auch versorgt vom Pflegepersonal.
    Ich tröstete dann Omimi (meine Mutter) und riet ihr, sie rauszuschmeissen.
    Habe sie ja!
    Und ?
    Die geht ja nicht, die bleibt da!

    Erst konnte ich das gar nicht glauben ...heute weiss ich, dass meine Schwester sich nicht abwimmeln liess ...sie übernahm für alles Verantwortung, obwohl sie mit Vielem nichts zu tun hatte (ähnlich wie ich früher, und damit gings mir sehr übel).(Sie versucht jetzt, ein bisschen zu üben, wie es mit dem Abgrenzen gehen kann)

    Sie legte sich mit dem Pflegepersonal an, sodass der Chef sie rausschmiss ...später legten sie ihr nahe, nicht von 11.00 im Pflegeheim aufzutauchen.
    Keiner konnte den Anspüchen meiner Schwester gerecht werden ...
    Als sie mich noch einspannen wollte, habe ich dankend abgelehnt (ablehnen müssen, weil ich selbst Hilfe für vieles brauche).
    Das war im Nachhinein genau richtig so.
    Als meine Schwester mich anrief um zu fragen, ob sie wohl nach Hause fahren könne oder ob sie Mutter damit im Stich lassen würde sagte ich:
    "beweg deinen Arxxx nach Hause, lass Mutter mal in Ruhe".
    Da hörte ich meine Mutter aus tiefster Seele brummen "Lasst mich doch mal alle endlich in Ruhe" ..
    So, da hatte meine Schwester die Antwort im Original.
    Meine Mutter ist übrigens gestorben, als meine Schwester mal für 2 Stunden weg war, ihre Lieblingshilfe war ganz still bei ihr ... wenigstens konnte sie so gehen, wie sie es wollte (das wusste ich).

    Wir sind aufgewachsen, total im Unklaren, nicht über Dinge reden, alles besser wissen und nichts, aber auch gar nichts anerkennen, kein gutes Haar an jemandem zu lassen, besonders nicht an mir ... mit dem Gefühl, unerwünscht zu sein, weil ich ua.auch als Bastard bezeichnet wurde und mit grossem Einfluss auf meine kindliche Seele .

    Meine Schwester lerne ich eigentlich erst seit 6 Jahren besser kennen, wir haben viele Parallelen, von denen wir vor 6 Jahren noch gar nichts wussten ...ich stelle fest, wie gern ich sie mag.
    Ich mochte sie schon immer, hatte sie sehr lieb ...
    allerdings verliess ich meine Mutter mit knapp 15 Jahren und kriegte auch nicht mehr viel von meiner Schwester mit.

    Vielleicht habe ich damit deine Fragen beantwortet?

    Es ist immer JETZT

  10. Avatar von Kernobst
    Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ich war heute in den Bergen. Nach einer und leider auch vor einer arbeitsreichen Woche wollte ich in die Natur. Trotz schlechten Wetters hat es sich sehr gelohnt. Nun bin ich angenehm müde. Mir geht es soweit gut und ich bin zufrieden.
    Nur ein kleiner Pieps von
    Kernobst

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