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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Lotte,

    ich danke dir von Herzen, dass du meine Fragen beantwortet hast,
    ich danke dir sehr für deinen Tatsachenbericht.
    Als ich deinen Text gelesen haben, warst du mir ganz nahe ...das habe ich hin und wieder,
    wenn jemand so offen von sich schreibt ...irgendwie fühle ich mich dann sehr verbunden ...
    für mich ist das ein wunderschönes Gefühl

    Ich habe deinen Bericht schon ein paarmal gelesen und werde das wohl noch öfter tun.

    Gleichzeitig lasse ich dir meine grösste Bewunderung hier, dass ihr beide es bis hier und heute geschafft habt ..Hut ab!
    Ich ahne, wieviel Kraft und Mut es gekostet haben mag, die Dinge anzugehen, sie zu durchschauen und durchzuhalten ...auf beiden Seiten
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Auch von mir ein herzliches Dankeschön für deine Zeilen liebe Lotte
    sie haben mich sehr berührt, an manchen Stellen sind meine Augen feucht geworden.
    Ich wusste das gar nicht über dich und deinem Mann... war sehr erstaunt und freue mich sehr für euch !

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Tinkerbell ... ja, bleib dran für einen Monat ... Tag für Tag.
    Weisst du, ich habe auch so oft Pausen eingelegt, wie viele oder die meisten hier. Und mich dann immer gefreut, wenn ich wieder durfte. Und dieses Gefühl der Gier danach, ist für mich verdächtig gewesen ... das kann doch nicht sein, dass ich so danach lechze was zu trinken aber ich lechzte jedesmal danach, als ob es das Glück auf Erden wäre, der olle Tropfen. Und obwohl es mir bewusst war, das es das nicht ist, konnte ich nicht aufhören nach einem Glas zum „Genuss“ ... Flasche auf ... Flasche leer ... ich betrunken. Am Morgen schlechtes Gewissen ... habe mir versprochen heute Abend aber bleib ich bei Tee. Mal klappte es, aber meistens nicht. Und nach paar Jahren wurde es immer schwerer eine Pause einzulegen. Es kostete mich unheimlich Kraft, den ich konnte nicht mehr einschlafen ohne meinen Alk Pegel, ohne meinen Schlafmittel.

    Ach ja ... du schreibst dass deine Mutter täglich ihr Feierabendbier trinkt. Ich mag nicht beurteilen, kann ich gar nicht, aber es ist möglich, dass sie auch den Alkohol missbraucht und sich daran gewöhnt hat. Täglich ein Glas Sekt zu trinken, kann auch zur Abhängigkeit führen ... im Sinne von ohne diese fehlt etwas, man wird unruhig und ist unglücklich. Sobald man wieder das Glas trinkt ist alles gut, man entspannt sich....
    verstehst du, wie ich es meine ?

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    🤔
    Geändert von Scherbenlotte67 (10.04.2021 um 15:46 Uhr)
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hier gibt es so viele Biographien, die es Wert sind erzählt / gelesen zu werden.

    Der der sie erzählt und der der sie liest, können dadurch :

    - etwas lernen
    - etwas erfahren
    - etwas verstehen
    - etwas als komplexes Geschehen
    erfassen / sehen
    - etwas neu fühlen
    - sich selbst fühlen
    -sich selbst lieben lernen.

    Jeder gibt was er kann/ möchte und
    jeder kann sich das nehmen was er braucht/ möchte.

    Ein herzliches Dankeschön für EURE Beiträge.

    Lotte
    Geändert von Scherbenlotte67 (08.04.2021 um 01:56 Uhr)
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von yessai Beitrag anzeigen
    Liebe Tinkerbell ... ja, bleib dran für einen Monat ... Tag für Tag.
    Weisst du, ich habe auch so oft Pausen eingelegt, wie viele oder die meisten hier. Und mich dann immer gefreut, wenn ich wieder durfte. Und dieses Gefühl der Gier danach, ist für mich verdächtig gewesen ... das kann doch nicht sein, dass ich so danach lechze was zu trinken aber ich lechzte jedesmal danach, als ob es das Glück auf Erden wäre, der olle Tropfen. Und obwohl es mir bewusst war, das es das nicht ist, konnte ich nicht aufhören nach einem Glas zum „Genuss“ ... Flasche auf ... Flasche leer ... ich betrunken. Am Morgen schlechtes Gewissen ... habe mir versprochen heute Abend aber bleib ich bei Tee. Mal klappte es, aber meistens nicht. Und nach paar Jahren wurde es immer schwerer eine Pause einzulegen. Es kostete mich unheimlich Kraft, den ich konnte nicht mehr einschlafen ohne meinen Alk Pegel, ohne meinen Schlafmittel.

    Ach ja ... du schreibst dass deine Mutter täglich ihr Feierabendbier trinkt. Ich mag nicht beurteilen, kann ich gar nicht, aber es ist möglich, dass sie auch den Alkohol missbraucht und sich daran gewöhnt hat. Täglich ein Glas Sekt zu trinken, kann auch zur Abhängigkeit führen ... im Sinne von ohne diese fehlt etwas, man wird unruhig und ist unglücklich. Sobald man wieder das Glas trinkt ist alles gut, man entspannt sich....
    verstehst du, wie ich es meine ?
    Ich bin sicher, dass meine Mutter ihr Bier auch zur Entspannung trinkt. Allerdings finde ich es total akzeptabel, wenn es sich im Rahmen bewegt. Trinken nicht auch viele Franzosen ein Glas Wein zum Essen? Täglich? Weil es zu deren Kultur gehört.
    Ich habe meine Mutter noch nie besoffen erlebt....

    Ja, ich habe das Thema schon bei meinem Therapeuten angesprochen, allerdings habe ich gerade wichtigere Themen, die ich lieber mit ihm besprechen würde. Und die definitiv auch der Grund dafür sind, dass ich (zuviel) Alkohol trinke... die Therapiestunde ist leider immer zu kurz. Und natürlich hat mir der Therapeut gesagt, dass Alkohol nicht weiterhelfe und ich da vorsichtig sein müsse....er hat aber auch gesagt, dass ich mir jetzt in diesen schweren Zeiten nicht zu viel Beschränkungen auflegen sollte....damit hat er aber sicher nicht (nur) den Alkohol gemeint. Ich versuche auch gerade etwas abzunehmen und verzichte darum auf einiges. Und meine Lebenssituation ist nicht schlimm, aber eben einfach auch nicht optimal. Ich habe seit Jahren mit denselben Schwierigkeiten zu kämpfen und komme nicht weiter. Darum mache ich auch Therapie...und weil ich eben oft in Depressionen falle.

    @Scherbenlotte: Vielen Dank für Deinen berührenden Bericht! Ich finde es wirklich beeindruckend, wie es ihr es da raus geschafft habt.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen,

    liebe Lotte, auch von mir einen ganz herzlichen Dank für Deine Offenheit.
    Auch wenn das hier ein anonymes Forum ist, wie Lyanna sagte, Du bist in dem Moment sehr nah.

    Ich habe in der Gruppe die ich besuche auch Angehörige und ich habe auch von ihnen viel gelernt und erfahren.

    Eine sagte mal: " dann guckten alle nur noch auf den trockenen Alkoholiker, alle lobten ihn, alle sagten wie klasse das ist....MICH haben sie dabei vergessen, wieder stand ich im Schatten des Alkoholikers "

    In der Gruppe habe ich auch gelernt dass es eben eine Familienkrankheit ist.
    Unter CO-Abhängig hatte ich so meine eigenen Vorstellungen, die ich fast alle überdenken musste.

    Allerdings habe ich für MICH erkannt, ich war auch eine Co bevor ich selbst Alkoholikerin wurde.
    Mein Mann trank nicht, da gab es allerdings andere Sachen die verdeckt und versteckt wurden, ich habe das nicht mal bemerkt.
    Ich gebe ihm auch keine Schuld, ich sage nur immer wieder:

    diese Abhängigkeiten, auch Co, sind die Angst vor Veränderungen.
    Lieber alles so lassen....

    Mit Alkohol wird das Gefühl, ich MUSS doch was ändern.... auf null gesetzt.
    EIne schrieb hier mal so treffen: es ist die Hinwendung zum NICHTS

    ich für mich, ich wollte das da auch so
    ENTSPANNEN, NICHTS mehr denken, NICHTS mehr spüren.

    da möchte ich nie wieder hin.

    Danke an alle die hier schreiben.
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    vor acht Jahren habe ich mit einem Nichtraucherkurs den Zigaretten ade gesagt.
    In dem Kurs haben wir damals erfahren, das eben nicht die Kippe uns "entspannt"
    sondern die Gier danach (nach Entspannung oder nach Nikotin ????) dazu führt, dass wir hibbelig werden

    Nikotin rein ---Sucht befriedigt --- gefühlte Entspannung

    mit Wein war das bei mir ganz früher sehr ähnlich.
    Zur abendlichen Belohnung, war ja alles schwer genug ...
    Das wurde Gewohnheit und dann irgendwann zur Sucht.

    Wann genau die Bremse kaputt ging, weiß ich nicht.
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    🤔
    Geändert von Scherbenlotte67 (10.04.2021 um 15:48 Uhr)
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    🤔
    Geändert von Scherbenlotte67 (10.04.2021 um 16:09 Uhr)
    Ich will kein " für immer", das nur ein paar Monate andauert. Ich möchte ein" Schritt für Schritt", daß ein Leben lang hält.


    Für die einen ist das Glas immer halbleer. Für die anderen ist das Glas immer nur halbvoll. Sie Bedenken jedoch nicht, daß man ein Glas immer nachfüllen kann.

    Es ist nicht schlimm, wenn man nicht mehr kann. Es ist/wird schlimm, wenn man sich nicht helfen lässt.

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