Angesichts der jetzigen Not und Krisensituation in der wir uns befinden, möchte ich das Thema aktivieren.
Vielorts wird gewarnt, dass die Rückfallgefahr grösser ist und die einen oder anderen merken es vielleicht selber, in Form von trockenen Rückfall ... alte, frühere Verhaltensweisen, Gedanken, Handlungen, Unruhen, Ängste treten vermehrt und öfters auf.
Um uns wird vermehrt getrunken, scheint es, man sieht es in den Einkaufswagen, die Verkaufszahlen für Alkohol gehen nach oben ... im Spiegel erschien auch ein Bericht über Corona und Alkohol

Corona: Verkaufszahlen fur Alkohol steigen in der Krise - DER SPIEGEL

Die innere Ruhe, die bisherige Sicherheit schwindet, das Leben, das man sich trocken aufgebaut hat, ist nicht mehr das Gleiche, manch einer ist zu Hause und im fällt so langsam die Decke auf dem Kopf, hat Existenzängste, um seinen geliebten Job, hat Kranke und Erkrankungen in der Familie, um die er sich sorgt, vielleicht gar Verstorbene ...
andere haben viel mehr Arbeit und seelischen, emotionalen Stress, weil sie arbeiten müssen, gar Überzeit machen,
und andere erleben die Sorgen, Ängste, die Krankheit hautnah bei ihren Patienten.
Und dieser Zustand ist nun in der dritten Woche, und es wird noch eine Weile dauern, wie es aussieht.

Wie geht ihr damit um, wenn ihr Anzeichen von alten Mustern, Gefühlen und Verhaltensweisen in euch beobachten könnt ?
Was könnt ihr tun, um einen Rückfall zu verhindern? Was tut ihr ?
Wisst ihr wo Ansprechpartner telefonisch erreichbar sind oder gar in echt ? Haben die Suchtambulanzen, Suchthilfen in eurer Nähe offen? Erzählt ihr es euren Familien und Freunden? Sucht ihr Euren Arzt, Therapeuten auf ?
Gibt es Lichtblicke in eurem Leben, die euch tragen , helfen uns stützen ? Hoffnung und Zuversicht schenken ?