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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Herzlichen Glückwunsch, Kerstin, zu 28 alkoholfreien Tagen!

    Du schreibst noch vom Wunsch, manchmal "sorgenfrei, leicht zu sein". Diesen Wunsch habe ich auch oft und suche nach einem Mittel. Ich versuche jetzt mal wieder das Antidepressivum Escitalopram. Mal sehen.
    Manchmal hat man ja auch Glück und man kann etwas Schönes oder Angenehmes machen. Oder es passiert etwas Gutes. Stimmt schon, dass es sich lohnt darauf zu achten.
    Trotzdem gibt es ja auch die anderen Stunden.

    Lotte, alles Gute für die 1. Impfung! Ich habe auch die erste hinter mir. Etwas Schwindel, leicht den Arm gemerkt am nächsten Tag. Aber nicht schlimm. Bin gespannt, wie die zweite verläuft, da gibt es wohl schon öfter eine etwas heftigere Reaktion. Ich plane es schonmal ein.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Alina61 Beitrag anzeigen
    Ich bin noch mitten drin, in der "Entwicklung". Meine ist jetzt Mitte 20 J. . Ich finde auch schon, dass es besser geworden ist. Wir können besser Kompromisse besprechen. Aber leicht finde ich es noch nicht. Sind halt zwei Generationen. Und ich bin aktivitätsmäßig eingeschränkt, sie ist ein sehr aktiver Mensch. Es entsteht dann schnell mal Chaos oder Hektik, womit ich nicht gut umgehen kann.


    Meine Tochter will den ganzen Tag vollpacken, das kann ich nicht (mehr) und bekomme Panik oder werde sehr gereizt.
    Ja, es ist wirklich eine Kunst, auf sich zu schauen.
    Alinchen, musst du denn auf alles eingehen, was deine Tochter so plant?
    Bist du da vollauf mit involviert?

    Irgendwie ist es ja "normal", dass junge Leute agil und unternehmungslustig sind ...
    ich denke jedoch, dass du das alles nicht mitmachen musst.
    Fühlst du dich dazu verpflichtet?
    Tochter ist ja auf alle Fälle in dem Alter, dass sie sich selbst versorgen kann ...
    ich denke, somit könntest du dich aus ihren geplanten oder ungeplanten Alktivitäten genau so rausziehen, als wäre sie nicht da!
    Vielleicht verstehe ich das aber auch anders, als du es meinst?

    Meine Tochter konnte bei mir schlafen, essen, kochen, baden, chillen, alles, was sie wollte ...
    ich überwiegend aussen vor, weil ich das so wollte!
    Hätte ich mich ihren Aktivitäten anpassen müssen oder auch nur wollen, wäre ich verzweifelt, auch gereizt und wahrscheinlich daran kaputtgegangen?
    Ist so aber nicht passiert ...
    Allerdings war ich immer wieder froh, wenn ich meine Wohnung wieder für mich alleine hatte ...
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo,

    ich habe heute die erste Impfung erhalten, mit Comirnaty® von BioNTech/Pfizer. Bis jetzt ist alles in Ordnung. Mit dem Impfbus bin ich ja dorthin gefahren. Wir waren gerade einmal 2 Impflinge im Bus. Im Impfzentrum war gähnende Leere. Dadurch war ich schnell an der Reihe. Das Gespräch hatte ich sogar mit meinem damaligen Arzt, von der Schmerzambulanz. Besser hätte es nicht sein können.

    Ich bin mal gespannt, wie sich die Impfdebatte weiterentwickelt. Manche Politiker können sich ja eine Impfpflicht vorstellen und für andere kommt das nicht in Frage. Der Drops ist, meiner Meinung nach, noch lange nicht gelutscht.

    Themenwechsel

    Also Unternehmungen, mit meiner Tochter, vermeide ich, wo ich kann. Mir ist das viel zu stressig. Ich gehe mit ihr nicht mal zum Einkaufen. Ich bin ihr zu langsam und sie ist mir viel zu schnell. Nö, da schone ich mir lieber meine Nerven. 😁

    Als ich noch Jung 😂 war, waren mir die Anderen auch zu langsam. Und das habe ich sie auch Wissen lassen, um es mal nett auszudrücken. Das hat damals mein Nervenkostüm, doch arg strapaziert. Ich habe jetzt, sozusagen die Seiten gewechselt. "Dir wird es auch mal so gehen. Du wirst noch an meine Worte denken". Oh, wie habe ich diese Sätze gehasst. Ich Stelle aber immer öfter fest, sie hatten Recht.😂

    Liebe Grüße
    Lotte
    Jeder hat seine eigene Lebensgeschichte. Das Leben ist wie eine Reise. Jeder muss sich entscheiden, wieviel Gepäck er mitnehmen möchte. 🤔 Ich reise mit leichtem Gepäck.

    Bruce Darnell

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Scherbenlotte67 Beitrag anzeigen
    Hallo,



    Ich bin mal gespannt, wie sich die Impfdebatte weiterentwickelt. Manche Politiker können sich ja eine Impfpflicht vorstellen und für andere kommt das nicht in Frage. Der Drops ist, meiner Meinung nach, noch lange nicht gelutscht.

    Themenwechsel

    Also Unternehmungen, mit meiner Tochter, vermeide ich, wo ich kann. Mir ist das viel zu stressig. Ich gehe mit ihr nicht mal zum Einkaufen. Ich bin ihr zu langsam und sie ist mir viel zu schnell. Nö, da schone ich mir lieber meine Nerven. ��

    Lotte
    Lottchen,
    auch da finde ich mich in dir wieder ...
    Ich schone meine Nerven auch lieber, jedenfalls das, was davon noch da ist

    Die Impfdebatte interesiert mich auch, allerdings bin ich an den neueren Inzidenzzahlen kaum interessiert ...ich möchte mich zu dem, was ich darüber denke, lieber nicht genauer äussern.

    Dass die Impfangebote nicht so angenommen werden, wie erwünscht, verbuche ich zT. den Informationen des Gesundheitsministeriums und deren Minister .... sie haben es den Menschen ausgesprochen schwer gemacht ....und sich selbst nach meinem Empfinden, doch recht unglaubwürdig ...
    und nun?
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe 💕 Lyanna,

    die Informationen vom Gesundheitsministerium, dem RKI oder der STIKO, habe ich verfolgt. Ebenso Berichte im Internet und TV. Da gab/gibt es nur Schwaz oder Weiß. Ausschlaggebend für meine Impfung, waren sie deshalb nicht.

    Anfangs habe ich den Podcast von Professor Drosten gehört. Dann hörte ich Kekulès Coronakompas und blieb dabei. Ich finde, daß dieser Podcast, in unaufgeregter Weise, aufklärt. Panikmache fehlt hier gänzlich.

    Mein Mann hatte Corona. Und ich kann gut und gerne darauf verzichten.

    Ich bin überzeugt, daß das Impfen nützt und schützt. Zudem möchte ich dazu beitragen, daß die Schulen nach den Ferien wenigstens offen bleiben. Hoffen darf ich ja.

    Es gibt gute Gründe, sich Impfen zu lassen, aber auch welche, die dagegen sprechen. Die Entscheidung dafür oder dagegen, muß jeder für sich selbst treffen/ treffen dürfen.

    Liebe Grüße
    Lotte

    Heute schmerzt mein Oberarm und mir ist etwas schwindelig. Das ist bis jetzt alles.
    Geändert von Scherbenlotte67 (27.07.2021 um 20:46 Uhr)
    Jeder hat seine eigene Lebensgeschichte. Das Leben ist wie eine Reise. Jeder muss sich entscheiden, wieviel Gepäck er mitnehmen möchte. 🤔 Ich reise mit leichtem Gepäck.

    Bruce Darnell

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Scherbenlotte67 Beitrag anzeigen



    Heute schmerzt mein Oberarm und mir ist etwas schwindelig. Das ist bis jetzt alles.
    Da wird auch wahrscheinlich nicht viel mehr kommen, Lottchen ...
    Bis jetzt hab ich noch von keinem gehört, dass er zu Schaden gekommen wäre, zum Glück.
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Lyanna und Lotte,
    es ist beruhigt zu hören, dass ihr auch nicht mehr so schnell wie eure Töchter seid...und euch da zurück nehmt.
    Ich weiß ja auch, dass junge Leute schneller sind.
    Aber weder meine Tochter noch ich wollten das "in der Übergangszeit" wohl richtig wahrhaben.

    Bei uns ist es auch eine Mischung aus Verschiedenem: Alter, Temperament, meine und manchmal auch ihre psychische Verfassung.

    Wenn sie hier ist, möchte sie oft etwas mit uns machen. Es ist ja nicht mehr wie früher, dass sie ihre ganzen Freunde hier hat.
    Im Gegensatz zu mir möchte sie nur selten etwas allein machen.
    Mein Mann kommt damit besser zurecht, die beiden sind sich da ähnlich, er ist sehr unternehmungslustig. Ab und zu wird es ihm aber auch zuviel.
    Es gibt wirklich nur eine Möglichkeit, ich muss immer wieder meine Grenzen aufzeigen. Und du hast recht, Lyanna, obwohl ich weiß, dass es keinen anderen Weg gibt, macht es mir immer wieder ein schlechtes Gewissen.
    Daher war es gut, von euch Ähnliches zu hören :)

    Ich weiß gar nicht, warum sich bei mir das mit dem schlechten Gewissen so sehr entwickelt hat... ich glaube früher war ich da gelassener, cooler.
    Ich muss mal darüber nachdenken, ob man mir das jetzt über die Jahre eingeredet hat. Mit der Familie meines Mannes hatte ich da ja immer Probleme, dass ich ein stillerer Typ war. In meiner Ursprungsfamilie war das nicht so ein Problem.

    Dazu kommt vielleicht noch, dass heute so oft erwartet wird, dass Eltern "perfekt" sind.

    Allen wünsche ich gute Tage und allen, die geimpft werden, dass es gut läuft.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Alina, Deine Tochter könnten wir an meinen Sohn vermitteln.

    ICH habe schon lange losgelassen, er ist immer noch so gerne hier und will auch das ich bei vielem mitkomme.
    Warum das so ist ? Keine Ahnung, Freunde hat er genug.

    Wenn mein Mann mal nicht hier ist sage ich das gar nicht, sonst wäre ich nie mal alleine.
    Ich mag das mal ganz gerne, kann ich meinen Gedanken nachhängen, tut mir gut.

    Lotte, Impf-Nachwehen wie Du schreibst hatten die meisten.
    Gestern las ich dazu auf Facebook was das fand ich klasse.
    Unter anderem stand da: wenn jemand nach Afrika wollte - hat da irgendwer sich um Impfnachwehen geschert ?


    Im Duftstrang hier in der Bri ist eine, deren Tochter ist auf Besuch zuhause
    2 fach geimpft und hat jetzt Corona, das gibt es also auch.

    Lotte, ich finde auch sehr lesenswert wenn Du von DIR als Angehörige schreibst. Auch das hilft mir.
    Im Meeting habe wir einmal im Monat Angehörige dabei. Meist denken sie zu Anfang, der Trinker hat sie Nerven gekostet und SIE hätten ihn dann "gerettet" in den Gruppen müssen sie dann ihren Anteil an dem ganzen erkennen. Manchmal sind sie so eingeschnappt von dem was andere Angehörige ihnen erzählen, dann kommen sie erst mal nicht mehr - und manche dann halt doch wieder, nachdem sie offen waren sich ihre Anteile anzusehen.

    Vom letzten Meeting hatte ich noch gar nicht berichtet, da wurde ein Rückfall "gestanden"
    ich habe fast geweint als er erzählte, dass er sogar sein Rasierwasser trinken wollte.
    Er hatte ganz extremen Saufdruck, natürlich NOCH extremer nach dem ersten Glas - dann 3 Tage durch gesoffen.

    Er hatte ja bei der Fußball EM schon gesagt, dass er vor Fußballgucken regelrecht Angst hat.
    Wir hatten uns dann zu allen Spielen verabredet

    Tja, das kann helfen, aber wie gesehen und gehört, jeder muss auf sich selbst aufpassen.

    Die junge Frau von der ich mal erzählte, sie ist auf gutem Weg. War ein halbes Jahr jetzt weg auf Langzeit.
    Dachte sie ja auch, so lange weg vom Kind, das würde nicht gehen.

    Heute weiß sie: wäre sie nicht gegangen, dann wäre wohl das Kind "weg" -
    irgendwann wird das Jugendamt halt auf den Plan gerufen, das ist ja auch gut und wichtig.

    Solche "Sachen" habe ich nie erlebt (gottseidank)
    und alkoholkrank bin ich trotzdem, wenn ich 1 Glas trinke, dann kann ich nicht mehr aufhören.

    Also: bleibt auch heute das erste Glas stehen.
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Oh, Eva, das mit dem Rückfall … Schluck… erinnert mich an der Zeit wo ich Angst davor hatte, vor dem Trinkdruck der mich überrollen könnte. Zum Glück ist es nie passiert. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal Druck hatte … muss im ersten abstinenten Jahr gewesen sein. Seitdem Klopf aufs Holz nie wieder.
    Und wenn er käme, weiss ich was zu tun ist und was nicht …

    Das mit den erwachsenen Kindern hat was mit dem Abnabeln zu tun … in beiden Richtungen, denke ich mir. Idealerweise kann jeder so sein, wie er ist und den anderen in Liebe loslassen. Also wenn es mir nicht gut tut, dann kann ich das sagen und erklären, dass es nichts gegen die andere Person ist, sondern nur für mich, weil es mir zu viel, zu laut, zu was auch immer ist. Der andere sollte das verstehen, respektieren und annehmen, ohne beleidigt zu sein. Sonst ist es eben ein Lernen für ihn, eine Hilfe zur weiteren Entwicklung und Abnabelung. Und die kann weh tun erstmals… beiden, demjenigen der sich abgrenzen muss und dem anderen, der eine Absage bekommt, der auf Widerstand stosst. Ist ein Prozess, der auf beiden Seiten laufen muss.

    ich wünsche euch eine gute erholsame Nacht

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von yessai Beitrag anzeigen
    Das mit den erwachsenen Kindern hat was mit dem Abnabeln zu tun … in beiden Richtungen, denke ich mir. Idealerweise kann jeder so sein, wie er ist und den anderen in Liebe loslassen. Also wenn es mir nicht gut tut, dann kann ich das sagen und erklären, dass es nichts gegen die andere Person ist, sondern nur für mich, weil es mir zu viel, zu laut, zu was auch immer ist. Der andere sollte das verstehen, respektieren und annehmen, ohne beleidigt zu sein. Sonst ist es eben ein Lernen für ihn, eine Hilfe zur weiteren Entwicklung und Abnabelung. Und die kann weh tun erstmals… beiden, demjenigen der sich abgrenzen muss und dem anderen, der eine Absage bekommt, der auf Widerstand stosst. Ist ein Prozess, der auf beiden Seiten laufen muss.
    Ja, das wäre der Idealfall, Yessai,
    leider ist es nicht immer so, wie es idealerweise sein könnte.

    Es war immer ein hitziges Thema in der Therapie "wann kann "man" loslassen" ...viele meinten, das wäre nicht so einfach möglich.
    Tatsächlich ist es ein Lernprozess für beide Seiten ...und es kann dauern und auch sehr wehtun ...

    Tommy war da kurz und zackig, rau aber herzlich, er meinte:
    " Wenn das Kind etwas grösser ist als ein Setzei, `ne Handbreit über den Herd gucken und sich selbst ein Bratei machen kann!"
    Wenn wir bei Ikea waren und der kleine Timo aus dem Bällebad abgeholt werden sollte und Tommy die hastenden Eltern traf, fügte er hinzu:
    "Zeitpunkt verpasst, jetzt ist es zu spät ...wenn Timo seinen Namen und seine Adresse weiss, dann können Eltern nicht mehr einfach so wegbleiben"
    Empörung auf Elternseite!

    Irgendwie ist da was dran ...ein Prozess, der langsam aber stetig fortschreitet, ganz zart, kaum merkbar ...
    im Grunde beginnt der Prozess, wenn das Kind in die Kita kommt, nur in dem Alter ist es für die meisten unvorstellbar ...wäre für mich auch nicht vorstellbar gewesen ...und doch war es irgendwie so ...das war der Anfang!
    Für alles andere brauchte ich dann Unterstützung, doch machen musste ich selbst.
    Ich fand es ganz schön hart ...
    Es ist immer JETZT

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