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  1. Avatar von Bella-Marie
    Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Abend ihr Lieben, liebe Alina danke für deine Antwort. Wie Frida schon schreibt alles zu seiner Zeit.
    Liebe Frida mein Arbeitstag heute war gut, Ich bin meiner Kollegin aus dem Weg gegangen und mache mein Ding. Als ich nach Hause kam ,war ich sehr müde . Jetzt liege ich im Bett und werde gleich schlafen. Ich danke für eure tollen Beiträge. Schlaft alles gut und gute Träume.
    Frida ,ich bin mal gespannt wie die Antwort ausfällt . Ich finde es gut das du was neues anfängst. Mir hat oft der Mut gefehlt .


  2. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    habe eben ein Buch zu Ende gelesen, es geht ums "spiegeln" in jedwelcher Beziehung, Partner, Arbeit .... usw.
    Ich lerne gerade über das "spiegeln" . Versuche zu verstehen, warum ich in ähnliche Situationen gerate, Menschen begegne die bestimmte ähnliche Gefühle und Muster in mir locken.
    Ich fasse mal kurz zusammen, glaube es könnte einige von euch auch interessieren.

    Was immer der andere tut oder nicht tut, und wie ich fühle, darauf reagiere, sagt mir etwas über mich aus.
    Was soll ich, bei mir verändern? Loslassen? Erkennen? Mir zutrauen? ....
    Es geht nicht darum den anderen zu verändern oder die Beziehung. Es geht erstens darum, bei mir etwas zu erkennen und zu verändern. Jede Beziehung ist eine Lernaufgabe, ein Erkennen, ein bei sich selbst entdecken. Meine Aufgabe und die des Partners können verschieden sein. Seine geht mich zunächst nicht an. Meine Aufgabe besteht darin, von etwas frei zu werden, das noch in mir ist (altes Muster, Prägung, Verhaltensweisen usw), aber nicht mehr nötig ist.

    Das Wesen von Beziehung ist, das einer vom anderen etwas will.
    Das Wesen von Liebe ist, das keiner vom anderen etwas will.
    Das Wesen einer Liebesbeziehung ist, dass zwei Menschen versuchen, diese beiden Tatsachen miteinander zu verbinden und ein Beziehungsdrama entsteht, wenn sie zwischen beiden Zuständen hin und her pendeln.
    Durch Bewusstwerdung und Erkennen endet oder verändert sich dieses Muster.
    Für jedes gelebte Muster gilt: befreie dich selbst, dann befreist du den anderen, die gesamte Situation verändert sich mit.
    Logisch oder ?
    Ich sehe da parallelen zum Trinken, das Aufhören und der Sucht allgemein.... um nicht ganz OT zu sein
    Schon wieder so spät ... oder früh geworden .... habt einen guten Morgen

  3. Inaktiver User

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen!
    Danke Yessai! Wieder etwas zum Nachdenken. Was heißt eigentlich OT?
    Liebe Bella, das war auch wirklich ein großer Schritt für mich und er ist mir sehr schwer gefallen. Nun bin ich sehr froh und gespannt.
    Liebe Lyanna, natürlich soll hier jeder von seinen persönlichen Erfahrungen schreiben - wovon sonst? Und ich persönlich profitiere davon, wie gesagt, sehr. Wer weiß, vielleicht sitze ich auch in einem Jahr in einer SHG und beiße mir in den A*, weil ich nicht früher hingegangen bin. Und vielleicht ,feuere‘ ich auch meine Therapeutin, weil die Arbeit mit ihr mich auf ein Nebengleis führt. Manchmal träume ich nachts davon, wie ich vor dem Haus meiner Kindheit stehe, an die Tür klopfe und sage: „Da bin ich. War alles nur ein Scherz! Ist alles vergeben und vergessen und lasst uns einander lieb haben!“ Und dann merke ich, dass alle bereits tot sind..
    Eins weiß ich in jedem Fall - ich möchte nie, nie mehr dort landen, wo ich mich vor zwei/drei Jahren befunden habe.
    Habt alle einen guten Tag!
    Frida


  4. Registriert seit
    05.03.2019
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    95

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Yessai, ich habe mit großem Interesse Deinen Beitrag zum Thema spiegeln gelesen. Bin am Nachdenken, was das für mich und die Beziehung zu meinem Bruder und meinem Vater heißt. Ich bin eigentlich besonnen und überlegt. Aber sowohl mein Bruder als auch mein Vater können mich durch bestimmte Worte manches Mal auch Gesten zum Explodieren bringen. Natürlich muss ich mir jetzt die Frage stellen, warum reagiere ich ausgerechnet auf die beiden so? Bei meinem Mann bin ich ja auch nicht so. Yessai Du schreibst: „Meine Aufgabe besteht darin, von etwas frei zu werden, das noch in mir ist.“ Dieser Satz beschäftigt mich. Vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Liebe Bella, es tut mir sehr leid, was Du in Deiner Arbeit alles mitmachst. Ich kann das sehr gut nachempfinden. Kollegen können einem das Leben wirklich schwer machen. Ich habe 11 Jahre mit einem Kollegen zusammengearbeitet, der mich im Besonderen (weil ich in seinen Fachbereich arbeitete), aber auch andere gemobbt hat. Vielleicht hatte er mit seinem Verhalten Mitanteil daran, dass ich erst jetzt, so spät, diesen Schritt mache, mich vom Alkohol zu befreien. Er hat sich in der Firma sehr viel erlaubt. Das war möglich, weil er sich selbst eine Position geschaffen hat, in der er seiner Meinung nach unabkömmlich war. Letztes Jahr hat sich die Geschäftsführung dann von ihm getrennt und die Aufgaben wurden neu verteilt. Auch ich habe mehr Verantwortung erhalten. Und siehe da, in der Firma läuft es ohne Probleme weiter, er fehlt keinem und das Arbeiten ist umso vieles angenehmer seit er nicht mehr da ist. Bella siehst Du eine Möglichkeit, Dich in dieser Firma zu verändern und von dieser Kollegin wegzukommen?
    Liebe Frida, ich halte Dir die Daumen, dass sich beruflich alles so entwickelt, wie Du es Dir wünscht.
    Uns allen heute einen Schönen Tag.
    Alles Liebe Lotte

  5. Avatar von Zombi
    Registriert seit
    06.01.2016
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    2.699

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo Alle
    Frida OT heißt Off Topic (am Thema vorbei )
    Yessai dein Beitrag ist einfach Wundervoll und gar nicht OT!
    Ich habe lange gebraucht um zu verstehen, dass ich MICH und die Sicht auf die Dinge
    Hinterfragen soll. Du hast das sehr gut beschrieben.
    Denn alles was mich z.bsp. an jemandem aufregt das bin auch ich und ich lehne das an mir ab,
    Also lehne ich es auch allgemein ab. Das war bei mir aber ein längerer Prozess und der dauert auch noch an
    Ich versuche auch immer den Menschen dahinter zu sehen der mich triggert.
    Es ist ja nicht der Mensch selbst sondern sein Verhalten und dieser Mensch hat ja auch
    Probleme und Sorgen. Das ist ein sehr schwieriges Thema und für mich auch schwer zu beschreiben.
    Vielleicht kann ja noch jemand was dazu schreiben damit es verständlicher wird?
    Ich wünsche Euch allen einen schönen Feiertag morgen !
    Ich freue mich aufs ausschlafen
    I did it my way


  6. Registriert seit
    13.06.2017
    Beiträge
    803

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo ihr Lieben,
    danke Frida und Bella für eure Überlegungen und Gedankenanregungen bzgl. meiner Ehe.
    Es hat mir auf jeden Fall geholfen, mich etwas besser zu fühlen.⚘
    Hab mir als Stichworte zur Erinnerung mal "Zeit" und "Zustimmung?" notiert.

    Bella, hatte auch den Gedanken wie Lotte, ob innerhalb deiner Firma ein Abstand zu deiner Kollegin möglich ist. Ist dein Vorgesetzter offen für Gespräche?

    Könnte noch so viel zu mehreren Themen schreiben, aber ich bin sehr müde. Heute habe ich mich nach langem inneren Ringen überwunden einen wichtigen Behördengang zu erledigen. Ist alles gut gelaufen! Ich glaube, das Lesen und Schreiben hier hat mir auch Mut gegeben, das in Angriff zu nehmen. Ich danke euch allen!

    Frida, Träume finde ich sehr interessant und aussagekräftig. Ich glaube, wichtig daran sind die Gefühle. Überleg doch mal, was du dabei gefühlt hast. Vor allem zum Schluss ( Sie waren schon tot).

    Habe auch eure Beiträge zum Thema "Spiegeln" im Kopf, Yessai und Zombi.
    Denke, da sind wichtige Erkenntnisse, die ich irgendwie auch schon so erlebt habe.
    Mir fallen jetzt nur leider die Augen zu.

    Alles Liebe und danke, dass ihr hier eure Gedanken und Erkenntnisse teilt 🌟🌛

  7. Inaktiver User

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ich wünsche allen eine gute Nacht!
    Liebe Alina - was ich gefühlt habe? Bestürzung, Trauer, Entsetzen und Erleichterung. Und natürlich Schuld, Schuld, Schuld.
    In der Literatur steht der Spiegel oftmals auch für Bedrohung und Gefahr. (Wie der Doppelgänger.) So kann auch das Spiegeln, von dem ich schreibt, gefährlich sein, oder? Sich mit sich selber so intensiv auseinanderzusetzen, dass man sich in dem Anderen sucht (und findet), empfinde zumindest ich als riskant. Man könnte sich ja dann auch verlieren, nicht wahr? Deswegen möglicherweise auch der Alkohol, die Betäubung? Ich weiß gar nicht, ob ich jemanden auf Dauer in meiner Nähe ertragen könnte, der mich oder etwas in mir zu stark spiegelt. Muss weiter darüber nachdenken. Empfinde ich wie Zombi auch nicht OT..
    Schlaft gut!
    Frida

  8. Inaktiver User

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Da fällt mir noch ein - was ist eigentlich mit den eigenen Kindern? Sind sie nicht im Grunde unsere Spiegelbilder? Aber als Bedrohung habe ich sie nie empfunden. Muss also weiterdenken. Mit nüchternem Kopf geht das wirklich wesentlich besser als früher.


  9. Registriert seit
    12.07.2007
    Beiträge
    71.823

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Gefährlich ist Spiegelarbeit nicht ...aber es kann einen schon erschüttern, wenn "man" sowas noch nie zuvor gemacht hat.

    Ganz kurz nur und sehr übersichtlich aufgeschrieben:
    alles, was ich ablehne am anderen, das habe ich mehr oder weniger auch in mir ...habe es nur noch nicht erkennen können.
    Alles, was ich am anderen bewundere, habe ich auch in mir, ohne dass es mir bewusst ist/war.

    Das "Erkennen" kann überwältigend sein ...

    Das, was der andere ist, bin ich auch!
    Ganz grob beschrieben ...alles andere wäre wahrscheinlich zu speziell ...ohne professionelle Begleitung.

    Mir selbst ist keine effektivere Möglichkeit bekannt, sich selbst näherzukommen, kennenzulernen und sich schlussendlich selbst vergeben zu können.
    Es ist immer JETZT
    Geändert von Lyanna (01.05.2019 um 00:21 Uhr)


  10. Registriert seit
    16.03.2018
    Beiträge
    1.543

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Oh jetzt ist mein Text weg 😔 ins Nirvana. Bin am Handy und melde mich in paar Tage wieder vom PC.
    Nur kurz ... ist das nicht auch spiegeln, wenn mir jemand zeigt was mir fehlt? Im Sinne von zb ich bin empathisch, verständnisvoll und da kommt einer her und macht mich runter ... er zeigt mir wo ich was bei mir ändern kann, wo ich noch nicht stark genug für mich einstehe.
    Es geht dabei nur ums Erkennen bei mir und nicht ums verurteilen des anderen oder von mir.
    Was steckt hinter meinem Verhalten ist wichtig, welche Botschaft sende ich aus? Warum ziehe ich genau die Menschen an? Da stecken viele Informationen über mich drin. Auch wenn ich schlecht nein sagen kann oder mich als Klagemauer bereitstelle. Oder warte, dass ein anderer entscheidet was zu tun ist. Oder ich recht haben will. Oder oft ja-aber sage. Usw.. Hinter jeder Handlung ist ein Grund, steckt ein Gefühl. Das Thema ist ja nicht neu, Lyanna hat schon viel darüber geschrieben, Lieder gesungen, aber ich habe es jetzt erst erkannt als Spiegel und was es bedeuten kann. Es gibt ja mehrere Möglichkeiten.
    Wichtig erscheint mir, nach mir und meine Gründe zu schauen, zu verstehen und erkennen. Nicht mehr beim Gegenüber.

    Wünsche euch eine schöne und trockene Woche, bleibt euch treu, für euch zu eurem Besten 🌷

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