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08.04.2018, 13:57
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
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08.04.2018, 14:01
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
wenn du nicht am ball bleibst und ihm wirklich konsequent auch androhst, das er rausfliegt, wenn er sich nicht an die regeln haelt, schleift sich alles wieder ein wie vorher, und du schreibst in 3-4 monaten hier das sich nichts geandert hat...
meines erachtens macht er jetzt einen auf "liebes kind" bis du dich wieder beruhigt hast, und ihn dann wieder in ruhe laesst
und dann kann er sich wieder verhalten wie bisher
das beste was dir passieren koennte ist, das er selbst auszieht...
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08.04.2018, 14:05
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
[QUOTE=Rene66;33358560]Guten Morgen Rubie, mich interessiert es auch, was er mit "Medizin" meint. Ist es eher ein Witz ? Oder meint er, dass ihm "das Zeug" hilft, die durchaus angstmachende Orientierungslosigkeit besser auszuhalten, d. h. eigentlich die depressive Stimmung.
Hallo Rene66
Das mit der Medizin ist kein Witz, er hat es erstens von seinen Freunden die ihm das erzählen und er hat mir Dokus gezeigt (u.a. auf ARTE), über Cannabis und ihre Wirkung. In der USA wird Cannabis in immer mehr Staaten legalisiert und in Apotheken verkauft, zur Heilung, Linderung bei versch. Krankheiten, u.a. Krebs, Depression, psychische Probleme, sogar bei Kindern mit Entwicklungsstörungen, Krampfanfällen, Epilepsie. Habe ihm dann auch gefragt, woran er leidet..... darauf kam ein, du verstehst dass nicht....
Mit dealen hat er inzwischen aufgehört (hoffe ich!) er wäre fast erwischt worden von der Polizei, dass hat ihm dann doch erschrocken und er lässt seine Zimmertür inzwischen offen. Hat alles weggebracht. Wir haben ihm auch gesagt, wir möchten dass nicht in unserem Haus haben, sonst muss er gehen. Mein Mann ist Lehrer, wir wohnen in einem kleinen Ort, Sohnemann ist schon bekannt bei Schülern... das geht nicht, er gefährdet dadurch den Job.
Wir bleiben am Ball.... ich werde die Regeln mal aufschreiben und nochmals gemeinsam durchgehen.
Danke und schönen Sonntag noch!
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08.04.2018, 14:16Inaktiver User
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Da handelt es sich vermutlich um einen kreativen Schöngeist, der das Kiffen zum Aufnehmen neuer Impulse braucht.

In dem Zusammenhang fällt mir ein schöner Spruch ein:
"Nicht jeden Tag leben, als sei es dein letzter, sondern dein erster."
Jugendliche, die die Kindheit hinter sich gelassen haben, fehlt oft das Staunen. Sie haben das Gefühl, schon alles erlebt und gesehen zu haben, ihnen ist schlicht langweilig (daher auch das Gefühl mehr zu wissen als die Eltern), wirklich neue Herausforderungen gibt es nicht mehr, die frei Haus geliefert werden - neuerdings muss man sich für diese anstrengen, denn die Belohnung liegt weiter entfernt.
Frei Haus liefern da neue Entdeckungen nur Drogen, denn da muss man nix machen außer rauchen oder schlucken und schon ist die neue Dimension in der Welt da, die man erkunden kann.
Daher meine Empfehlung:
Ein Auslandsaufenthalt. In Afrika, Indien, Südamerika. Irgendwo, wo es extrem viel zu entdecken und alles anders ist. Es werden Praktika angeboten. Erleben, wie Leute in armen Ländern leben - was sie alles nicht haben. Um (wieder) schätzen zu lernen, was für ihn selbstverständlich ist.
Um - ganz ohne Drogen - alles anders zu sehen.
Abstand von den Freunden zu gewinnen, die auch alle kiffen.
Herausfinden, was Selbstverantwortung wirklich heißt.
Neue Leute kennenlernen. Globale Verantwortung entdecken.
Und das besser jetzt, solange er Single ist, denn wenn er wieder eine Freundin hat, wird er sich das dreimal überlegen.
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08.04.2018, 14:40
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Auslandsaufenthalt ist auch ein Thema, finde ich auch, so wie du es genau beschreibst. Weisst du zufällig, wer solche anbietet? Sonst google ich mal. Ich hatte Sohnemann das auch vorgeschlagen, er ist einverstanden, aber darum kümmern tut er sich nicht. Die Idee war, erst eine Ausbildung finden und bis diese anfängt ins Ausland zu gehen. Aber da nichts passiert, werde ich aktiv werden. Das stört mich, ich möchte ihm nicht alles auf dem Tablett liefern. Zusammen suchen, wäre da die Alternative und ich mach schon mal ein paar Voruntersuchungen
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08.04.2018, 14:44
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08.04.2018, 14:53
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
ja, Erwachsene müssen alles selbst zahlen, an diese Idee sollte er sich vielleicht mal etwas gewöhnen.

Einen AUslandaufenthalt würde ich als Luxus und Belohnung betrachten. Den kann er sich a) selbst finanzieren - sehr gerne - oder b), wenn's um einen Wechsel der Umgebung gehen sollte, ein paar Wochen auf dem Bauernhof, mit fleissig Stall ausmisten, und Handy bleibt auf dem Zimmer, dürften auch helfen.
Aber nein, dem faulen Herrn noch eine tolle Reise ins Hinterteil schieben? - würde mir als allerletztes einfallen! sicher nicht!
gruss, barbara
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08.04.2018, 15:15Inaktiver User
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Praktikum im Ausland bedeutet nicht Urlaub.
Dass das mit der Selbstständigkeit im Moment nicht klappt, ist klar.
Daher würde ich da auch selbst investieren und durch Recherchieren eine Vorauswahl treffen.
Bin mir sicher, dass sich das letztlich auszahlt.
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08.04.2018, 15:22
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Was für einen Schulabscluss hat er denn?
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08.04.2018, 15:24
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Canabis wurde in den USA nicht legalisiert, um es als Medizin einzusetzen, das war schon vorher möglich. Es wurde legalisiert, da es keinen Grund für ein Verbot gibt. Und weil ein Verbot Unsummen von Geld kostet. Und weil nahezu jeder der Gesetzgeber in der USA selber auf der Uni gekifft hat.



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