Antworten
Seite 1488 von 1488 ErsteErste ... 488988138814381478148614871488
Ergebnis 14.871 bis 14.879 von 14879
  1. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ich finde es toll, dass du hier schreibst, Tinkerbell
    Das, was du schreibst, erinnert mich sehr an mich selbst und an mein Denken vor geraumer Zeit.
    Ich sehe mich in dir wieder, habe weiter gemacht wie zuvor ...es wurde nur noch schlimmer ...und dann, als gar nichts mehr ging, wusste ich:
    JETZT ist Matthäus am Letzten!

    Ich musste einen ordentlichen Schuss vor den Bug kriegen, bis ich selbst einsah, dass es so nicht mehr weitergehen kann ...das, was passierte, wollte ich nie nie nie mehr haben!
    Ich ging ins Krankenhaus, bat um Hilfe und bekam sie auch ..
    es war bitter, aber nicht halb so bitter, wie ich mir das vorher zuhause ausgemalt hatte.

    Es ist klasse, dass du jetzt schon weisst, dass du einen Schnitt machen musst ...weiter so!
    Und ich bin bestimmt nicht die Einzige, die sich in die "ohne Alkohol-Anfangszeiten" zurückversetzt fühlt ...
    schön, dass du hier bist!
    Es ist immer JETZT

  2. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Da fällt mir noch ein:
    Trocken werden ist nicht schwer, trocken bleiben dann schon mehr ...
    Es ist immer JETZT

  3. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Zombie,

    ich glaube ich weiß, wie du das gemeint hast. Mir fällt es ja auch auf, wenn jemand nicht mehr schreibt oder weniger als sonst. Da denke ich mir ja auch meinen Teil. Ich denke zwar pessimistisch, hoffe aber auch optimistisch. Auch wenn der Optimismus eher klein ausfällt. Würdest du ein Jahr lang nicht schreiben, da wäre ich wohl eher mehr als besorgt, weil daß für dich doch sehr untypisch wäre. Wir haben ja sehr lange miteinander kommuniziert und mir war/ ist das sehr wichtig. Ich wollte dich nicht beunruhigen, daß war nie meine Absicht. Das tut mir wirklich leid. Sollte ich wieder eine Pause einlegen, so werde ich das kommunizieren, sofern es mir dann auch möglich ist.

    In meinem Strang habe ich nicht geschrieben, weil es für mich nichts gab, was ich hätte schreiben können. Ich wollte auch nichts schreiben. Meine Depressionen sind noch da, aber nicht mehr so wie zuvor.

    Ich muss jeden Tag daran arbeiten, daß mein Tag so gut als möglich strukturiert ist. Stress ist mir dabei nicht dienlich. Termine muss ich so legen, daß ich diese auch wahrnehmen kann. Psychisch setzen mich Termine immer noch unter Druck. Irgendwo zu einer bestimmten Zeit sein zu müssen, ist mir immer noch ein Graus. Auch weiß ich nie, wie ich körperlich beieinander bin.

    Mein Tag vergeht so schnell. Alles kann ich nur noch nacheinander erledigen. Multitasking ist nicht mehr. Aber so ist es schon viel besser.

    Liebe Grüße
    Lotte
    🤗
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

  4. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ach Lotte jetzt bin ich aber froh, dass du dich gemeldet hast.
    Und mein Post so verstanden hast wie es auch gemeint war.
    Du musst dich nicht bei mir abmelden.
    Ich muss damit klar kommen wenn sich jemand nicht mehr meldet.
    Da fällt mir das Lied ein „ Ich bin doch keine Maschine, bin ein Mensch aus Fleisch und Blut „
    Das will ich auch bleiben ein Mensch mit Gefühlen auch wenn Sie mir nicht immer gefallen, Sie gehören zu mir.
    Schlaft Alle gut Zombi
    I did it my way

  5. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe 💕 Lyanna,

    wenn man einen Alkoholiker zum Vater hat, ist das sehr beschämend. Als Kind hatte ich neben meiner großen Angst, noch mit einem großen Schamgefühl zu kämpfen. Egal wo wir hingingen, ich schämte mich in Grund und Boden. War er nüchtern, dann war das nicht ganz so schlimm. Aber wenn er gesoffen hatte, dann war das für mich sehr schlimm.

    Er war immer so betrunken, daß ich schon von weitem sah, wer da die Straße herauftorkelte. Ich lief dann immer gleich in die Wohnung und versteckte mich dann unter dem Tisch oder im Bett und hielt mir die Ohren ganz fest zu. Meine Augen habe ich dann auch immer zugekniffen.

    Ich wusste ja immer was kommen würde. Schreinerei und Schläge. Erst wenn er auf dem Sofa eingeschlafen war, kam ich aus meinem Versteck hervor. Danach ging ich dann meistens wieder raus. Immer ganz langsam und leise, damit er bloß nicht aufwachte. Die anderen Kinder haben das natürlich jedesmal mitbekommen. Wenn sie nichts dazu sagten, war mir das ganz Recht. Manche versuchten mich auch zu trösten, daß war von denen zwar nett gemeint, aber dadurch schämte ich mich umso mehr.

    Er wurde auch in seiner Sprache sehr vulgär und verletzend. Ich glaube es gab keinen, der nicht von ihm so attackiert wurde. Egal ob ich dabei war oder nicht.

    Dieses Schamgefühl war wirklich furchtbar. Wenn jemand nur danach fragte, ob ich die Tochter von DEM bin, wollte ich am liebsten im Erdboden versinken. Ich wusste zwar nicht, wie man asosial schreibt, aber ich wusste sehr schnell, was asozial bedeutet.

    Als mein Mann ebenfalls zum Alkoholiker mutierte, da war mein Schamgefühl genauso stark, wie ich es schon von Kindheit an kannte. Ich schämte mich wieder in Grund und Boden. Und das Schlimmste daran war, daß unsere Tochter sich ebenfalls schämte. Ich war lange Zeit nicht dazu fähig, daran was zu ändern.

    Als ich eine Arbeit aufnahm, verbesserte sich die Situation etwas. Das ging ein paar Jahre so, irgendwie. Als ich dann aber meine Ausbildung begann, wurde es fast schlagartig schlimmer. Einen Alkoholiker als Mann zu haben und gleichzeitig eine Ausbildung zu machen war hart. Zum lernen kam ich meistens nur, wenn er schlief oder auf der Arbeit war. Dazu ein Kind in der Pubertät, mit zwielichten Freunden. Wir beide magerten stark ab. Nicht nur körperlich.

    Nach meiner Ausbildung hatte ich eine sehr gut bezahlte Stellung angenommen. Ich verdiente sehr gut und brauchte körperlich nicht schwer arbeiten. Das war zu schön um wahr zu sein. "Wenn im Amt die Flaschen kreisen", kannte ich nur vom Plakat. Doch hier erlebte ich es direkt mit. Ich kannte vorher nur eine Kollegin, von der ich wußte, daß sie ein Alkoholproblem hatte. Alle tranken, nur ich nicht. Das wurde für mich zum zusätzlichen Problem.

    Zuhause einen Alkoholiker und auf Arbeit gleich mehrere, das war für mich zuviel. Ich kündigte, noch bevor ich eine neue Stelle hatte. Der Chef wollte mich nicht gehen lassen. Er versuchte alles, damit ich bleibe. Ich ließ von meiner Kündigung aber nicht ab. Ich ging ohne den wahren Grund zu nennen. Das würde ich heute nicht mehr so machen. Damals war ich aber auf der Flucht.

    Eine neue Stelle hatte ich sofort. Trotzdem war ja nicht alles gut. Nur ein Problem war weg. Bis ich dann endlich handelte dauerte es noch eine Weile. Aber mein Entschluss stand dann fest. Ich wollte nicht mehr und meine Tochter sollte nicht mehr so leben. Meine finanzielle Unabhängigkeit hat meinen Entschluss sehr erleichtert. Finanziell wollte ich sowieso nie Abhängig sein.

    Mein Mann entschloss sich dann, seiner Alkoholsucht, die Stirn zu bieten. Er wollte nicht mehr trinken/saufen. Nur weil er es wollte, machte er die Entwöhnung und letztendlich die Therapie.

    Dadurch daß ich mich so oft geschämt habe, versuche ich bis heute, jedem mit Respekt zu begegnen. Das gelingt mir leider nicht immer. Gerade Menschen gegenüber, die mich durch ihr Aussehen, Gestik, Mimik oder was auch immer, an etwas sehr negatives Erinnern, fällt mir der gebotene Respekt, oft besonders schwer.

    Ich habe wieder vieles nicht erwähnt. Zum einen ist daß für mich immer noch schwer zu formulieren, zum anderen möchte ich andere Personen oder andere Geschehnisse einfach nicht erwähnen. Zu meinem Schutz und zum Schutz von anderen Unbeteiligten.

    Ich wollte lediglich einen kleinen Einblick geben, wie sich eine betroffene Angehörige, fühlen kann.

    Seit mein Mann nicht mehr trinkt, sind gesellige Abende, für uns nicht mehr interessant. Falls er doch mal bei so einer Runde dabei ist , dann findet er das sehr suspekt. Vor allem die Gespräche. Was für ein "Stuss" da oft gelabert wird, bemerkt man meist erst dann, wenn man selbst nüchtern ist. Und früher war man auch so oder ungefähr so. Das Déjà vue schickt dann liebe Grüße. Und Alkohol wird ihm meist nur einmal angeboten. Manche Wissen ja nichts von seiner Krankheit. Wenn jemand das aber ein zweites mal versucht, dann war das garantiert sein letzter Versuch. Mein Mann weiß schon, wie man denjenigen, zum Schweigen bringt. Nein heißt nun mal Nein. Blöd nur für die, die selbst ein Problem haben und einen Trinkpartner brauchen, damit sie nicht auffallen. Die meisten irren aber, in dem Glauben, daß sie nicht auffallen.

    Liebe Grüße
    Lotte
    Geändert von Scherbenlotte67 (12.04.2021 um 21:59 Uhr) Grund: Nachtrag
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

  6. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ach Lottchen, ich danke dir, auch wenn du nicht alles schreibst, was ich gut verstehen kann.
    Ein Leben in Scham ...hast du auch Schuld empfunden?
    Mich wundert es nicht, dass du sehr depressiv wurdest und sicher auch noch bist...
    irgendwie müssen die Gefühle ja raus und irgendwo müssen sie auch hin ...
    Ich freue mich, dass die Depression nicht mehr so gravierend ist, wie ich in einem anderen Post gelesen hab.

    Ich kann dir nur aus meiner Sicht sagen ...du hast es bravourös gemacht, dass du wieder ein Leben hast, hoffentlich jetzt ohne Scham und schon gar nicht mit Schuld.
    Ich schreibe auch "Schuld", weil Schuld und Scham fast gleich aufliegen in den Gefühlen, deshalb habe ich auch gefragt.
    Ich kann es so gut nachfühlen, was du schreibst, wenn ich auch letztlich auf der "anderen Seite" gelandet bin.
    Auch das hatte seine Auslöser ... wie auch immer ...wie alles muss es MEIN Weg gewesen sein ...darum zu hadern lohnt nicht (mehr)

    Konntest du aus deiner "schlimmen Zeit" etwas Positives" entnehmen?
    Wenn, dann natürlich erst im Nachhinein ...wie immer!
    Du musst es nicht beantworten, die Frage schoss mir nur gerade durch den Kopf, ich lass sie mal hier.

    Ich danke dir wirklich sehr für deine eindrucksvolle Beschreibung ...auch, wenn es nur Bruchteile sind.
    Ich glaube, wir schreiben alle nur Bruchteile aus einem ziemlich verirrten Leben ...

    Ich bin froh, dass du hier schreibst, ich kann gar nicht genug lernen und erfahren, wie traurig und wie schamhaft wir einige Menschen gemacht haben
    Die "Ausläufer" sind nur schwer wieder zu heilen, aber sie heilen, ganz ganz langsam, aber sie heilen ...
    das ist für mich das "Wunder des Lebens" ...auch, wenn es dauert.

    Danke
    Es ist immer JETZT

  7. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe 💕 Lyanna,

    ja Schuld und Scham liegen dicht beieinander. Ich trage noch einige Schuldgefühle in mir. Ich gab mir zum Beispiel, damals die Schuld an einem bestimmten "Geschehen" . Da hatte ich dir ja mal eine PN dazu geschickt. Bis heute denke ich, daß ich es hätte verhindern können. Noch 39 Jahre später.

    Dem ist natürlich nicht so. Das zu Erkennen, dazu brauchte ich noch nicht mal meine Psychologin. Das wusste ich auch so. Aber Wissen und Gefühle sind nicht immer kompatibel. Da ist es doch ganz Hilfreich gewesen, daß eine Frau mit viel Wissen und Empathie es mir nochmal verdeutlicht hat, daß ich keine Schuld daran trage. Ich "war Opfer" Punkt. Und damals entwickelte ich für mich eine Überlebensstrategie. "Damals" war das für mich notwendig.

    Heute gibt es diese Gefahr für mich nicht mehr. Das gänzlich zu Begreifen ist nicht so ganz einfach. Ich bin kein Opfer mehr, ich bin eine Überlebende.

    Ein bestimmtes Ereignis habe ich, wortwörtlich, nur knapp überlebt. Aber das war in einem anderen Zusammenhang.

    Schuld trage ich auch daran, daß unsere Tochter so gelitten hat. Bis heute hat das ja Einfluss auf ihr Leben.

    Wäre ich damals zu einem bestimmten Ort gegangen, hätte ich etwas schlimmes verhindern können. Ich hätte meiner Intuition folgen sollen. Das ist wohl mein schlimmstes Schuldgefühl. Gesprochen habe ich darüber noch nie, nicht mal mit meiner damaligen Psychologin, jedenfalls erinnere ich mich nicht daran. Manchmal war ich ja da und wusste hinterher nicht mehr, was ich alles erzählt hatte. Im

    Im Laufe der Jahre haben sich so einige Erinnerungslücken gebildet. Ich hoffe, daß ich diese irgendwann schließlich kann. Verdrängung ?

    Schuldgefühl an Schuldgefühl, da kommt schon einiges zusammen. Ich bin da keine Ausnahme.

    Das Positive besteht darin, daß ich überlebt habe. Ich kann so Mutter, Oma und Ehefrau sein. Die, die ich liebe sind in meiner Nähe.

    Es ist mir nicht mehr so wichtig, was andere über mich denken. Ich muß keinem Ideal entsprechen, welches in Wirklichkeit sowieso nicht existiert.

    Ich darf Ecken und Kanten haben und Nein sagen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Ich kann vieles aushalten, aber ich muß nicht alles aushalten.

    Wie mein Leben wohl unter anderen Umständen verlaufen wäre ? Keine Ahnung. Es lohnt sich auch gar nicht darüber nachzudenken. Mein Leben ist nun mal so verlaufen und nicht anders.

    Mein Vater hatte auch seine eigene Geschichte, warum er so wurde, wie ich ihn erlebt habe.

    Bei meinem Mann gab es ja auch eine Vorgeschichte.

    Das Vergange hat großen Einfluss auf das jetzt und hier. Wenn ich aber nur das Vergangene im Blick behalte wie soll ich dann das hier und jetzt sehen ?

    Einen Richtigen Umgang mit der Vergangenheit zu finden ist nicht einfach. Ich arbeite aber daran. Jeden Tag auf's Neue.

    Liebe Grüße
    Lotte
    Geändert von Scherbenlotte67 (13.04.2021 um 00:22 Uhr)
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

  8. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Scherbenlotte67 Beitrag anzeigen
    Liebe �� Lyanna,


    Das Positive besteht darin, daß ich überlebt habe. Ich kann so Mutter, Oma und Ehefrau sein. Die, die ich liebe sind in meiner Nähe.

    Es ist mir nicht mehr so wichtig, was andere über mich denken. Ich muß keinem Ideal entsprechen, welches in Wirklichkeit sowieso nicht existiert.

    Ich darf Ecken und Kanten haben und Nein sagen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Ich kann vieles aushalten, aber ich muß nicht alles aushalten.

    Wie mein Leben wohl unter anderen Umständen verlaufen wäre ? Keine Ahnung. Es lohnt sich auch gar nicht darüber nachzudenken. Mein Leben ist nun mal so verlaufen und nicht anders.


    Das Vergange hat großen Einfluss auf das jetzt und hier. Wenn ich aber nur das Vergangene im Blick behalte wie soll ich dann das hier und jetzt sehen ?

    Einen Richtigen Umgang mit der Vergangenheit zu finden ist nicht einfach. Ich arbeite aber daran. Jeden Tag auf's Neue.

    Lotte
    Liebe Lotte,

    mit dem Zitierten liegen wir ganz dicht beieinander, wenn nicht sogar gleich auf.
    Auch hier zeigt sich für mich, dass alles ganz dicht verwoben ist und das eine ohne das andere nicht existiert(existieren kann)
    Ich wusste, dh, ich ahnte eher, dass unsere Geschichten sich in der Essenz gleichen,
    auch wenn wir unterschiedliche Ansatzpunkte haben und jeder eine andere Geschichte hat ...

    Ich schrieb schon mal vor längerer Zeit, dass die "Geschichten" fast alle gleich sind,
    wenn ich genau lese und mich reinfühle ...
    die Lebenswege sind anders, die Wünsche sind zum Teil anders, die Erfüllungen muss Mensch sich selbst erarbeiten, und manchmal kommt die Erfüllung nie ...
    jedenfalls nicht das, was manch ener unter "Erfüllung" versteht,
    das Leben ist im Endeffekt trotz allem lebenswert ...wie du es schreibst, mit allen Ecken, Kanten und Beschwerlichkeiten.
    Ob es auch ganz ohne Beschwerlichkeiten gegangen wäre, werde ich nie wissen...

    Das, was jetzt ist, ist für mich auch nicht der Weisheit oder des Lebens letzter Schluss ...
    doch woher will ich wissen, was noch kommt?
    Ich bleib noch ein bisschen neu-gierig und lerne gerne noch immer was dazu.

    Ich bin immer begeistert, wenn jemand von sich selbst erzählt ...
    vor etlichen Jahren hab ich gar nicht gewusst, dass das der Anfang für eine lebenslange Beziehung sein kann ..egal, mit wem.

    Wir kennen uns alle nicht, doch bei manchen habe ich das Gefühl, ich kenne sie schon mein Leben lang ...
    wenn ich noch reisen und Autofahren könnte, hätte ich Lust, manch einen für einen kurzen Sprung zu besuchen.
    Doch was nicht ist, ist nicht ...jammern deswegen gilt nicht ...da gibt es anderes, finde ich.

    Danke für dein offenes Post, Lottchen, ich weiss es sehr zu schätzen wahrscheinlich mehr, als du ahnen kannst?
    Es ist immer JETZT

  9. User Info Menu

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Zombie,

    du hattest die Smiley's so gut platziert. Das wahr sehr hilfreich für mich.

    Und keine Angst, ich verabschiede mich dann, bei einer Pause Allgemein, wenn es soweit ist.😁

    Liebe Grüße
    Lotte
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

Antworten
Seite 1488 von 1488 ErsteErste ... 488988138814381478148614871488

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •