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    AW: Mein Freund der Kiffer (Vorsicht lang)

    Hallo ihr Lieben!
    Leider habe auch ich so meine Erfahrungen mit der Kifferei gemacht...
    Ich war vor Jahren mit einem kiffenden Mann zusammen, der, wenn er nicht gekifft hatte, ziemlich hyperaktiv war. Ich glaube er hat die Raucherei gebraucht, um auf ein normales Level zu kommen- psychologische Betreuung wäre vielleicht nicht die schlechteste Alternative gewesen
    Im Laufe der Zeit habe ich dann gelegentlich mal "mitgeraucht", bis ich irgendwann auch jeden Tag geraucht habe. In dieser Zeit habe ich zwar meine Ausbildung mit einer "2" absolviert, doch muss ich auch eingestehen, dass ich mich nur vernebelt an das "normale Leben" erinnern kann. (ist vielleicht auch gut so)
    Wirklich foh bin ich, dass ich in dieser Zeit meinen Mann kennengelernt habe, der zwar auch seine Erfahrungen mit dem Kiffen, aber damit rein gar nichts mehr zu tun hatte!
    Heute führe ich ein ganz normales Leben und hoffe, dass meine Kinder nie mit diesem ganzen Drogengedönse in Kontakt kommen. Ich würde sterben vor Sorge!!!
    Der Ex raucht im übrigen immer noch fleißig...

    Jeder so, wie er mag! Aber mir gefällt mein Leben, "völlig klar", viel besser.

    Lg Noelie

  2. gesperrt

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    AW: Mein Freund der Kiffer (Vorsicht lang)

    Zitat Zitat von Noelie Beitrag anzeigen
    Heute führe ich ein ganz normales Leben und hoffe, dass meine Kinder nie mit diesem ganzen Drogengedönse in Kontakt kommen. Ich würde sterben vor Sorge!!!
    nun, neben Kiffen gibt es ja noch Tabak, Alkohol, Kaffee, eine riesige Menge an rezeptpflichtige und nicht rezeptpflichtige Medikamente, weisser Zucker (= für Kinder besonders attraktiv), nicht stoffgebundene Süchte und Zwänge, und natürlich noch die ganze Palette illegaler Drogen.

    Da ist wohl der einzige Weg, Kindern einen guten, vernünftigen Umgang mit Suchtmitteln vorzuleben; mit Drogen auf der einen oder andern Art werden sie aber sowieso in Kontakt kommen im Lauf ihres Lebens. Dann ist es besser, sie sind starke Persönlichkeiten und gut vorbereitet.

    grüsse, barbara

  3. Inaktiver User

    AW: Mein Freund der Kiffer (Vorsicht lang)

    Liebe Mole,

    den Teufel an die Wand malen würde ich nicht, nicht wegen des Kiffens. Ich kenne einige Menschen, die jahrelang gekifft haben, zumindest am Abend und trotzdem alle ihren 'respektablen', bürgerlich angesehenen Weg gingen. Also von wegen Persönlichkeitsveränderung, so schnell und alleinig wirkt das meines Erachtens nicht. Würde da auch nicht so viel Humbug erzählt werden, sondern das Zeug endlich legalisiert, wären die Kids vielleicht auch weniger geneigt, wirklichen Drogen-Blödsinn auszuprobieren, dessen Wirkung nicht als Bagatellschäden angesehen werden kann.

    Allerdings: jemand, der möglicherweise schon über Jahre gleich nach dem Aufstehen den ersten Joint reinzieht, da hätte ich auch Bauchschmerzen. DAS ist wirklich bedenklich und dieses Bedenken manifestiert sich auch darin, wie du den Mann weiter so beschreibst. Er bekommt offenbar den Hintern nicht hoch und noch scheinen da Eltern zu sein, die dieses Verhalten stets kompensieren. Er dürfte also nach heutiger Sicht kein Partner werden, der Verantwortung übernehmen kann, sondern in die Rolle der Eltern darfst du dann schlüpfen. Er wird auch unzufrieden werden, wenn er möglicherweise doch tatsächlich einmal regelmässig erwerbstätig werden muss, sich in Hierarchien einordnen und seine schlechten Gefühle und seine Wut und Aggression nicht mehr wegkiffen kann. Denn das tut er ja offenbar, wenn er sich permanent 'stillhält'.

    Ich würde dir aus meiner Lebenserfahrung und dazu gehört auch ein ähnlich disponierter Mann abraten, eine längerfristige Beziehung einzugehen. Und ich nehme nicht an, dass dein Partner im Moment schon Interesse daran findet, sich therapeutisch behandeln zu lassen. Bist du dennoch geneigt, diese Beziehung 'durchzuziehen- stünde für dich selbst sicherlich eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema 'Co-Abhängigkeit' an.

    Good luck. Und wir lernen alle immer noch dazu.

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    AW: Mein Freund der Kiffer (Vorsicht lang)

    @ Bae: ich gebe Dir da vollkommen Recht... Davor bewahren, dass die Kinder irgendwann mal mit so einem Zeug in Berührung kommen, kann ich sie nicht. Aber ich kann versuchen, sie zu starken Persönlichkeiten zu erziehen& hoffen, dass sie dann stark genug sind und "NEIN" sagen können. Nicht nur zum kiffen sondern auch zu anderen Substanzen, die das Bewußtsein verändern oder dämpfen.

    Man kann die Kinder nicht in Watte packen... Aber ich glaube hier kommen wir vom Thema ab!

    Wie gesagt, ich bin froh, dass diese Zeit hinter mir liegt und ich die Kraft hatte, alleine daraus zu kommen

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