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  1. Registriert seit
    13.06.2017
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    873

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hallo ihr Lieben,
    ich bin nach wie vor mit der Sache mit meinem Vater beschäftigt., die mich sehr viel Energie kostet. Immerhin ist jetzt etwas mehr Klarheit drin. Werde noch berichten.

    Schön von dir zu lesen Bella! Kenne ja deine Geschichte. Am Anfang hast du von viel Leere geschrieben. Ist das jetzt besser?

    Lilly, es ist hilfreich für mich, wenn du von deinen Depressionen schreibst und wie du damit umgehst. Ich habe auch seit längerer Zeit damit zu kämpfen.

    Alles Gute für euch und gut, dass ihr da seit.
    🌠


  2. Registriert seit
    04.02.2017
    Beiträge
    3.273

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Liebe 💕 Lyanna,

    bei meinen Gewinnspielen, an denen ich auch gelegentlich teilnehme, erziehle ich meist nur minimalste Gewinne.

    Ich gehöre wohl zu den wenigen Gelegenheitsspielern, die nie den ganz großen Jackpot, gewinnen möchten. Ein überdimensionaler Gewinn, würde mich überfordern.

    Ein überschaubarer Gewinn wäre schon was. Es sollte reichen, um das Häuschen abzubezahlen, das Bad neu zu gestalten und hier und da etwas Renovieren zu lassen. Jeder in meiner Familie würde etwas bekommen. Und sollte es finanzierbar sein, würde ich einen Landschaftsgärtner beauftragen, der unseren Aussenbereich neu gestalltet. Ideen hätte ich da schon. Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich fast gegen null, aber Träumen darf ich ja.

    Du hast geschrieben : Jeder kann alles tun, wenn er bereit ist, mit den Konsequenzen zu leben.

    Ich habe vor sehr langer Zeit, etwas bestimmtes nicht getan und muss nun mit den Konsequenzen leben. Ich konnte es im Vorfeld noch nicht einmal erahnen, welche Konsequenz es haben würde. Wäre ich damals meiner Intuition gefolgt, würde es dieses Trauma nicht geben. Im Bewusstsein, einer solchen Konsequenz, würde ich mich immer anders entscheiden. Immer !!!

    Eine andere Entscheidung, habe ich bewusst getroffen, um mich selbst ( und andere ) zu schützen. Eine unpopuläre Maßnahme, nennst du das ja. Würde ich noch Mal so entscheiden ? Ja, würde ich !!!

    Es gibt Entscheidungen im Leben, dessen Konsequenzen wir bewusst in Kauf nehmen und solche, die wir tragen müssen, ohne daß es uns vorher bewusst war.

    Manche Entscheidungen können wir leider nicht mehr revidieren, aber bei anderen ist es Gott sei Dank möglich.

    Mich wundert es immer wieder, was für Gedankengänge ich habe, wenn ich etwas lese. Hier im Strang, fällt mir das besonders auf.

    Es freut mich sehr, zu lesen, daß es dir besser geht.
    Lotte 67



    Non omnibus unum est quod placed.
    Die Weisheit von heute, ist der Irrsinn von morgen.
    Caritas omnia potest.
    Memento mori.

  3. Avatar von Sylvestris
    Registriert seit
    29.08.2014
    Beiträge
    717

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Zombi Beitrag anzeigen
    Ich mag ja Dokus über Alkohol nicht so , aber dieses Gespräch fand ich einfach nur Klasse !!
    Natalie Stüben über den Weg aus dem Alkohol
    Bin mal gespannt wie es Euch gefällt.
    Und auch heute trinke ich keinen Alkohol
    Danke für den Link, liebe Zombi

    das Gespräch war wirklich mit ganz vielen Deja-vus gespickt.

    Meine Eltern haben (und hatten nie) ein Alkoholproblem - die Familie als Alk-Trauma fällt also weg.
    Bei mir war es die allmähliche Gewöhnung und psychische Probleme, die eine unheilige Allianz eingegangen waren.
    Alkohol als falscher Freund, der mich mein Glas füllen lässt, und der still auf seine Zeit wartet, um mir im passenden Moment die Schlinge um den Hals zu legen.

    Und weil ich in Gesellschaft nie betrunken war, konnte mein Umfeld die Wesensänderung auch nicht zuordnen; erst im Nachhinein ist das möglich. Ich war im heimlich Alk-Trinken wahrlich meisterhaft. Alles war super geplant - genau wie der Rest meines Lebens. Nur gegen Störungen von außen war ich allergisch; daher auch diese Reizbarkeit, wenn mir jemand in meine Trinkzeit hineinpfuschte.

    Irgenwann war ich die meiste Zeit reizbar - was ich wunderbar auf meine Wechseljahre schieben konnte.

    Objektiv betrachtet gab es einfach keinen Grund, dass jemand wie ich alkoholsüchtig sein könnte. Und genau dieses Forum hier hat den Bann gebrochen und ich konnte mich daran machen, jeden Tag das erste Glas stehen zu lassen - bis heute - und ich werde nichts daran änderen, sondern ich bleibe dabei - Tag für Tag
    Sylvestris

    ..................... ...................



  4. Registriert seit
    29.05.2009
    Beiträge
    1.990

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen liebe alle, Sylvestris... danke fürs Teilen, das,was du schreibst, ist meinem sehr ähnlich. Nie hat mich jemand betrunken gesehen und ich war es auch sehr selten, einmal mit Filmriss und der grünen Kiste, die plötzlich am Morgen im Zimmer stand, das war mein Turning-Point.
    Das Schlimme für mich war, dass es ja ging - dieses "gepflegte Trinken" - zwei Gläser - max an schlimmen Tagen ne Flasche 0.75.
    Ich habe gemerkt, wie es meine Psyche angreift meinen Körper und das ich, die beruflich mit Körper und Psyche zu tun hat.

    Und jetzt ist eine andere Zeit und ich bin einfach nur so dankbar.

    Dieser Strang hat mir sehr geholfen, auch meine anfängliche Schönfärberei zu durchschauen - allerdings war es mein Weg, die alkfreien Zeiten immer weiter auszudehnen und die Trinkanlässe immer genauer zu analysieren.Das hat meine Selbstwahrnehmung sehr geschärft.

    Geht schön in den Tag und es ist so beruhigend zu wissen, dass da draußen viele mutige Frauen sind, die das Leben moment to moment BEWUSST leben ohne Alkschleier und Kleinmachersaft.

    Herzlichst ai


  5. Registriert seit
    16.07.2019
    Beiträge
    18

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    ...
    ich habe aber auch Trockene kennengelernt, die nie zufrieden wurden ..und das bis zum Ende ihres Lebens ...
    aber: sie tranken keinen Tropfen mehr!
    Naja, ich kenne auch viele, die ohne Alkoholproblem nie zufrieden wurden. Das hilft hier nicht.
    Ein Drogehfreies Leben ist einfach viel freier. Freier und hilfreicher ist auch das Glück bzw. Zufriedenheit so zu verstehen, dass es kein Dauerzustand ist sondern Momente hat. Einfach mal offen und locker bleiben, das ist mein ganz persönlicher Tipp.

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