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  1. Avatar von Zombi
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von swim_again Beitrag anzeigen
    @"Grusel"-Zombi
    Natürlich schreibe ich hier weiter, trotz Zirkus-Elefanten. Aber wenn es mir von gewisser Seite zu viel wird, ziehe ich mich lieber für einen Tag ganz raus als meine Kraft an merkbefreite Dickhäuter zu verschwenden.
    Aber wie heisst es so schön:
    This too shall pass.
    Swim
    das kann ich gut verstehen Swim
    Vor allem weil du ja schon mal „ soetwas“ miterlebt hast.
    Viel Spaß beim laufen .bei mir gibt es jetzt erstmal Frühstück de Luxe
    Auch so etwas dass ich immer noch sehr genieße seit ich nicht mehr trinke.
    Frühstück war früher nicht, weil es mir immer so übel war am WE
    I did it my way


  2. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen,
    ich freue mich gerade mit euch über eure Erfolge😊 und euer Glück darüber.
    Zombi genießt Frühstück und Belleeza fährt ihren Freund nach Hause "stolz wie Bolle".
    Kann es nachfühlen und finde es so einen großen Erfolg🌺

    Maya, meditierst du noch mit der App?
    Ich hab das kostenlose Grundprogramm durch. Diese 7 Minuten-Einheiten waren ideal für mich.
    Aber ich glaub ein Abo mach ich grad nicht. Hast du das?


  3. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Guten Morgen, Alina,

    ich wiederhole die 7-Minuten-Einheiten aus dem Grundprogramm immer und habe mir auch noch nichts Kostenpflichtiges bestellt. Mir reicht das im Moment eigentlich.

    Allen einen schönen alkoholfreien Sonntag!


  4. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Alina61 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,
    ich freue mich gerade mit euch über eure Erfolge😊 und euer Glück darüber.
    Zombi genießt Frühstück und Belleeza fährt ihren Freund nach Hause "stolz wie Bolle".
    Kann es nachfühlen und finde es so einen großen Erfolg🌺
    Ich muss sagen, so ein bisschen beneide ich euch um dieses überschwengliche Gefühl der Freude.
    Klar, freue ich mich auch noch über diverse Dinge, oftmals eher Schadenfreude wie an Neujahr, wo sicherlich der größte Teil der Bevölkerung mit einem gewaltigen Kater zu kämpfen hat.
    Aber im Alltag ist dieser Stolz etwas der Normalität gewichen. So hoch euphorische Freude hab ich tatsächlich nur noch sehr selten.
    Eigentlich schade, aber ich denke, dass ist normal, wenn sich irgendwelche Dinge über einen längeren Zeitraum halten, oder?

    Aber zumindest freut es mich sehr, wenn sich andere freuen. Das ist doch auch was schönes 😊

  5. Avatar von Zombi
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Smi du hast Recht ,die Erinnerung verblasst mit der Zeit.
    Es wird immer normaler , Alltag halt
    Deswegen lese und schreibe ich auch noch hier, damit ich nie nie nie vergesse wie es einmal war.
    Und das Frühstück am Wochenende wird für mich immer das Highlight bleiben.
    So eine Art Stütze und neue Neuronale Vernetzung
    I did it my way


  6. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Hach wie schön! ja hier ist eine kunterbunte Kiste - und jede (sind ja grad nur Frauen hier..) hat ein wunderbares Etwas hineinzulegen...

    Gut, dass ihr nochmal gesagt habt, dass Einsicht klar wichtig ist, aber alle Süchtigen WISSEN, dass die Substanz schädlich ist... Es geht darum, das Fädchen im inneren zu finden, das mit Neugier und Lust das Knäuel aufdröselt und die Freiheit LIEBT und emotional integriert.

    Und zur Freude, sie kann ja auch eine ganz stille sein - eben stand ich am Fenster und hab bewundert wie die Bäume hinter dem Haus ein Konzert an Farben geben - die Laubbäume jeder in einem anderen Ton und ganz ruhig dahinter und dazwischen die immergrünen Tannen.

    Zombi, ja das Frühstück --- haben wir gerade auch wieder zelebriert und Alkfreiheit ist tatsächlich eine Freiheit und dazu gehört auch, jedem seinen eigenen Weg zu gönnen.

    In diesem Sinne - ich drück Euch alle und bin einfach nur dankbar für unsere Runde - schweirig heute - später skype mit usa.... Alles Liebe lots of love und Gemütlichkeit


  7. Registriert seit
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Frühstück ist für mich jetzt auch etwas sehr schönes und leckeres.
    Essen allgemein. Dem hab ich in der trinkenden Zeit ja nie Beachtung geschenkt.

    Ja, die Erinnerung verblasst. Was aber immer noch (glücklicherweise) sehr present ist, ist der abartige Geschmack des Tütenweins und die ekelhaft Übelkeit, der sich drehende Magen während der Entgiftung. Oh ja, als wäre es gestern gewesen.
    So schrecklich diese körperliche Abhängigkeit auch war, aber eine so größtmögliche Abneigung und Abschreckung hat sie erschaffen.
    Es ist natürlich nicht erstrebenswert in diesen Zustand zu kommen, aber um mir die Sucht einzugestehen und mich daraus zu holen war es für mich persönlich genau richtig so.
    Nett gemeinte Gespräche und "Streicheleinheiten" haben mich und meine Sucht kein bisschen beeindruckt.
    Da musste leider die Hardcorevariante kommen. 😊
    Zum Glück erreichen viele Suchtkranke nie diesen Abgrund. Wobei ein jeder seinen ganz eigenen "Abgrund" definiert, auch wieder wahr.
    Ach, die Sonne lacht, genießt den tollen Tag 🤗🌷


  8. Registriert seit
    03.01.2019
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Einen schönen sonnigen Morgen allen

    Ich hatte mich gestern raus genommen,
    weil ich meine Empfindungen nicht ausreichend klar formulieren konnte bzw. wollte.

    Ich hatte irgendwie schon geahnt, dass so etwas vorkommen wird.
    Also dass ich mehr Vertrauen zeige, meine bisherige (Kurz)geschichte etwas konkreter darstelle und sich dann an dem Makel Rückfall fest gebissen wird.

    Zu der mir empfohlenen Analyse dessen und weitergehenden Tipps fällt mir vor allem ein Gefühl auf: Widerstand. Da mein Alkoholkonsum wie auch meine vorherige Essstörung immer ein Symptom für Grenzüberschreitung waren, ob nun von mir selbst oder von außen, zeigt mir dieses Ereignis, dass eine meiner nächsten Aufgaben sein wird, meine Grenzen viel klarer aufzuzeigen, zu mal ich gestern lange gebraucht habe, um dieses Gefühl überhaupt als solches wahrzunehmen.
    Und ja, ich empfinde es auch als etwas übergriffig, gezielt nach älteren Posts zu suchen, um sie in einen vermeintlich hilfreichen Zusammenhang zu stellen.

    Entwicklung verläuft nicht linear.
    Und was für den einen super funktioniert, kann für den anderen kontraproduktiv sein.

    yessai, Lyanna, Sylvestris:
    Ihr habt gestern sehr schön und klar formuliert,
    warum ich mich entschieden habe, hier mitzuschreiben.
    Es geht um die Annahme des Menschlichen, dass keiner von uns perfekt ist oder es je war, wir aber sehr wohl daraus lernen und uns entwickeln können. Keiner der "alten Hasen" hält sich hier für etwas Besseres, sondern es herrscht eine wohlwollende, unterstützende Freundlichkeit, aus dem Wissen und der Demut heraus, dass niemand makellos ist. Es ist ein Austausch auf Augenhöhe.
    Perfektion hingegen ist abstrakt, nur unter massivem Verlust von Wohlbefinden zu erreichen und der Versuch, Selbstwert über Perfektion zu erreichen, hat mich bisher immer in die schlimmsten Krisen katapultiert. Würde ich das weiterhin anstreben, würde ich damit automatisch immer in den Vergleich mit anderen kommen, es wäre ein steter Wettbewerb zwischen vermeintlichen Gewinnern und Verlierern, Selbstentwertung und der Entwertung anderer. Das fühlt sich weder gut an, noch tut es gut, noch können daran gesunde Beziehungen wachsen.
    Insofern gestehe ich mir zu, hier ehrlich einen Rückfall zuzugeben, anstatt mich und andere in die Tasche zu lügen, mich dann aber nicht ewig daran zu zerfleischen, sondern die Erkenntnis mitzunehmen auf meinem weiteren Weg.

    Und jetzt sehe ich mal, was ich mir heute Gutes tun kann.
    Ich fange mal mit dem Sport an.

    Unterschätz mich ruhig. Das wird lustig.


  9. Registriert seit
    29.05.2009
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    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Tuni, das ist so ein wunderbares Post...Der Perfektionismus ist abstrakt, toll formuliert, es ist ein blutleeres Ideal, dem hinterher zu hecheln, so viel Kraft kostet und da besorgt man sich den Treib-Stoff...
    "Vergleichen ist der direkte Weg in die Hölle".... die eigene Einzigartigkeit zu sehen und zu lieben, das befreit einfach ungemein.

    Den eigenen Weg zu finden, das ist das köstlichste, was wir tun können. Rat-Schläge sind eben - wie so oft schon formuliert - Schläge. Sich auf Augenhöhe zu begegnen, eigene "Fehler" einzugestehen oder dann zu sehen, dass es keine Fehler sind, sondern notwendige Um-Wege, das ist letztlich das Leben. Ich kann das grad mit Kid zelebrieren, der Weg zum Herzen ist da wichtig, wenn Kid sich verstanden fühlt, muss es nicht mehe Wohlgefühl mit Substanzen holen, Und wie gut, dass ich alkfrei bin, denn sonst wäre es alles eine große Lüge.

    Habt es schön, wir gehen heute in die Therme...

    love ai

  10. Avatar von Belleeza
    Registriert seit
    08.04.2019
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    99

    AW: Ich muss aufhören mit dem Alkohol

    Zitat Zitat von Alina61 Beitrag anzeigen
    Guten Morgen,
    ich freue mich gerade mit euch über eure Erfolge�� und euer Glück darüber.
    Zombi genießt Frühstück und Belleeza fährt ihren Freund nach Hause "stolz wie Bolle".
    Kann es nachfühlen und finde es so einen großen Erfolg��
    Danke Dir, liebe Alina! Du hast ja auch schon tolle Erfolge erzielt mit dem Meditieren Anfangen



    Zitat Zitat von Smismasmu Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, so ein bisschen beneide ich euch um dieses überschwengliche Gefühl der Freude.
    Klar, freue ich mich auch noch über diverse Dinge, oftmals eher Schadenfreude wie an Neujahr, wo sicherlich der größte Teil der Bevölkerung mit einem gewaltigen Kater zu kämpfen hat.
    Aber im Alltag ist dieser Stolz etwas der Normalität gewichen. So hoch euphorische Freude hab ich tatsächlich nur noch sehr selten.
    Eigentlich schade, aber ich denke, dass ist normal, wenn sich irgendwelche Dinge über einen längeren Zeitraum halten, oder?

    Aber zumindest freut es mich sehr, wenn sich andere freuen. Das ist doch auch was schönes ��
    Liebe Smismasmu, ich habe angefangen, mich aktiv "umzuprogrammieren" über ein Freudentagebuch, wo ich abends versuche immer 3 Dinge aufzuschreiben, die an dem Tag irgendwie gut waren, gut gelaufen sind, kleine Freude gemacht haben oder ein kleines bisschen besser gelaufen sind. Das macht sich allmählich bemerkbar, ich merke richtig, wie ich nach Freuden suche, groß wie klein, anfangs, um die dann abends aufzuschreiben, mittlerweile wird es allmählich eine Haltung. Ist also etwas steuerbar.


    Und zu dem Diskurs hier gerade:
    Emotional habe ich mich hier schon immer gut gefühlt und rational tragt Ihr gerade zusammen, warum das so war und ist und hoffentlich auch so bleibt. Auch ich will jetzt hier NOCH bewusster und achtsamer schreiben! Tschakka!

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