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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Das möchte ich bitte auch gern wissen, Zombi ..und wie dir das auf Dauer bekommt, wenn es noch so ist?

    Ja, Eva, ich hab dich auch schon hier vermisst...bist in Urlaub ?
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ich sprach in meinem verschwundenen Post auch noch von Scham, denn Scham löst sich nicht einfach so auf, indem gesagt wird, es gibt überhaupt nichts zu schämen!
    Das tut zwar im ersten Moment gut, doch ich hatte lange damit zu tun, meine Scham und mein "Versagen" in etwas Konstruktiveres umzuwandeln.

    Dieser Aspekt "Schuld und Scham" ist besonders darauf zu verwenden, wenn heutzutage, trocken geworden, überforsorgliche Handlungen an den Eltern oder Kindern vorgenommen werden. (müssen)
    Das muss keiner ändern, wenn er es nicht will, es ist aber sehr interessant zu wissen, warum das so ist.
    Ausreden gibt es immer ...für mich war es sehr erhellend, rauszukriegen, wie die "Überfürsorge oder das sich verpflichet fühlen" entsteht oder entstanden ist.
    Das ist ja nicht nur bei Suchtkranken so ...
    Das betrifft fast die Hälfte der Gesellschaft ...und wenn ich hier im Forum die entsprechenden Abteilungen lese ....
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Meine Trockenheit ist schon lange ein selbstläufer und ich bin im „normalen Leben“ angekommen. Ich mustte wenig kämpfen nachdem es klick gemacht hatte. Heute mache ich deswegen nichts dafür. Ich sorge gut für mich und bin giftfrei. Das ist es eigentlich schon.
    Das heißr aber nicht dass ich da auch drüber nachdenke ob ichanderen vielleicht „helfen“kann und manchmal lese ich auch gerne über das Thema weil es mich auch selbst interessiert. Ich kann heute ein ganz normales Leben führen ohne mich groß einzuschränken.Ich bin nicht immer glücklich, aber allemal glücklicher als in meiner aktiven Zeit. Ich erlebe meine Trockenheit schon lange nicht mehr als verzicht im Gegenteil: es ist eine Lebenseinstellung geworden.
    Feiern tu ich auch heute noch gerne und die besoffenen interessieren mich herzlich wenig. Ich kann ohne Alk genauso lustig sein und Spaß haben wie in nassen Zeiten. Ich amüsiere mich sogar noch besser als früher.
    Natürlich hatte ich deswegen auch schon viele Diskussuionen, warum ich dieses Risiko eingehe. Aber wenn es um Spaß geht, gehe ich nun mal gerne ein Risiko ein. Motorrad fahren, Fallscirmspringen, Reiten u.a. überall kann was passieren und es wird trotzdem gemacht. Bislang bin ich mein problem los geworden und darum geht es doch und nicht um die Einhaltung von Regeln.
    Ich bin freiwillig trocken. Ich habe es selbst so bestimmt, weil es unerträglich war, wie ich früher gesoffen habe und wie es mir damit ging. Mein saufverhalten war selbstschädigend und einfach nur krank.
    meine Geadanken sind nicht mehr davon bestimmt obs irgendwo gefährlich werden könnte. Das würde mich noch mehr verunsichern. Ich las mal was von selbsterfüllender Prophezeihung: wenn man damit rechnet, saufen zu müssen, dann wird man auch saufen.Trotzdem bin mir das Risiko eines Rückfalls durchaus bewusst, denn ich kenne auch Leute, die nach vielen jahren Trockenheit meinten, sie könnten doch mal wieder .Für mich gilt, was funktioniert ist immer richtig.
    Was mir noch dazu einfällt: Ich achte sehr darauf, was ich mir selbst zutraue und was nicht. Wenn ich trinken wollte, dann könnte mich nichts und niemand davon abhaltenn, nicht mal die Gruppe, geschweige denn ein alkoholfreies zuhause. Ich mache mir nichts vor: Wenn ich wieder zu saufen anfinge ginge es wahrscheinlich sehr schnell mit mir bergab. Aber würde mich das wirklich hindern, wenn mir alles schnuppe wäre? Ich weiß es nicht, solange der Zustand nicht eintritt.. Bis jetzt klappts jedenfalls:
    ich weiß was ich will und was ich nicht will-
    Winkewinke

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen,

    ich bin noch da und auch noch trocken. Bald zwei Jahre, die Einstellung ist noch klar die gleiche:

    Heute trinke ich nicht !
    Nichts - aber auch gar nichts - würde besser werden wenn ich was trinke

    Deshalb zähle ich mich nicht zu alten Hasen,
    allerdings bin ich froh, dass sich mit "nur für heute" die Zeit angesammelt hat und es wurde immer einfacher, weil eben "normal"


    Es ist auch bei mir ganz im Bewusstsein, das es passieren könnte.Von täglicher Qual bin ich weit entfernt,
    es ist zu schön ohne den flüssigen Dreck zu leben.


    Mehr dazu später "drüben in Hollywood"
    nicht öffentlich.

    wünsche allen einen schönen Tag
    wenn Du in den Seilen hängst,
    schaukel einfach eine Weile

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von winkewinke Beitrag anzeigen

    Trotzdem bin mir das Risiko eines Rückfalls durchaus bewusst, denn ich kenne auch Leute, die nach vielen jahren Trockenheit meinten, sie könnten doch mal wieder .Für mich gilt, was funktioniert ist immer richtig.
    Was mir noch dazu einfällt: Ich achte sehr darauf, was ich mir selbst zutraue und was nicht. Wenn ich trinken wollte, dann könnte mich nichts und niemand davon abhaltenn, nicht mal die Gruppe, geschweige denn ein alkoholfreies zuhause. Ich mache mir nichts vor: Wenn ich wieder zu saufen anfinge ginge es wahrscheinlich sehr schnell mit mir bergab. Aber würde mich das wirklich hindern, wenn mir alles schnuppe wäre? Ich weiß es nicht, solange der Zustand nicht eintritt.. Bis jetzt klappts jedenfalls:
    ich weiß was ich will und was ich nicht will-
    Winkewinke

    Mal kurz zu deinem Post, winke ...ist doch toll, dass es bei dir so läuft, wie es läuft ...
    Fein, dass bislang nichts eingetreten ist, was dich ins Wanken bringt!
    Möge es auch so bleiben ...du wirst dann sicher das Richtige für dich tun, weil du weisst, was du willst.
    Gratulation
    Darf ich fragen, wie alt du bist?

    Eva, schön, dass du dich gemeldet hast ...
    ich finde das auf irgendeine Weise beruhigend, warum, das kann ich gar nicht genau sagen
    Es ist immer JETZT

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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Ich werde bald 60 und habe es noch nie bereut dass ich aufgehört habe zu trinekn. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen wirklich alles dafür zu tun, was man tun kann.Wie dieser weg aber aussieht,
    muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt nicht den einen Königsweg, -die ideale Vorgehensweise- um trocken zu werden und zu bleiben. Dafür ist Mensch viel zu vielfältig gestrickt.
    Ich habe seitdem ich trocken bin ein ganz anderes Lebensgefühl und bin mit mir im Reinen. Schuldfragen stelle ich mir nicht mehr. Ich bin aber auch sorgfältig bedacht und nicht alle Bedürfnisse werden befriedigt aber deswegen behandele ich mich nicht selbst grausamer als meinen ärgsten Feind, denn das würde ich mit dem weitersaufen zwangsläufig tun..Früher habe ich im Saufen einen sinn gesehen. ich konnte viel aushalten. Habe mir selbst damit aber viel angetan. Mit meinem Bewusstsein dass Andere mit mir schlecht umgegangen sind kam dann der Wille auch mit mir selbst gut umzugehen. Ich will mir nie mehr das gleiche antun was mir angetan wurde - nämlich mich selbst zu missbrauchen.
    Winkewinke

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