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  1. Avatar von Bella-Marie
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Abend ihr Lieben,Lotte danke für den Getränketipp. Ich schaue mal nach wo ich den bekomme. Liebe Frida ,ich hoffe du kannst trotz allem gut schlafen.
    Alina ich denke auch an dich und hoffe das es Ostern nicht allzu schwer wird . Das mit der Wohnung im Haus nebenan hört sich schon mal gut an.
    Eva danke für deinen Beitrag heute. Da muss ich erstmal drüber nachdenken
    Yessai ich hoffe du hast es gut angetroffen auf dem Reiterhof. Viel Vergnügen .
    Lyanna danke auch für deinen Beitrag . Gefühle zulassen ist auch nicht so einfach. Zu lange haben wir nur funktioniert.
    Ich wünsche euch allen eine gute Nacht bis morgen, Ich trinke nicht und das ist schon mal gut.


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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von lotte69 Beitrag anzeigen
    Ich zähle übrigens auch keine Tage mehr. Ich habe letztes Jahr zweimal die Erfahrung gemacht, dass ich nach Erreichen des Zieles in ein Loch gefallen bin. Einmal nach 30 und einmal nach 60 Tagen. Beide Male habe ich danach sehr exzessiv getrunken. Das war damals so ein Gefühl ähnlich wie nach schweren Prüfungen auf der Uni, da hatte ich tage- ja monatelang auf einen Tag hin gelernt und wenn es dann endlich vorbei war, dann war da nur das große Nichts, zumindest ich konnte das Danach nicht genießen. Meine Freundinnen, die haben gelacht und gefeiert. Ich empfinde dieses große Nichts auch oft kurze Zeit nachdem es mir sehr gut gegangen ist. Da wird ganz plötzlich ein Stoppschild aufgestellt: „Glücklich Sein verboten“. Zum Beispiel war das Wochenende so toll, aber bereits die letzte Nacht hab ich schlecht geträumt, schlecht geschlafen und Ängste verspürt. Manchmal habe ich das Gefühl, ich verhindere selbst, dass es mir gut geht, dass ich genieße. Es ist so als ob ich es mir selbst nicht erlaube, glücklich zu sein.
    .
    Hallo Lotte - Dein Post hat mich mitten ins Herz getroffen- das Stopschild von dem
    Du schreibst kenne ich nur zu gut... gerade wenn es mal richtig gut lief in der Vergangenheit habe ich auch immer wieder -unbewusst - alles daran gesetzt es mir selber zu vermasseln- egal ob privat oder beruflich.
    Daran will ich aktuell arbeiten - raus mit diesem Stopschild aus meinem Kopf. Danke für Deine Worte 🙌🏻 - man kommt sich manchmal so alleine vor und denkt dass kann niemand nachvollziehen ....
    Lg Oleanderstern


  3. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Eva2 Beitrag anzeigen

    Das ich JETZT mein Leben viel besser meistern kann, fällt mir jetzt erst so richtig auf.
    WAS ich alles nicht konnte, oder nicht wollte, oder mich nicht getraut habe...
    lieber einen wegkippen und die Angelegenheit aufschieben, aufschieben, aufschieben...
    Gefühle: wegdrücken, immer schön einen kippen und bloss nicht dran rühren...

    Heute gehe ich es an, und bald ist es erledigt, aus dem Kopf und drückt nicht mehr.
    (Gefühle drücken oft lange, aber auch das ist zu bewerkstelligen)
    :
    Eva - Dein Beitrag hat mich sehr berührt- vor allem das mit dem Wegdrücken der Gefühle ... darüber werde ich heute nachdenken müssen - ich Danke Dir !


  4. Registriert seit
    01.04.2019
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen an alle ☀️
    Ich schlafe aktuell sehr schlecht und denke jede Nacht über das was war und meine Alkoholabhängigkeit nach. Aktuell trinke ich zwar nicht und habe es auch nicht vor, aber die Sucht ist nach wie vor da.
    Heute Nacht habe ich ausgerechnet, wie viele Tage ich in den letzten Jahren unglücklich war aufgrund meiner Arbeit und wieviele Nächte ich panisch wach war, in der Angst irgendwelche Fehler im Job gemacht zu haben ....
    Ich bin auf über 600 Tage und Nächte gekommen (mindestens - ich bin seit 20 Jahren in meinem Job) ... also bestimmt 2 Jahre meines Lebens an Panik und schlechten Gefühlen 😱.... dann habe ich mal ausgerechnet wie viele Flaschen Wein und Sekt ich ca. in dem Zeitraum von 20 Jahren getrunken habe - ich bin auf 4160 gekommen (niedrig geschätzt mit 4 Flaschen die Woche im Schnitt).

    Jetzt frage ich mich aktuell ... will ich das noch so ?

    Zur Erklärung- ich bin kein Masochist und bleibe deswegen in meinem Job, sondern war und bin die letzten Jahre Alleinerziehende Mama ... habe aktuell zwar einen tollen Partner (Männe) der aber nicht der Vater ist..ich hatte also immer den Druck die Hauptverdienerin zu sein ....aber ich glaube mittlerweile- wenn ich an meinem Job nichts ändere - dann packe ich das nicht mit dem Trockensein.
    Ich habe mich genug selbst gequält- Zeit für Veränderungen 💪🏻

    Ich wünsche euch allen einen sonnigen Tag- Oleanderstern

  5. Avatar von Kernobst
    Registriert seit
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    373

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Oleanderstern
    danke für deinen Post. Ich kenne das auch mit dem Aufrechnen. Aber was war das war, da musstest du durch so wie ich auch.
    Ein Grund mehr, heute nicht zu trinken und mit klarem Kopf Wege zu finden, wie man sich alles, was stört und unglücklich macht, Schritt für Schritt neu ordnet. Ich versuche es gerade, es ist schwierig, aber ich bin guten Mutes. Zähl nicht die vergangenen schlimmen Tage, sondern freu dich auf viele ganz schöne in der Zukunft.
    Alies Liebe Dir Kernobst

  6. Inaktiver User

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen!
    Liebe Oleanderstern, quäl dich nicht! Es kommen jetzt bessere Zeiten, wie Kernobst ja schon schrieb, da wird sich - wenn Ruhe eingekehrt ist - auch beruflich bestimmt etwas verändern lassen. Bei mir war es so, aber bei mir gibt es ja auch noch einen Kindsvater, der mir diesbezüglich den Rücken freihält. Da habe ich Glück gehabt. Ich wünsche dir trotzdem alles Gute! Ist es denn leicht, in deiner ‚Branche‘ zu wechseln? Hast du bereits eine Vorstellung, wie die Veränderung aussehen könnte?
    Liebe Eva, über dein Post denke auch ich noch nach. Ich glaube, ich habe ihn nicht ganz verstanden, stand gestern aber auch neben mir.
    Liebe Alina, das mit Ostern fühle ich dir nach. Wenn meine kleine Flucht in die ‚Wildnis‘ vorüber ist, werde ich familiären Besuch bekommen für eine Woche, von der Seite meines Mannes. Beim Gedanken daran bin ich wie gelähmt. Ich werde diese Zeit ,durchhalten‘ und mich ab und zu zurückziehen. Danach hört es sich ja bei dir auch an.
    Danke, liebe Bella!
    Die Nacht war bescheiden, aber was soll‘s. Hauptsache nicht verkatert heute..
    Gehe nun ‚hübsch‘ eine kleine Runde laufen, dann beginnt das Kinderprogramm.
    LG Frida

  7. Avatar von LaCraca
    Registriert seit
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    786

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen!
    Ich habe es schon erzählt, ich habe mir vor 10 Jahren Hilfe gesucht, nachdem ich hier die Motivation zum Aufhören gefunden hatte, aber noch fast ein Jahr Trinkpausen einhalten wollte und nicht konnte, noch mehr trank...
    Eine ambulante Entwöhnungstherapie ist auch kein Spaziergang, es ist anstrengend, unbequem, zeitaufwendig. Aber man hat jemanden, der einen eine Zeitlang professionell begleitet und neue Impulse geben kann.
    Und die geleitete Therapiegruppe ist enorm hilfreich. War für mich das wichtigste überhaupt in dieser Zeit.

    Schönen Tag
    LaCraca


  8. Registriert seit
    13.06.2017
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Oleanderstern Beitrag anzeigen
    Hallo Lotte - Dein Post hat mich mitten ins Herz getroffen- das Stopschild von dem
    Du schreibst kenne ich nur zu gut... gerade wenn es mal richtig gut lief in der Vergangenheit habe ich auch immer wieder -unbewusst - alles daran gesetzt es mir selber zu vermasseln- egal ob privat oder beruflich.
    Daran will ich aktuell arbeiten - raus mit diesem Stopschild aus meinem Kopf. Danke für Deine Worte ���� - man kommt sich manchmal so alleine vor und denkt dass kann niemand nachvollziehen ....
    Lg Oleanderstern

    Ja, dem kann ich mich leider nur anschließen...
    Stoppschild zum Glücklichsein im Kopf. Inzwischen kann ich zwar nicht mehr richtig an Glücklichsein glauben, aber dass ich mich da bei manchen Gelegenheiten selbst boykottiere, habe ich auch schon schmerzhaft festgestellt.
    Manchmal buche ich es unter Vorsicht ab, was dann sinnvoll ist. Aber ich hab schonmal einen Job aufgegeben, nachdem ich ihn endlich nach Jahren bekommen hatte. Ob das richtig war ist schon fraglich gewesen.

    Und leider muss ich mich auch jetzt damit auseinandersetzen, ob ich nicht früher mit meinem Freund (der ja nun verstorben ist) zusammengekommen wäre, wenn ich nicht diese "Glücksboykottierung" im Kopf hätte. Und dann alles anders verlaufen wäre. Klar, kann das niemand wissen "was wäre wenn...", "hätte, hätte...". Und es kamen andere Dinge dazu, die eine Rolle gespielt haben und nicht unwichtig waren. Aber völlig dahergeholt sind diese Gedanken nicht.

    Und damit bin ich schonmal bei deinem Post von gestern, Lyanna. Erstmal Thema "Knöpfe drücken".
    Ich glaube ein wichtiger Glaubenssatz von mir ist (habe ich wohl grad durch eure Posts erst klar erkannt)

    "Böse Mädchen dürfen nicht glücklich sein."

    Und wenn ich aus meiner Ehe ausbreche, bin ich "böse". Das kann mein Mann mir besonders gut vermitteln.
    Also hatte ich kein Recht auf Glück. Im Gegenteil.

    Mit meiner Ehe war ich selbst immer etwas unsicher, weil ja nicht alles schlecht war. Aber das mit dem "Bösen", ich denke, dass hat mein Mann mir gut aufgedrücken können.

    Uff, das muss ich auch erstmal verarbeiten.


  9. Registriert seit
    13.06.2017
    Beiträge
    635

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo Frida,
    ja, da hast du auch so eine ähnliche "Osteraufgabe".
    Schwiegerfamilie kann auch schwierig sein. Ich wünsche dir Gelassenheit!
    Pass dann gut auf deine innere Ruhe auf und lass dich nicht von deinem wichtigen Weg abbringen.

  10. Inaktiver User

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Lotte, liebe Oleanderstern, liebe Alina,
    ich habe viel über eure Vorbehalte gegenüber dem eigenen Glück nachgedacht. Habt ihr eine Ahnung, woher sie rühren? Alina, du hast ja bereits eine Vermutung geäußert - dein Mann manipuliert dich. Aber im Grunde genommen bist du doch durch die Beziehung zu deinem verstorbenen Freund bereits aus der Ehe ausgebrochen, oder? Das hieße ja, du wärest bereits ‚böse‘?! (Was natürlich Unsinn ist, da jeder Mensch das Recht auf Selbstverwirklichung und Glück hat.) Du schriebest auch, du habest deine berufliche ‚Erfüllung‘ der familiären hintangestellt - bereust du das? Hättest du denn Lust, jetzt noch einmal richtig durchzustarten?
    Mir geht so vieles durch den Kopf, wenn ich euch lese. Lotte, du schriebest von dem ‚Loch‘, in das du nach besonders schönen Erlebnissen, aber auch nach mit Anstrengung errungenen Erfolgen fielest. Beides kenne ich, glaube ich, auch. Beides fühlt sich für mich gewissermaßen wie ein emotionaler Kater an. Ist das bei dir auch so? Oleanderstern, ich habe auch noch über deine ‚Hochrechnungen‘ nachgedacht. Hier, im Feriendomizil, denke ich die ganze Zeit: Jetzt würdest du normalerweise ein Glas trinken, hier hast du dieses oder jenes getrunken, davor bzw. danach hast du dir immer etwas genehmigt usw. usw. Im Ferienhaus habe ich als erstes in meine Verstecke geguckt, ob noch etwas entsorgt werden müsste, Gott sei Dank war nichts mehr da. Und dann denke ich auch: Meine Güte, hat denn dein ganzes Leben aus Alkohol bestanden? Und die Antwort lautet: Nein, er hat mich aber immer begleitet und lange Zeit ging es mir gut damit. Aber irgendwann eben nicht mehr. Und dann habe ich mich glücklicherweise trennen können so wie du auch! Was in Zukunft sein wird, weiß ich nicht - so schreiben ja oftmals auch die ,alten Hasen‘ -, aber im Moment gehen wir getrennte Wege, der Alkohol und ich.
    Noch zum Thema Glück: Es gibt natürlich viel schlimmere Schicksale als meines, aber ich habe für dieses Leben für meinen Geschmack genug Kummer erlebt. Und ich fordere jetzt mein Glück heraus. Ich kann es nicht (er)zwingen (das dachte ich mal), aber ich kann ihm den Weg bereiten, es locken, mich bereit zeigen. Es soll mein neuer Gefährte sein, jetzt, da der Alkohol in die Wüste geschickt worden ist.
    Ich wünsche allen noch einen schönen Abend!
    Frida

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