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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Danke Yessai, dass du meine Frage so ausführlich und reflektiert beantwortet hast!

    Es ist ja schon interessant und wichtig, wie Menschen so sind,, die neu in das eigene Leben treten. Gerade wenn man engen Kontakt hat. Und jetzt bin ich auch in dem Alter, in dem diese Menschen dann oft der jüngeren Generation angehören. Das ist auch noch eine relativ neue Erfahrung für mich.
    Also damit meine ich keine Kinder, sondern jüngere Erwachsene.

    Schön, dass du gut mit der Freundin deines Sohnes auskommen kannst.
    Meine Tochter hat jetzt seit einigen Monaten eine feste Beziehung. Das erste Mal in dieser Form. Den Mann habe ich aber noch nicht kennengelernt. Sie lebt ja grad einige Hundert Kilometer entfernt.

    Ai, wie geht es mit der Zucker-Challenge?

    Gute Nacht an alle

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    .... Zucker-Challeng läuft, aber Suchtverlagerung auf KÄSE

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ist das denn tragisch?
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo durchaus nicht, dacht nur, dass ich noch einbissl abnehme - aber so dann nicht -
    und wenn es keine anderen Probleme gibt....

    Gibt es zwar, aber ich halt mich tapfer. Werde demnächst geimpft - hat lang genug gedauert...
    herzlich ai

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von aiaiai7868 Beitrag anzeigen
    Hallo durchaus nicht, dacht nur, dass ich noch einbissl abnehme - aber so dann nicht -
    und wenn es keine anderen Probleme gibt....

    Na, zum Glück ...auf meinen Vollfettkäse möchte ich nur ungern verzichten
    Der rutscht so gut ...
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Salut,

    mein herzliches Beileid zum Tod deiner Mutter. Ich hoffe und wünsche dir, dass du bald wieder Kraft, und erstmal Zeit zum trauern findest.
    Herzlichst, Debüt

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe alle,

    ich hatte vor ein einiger Zeit geschrieben, dass ich gerne mal ein Thema von mir, was mich umtreibt, hier platzieren möchte.
    Ihr habt mich auch dazu ermuntert, besonders Lyanna, die meinte, dass sie mal Fremden auf einer Bahnfahrt oder im Bahnhof Dinge erzählt hatte, die sie ihren Freunden nicht erzählen wollte.

    Bei mir geht es um das Verhältnis zu meiner Mutter. Als ich eure Themen über Mütter und Kinder gelesen habe, dachte ich, jetzt sei es an der Zeit. Dann kam aber die Nachricht von Saluts Mutter und es hat mich zum einen sehr betroffen und vor allem Angst gemacht.
    Zum anderen möchte ich Salut nicht noch trauriger machen, da sie gerade ihre Mama verloren hat und vermtl, nichts Schlechtes über Mütter lesen möchte.
    Salut, ich hoffe, wenn ich im Folgenden etwas über meine Mutter schreibe, ist das in Ordnung für dich
    Herzlichst, Debüt

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe Debut,

    Immer zu, schreibe was immer gerne raus möchte!
    Danke, dass du dir solche Gedanken machst, aber für mich ist das absolut in Ordnung. Da brauchst du oder ihr alle keine schlechten Gedanken haben.
    Ich bin froh dass ich es hier teilen konnte.
    Das Band zwischen Mutter und Kind ist halt einzigartig. Prägend bis in die Haarspitzen.
    Ich habe leider auch viele negative Dinge erlebt und erfahren, auch auf Grund meiner Mutter. Dieses habe ich in Therapien weitesgehend aufgearbeitet.
    Erst durch meine eigene kleine Familie konnte ich ein großes Stück heilen und anders mit meiner Mutter umgehen.
    Nichtsdestotrotz bin ich unheimlich dankbar und froh, dass ich mit ihr im guten auseinander bin. Ich weiß nicht wie ich mich fühlen würde, wenn noch Themen offen wären mit ihr.
    Ich konnte jedenfalls mit ihr nicht über die Vergangenheit sprechen, den Schuh hat sie sich nicht angezogen. Aber ich hab es irgendwie selbst geschafft.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Also ich bin sozuckersüchtig. Habe vor 2 oder 3 Jahren das erste mal gefastet, also auf Industriezucker verzichtet. Länger als 8-10 Tage habe ich nie durchgehalten.
    Meistens hatte ich auch ein stärkeres Verlangen nach fettreichen Lebensmitteln, wie z.B. Nüsse und Käse.
    Da will ich aufjedenfall mal wieder ran.

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ich fange einfach mal wahllos an und hoffe, dass es verständlich ist. Im Grunde ist es ein Thema, was mich von klein auf umtreibt. ICh fühle mich von meiner Mutter nicht und nie geliebt. Gut, werdet ihr denken, so geht es ja vielen, irgendwann ist man mal erwachsen und sollte sich stattdessen selbst lieben. Ja, das ist so und daran arbeite ich auch schon mein Leben lang, aber ich stolpere immer mal wieder und in jüngster Zeit immer heftiger darüber.

    Ich bin die jüngere von 2 Kindern und dieses Gefühl, dass mich meine Mutter nicht liebt hatte ich schon früh. Als kleines Kind habe ich ihr das auch direkt gesagt, aber sie hat mich immer abgewimmelt mit dem Worten "Das siehst du falsch". Und genau das werfe ich ihr vor. Sie hat meine Gefühle in Frage gestellt.

    Das Gefühl entstand schon früh. Den Unterschied, wie sie mich und meine Schwester behandelte, z.B. wie sie - bis heute- (vermtl, wir haben seit Jahren keinen Kontakt) bewundernd an ihren Lippen hing, wenn sie etwas sagte. Wie nur meine Schwester mit in den Urlaub durfte, während ich als Teenie zuhause auf meinen kranken Vater aufpassen sollte. Wie sie an meinen Kindergeburtstag meistenes mit Migräne im Bett lag oder ganz vergessen hatte usw.
    Das Schlimmste, niemand hat mir jemals geglaubt. Meine Mutter war bei allen beliebt, meine Freunde beneideten mich um meine tolle Mutter. Wenn ich sagte, ja, zu Fremden ist sie auch nett und in der Außendarstellung grandios, wollte das keiner glauben. Es ist ihr bis heute wichtig, bei Fremden beliebt zu sein. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben, mich jemanden anzuvertrauen.

    Meine Eltern haben sich scheiden lassen als ich 12 war, meine Mutter hat vorher sehr über meinen Vater bei uns Kindern hergezogen, dann hat sie einen neuen Mann kennengelernt und wir sind mit ihr ausgezogen. Mein Vater hat sehr gelitten und angefangen zu trinken, was ich als ganz schlimm empfand, ihn an den Wochenenden betrunken vorzufinden. Es hat mir auch Angst gemacht, aber ich musste laut meiner Mutter dorthin, weil der arme Papa doch alleine ist. Sie ist in der Zeit mit ihrem Freund und meiner Schwester in Urlaub gefahren.

    Meine ältere Schwester ist iwann ausgezogen und ich war alleine mit ihr bzw. sie war meistens bei ihrem Freund und ich alleine zuhause, Ich war dann mal 3 Monate nicht in der Schule und keiner hat es gemerkt, weil sie nicht einmal zuhause war. Nur die täglichen Anrufe, dass sie nach der ARbeit zu xy fährt und dort übernachtet, mach dir etwas zu essen usw. Ich habe mich damals so unendlich einsam und verlassen gefühlt und wenn ich mich heute einsam fühle, dann immer gekoppelt an diese Situation. Ich habe nie verstanden, warum ich es nicht wert bin, dass man sich um mich kümmert.
    Heute würde das Jugendamt vor der Tür stehen, und man würde wohl emotionale Verwahrlosung dazu sagen.

    Ich habe das überlebt, die Schule gewechselt und zum Glück, Freunde und meinen ersten festen Freund gefunden, wo ich emotionalen Halt fand. Wobei, in Vereinen etc, war ich schon immer, aber ich habe mich niemanden anvertrauen können, weil ich dachte, keiner glaubt mir und weil meine Eltern bzw. meine Mutter in der kleinen Stadt sog, angesehene Leute waren.


    Ich habe dann nach dem Studium geheiratet und wie ihr wisst, ist mein Mann recht bald tödlich verungückt als wir noch keine 30 Jahre waren. Da hat meine Mutter es fertig gebracht, einer entfernten Bekannten, deren Mann nach 40 EheJahren kurz darauf starb, Tag und Nacht beiseite zu stehen. Aber das musst du doch verstehen, Debüt, der geht es gerade schlecht....

    Ich habe das Thema in all den Jahren immer mal wieder versucht anzusprechen, aber wurde, wie schon als Kind, abgewimmelt. Konkrete Situationen, die ich ihr als Beispiel genannt habe, hat sie bestritten oder sie sofort an zu weinen, sie wüsste ja, aber darüber müsste man ja nicht reden.

    Irgendwann hat sie auch mal weinend behauptet, sie hätte sich nur uns Kindern von unserem Vater getrennt.

    Wir hatten durch räumliche Distanz eine annehmbare Beziehung, Sie hat mir aber immer wieder zu verstehen gegeben, bzw, ich habe mich immer so gefühlt, als sei ich so wie ich bin, nicht liebenswert.

    Und sie hat weiterhin unterschiedliche Maßstäbe bei meiner Schwester und mir angelegt. Während ich wortwörtlich gesagt bekommen hat, dass man schließlich lebe, um zu arbeiten, bewundert sie meine Schwester dafür, dass diese sich ihr Leben lang vor ARbeit gedrückt hat udn sich Männer sucht, die ihr das Leben finanzieren.

    Vor ein paar Jahren hatte meine Schwester den Kontakt zu meiner Mutter mal abgebrochen, Meine Mutter hat gelitten und mich in dieser Zeit fast täglich angerufen, ich sollte vermitteln. Habe ich auch lange Zeit gemacht und habe dazu noch meine Mutter getrlstet

    Vor einigen Jahren haben sich meine Schwester und ich verworfen. Und was soll ich sagen, meine Mutter hat von heute auf morgen den Kontakt zu mir abgebrochen, ist zu meiner Schwester und hat sich mir ihr versöhnt. Meine Schwester brauchte Geld und wird seitdem großzügig von meiner Mutter unterstützt.
    Ich fiel aus allen Wolken und weil meine Mutter keinen plausiblen Grund vorweisen konnte, weshalb sie den Kontakt mit mir abgebrochen hat, hat sie einfach einen erfunden. Tatsächlich erfunden! Selbst ihre besten Freunde glaubten ihr das nicht und haben sie ermahnt, nicht so einseitig zu sein, aber sie bleibt bis heute dabei.

    Das Ganze ist verletztend. Und auch wenn ich durch Gespräche mit Freunden, Psychologen weiß, dass sie vermutlich eine narzistische Störung hat und dass es nicht meine Schuld ist, so bleibt das bohrende GEfühl, nicht geliebt zu sein.

    Übrigens ha. be ich die letzten Jahre immer mal wieder versucht Kontakt aufzunehmen. Sie gibt dann auch ganz kurz Antwort. Meistens erfahre ich aber von meinen Nichten, dass sie gerade wieder mit ihnen und meiner Schwester Urlaub am Meer macht. Ich werde totgeschwiegen, rausgemobbt aus der Familie.
    Vor ein paar Monaten habe ich ihr geschrieben, dass sie gerne auch mal von sich Kontakt aufnehmen könnte, da immer nur ich frage, wie es ihr geht. Sie schickt dann immer Herzchen und Smileys, aber macht es nicht.
    Weder zum Geburtstag noch zu Weihnachten oder sonst wann.

    Mich verletzt das sehr. Auch wenn ich älter bin, ich möchte von meiner Mama einfach nur geliebt werden. Vor allem, weil ich weiß, dass sie das ja bei anderen - wie meineSchwester - kann.

    Versteht ihr das? Ich nicht.

    Ich habe mal während einer Familienaufstellung erlebt, wie sich jemand schützend zwischen mich und meine Mutter stellte. Selbst der Aufsteller meinte, das käme selten vor. Ich solle mich stattdessen mit der universellen Mutterliebe verbinden.

    Ich weiß gar nicht, was ich damit bezwecke, das hier zu schreiben, gleichzeitig könnte ich noch seitenweise weitermachen.
    Ich weiß nur, dass es immer eine Blockade in mir ist, mich jemand ganz anzuvertrauen, hinzugeben, zu vertrauen. Immer ist da tief die Angst, es nicht wert zu sein, gemocht zu werden. Eigenlich ein Thema, dass viele durch ihren Vaterprägung erleben, bei mir ist es wohl durch die Mutter.

    Paradoxerweise denke ich schon, dass viele Menschen mich mögen und schätze. Oft ist es aber nur der Verstand, der mir das sagt.

    Was mir wahnsinnig Angst macht, ist, dass sie auch eines Tages sterben wird und ich dann keine Antworten mehr bekommen. Und gleichzeitig weiß ich, dass ich keine (befriedegende) Antworten von ihr bekommen werde.

    Achje, jetzt muss ich weinen...
    aber es ist auch sehr, sehr lang geworden
    Herzlichst, Debüt

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