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  1. Registriert seit
    29.05.2009
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Moin, Moin - die Verpflichtung zu funktionieren La Cra, das zu merken und dann langsam diesen inneren Zwang loszulassen, das ist eine wichtig Erkenntnis und Er-Fahrung.
    Und es ist ein innerer Prozess - viele hatten mir das schon geschrieben, auch Ihr hier, besonders Zombi - aber erst zu langsam setze ich es um und lös mich.
    Und das heißt auch, etwas zu FORDERN - ich war immer so dankbar, über das was mir geboten wurde, aber oft war es auch nur eine Karotte, hinter der ich herlief, damit ich noch mehr leistete.

    An meiner neuen Stelle habe ich glasklare Anforderungen gestellt (ich war ja auf die Stelle auch nicht angewiesen) und ich habe gestaunt, was alles möglich war. Ihr habt ein RECHT auf Reha, Bella vielleicht kannst du auch RUHIG, aber total bestimmt, bestimmte Änderungen einfordern bei Dir.

    Alles Liebe - dem Leben bin ich so dankbar - und je freundlicher ich bin, desto freundlicher kommt es zurück (z.B.meine Kinder .... es gibt weniger Streit, weil ich das Kämpfen lasse).

    Also Ihr Lieben, zeigt liebevoll Eure Grenzen und seit Euch das Wert.


  2. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen!
    Danke für dein Eis, Lyanna, war lecker mit Schokostreuseln!
    Ich wünsche dir, dass du heute auch einen guten Tag hast zum Einkaufen!


  3. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ich nehme auch noch gerne Eis 🍦 wenn noch was da ist... 🙏gestern war es mir zu spät


  4. Registriert seit
    13.06.2017
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Lotte,
    deine Überlegungen gestern haben mich ja auch nochmal zum Nachdenken gebracht.

    Bei mir ist auch oft die Frage, was ich machen kann und was nicht, und was Priorität hat.
    Dass du erstmal über die Gründe nachdenken sollst, die dich vom Gruppenbesuch abhalten, finde ich auch gut. Da gibt es ja die vielen Gedanken, die einem vielleicht nicht gleich bewusst sind und die du gestern schon beschrieben hast.
    Diese Frage mit Dorf- und Großstadtleben ist auch interessant, und mir ist erst in letzter Zeit bewusst geworden, welche Unterschiede da teilweise noch existieren.

    Ich kann aber auch nachvollziehen, wenn du grad meinst, es könnte dir zuviel werden. Das kenne ich auch. Und ich glaube, immer ist es nicht eine Ausrede. Weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass es Dinge gibt, die ich lange aufschiebe, die ich bei mehr Zeit aber doch irgendwann angehe.
    Wie gesagt, nicht leicht, dann Prioritäten zu setzen. Wenn vieles wichtig erscheint.

    Ich nehme ja zur Zeit auch an einer allgemeinen Therapiegruppe teil. Der Montagnachmittag geht dafür drauf. Ob ich es aufbauend oder hauptsächlich anstrengend finde, liegt zur Zeit an den jeweiligen Teilnehmern. Ich denke aber, dass wahrscheinlich so eine spezielle Gruppe für Alkoholkranke noch mehr unterstützend für die Teilnehmer wirkt.
    Und es ist ja Fakt, wie Lyanna sagt, dass die Krankheit eine lebensbedrohliche ist.

    Aus dem Grund habe ich bei meinem psychischen Zustand den Klinikaufenthalt vorgenommen, weil mir klar war, dass es noch weiter rapide bergab gehen kann.
    Ob wirklich was Gutes dabei raus kommt, oder ich damit auch überfordert bin....ich kann nicht in die Zukunft sehen.

    Ich bin auch am probieren, was geht und was nicht. Vielleicht ist es bei dir auch so.
    Aber einen guten Anfang hast du gemacht! Viel Erfolg weiterhin!


  5. Registriert seit
    05.03.2019
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    95

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Danke für Eure Reflektionen zum Thema Gruppe pro und contra. Lyanna ich habe viele Deiner alten Beiträge gelesen, ich habe auch viel daraus gelernt, ich weiß wie Du über das Thema „Gruppe“ denkst und auch meine Therapeutin sieht die Sache wie Du, nämlich dass mich für langfristige Stabilität und um richtig gefestigt zu werden wahrscheinlich eine Gruppe sehr unterstützen würde. Wobei ich schon aus dem Gespräch entnommen habe, dass diese Therapieform (Einzeltherapie + Gruppe) für mich und so wie meine Persönlichkeit gestrickt ist am besten wäre, dass muss natürlich nicht für jeden gelten. Bin wohl ein genetisch veranlagter Suchtcharakter (das hat sie aber so nicht gesagt) Was Du bzgl Krankheit sagst, trifft es natürlich auf den Punkt, wenns um Leben oder Tod ginge, da wäre mir so eine Kleinigkeit wie ein Outing egal.
    Ja Alina, würde ich in einer großen Stadt leben wärs für mich auch kein Problem, ich war schon einmal während meiner Studienzeit in Therapie. Das war ich auch in Einzelgesprächen und in von der Therapeutin geleitete Gruppensitzungen, damals ist es um Burnoutgefahr und Prüfungsängste gegangen. Wir haben sehr viel mit Rollenspielen gearbeitet.
    Ich hab mir sogar überlegt in meine Studienstadt zu einer Gruppe zu fahren, das sind allerdings dann 1 ½ Stunden hin und 1 ½ Stunden retour + 1 Stunde Sitzung, das ist meiner Meinung nach unrealistisch. Als ich noch in der großen weiten Welt gearbeitet hab, da habe ich mir über dieses Dorfleben hier auch gedacht, ihr könnt mich alle mal. Aber seit ich wirklich hier lebe und Teil davon bin, ist das leider nicht mehr so. Es wird sofort mit dem Finger auf einen gezeigt und hinter dem Rücken getuschelt. Die alten bigotten und scheinheiligen Betschwestern, die jeden Sonntag in die Kirche rennen und Tratsch so lieben, die sind am Schlimmsten.
    Alina ich bewundere Dich, dass Du für Dich selbst die Entscheidung getroffen hast in die Klinik zu gehen. Hut ab. Ich halte Dir die Daumen.
    Bella, ich hoffe, Du hast diesen Tag gut überstanden. Du hast ein Recht auf diese Reha. Alleine die Aussage von Deiner Chefin, man kann Dir bestimmte Aufgaben aufgrund Deines Alters nicht zumuten, ist eine Frechheit. Ich wünsche Dir, dass Du dort Abstand zu diesem Job und zur Kollegin gewinnst. Wann soll es losgehen ?
    So jetzt mache ich für heute Schluss im Büro, es war ein langer Tag Und jetzt freue ich mich schon auf meine Terrasse zu Hause und auf ein großes Eis.
    Alles Liebe
    Eure Lotte

  6. Avatar von Bella-Marie
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Abend ihr Lieben, ich habe heute mit der Klinik gesprochen und einen Termin für August bekommen, Das passt mir sehr gut,
    Es ist schade das es in meiner Abteilung nicht klappt. Aber auch ich fühle mich nicht mehr wohl darin. Vielleicht werde ich an einen anderen Platz versetzt.Ich werde das einfach ohne murren machen und dann schauen wir mal.
    Ich freue mich das ich meine Klinik der Wahl bekommen habe. Dieses Gefühl gestern, das ich es wusste was im Briefkasten ist,
    war schon irre. Sowas fühle ich nur wenn ich keinen Alkohol trinke.
    Frida wie geht es dir?
    Ich freue mich auch auf die Bewegung und die Unterstützung. Ich werde alles annehmen was kommt.
    Alina wieviel Wochen bleibst du ?
    Ich wünsche allen eine leckeres Eis und einen guten Tag morgen. Eure Bella

  7. Inaktiver User

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Abend!
    Liebe Bella, mir geht es recht gut. Es ist immer viel los und ich bin abends froh, wenn ich endlich meine Ruhe habe. Ich werde demnächst noch einmal ein paar Tage allein wegfahren, worüber ich froh bin - im Moment sind alle männlichen Familienmitglieder sehr ,anspruchsvoll‘. Ich habe für meinen Urlaub für jeden Tag einen genauen Plan erstellt darüber, wann was auf wen zukommt: Klassenarbeiten, Sportvereine, Nachhilfe usw. Alles in unterschiedlichen Farben markiert und mit einer Legende am Ende. Mein Mann wird keine Geschäftsreise ins Ausland antreten, so dass er zumindest abends zuhause ist; Babysitter und Haushaltshilfe sind engagiert. Ich habe im Moment ehrlich gesagt bisweilen die Fantasie, dass ich die Familie verlasse, wenn alle Kinder ,groß‘ genug sind. Ohne Alkohol, der mich stets in Schach gehalten hat, hege ich wesentlich rebellischere Gedanken und Gefühle. Man wird sehen. Erst einmal steige ich wieder in den Job ein.
    Eis esse ich im Moment jeden Tag, insgesamt hat mein Drang nach Süßem aber deutlich nachgelassen. Unruhig bin ich gelegentlich, dann will ich irgendwas, irgendeine Befriedigung, irgendeine Beschäftigung, irgendein Gefühl, das mein Inneres füllt. Das ist unangenehm, aber ich halte es aus. Und vor allem trinke ich nicht. Sport hilft dann meistens, am liebsten an der frischen Luft - daher bin ich so glücklich, dass das nächste Freibad hier endlich geöffnet hat.
    Schlaft alle gut!
    Frida

  8. Avatar von Eva2
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    12.11.2005
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo Ihr Lieben,

    hab alles nachgelesen und möchte noch zu Gruppenbesuchen was schreiben.
    Ich kann das total verstehen, sich nicht zu outen, aus Bedenken wegen der Anonymität -
    ist aber wirklich unnötig sich zu verstecken, wir sitzen alle in einem Boot.
    Das Ihr allerdings teilweise so weit fahren müsst, ist auch ein kleines Hindernis.
    Ich wohne auch eher ländlich, aber eben nah an der nächsten Großstadt, hier gibt es Gruppen wann und wie oft ich möchte.

    Als ich zum ersten Mal zur Gruppe ging, habe ich mich erstmal hinter einem Baum versteckt, wollte gucken wer da alles aufschlägt .... da lachen wir heute noch drüber.
    Mittlerweile war ich schon ein richtiger Gruppen-Junkie, ich schätze diese Abende, fühle mich wie im Kreis von Freunden, denen ich wirklich ALLES sagen kann. Was ich dort auch schon alles gehört habe, ließ mir oft den Atem stocken, aber es tut gut - ist wie Müll abladen aber es belastet keinen dort, keiner nimmt die Sorgen der anderen mit, ich jedenfalls nicht.
    Wir lassen es dort. Wir sind dann befreit irgendwie.

    Ich habe mich vorher gefragt, wie das denn gehen könnte, einfach hingehen und mit "Nicht-Fachleuten" darüber zu reden was mich drückt, ich fragte mich: wie können die helfen, wenn ich nur erzähle und keiner direkt Stellung nimmt.

    Deshalb heißt es wohl "Teilen"
    wir teilen uns mit und teilen unsere Gedanken, Sorgen und Nöte
    oft kommt dann ein Beitrag in dem einer auch wieder teilt wie es bei ihm/ihr war und wie der Weg weiter ging.

    Manchmal empfinde ich es fast als eine Art "Zauber" wie das funktioniert.
    Kann ich gar nicht erklären, es liegt einfach ein wundervolles Zusammengehörigkeitsgefühl in der Luft, wenn wir in der Gruppe sind

    Probiert es einfach mal aus, wenns nix ist - ist auch nichts verloren
    wenn Du in den Seilen hängst,
    schaukel einfach eine Weile


  9. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo, guten Abend wer noch wach ist.
    Bin schon stundenlang sehr müde und hab nichts mehr gemacht.

    Bella, der Klinikaufenthalt ist für 5 Wochen geplant. Und bei dir?
    Ja, merkwürdig mit deinem "Briefkastengefühl". Ich bin eigentlich sehr rational, aber es gibt merkwürdige Sachen, an die ich dann auch ein klein wenig glaube. Wie auch immer sie entstehen.

    Frida, wohin geht deine Reise? Wieder in eine Stadt? Oder ländlich?
    Vielleicht morgen oder am WE mehr.
    Gute Nacht
    🌟🌠

  10. Avatar von Elen
    Registriert seit
    11.01.2019
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe im Moment ehrlich gesagt bisweilen die Fantasie, dass ich die Familie verlasse, wenn alle Kinder ,groß‘ genug sind.
    Oh, das hat mich sehr an mich erinnert vor etlichen Jahren. Da hatte ich ständig den Gedanken im Kopf, dass mir diese "Familienkacke" langsam reicht und ich am liebsten mal ein halbes Jahr komplett alleine für mich wäre.
    Zum Glück hat sich das irgendwann gegeben. Dieses Wollen-und-nicht-Können zerreißt einen ja innerlich. Ich hatte nicht vor, endgültig mit der Familie zu brechen, aber ich wollte einfach mal da raus.

    LG Elen

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