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  1. Registriert seit
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Liebe Nette,

    wie schön, wenn es etwas gibt, was dir helfen und dich unterstützen kann.
    Es sind ja "nur" Texte, aber sie treffen auf ganz viele Menschen zu, und viele können sich darin wiederfinden.
    DAS ist ein erster Schritt, überhaupt zu begreifen, was mit einem selbst los sein kann ...

    Schreib einfach, wenn dir das Herz schwer ist, wenn du Druck verspürst und du ihn nicht los wirst,
    kann schreiben sehr erleichternd sein.
    Jedenfalls ist es bei mir so, ich finde es befreiend.

    Schreib, wenn du Zeit und Ruhe hast, lass dich bloss nicht "hetzen" ...das hilft beim "gesund werden".
    So ist meine Erfahrung ...vielleicht wird es auch deine?

    Alles Liebe und Gute für dich
    Lyanna
    Es ist immer JETZT


  2. Registriert seit
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    @Lyanna:
    Bei mir geht es gar nicht mal darum, wie ich meinem Alkoholiker helfen kann.
    Mir geht es vorwiegend um mich und meine Co-Abhängigkeit, damit es mir durch die zur Zeit (wieder) belastenden Lebensumstände nicht wieder so schlecht geht, dass ich stationär behandelt werden muss.
    Deshalb ist der Text so wichtig für mich.
    Vielleicht kann die Moderation den Strangtitel entsprechend verkürzen (?), denn ich bin es, die Hilfe braucht, nicht er (zumal das Eingangsposting nicht mehr da ist - und in dem Strang schon lange nicht mehr geschrieben wurde.)
    Trinken kann man das nicht nennen, er säuft sich unvorstellbare Mengen rein ... und keiner merkt was ...
    Außerdem heißt es ja auch "Saufdruck" und nicht Trinkdruck.
    Es geht nicht darum, meinen Partner zu kontrollieren, das will ich sowieso nicht. Mir langt schon das, was ich mitkriege.
    Was mir schwer fällt, ist zum Beispiel, das Verhalten nicht zu kommentieren usw.,
    eben die Sachen, die in dem Text beschrieben wurden.
    Vielleicht liest Du mal im "Reine Familiensache" mein letztes Post im Strang "Das Allerletzte", da habe ich versucht, allgemein zu beschreiben, womit ich zur Zeit nicht klar komme und dass ich Zukunftsängste habe.
    Danke fürs Blümchen Lyanna, Du hast einen ganzen Strauß verdient.
    Gruß auch an alle anderen.
    Nette1962
    Im Herzen bin ich ein Kind der 70er.
    Geändert von Nette1962 (04.01.2018 um 19:46 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Zitat Zitat von Nette1962 Beitrag anzeigen
    @Lyanna:
    Bei mir geht es gar nicht mal darum, wie ich meinem Alkoholiker helfen kann.
    Mir geht es vorwiegend um mich und meine Co-Abhängigkeit, damit es mir durch die zur Zeit (wieder) belastenden Lebensumstände nicht wieder so schlecht geht, dass ich stationär behandelt werden muss.
    Deshalb ist der Text so wichtig für mich.


    Danke fürs Blümchen Lyanna, Du hast einen ganzen Strauß verdient.
    Gruß auch an alle anderen.
    Nette1962
    So habe ich das auch verstanden, Nette,
    co-abhängig kann "man" bei vielen Lebens-Störungen von anderen sein,
    Co-abhängigkeit trifft nicht nur auf Angehörige, Partner oder Bekannte von Alkoholikern zu.
    Der Co-abhängige ist krank ...erst psychisch und dann wahrscheinlich auch körperlich ...
    "man" kann auch bei Familienschwierigkeiten, Kriminalität und vielen anderen Angelegenheiten co-abhängig sein ...oder werden ...

    Übrigens, es gab nie einen Text zu diesem Strang, nur der Titel war da!
    Die Erstellerin hat dann aber doch noch was geschrieben.
    Ich werde mal in deinen Strang reingucken, Nette

    Alles Liebe für dich
    Lyanna
    Es ist immer JETZT


  4. Registriert seit
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Hallo Lyanna,
    Du hast mich genau richtig verstanden.
    Ich habe eben Zeni, die Strangeröffnerin, per PN informiert, dass ich in ihrem Thread weiter geschrieben habe.
    Co-Abhängigkeit ist ein sehr komplexes Thema und ich bin das halt ganz eindeutig.
    Was ich mir von hier erhoffe, ist ein besserer Umgang damit (für mich) im täglichen Leben, Tipps, damit ich mich nicht völlig falsch verhalte - nicht nur ihm gegenüber - auch allgemein. Ich freue mich wirklich über jeden Ratschlag.
    Das einzige, was für mich nicht in Frage kommt, ist meinen Partner zu verlassen, weil er jetzt akut krank ist.
    Alkoholiker ist er schon lange vor unserer Beziehung gewesen und das habe ich immer gewusst.
    Gute Nacht wünscht Nette1962
    Im Herzen bin ich ein Kind der 70er.


  5. Registriert seit
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Nette, fällt es dir leicht oder schwer "Nein" zu sagen?

    Stimmst du vielem zu, obwohl du das gar nicht möchtest?

    Du musst mir nicht antworten ...schau doch mal bei dir, was du in bestimmten Situationen machst!

    Gute Nacht
    Lyanna
    Es ist immer JETZT


  6. Registriert seit
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Hallo nochmal,
    ich antworte Dir gerne darauf.
    Es ist verschieden mit dem "Nein-Sagen", ich gebe gerne mal nach.
    Mein Partner ist im Grunde stärker, aber auch harmoniebedürftig,
    wir haben mehr Diskussionen als richtigen Streit.
    Wenn es um etwas ganz Wichtiges geht, kann ich mich schon durchsetzen.
    Als erstes habe ich sämtliche Autoschlüssel kassiert.
    Boah, da war aber mal richtig was los.
    Auf die Szene hätte ich gut verzichten können, aber egal ...
    was muss muss.
    Wenn ich etwas gar nicht möchte, tue ich es auch nicht.

    Gerade weil wir eine gute Beziehung haben, habe ich Hoffnung,
    dass es nur vorübergehend sein wird.
    Ich weiß aber nicht, ob die Co-Abhängigkeit mir was vorspielt,
    das sind so meine Unsicherheiten.
    Im Herzen bin ich ein Kind der 70er.

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Zitat Zitat von Nette1962 Beitrag anzeigen
    Alkoholiker ist er schon lange vor unserer Beziehung gewesen und das habe ich immer gewusst.
    Zitat Zitat von Nette1962 Beitrag anzeigen
    Als erstes habe ich sämtliche Autoschlüssel kassiert.
    Du hast Dich bewusst auf die Beziehung mit einem Alkoholiker eingelassen.
    Bereits mit dieser Entscheidung hast Du Dich im Grunde auf einen zerstörerischen
    Prozess eingelassen, am Ende dessen es meist gleich zwei Verlierer gibt - es sei
    denn, zumindest einer der Partner steigt aus.

    Hattest Du gedacht, dass Du ihn mit genügend Liebe, Zuwendung und "Erziehung"
    retten kannst?

    Die Verantwortung hast Du anscheinend bereits für ihn übernommen. Das
    Wegnehmen der Autoschlüssel ist geradezu ein plakatives Beispiel.


    habe ich Hoffnung, dass es nur vorübergehend sein wird.
    Was meinst Du damit?
    Vorübergehende Coabhängigkeit??

    In Deinem anderen Strang schreibst Du, eben wegen der Coabhängigkeit
    in therapeutischer Behandlung zu sein. Hast Du das Gefühl, dass Dich das
    weiterbringt?


  8. Registriert seit
    01.02.2017
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    703

    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Hallo Schafwolle und Danke für Dein Post.
    tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber mein Laptop steht bei meinem Freund und wir sehen uns in der letzten Zeit nicht mehr so oft.
    Ja, ich habe mich vor ein paar Jahren auf eine Beziehung mit einem schon lange trockenen Alki eingelassen,
    dass er wieder anfängt, dafür gab es keine Anzeichen. Wir hatten eine gute Beziehung.
    Nein, ich will ihn nicht "retten", eher mich selbst. Was er macht liegt bei ihm, nicht bei mir.
    Liebe und Zuwendung in einer Beziehung sind für mich normal, aber ich mache keine "Erziehungsversuche".
    Die Autoschlüssel habe ich und das bleibt vorerst auch so.
    Nämlich ich könnte nicht damit leben, wenn irgend jemandem durch die Trinkerei etwas passieren würde. Ich würde mir das nicht verzeihen können. So lange er trinkt, fährt er keinen Meter mit dem Auto. Dafür zu sorgen sehe ich tatsächlich als meine Verantwortung an. Dann kann ich wenigstens ruhig schlafen.
    Ich habe immer noch die Hoffnung, dass er wieder aufhört zu trinken. Gerade deshalb helfe ich ihm nicht.
    Ob er es alleine schafft oder ob er sich Hilfe holt - seine Angelegenheit.
    Ich bin nicht deswegen in therapeutischer Behandlung, das war ich auch vor dem Trinken schon,
    aber meine Therapeutin ist mir schon eine Stütze. Sie hat mir eine Selbsthilfegruppe empfohlen, da werde ich nächste Woche hingehen. Es bringt mich schon weiter, über meine Probleme reden zu können, genauso wie hier auch.
    Danke an Alle, die mir schreiben.
    Gruß und gute Nacht wünscht Annette.
    Im Herzen bin ich ein Kind der 70er.


  9. Registriert seit
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    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Liebe Annette,

    vielen Dank, dass Du in "meinem" Strang weiter schreibst. Ich kann leider den Titel nicht ändern, das geht anscheinend technisch nicht.

    Ich habe vor über 4 Jahren auch wirklich mal einen Text in den Eröffnungspost hineingeschrieben, ihn aber sehr schnell wieder gelöscht. Warum, weiß ich nicht mehr, vielleicht, weil mir sehr schnell klar wurde, dass ich "meinem" Alkoholiker nicht helfen konnte.

    Er hat sich Anfang 2014 von mir getrennt, im Oktober 2014 sind wir wieder zusammengekommen (Insider reden von "noch eine Runde drehen"), Gründonnerstag 2016 habe ich mich dann getrennt, diesmal endgültig. Im Sommer 2017 ist er, offiziell an einem Herzinfarkt, verstorben...

    Ich schreib Dir mal eine PN :)

    Hab einen schönen Tag

  10. Administrator Avatar von BRIGITTE Community-Team
    Registriert seit
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    9.678

    AW: Vor Co-Abhängigkeit schützen und einem Alkoholiker helfen?

    Zitat Zitat von Zeni Beitrag anzeigen
    Ich kann leider den Titel nicht ändern, das geht anscheinend technisch nicht.
    Wenn es gewünscht wird, können wir den Titel ändern.
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

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