Mhhh, schwierig.... Er hängt in seiner Welt fest, was tun?
Als erstes den Geldhahn komplett abdrehen, will er Taschengeld muss er sich das im Haushalt verdienen....
Rund um Sorglos Paket, Wäsche, Essen usw. einstellen....
Ja er ist in der Beschaffungskriminalität, dealen geht nicht, wenn er es als Medizin sieht, soll er doch zum Arzt gehen und es sich verschreiben lassen (wird er niemals bekommen, denn er ist glücklicherweise nicht krank)
Kiffen macht körperlich nicht abhängig, aber in hohen Mengen ist es wie Alkohol und macht seelisch ebenfalls abhängig...
Ihr kommt nicht an ihn ran und da könnt Ihr Bäume ausreissen, er lässt Euch nicht zu, ziemlich normales Verhalten....
Was ich Euch wünsche, dass der Bengel sich in ein tolles Mädchen verliebt, das nicht kifft, Lehre-Schule was auch immer macht, meist bringt das die Burschen auf den richtigen Weg...
Was Ihr tun könnt, leider nichts außer aushalten und Eure Grenzen ziehen
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29.03.2018, 11:14
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Das Leben macht was es will und ich auch!
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29.03.2018, 11:18
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
So ein Quatsch, der Bengel ist 18 pubertiert und ist dämlich, da müssen Eltern mal gar nichts falsch gemacht haben, dass kann allen Eltern passieren!!!
Die loten Ihre Grenzen aus, fühlen sich unschlagbar, sind die Größten und haben die Weisheit mit 2 Löffeln gefressen, dazu bewegt er sich in einer Clique die alle ähnlich ticken was den Cannabis Konsum angeht....Das Leben macht was es will und ich auch!
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29.03.2018, 11:50Inaktiver User
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Kiffen ist jetzt aber auch keine Ausrede um die Lehre zu schmeißen.
Es gibt Menschen, die täglich kiffen und trotzdem einer geregelten, anspruchsvollen Arbeit nachgehen. Und das seit Jahren.
Ich befürchte nur, dass du zur Zeit nicht wirklich viel Einfluss auf ihn haben wirst.
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29.03.2018, 14:58Inaktiver User
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Immer wieder süß, dass Leute glauben, man landet gleich irgendwo im Knast. Als Jugendlicher eh nicht, da wird Prävention und Sozialisation noch ganz groß geschrieben. Bis die mal einsitzen müssen (und im Jugendknast ist das nicht lange vorgesehen) müssen die schon einiges auf dem Kerbholz haben. Vor allem hilft so ein Horrorszenario unglaublich weiter hier...
Einer Freundin von mir wurde irgendwann von der Suchtberatung gesagt, dass sie die Tochter rausschmeißen und fallen lassen soll. Die Hängematte sozusagen abhängen. Bei dieser Familie hat es am Ende geholfen, ob das immer fruchtet, weiß ich nicht. Die fühlten sich aber sehr gut bei der Beratung aufgehoben, sie waren immer als Eltern dort, die Tochter war nur einmal dabei, hat wie erwartet reagiert und irgendwann kam es dann zum Rausschmiss. Das muss man aber zugegebenermaßen auch aushalten können.
Liebe TE, ich wünsche Dir viel Kraft und Nerven, ich kenne hier einige junge Menschen, die Dauergekifft haben und ihr Leben trotzdem geregelt bekommen und das wünsche ich Euch allen auch!
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29.03.2018, 15:29
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Naja, wenn sie in Bayern wohnen......
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07.04.2018, 21:32
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Das Gefühl habe ich auch. Ich war die ganze Kindheit da, immer im Gespräch und Kontakt. Familienkonstellation soweit normal, wir haben beide studiert und lieben unsere Arbeit ( ich in Teilzeit). Er vertraut mir auch vieles an.... ihm fasziniert die Wirkung, andere Dimensionen erfahren usw.... ein normaler Job findet er langweilig, will was besonderes machen. Nur was, weiss er nicht. Er ist überhaupt nicht depressiv. Er sieht sehr gut aus, ist sehr sozial, hilft, auch zuhause, wenn man es ihm sagt und hat viele Freunde, auch über 20-25 Jahre alt, die ihn einladen. Von der ersten und letzten Freundin bisher (grosse Liebe) hat er sich getrennt, als er merkte dass sie immer mehr abrutschte in Alkohol (mit 16) mit den ungefähren Worten "ich liebe dich, aber hör auf zu trinken, dann können wir wieder zusammen sein". Sie hatte viele Probleme zuhause, getrennte Eltern, und neigte zu Depressionen. Er selber mag keinen Alkohol, auch wenn er mal mittrinkt, probiert, wie er es sagt, bei Partys und so.
Die Beratung hat nichts neues gebracht, was man nicht schon alles weiss bzw. nachlesen kann.
Rausschmeissen will ich ihm nicht, noch nicht....,dann krieg ich ja gar nichts mehr mit. Es läuft in Wellen, zur Zeit ist er immer freundlich, wenn er da ist. Also abwarten, im Gespräch bleiben und mehr interne Regeln und to do's für ihn.....
danke für eure Gedanken !!!
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08.04.2018, 08:00
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Wenn er künstlerisch begabt sein sollte: professioneller Graffiti- oder Tattoo-Handwerker wär eine Option, die tatsächlich funktionieren könnte. Ich kenn einige junge Leute, die kriegen das so hin.

Den Frust an der Arbeitwelt kann ich nachvollziehen. Erstens voll öde Jobs, zweitens hat man nohc nicht mal mehr eine vernünftige, plausible Aussicht auf Lohnerhöhungen, Karriere etc in nützlicher Frist, oft noch nicht mal auf eine simple feste Stelle zu guten Bedingungen, was für die Langeweile noch einigermassen entschädigen könnte.
Aber das da:
spricht eher GEGEN eine Selbständigkeit, denn wer selbständig arbeitet, muss selbst merken, wann es an der Zeit ist, aufzuräumem und zu putzen und ein professionelles Verhalten an den Tag zu legen!Er sieht sehr gut aus, ist sehr sozial, hilft, auch zuhause, wenn man es ihm sagt
gruss, barbara
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08.04.2018, 08:53
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Guten Morgen Rubie, mich interessiert es auch, was er mit "Medizin" meint. Ist es eher ein Witz ? Oder meint er, dass ihm "das Zeug" hilft, die durchaus angstmachende Orientierungslosigkeit besser auszuhalten, d. h. eigentlich die depressive Stimmung.
Ich würde wahrscheinlich Regeln für das Zusammenleben definieren, solange er zugänglich ist. In meinem Fall (ich habe eine 19jährige Tochter, die noch bei mir lebt) könnte ich es mir finanziell gar nicht leisten, sie ohne Kindergeld und Unterhalt "durchzufüttern". Also würde ich ihr sagen, dass sie so und so lang Zeit hat, sich eine neue Ausbildung/Job/FSJ zu suchen, ansonsten muss sie gehen.
Wenn sie Hilfe bräuchte (obwohl man ja in dem Alter alles alleine kann, außer Haushalt und so s
) mit der Berufsorientierung, Drogenberatung, Rechtsbeistand würde ich ihr helfen, in Form von Taxidiensten o. ä. Mein Auto dürfte sie nicht mehr benutzen, weil ich ja nie genau wüsste, was sie sich ins Hirn geblasen hätte.
Gerade vor dem Hintergrund, dass ihm sein vordergründig gutes Leben mangels Orientierung zur Zeit Angst macht, würde ich auch keine drakonischen Sofortmaßnahmen einleiten (wie sofort rauswerfen o. ä.). Vielleicht macht es beim ihm zufällig Klick oder er lernt wirklich eine tolle junge Frau kennen, für die "es sich lohnt" oder er fällt ganz übel auf, so dass es ihn erschreckt.
Beim Dealen wäre ich stocksauer und müsste den Trieb, sie mit Schimpf und Schande vom Hof zu jagen, massiv unterdrücken.
Ich denke, dass es sehr wichtig ist, nicht nur "das Problem" wahrzunehmen (er hat keinen Job und kifft), sondern die ganze Person und ihm Rahmen der eigenen Belastbarkeit ein Zusammenleben und eine Beziehung zu gestalten, was bei vielen omnipotenten Pubertierenden einfach schwierig ist.Geändert von Rene66 (08.04.2018 um 09:02 Uhr)
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08.04.2018, 13:42
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
Aber das da:
spricht eher GEGEN eine Selbständigkeit, denn wer selbständig arbeitet, muss selbst merken, wann es an der Zeit ist, aufzuräumem und zu putzen und ein professionelles Verhalten an den Tag zu legen!
Ja, da hast du absolut recht! Da besteht bei ihm grosses Entwicklungspotential. War schon als Kind so, brauchte immer jemand zum mitspielen, beschäftigen. Mein 2.er Sohn war da ganz anders, erst da viel es mir auf. Irgendwo habe ich gehört oder gelesen, dass es mit der Geburt zusammenhängt, oder dass diese auch was aussagt über die Persönlichkeit der Kinder. Mein grosser war 2 Wochen über Termin, dann 40 Stunden wehen und dann Kaiserschnitt. Der 2.te auch über Termin, aber Geburt ging schnell und natürlich.
Graffiti Handwerker? Wo kann man das lernen? Er zeichnet tatsächlich gerne, da hatte er immer die besten Noten und Spass daran.... Danke ! liebe Grüsse
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08.04.2018, 13:51
AW: Sohn (18) kifft, hat keine Lehre und keine Arbeit
bei den Kumpels. (bitte nicht allzu genau nachfragen, wer wann wo welche Kunstwerke gemacht hat...
)
Manche besuchen auch eine Schule für Gestaltung oder ähnliches, um sich die handwerklichen Grundlagen vom Zeichnen und Malen anzueignen.
Aber auch da gilt: sogar wenn man es gern macht, ist es Arbeit... und kann gelegentlich mühselig und lästig werden, man muss sich an Kundenwünsche anpassen, man muss Aufträge reinholen, man muss Hygiene und Sicherheit beachten...
gruss, barbara


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