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  1. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von la_loca Beitrag anzeigen
    @Alina. Lieben Dank! Ich versuche die nächsten Tage zu retten was zu retten ist. Und werde zu Kreuze kriechen. Aber ich will endlich alles erledigt haben, so unangenehm es auch sein mag. Immerhin. Seit 14 Tagen trinke ich nichts mehr. Von 2 Flaschen Rotwein täglich auf Null ohne Saufdruck. Das verbuche ich mal als (kleinen) Erfolg. Jetzt arbeite ich an meiner Lethargie.
    Das ist auch ein Erfolg ...möge der weiter anhalten.La Loca ...
    und gegen Lethargie lässt sich auch was machen ...
    Ich hab früher auch alles schluren lassen, ich war so hinne, dass ich nicht mal wusste, wohin ich meine Miete zahlen muss dementsprechend vieles andere auch nicht ...

    Das hat sich alles geändert ...heute erledige ich alles sofort ..da kann sich gar nicht erst was anhäufen!
    Das tut gut, auch wenn es manchmal anstrengend ist, und wenn ich es nicht alleine kann, hole ich mir Hilfe dazu ...
    Das Leben ist schon nicht so einfach ...und dann erst die Anhäufungen ...och nö ...wenns geht ...nicht mehr.
    Es gibt noch genug versteckte Anhäufungen, auch, wenn sie mich nicht persönlich betreffen.
    Doch das, was meine Kinder betrifft, betrifft mich auch in irgendeiner Form.,
    vielleicht sogar noch heftiger, weil ich absolut keinen Einfluss auf irgendetwas habe,
    auch früher schon nicht ...

    Gehs an, stepp by stepp, nur nicht alles auf einmal ...und auch von mir viel Kraft dazu.
    Es ist immer JETZT


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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe La Loca,
    14 Tage von 2 Flaschen Rotwein täglich auf Null finde ich eine große!! Leistung.
    Viel Erfolg heute.

    Lyanna und Zombi, ich wollte noch mal nachfragen, ob ihr bei dem Thema "Nachbarschafthilfe" vielleicht von zwei verschiedenen Dingen geschrieben habt. Zombi, du meintest die Organisation, bei der man für Hilfsdienste ein kleines Entgelt bezahlt, oder? Die gibt es hier auch.
    Und Lyanna, du meintest deine Nachbarn?
    Oder habe ich etwas überlesen?

    Liebe Grüße


  3. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Nein Alina, meine direkten Nachbarn bringen mir mal ein Sixpack Wasser mit oder Zwiebeln, Post zum Briefkasten oder holen ein Rezept aus der Paxis und holen mir meine Medikamente, wenn ich nicht selbst dort hinkomme.

    Nenas sind eine Organisation, die hilfsbedürftigen Menschen hilft, mit ihnen Spiele spielt, sich unterhalten, vielleicht auch spazierengehen oder etwas besorgen.
    Das ist meines Erachtens nach sogar kostenfrei.
    Dann gibt es noch Menschen, die eine kurze Ausbildung gemacht haben, die für Geld dasselbe zu tun ...sie gehen auch mit den Leuten ins Theater, zu Behörden, zum Arzt, richten Geburtstagsfeiern, aus und noch viel mehr.
    Da ist der Stundensatz ca 25,00 und mehr, dazu Kilometergeld ...
    Ich möchte mich mit keinen davon treffen ...das hab ich schon, sehr nett übrigens ...ich bin jedoch nicht bereit, sie in mein Leben zu lassen.
    Noch nicht.
    Es ist aber gut zu wissen, dass es das gibt ...in jeder Stadt ...sie nennen sich vielleicht nur anders?
    Es ist immer JETZT


  4. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Danke Lyanna, Nenas kannte ich nicht!
    Da gibt es wohl unterschiedliche Organisationen. Und wie du schreibst eine große finanzielle Bandbreite.

    Nachbarschaftshilfe gibt es im Rheinland und hier bei Hannover. Könnte so 10 Euro die Stunde kosten, denke ich.
    Weiß es aber nicht genau.
    Genau, einfach schon gut zu wissen.


  5. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo

    La Loca, mir geht das ähnlich mit den liegen gebliebenen Bergen von unangenehmen Dingen.
    Zahnarzt, Altersvorsorge, Reparaturen.

    Meine Strategie ist gerade, einen Monatsplan zu erstellen.
    Dann scheibchenweise immer als Erstes etwas "Doofes" erledigen und dann aber unbedingt etwas Schönes machen. Am Besten beides einen Tag voraus planen.
    Und nicht schummeln:
    Wenn das "Doofe" zu lange gebraucht hat, wird konsequent am nächsten Tag nur was Schönes gemacht.
    So sollte man peu à peu den Berg abarbeiten können, hoffe ich.

    Zur allergrößten Not gibt es ja noch den "MDST" ( = Mach Deine Scheiße - Tag), ein bestimmter Tag im Jahr, den Du selbst festlegst und den Du Dir frei hältst, um Dir das Liegengebliebene endgültig von der Backe zu schaffen.

    Interessant finde ich dabei allerdings,
    dass mit dem Konsumstopp der Tatendrang wächst. Und man anfangs so gar nicht wusste, was mit sich anfangen...abgesehen vom vielen Nachdenken, Reflektieren, Neufühlen... Wiederfühlen...aber man hat ja auch plötzlich so viel ungewohnte Energie - wohin damit? Dahin!

    Ich habe mich dieses Jahr noch gar nicht gefragt, was es mir wohl bringen wird?
    Also, welche Ziele ich erreichen möchte und so.

    Clean bleiben, klar.
    Das wird anstrengend genug sein.

    Mich mehr um meine Mutter kümmern bzw einfach ihr mehr von meiner Zeit schenken.

    Definitiv mehr schöne Dinge erleben, ob ich dabei allein bin, spielt keine Rolle.

    Mich wieder mehr für Zufallsbekannschaften öffnen - manchmal sind echte Rohdiamanten dabei...

    Wenn ich mit meinem A-Engel nichts werde, eine Fortbildung anstreben.

    Meinem Tierchen auf einem würdevollen letzten Weg beistehen.

    So, zum Beispiel.
    In einem Jahr möchte ich merken dürfen, ich habe vielleicht nicht alles erreicht, aber es hat sich einiges an mir verändert.

    Wie sieht es bei Euch aus?

    fragt neugierig

    Tuni
    An und für sich.


  6. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    yay,

    mein Herzensprojekt ist einen entscheidenden Schritt weiter

    Da kann ich jetzt leider gar nix zu schreiben -
    aber ich freu mich so!

    Immer: Einfach mal ausprobieren statt den Kopf in den Sand stecken
    An und für sich.


  7. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    So. Ich war heute wieder nicht am Briefkasten. Dabei drängt es langsam wirklich. Der eine oder andere Brief wird gelb sein, das weiß ich ganz sicher. Ich habe den kompletten Überblick über meine Finanzen verloren. Aber nützt ja nix. Morgen Vormittag mache ich einen Spaziergang zu meinem Friseur, hole mir einen Termin und auf dem Rückweg dann endlich!!!! Zumindest war ich heute schon fleißig, habe Jobsachen erledigt und bin da ein wenig stolz. Ein wenig Lethargie ad acta gelegt. Morgen wird dann hoffentlich an die schlimmsten Sachen herangegangen. Zur Not rufe ich das Finanzamt an und fange an zu weinen. Noch weiter aufschieben, macht nur alles schlimmer. Attacke!! Früher ging das ja auch. Ich war der organisierteste Mensch überhaupt. Heute habe ich mit einer Freundin telefoniert. Der habe ich offen gesagt, dass ich ein Alkoholproblem habe und depressiv bin. Mit meinem Burnout bin ich immer offen umgegangen. Aber das mir die letzten 2.5 Jahre mein Leben komplett entglitten ist, weiß niemand. Nun ja. Letzte Chance. Ich hoffe nur, dass ich da auf Verständnis in den nächsten Tagen stoße. Ich will ja etwas ändern. Ich hoffe, dass das auch honoriert wird. Aber noch länger mit dem Damoklesschwert über mir. Das halte ich nicht aus.

    @Alina. Vielen Dank. Ja, ich bin selbst überrascht. Ich liebe mein Klarsein und Aufwachen aus dem Albtraum. Dieses im Kreis drehen... Furchtbar. Ich mag mich selbst nicht. Figur und unerledigte Sachen. Aber weiter trinken. Das kann nicht gut gehen. Vielleicht brauche ich diesen Tiefpunkt in meinem Leben um endlich aufzuwachen.

    @Tuni. Mein Plan ist: Augen zu und durch!! Endlich überhaupt reagieren. Ich glaube, wenn das erste erledigt ist, wird es besser. Zumindest weiß ich dann woran ich bin. Letzten Endes muss ich alles so akzeptieren wie es ist. Schlimmer geht immer. Ich denke da gerade an die Claudia Norberg. Die hat anscheinend für ihren Mann eine Firma eröffnet, ging pleite und sitzt jetzt auf 2,8 Mio. (!!) Schulden und hat einen Haftbefehl an der Backe.

    Wegen der Nachbarschaftshilfe. Da fällt mir spontan nebenan.de ein. Ich kenne zufällig den Gründer der App, die haben schon Preise gewonnen. Schaut es euch mal an. Bei uns wird da viel angeboten.

    Es gibt auch positive News. Ich nehme fleißig ab und pflege mich mehr. Also ich war nie ungepflegt, aber ich halte jetzt eine Pflegeroutine ein und langsam sehe ich Erfolge (bessere Haut, weniger Augenringe, schönere Haare etc.). Sicher auch, weil ich mich nicht mehr mit 8000 (!!) kcal allein durch Alkohol pro Woche malträtiere und meinen Körper auslauge. Das muss man sich mal vorstellen. Nach den 6 Monaten (am 12.07.) will ich mein altes Ich zurück. Schlank, strahlend, die Baustellen zumindest angegangen und dann Kaffee trinken mit meinem Ex. Ein wenig, das gebe ich zu, tue ich das alles auch für ihn. Er hat sich immer lustig gemacht, dass ich meine Pläne nicht durchziehe (okay, da hat er ja Recht...).

    So. Ich bin mal weiter fleißig.


  8. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    La Loca, Angst vor Briefen und erst mal liegen lassen, kenne ich auch.
    Genau, am Beste geh erst mal Stück für Stück vor. Aber ist ja sehr wichtig.
    Sag dir vielleicht, wenn du jetzt was abarbeitet, kannst du Schlimmeres verhindern.

    Wenn es gar nicht klappt, könnte deine Freundin dich unterstützen? Oder jemand anderes?

    Aber ansonsten hört es sich gut an, wie mutig du bist.
    Alles Liebe

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