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  1. Registriert seit
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Zitat Zitat von _Beate_ Beitrag anzeigen
    Ich kann mir vorstellen, dass es sehr verführerisch ist zu überlegen, sich doch nicht zu trennen, wenn der Partner auf einmal wieder wie ausgewechselt ist, weil er zwei Tage nicht getrunken hat, und der Mann zum Vorschein kommt, den man liebt. Aber er ist und bleibt (erst Mal) suchtkrank.
    Das trifft sehr genau den Nagel auf den Kopf.
    Zum Glück ist die Wohnung ja schon gekündigt und der Nachmieter hat unterschrieben. Ich habe auch schon einen neuen Mietvertrag unterschrieben und ich freue mich sehr auf die Wohnung. Daher ist sowieso kein Rückzieher möglich. Da bin ich gerade wirklich sehr dankbar drum. Ich denke, wir würden uns sonst noch weiter im Kreis drehen. Womit ja niemandem geholfen ist.
    Er ist krank und muss sich Hilfe suchen. Wenn er das macht, schließe ich eine Weiterführung der Beziehung nicht aus. Der Druck ist jetzt weg, dass er es SOFORT machen muss (weil ich mich ja wegen der neuen Wohnung entscheiden musste). Er sollte es dennoch bald machen, denn er versinkt ja immer tiefer.

    Danke für Eure Beiträge, es hilft mir wirklich sehr sie zu lesen. Mein Umfeld kann es nicht mehr hören, was ich verstehe.

  2. Avatar von _Beate_
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Zitat Zitat von Showmeheaven Beitrag anzeigen
    Er sollte es dennoch bald machen, denn er versinkt ja immer tiefer.
    Leider hast du darauf keinen Einfluss. Nicht auf das Tempo. Und noch nicht einmal darauf, wenn er sich entscheiden sollte immer tiefer zu versinken.
    So hart das auch ist. Er kann sich nur alleine retten. Oder auch nicht.
    There are a hundred paths through the world that are easier than loving. But, who wants easier?
    Mary Oliver

  3. Avatar von felina78
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    .
    „Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
    Nicolas Chamfort
    Geändert von felina78 (11.07.2018 um 11:00 Uhr) Grund: falscher Strang, bitte löschen

  4. Avatar von _Beate_
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    .


  5. Registriert seit
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Da hast Du schon wieder recht.
    Der Druck wird auf jeden Fall weg sein, wenn wir nicht mehr zusammen wohnen. Auch wenn ich ihn sicher vermissen werde. Bzw. die guten Momente.

    Ich kann ihm Hilfe anbieten, was ich auch tun werde. Ob er es annimmt und was er draus macht, kann ich nicht beeinflussen. Laut seiner Aussage ist die Beziehung beendet wenn wir wieder getrennt wohnen. Da ist es an ihm, konsequent zu sein. Oder auch nicht.
    Jedenfalls ist meine Tochter aus der Schusslinie, was mir extrem wichtig ist. Es gibt überhaupt nichts Wichtigeres als sie. Da kriege ich immer Ärger mit einem guten Freund, der nicht müde wird zu betonen, dass ja auch ich selbst wichtig bin. Aber ich kann selbst entscheiden, was ich mir zumuten kann und will.

  6. Avatar von _Beate_
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Ich muss ein bisschen Schmunzeln, weil ich gleich etwas ähnliches wie dein guter Freund dachte :-)

    Aber auch, wenn du keine Tochter hättest, könntest du ihn nicht retten.
    Und auch du allein bist es wert ein schönes Leben zu haben. Zumal wir wahrscheinlich nur dieses eine haben.
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  7. Registriert seit
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Ich hab auch wirklich ein schönes Leben. Meine Tochter, gute Freunde, meine Familie, einen tollen Job, meine Tiere und mein Hobby. Ich brauche keinen Mann, der mich glücklich macht.
    Aber ich wäre einfach gerne weiterhin mit dem Mann zusammen, den ich kennen und lieben gelernt habe. Nur ist der (gerade?) nicht verfügbar. Die Hoffnung ist noch nicht ganz gestorben, dass er möglicherweise wieder an die Oberfläche kommt.

  8. Avatar von _Beate_
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Zitat Zitat von Showmeheaven Beitrag anzeigen
    dass er möglicherweise wieder an die Oberfläche kommt.
    ... und hoffentlich auch oben bliebe.
    Ich wünsche es dir von Herzen!
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    Mary Oliver


  9. Registriert seit
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Danke Dir .
    Ich wünsche es mir und vor allen Dingen auch ihm sehr.


  10. Registriert seit
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    AW: Co-Abhängigkeit von Angehörigen

    Hallo,
    er ist berechnend und wie schon gesagt, die 4 Promille habe ich nicht bemerkt, so hoch kommt man nur, wenn man täglich und immer mehr trinkt, also praktisch gar nicht mehr nüchtern wird. Wir haben nur losen Kontakt gehabt, bis er es mir gesagt hat. Auch nüchtern möchte ich ihn nicht mehr sehen, wegen der oben schon beschriebenen Aussagen und seiner festen Überzeugung, ich müsste, egal was er tut, zu ihm halten. Ich halte zu mir und das habe ich in den letzten Monaten gelernt. Hätte ich das nicht, wäre ich nicht nur resigniert sondern völlig verzweifelt - und das wegen seiner Probleme.

    Mein Ex hat vor, diese Woche noch einmal in das Krankenhaus zu gehen, wo er Anfang des Jahres schon einen Entzug gemacht hat. Ich werde ihn dort nicht besuchen, das kann ich mir nicht mehr ansehen. Ich weiß nur was ich für mich will, denn die Monate ohne ihn haben mir gut getan, das Schreiben hat mir gut getan und meine Therapeutin auch.

    Bei Deinem Freund gibt es verschiedene Möglichkeiten, vielleicht hat er es verstanden und hört damit auf. Aber zwei Tage nichts trinken ist nicht viel. Mein Ex wäre nach zwei Tagen immer noch nicht ganz nüchtern.
    Warte mal zwei bis drei Monate ab. Wenn er dann noch trocken ist und es bleibt, könnt Ihr immer noch über einen neuen Anfang nachdenken. Jeder hat eine zweite Chance verdient, aber -wie bei mir- nicht eine dritte, vierte usw.

    Und jetzt mache ich Mittagspause - natürlich ohne ihn anzurufen.
    Im Herzen bin ich ein Kind der 70er.

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