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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Lyanna,

    gut, dass du von deiner Angst geschrieben hast. Ich denke auch, dass das Aufschreiben erleichtert. Mache ja auch diese Erfahrung. Mir hilft es sogar, am frühen Morgen einfach für mich ein paar Sätze aufzuschreiben, wenn ich Angst habe. Das hätte ich früher nicht gedacht.

    LaCracas Geschichte von ihrem Vater macht Mut. Und mein spontaner Gedanke war noch, dass du keine "bodenlose" Angst haben sollst, weil ich glaube, solltest du wirklich mal ganz hilflos und vergesslich im Alter werden, gibt es Menschen, die sich kümmern. Die dafür sorgen, dass es dir nicht schlecht ergehen wird.
    Beim Thema Krankheiten fühle ich mich ja auch oft hilflos, kann auch nicht besonders gut damit umgehen. Aber ich meine erstmal psychisch, man wird dich nicht allein lassen. Ich habe den Eindruck, in deinem Leben wird es auf jeden Fall Menschen geben, die dir was Gutes tun...

    Also Angst ja, aber "bodenlos" braucht sie, glaube ich jetzt erstmal, nicht zu sein.


    Deine "Golden Girls" habe ich nach etwas Hin und Her (kenne mich mit Videos ect. nicht aus) ein bisschen anschauen können. Allerdings nur auf englisch. Da ich den amerikanischen Akzent nicht verstehe, habe ich von der Handlung nicht viel verstanden. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Dialoge ganz schön oder interessant sind. Nur das Hintergrundgelächter, das wäre nichts für mich...

    Noch ein Sache, die neu für mich war: In meiner Therapiegruppe habe ich direkt einen Alkoholrückfall erlebt. Es ist keine Suchtgruppe, es geht hauptsächlich um Ängste. Der Teilnehmer, den ich erst seit ein paar Wochen kenne, hatte erzählt, dass er ein Alkoholproblem hat und da noch an einer anderen Maßnahme teilnimmt. Nun ist er rückfällig geworden, direkt sehr alkoholisiert zur Gruppe erschienen. Es hat mir geholfen, hier schon so viel zum Thema gelesen zu haben. Trotzdem war es natürlich traurig für mich, aber so konnte ich damit umgehen, das wäre früher sicher schwieriger für mich gewesen.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Alina61 Beitrag anzeigen
    Liebe Lyanna,

    gut, dass du von deiner Angst geschrieben hast. Ich denke auch, dass das Aufschreiben erleichtert. Mache ja auch diese Erfahrung. Mir hilft es sogar, am frühen Morgen einfach für mich ein paar Sätze aufzuschreiben, wenn ich Angst habe. Das hätte ich früher nicht gedacht.


    Noch ein Sache, die neu für mich war: In meiner Therapiegruppe habe ich direkt einen Alkoholrückfall erlebt. Es ist keine Suchtgruppe, es geht hauptsächlich um Ängste. Der Teilnehmer, den ich erst seit ein paar Wochen kenne, hatte erzählt, dass er ein Alkoholproblem hat und da noch an einer anderen Maßnahme teilnimmt. Nun ist er rückfällig geworden, direkt sehr alkoholisiert zur Gruppe erschienen. Es hat mir geholfen, hier schon so viel zum Thema gelesen zu haben. Trotzdem war es natürlich traurig für mich, aber so konnte ich damit umgehen, das wäre früher sicher schwieriger für mich gewesen

    .
    Kanst du vielleicht beschreiben, WIE du anders damit umgegangen bist, Alinchen?
    Das wäre sehr interessant für mich, tja, und irgendwie auch wichtig ...weil ja jeder anders damit umgeht ...
    Ich bin auch irgendwie traurig, wenn ich jemanden aus der Therpie oder Selbsthilfegruppe volltrunken auf dem Boden rumkriechen sehe, wie er um jede einzelne Pommes heult, die auf er vom Boden auflesen will .. ...

    Die Golden Girls sind eine Sitcom, sie lebt aus den Momenten und Dialogen, und da ich seinerzeit selbst in dem ungefähren Alter der Damen war, hat es mich besonders amüsiert.
    Vielleicht nennt manch einer sie überzogen, sind sie irgendwie ja auch, und dennoch ..
    sie sind wie sie sind ...und meist(im richtigen Leben) geht es mit 4 Damen unter einem Dach auch nicht gut!
    bei den Golden Girls klappt es aber ...
    besonders lustig empfinde ich dabei, dass jede der Damen ihre Vorzüge und auch Nachteile hat, die sie gemeinsam ausspielen, an"prangern" und tolerieren.
    In so einer Gemeinschaft würde ich auch gerne leben ...wenn gar nichts mehr geht, reisst eine die andere aus ihrer Lethargie ...und wie goldig sie das tun ...sie sind eben die Golden Girls!

    Ich wünsche dir und auch allen anderen eine schöne Woche und viel Freude (möglichsts ohne Ängste)
    Es ist absolut blöd, wenn Ängste das Leben bestimmen ...
    doch wenn ich mich den Ängsten stelle oder sie an-oder beschreibe, haben sie gleich nicht mehr das Gewicht, welches sie vorher hatten ...
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Lottchen,

    hat alles mit deiner Impfung geklappt?
    Gehts dir gut?

    Mir wollte man noch Angst machen, bevor ich die Zweite bekam, das habe ich mir verbeten!
    Das würde ich ja sehen, wenn es soweit ist und wenn was wäre, könnte ich auch nix machen ...
    Das kam nicht gut, doch das war mir egal.
    Ist es nicht mein Leben, in dem ich tun und machen kann, was ich möchte,
    und ich kann es auch lassen, wenn es mir nicht zusagt ..ist jedenfalls meine Ansicht!
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Wie beruhigend, wenn keiner mehr Unterstützung bei seinen Problemen braucht ...
    es geht hier ja nicht nur um Alkohol ...auch um das, weshalb "man" so oft gar nicht um den Alkohol herumkommt ...
    und das können auch Allerweltsprobleme sein, Probleme, die viele Menschen haben, die aber nicht automatisch auf den Alkohol zurückgreifen müssen, wenn es mal ganz tief reingeht ...

    Ich hatte gestern ein sehr tiefgehendes Gespräch der dritten Art und zack, stand mein ganzes Leben vor mir,
    mein Leben, das ich längst erledigt glaubte.

    Es ist nicht so, dass es das erstemal wäre, dass mir mein Leben vor Augen und ins Langzeit-Gedächtnis zurückgekehrt wäre ...doch da ging es meist nur um mich.

    Diesmal betraf es auch jemand anderen, der das selbst nicht wusste, was ich aber sofort als Folge meiner früheren Handlungen erkannte ...
    jedenfalls die Auswirkungen dessen.

    Dementsprechend miserabel ging es mir gestern und auch heute ...
    das Positive ist jedoch, dass ich drüber sprechen kann, Tipps gebe, womit was zusammenhängen könnte und darauf hinweise, dass es professionelle Hilfe gibt, wenn sie denn angenommen wird oder derjenige selbst erkennt, dass er Hilfe braucht oder sonst im ewigen Hamsterrad seine Runden dreht ...manchmal bis zum Ende seines Lebens.
    Daran ist nichts falsch, bloss ...will derjenige das?

    Tja, ich dachte, die doofen Sachen wären alle so nach und nach erledigt, aufgearbeitet und abgehakt ...nix ist!
    Es ist alles wieder da ...und ich fühle mich "schuldig" und mitverantwortlich.
    Das nützt mir natürlich überhaupt nichts und bringt mich und auch den anderen kein bisschen weiter ...
    aber im Moment ist es einfach so.
    Ich kann froh und dankbar sein, dass ich niemals aufgehört habe, mich mit den Auswirkungen z beschäftigen, warum, weshalb und wieso ...
    andernfalls würde es mich jetzt überrennen und erdrücken, wenn nicht sogar erschlagen

    Eine ähnliche Sache hatte ich ja vor ca. anderthalb Jahren schon mal ...asbachuralte Sache ...und dennoch ...

    Vielleicht ist es ja meine Lebensaufgabe, mich genau mit diesem Thema bis ans Ende meines Lebens zu begleiten?
    Ich weiss es nicht.
    Vielleicht kann/soll jemand von meinen weiteren Erkenntnissen profitieren ...das wäre ja dann sogar erfreulich.
    Vielleicht meint auch der ein oder andere, ich übertreibe ...

    Ich bin ja im Grunde mehr hier als im täglichen Leben, da belaufen sich meine Kontakte auf den Bäcker udn den schwarzen Netto ...ich erfahre selten etwas und wenn doch, so werden die Dinge an mich rangetragen, nicht ahnend, dass diese Dinge tatsächlich ihren Ursprung mit meinem "vorigen Leben" zu tun haben könnten.

    Fakt ist:
    DAS Leben war shice, aber die härteste Lebensschule, durch die ich gehen musste mit "Lehrern", die brutal, gnadenlos und ohne Gewissen sein konnten, das muss "man" auch erstmal können!

    Da ich so niemanden zum diskutieren habe, nicht über dieses Thema, weil, wer sowas nicht kennt, kann gar nicht mitdiskutieren, habe ich mich hier ausgelassen ...
    vielleicht drückt es mich dann nicht so fürchterlich und schnürt mir nicht mehr die Luft ab?
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Lyanna, ich bin 1:1 bei Dir,

    wenn auch ganz anders. Sowas was Du hast, oder hattest sind wie Flashs aus der Vergangenheit.
    Ich denke dann fast: ach nöh - bitte nicht schon wieder
    und manchmal kommt sowas weil ich dann WIRKLICH helfen kann und nicht denke ich müsste alles reinschmeissen und helfen
    (das ist ein großer Unterschied)

    ich habe hier tagelang nicht gemuckst, weil mein älterer Hund arg krank ist. Krebs, Metastasen in der Lunge wo der primäre Tumor ist, wissen wir gar nicht. Ich erzähle das mal mehr, noch schnürt es mir das Herz zu, wenn ich davon rede oder schreibe.
    (ist allerdings alles geklärt, bis zum Einschläfern, alles schon geklärt, ich brauchte das für meinen Kopf, sonst drehe ich durch, ich kann mit Wahrheit besser umgehen als mit Beschönigungen und Hoffnungen die nur Einlullen sollen)

    jedenfalls : ich guckte grade den großen Zapfenstreich und wusste mit meinen Emotionen dabei null komma null wohin...
    ich heule da, bin ergriffen und sonst was...

    Dank der Fügung habe ich vor Jaaaahren hier eine Angstgruppe gehabt und zu einer noch wirklich innigen Kontakt.
    Keine Alkoholikerin und nix, hat ihr eigenes "Programm"

    Sie bekam per Whats app Nachrichten wie es mir ging
    sie funkt zurück was sie denkt

    sowas trägt mich und ich bin unendlich dankbar für solche Freundschaften.

    ach ich weiß gar nicht was ich sagen wollte, es ist das Gefühl von Verstehen, verstanden werden und sein zu dürfen

    *irgendwie sowas in der Art*
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Danke Eva

    Ich weiss, dass du mich verstehst, vielleicht sogar besser als ich mich selbst?
    Manchmal denke ich: nicht schon wieder, was soll der Shice?
    Am besten Klappe zu, Affe tot!
    doch es funktioniert nicht ...

    Ich bin ja nicht auf der Suche nach irgendwelchen komischen Dingen, sie werden direkt an mich rangetragen, wenn auch gelegentlich auf "verschlüsselten Wegen",
    es kommt aber immer dasselbe raus ...es hat auf irgendeine Weise mit meinem Suchtleben zu tun.
    So ähnlich wie bei dir ...du kannst dich ja auch nicht davor drücken, was mit deinem Hund ist.

    Das tut mir sooo leid für den Hund und für dich ...es erinnert mich sehr an meine Funny und an Hundetochters Tierheimhund, der von uns heissgeliebt war, aber irgendwann nicht mehr konnte
    Altersschwäche?
    Wir wissen es nicht, aber auf keinen Fall sollte das Tier leiden ...egal, diese Abschiede sind etwas besonders Gravierendes, finde ich.

    Meine Funny ist über 30 Jahre nicht mehr da, doch immer, wenn ich intensiver an sie denke, muss ich weinen ...sie fehlt mir auch nach dieser langen Zeit.
    Ich glaube nicht, dass irgendein Tier sie ersetzen könnte.
    Deshalb hatten wir irgendwann nur noch Pflegehunde, nachdem auch Tommys Schäferhund Hildegard eingeschläfert werden musste ...

    Weisst du, ich erinnere mich, dass hier vielfach geschrieben wurde, warum so manch einer nach 4,6 oder 10 Wochen immer noch an Alkohol denken müsse, es ihm schwerfällt, es nicht zu tun (was natürlich nicht klappt!)
    Deshalb schreibe ich hier von mir, was mit mir ist ...auch nach dieser an sich langen Zeit haben mich die Ausläufer der Suchtzeit noch nicht losgelassen,
    die meisten reden nur nach dieser Zeit nicht mehr davon.
    Manch einer sieht das als Schwäche oder sogar als "Versagen" an ...das ist es beides nicht!

    Mit den Auswirkungen und Konsequenzen zu leben, ist eine Aufgabe, die nicht so einfach zu packen ist.
    Doch: packen wirs an ...es lohnt sich immer und immer wieder ..(Syl

    Blöder macht es mich jedenfalls nicht und nur "alkoholtechnisch" bin ich auch nicht aufgestellt oder unterwegs.
    Doch all dieses Wissen darum und darüber hilft mir dabei, mein Leben einigermassen gut zu bewältigen.

    Heutzutage gebe ich den unangenehmen Dingen keine Chance mehr, sich in mir zu setzen und ihnen Platz einzuräumen, damit sie mich quälen können.
    Da bin ich dann doch lieber bei:
    ALLES raus, was keine Miete zahlt!

    Und das ist gar nicht mal so einfach ...
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Eva, das tut mir sehr leid! Ich hoffe, ihr habt noch gute Tage zusammen.

    Am Wochenende habe ich einen Teil meiner alten Selbsthilfegruppe bei einer Geburtstagsfeier getroffen. Die meisten habe ich seit einigen Jahren nicht mehr gesehen und es war so schön! Da wir uns lange Zeit so intensiv begleitet hatten, war es wie ein gutes Familientreffen. Wir haben beschlossen, uns wieder öfter zu sehen. Manchmal bleibt es ja bei den guten Vorsätzen, immerhin haben wir schon einen festen Termin.

    Schönen Tag uns allen!
    LaCraca

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Wir lassen Lou heute Abend gehen.
    Wir werden bei ihr sein

    Traurig ��
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Eva ich trauere mit dir ...
    Bin in Gedanken bei euch ...und sonst ohne Worte
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Mein tiefes Mitgefühl, Eva

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