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    AW: Sportraumatisierte sucht virtuelle Motivationspartnerinnen :-)

    magical? Wo steckst Du?
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    Viele Grüße
    Stephanie

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    AW: Sportraumatisierte sucht virtuelle Motivationspartnerinnen :-)

    Das wichtigste ist, dass man sich ein buntes Programm strickt oder spontan schaut worauf man Lust hat! Ich seh das Fitnesstudio als großen Spielplatz mit vielen Möglichkeiten und dann mich ich hier und da was und morgen was anderes. Hauptsache ich muss nicht mit jemandem zusammen trainieren und kann mich ganz auf mich konzentrieren. Das ist so schön meditativ und entspannend. Hinterher ruhe ich dann immer schön in mir. Der Zustand ist super! Hätte ich auf der Arbeit auch gerne!

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    AW: Sportraumatisierte sucht virtuelle Motivationspartnerinnen :-)

    Ich staune immer wieder, wie unterschiedlich doch Lebenserfahrungen sein können:

    Als Kind war ich immer in Bewegung: viel draußen gespielt, getobt, radgefahren, Leichtathletik+Kunsturnen im Sportverein, später Volleyball gespielt. Dann kickten mich im Teenageralter leider gesundheitliche Probleme aus dem sportlichen Spiel ---> eine zeitlang ging an Sport gar nichts mehr außer Krankengymnastik, im Sportunterricht war ich beurlaubt oder konnte nur minimal etwas mitmachen, auch Freizeitsport mit Freunden fiel leider lange Zeit flach. Aber ich habe das nie im Freundes- und Bekanntenkreis nie so erlebt, dass ich dann die Dumme war, die nur an der Seite sitzt oder gar gemobt wird, weil sie sich so ungeschickt anstellt. Ich hatte scheinbar wesentlich bessere Freunde und Klassenkameraden als mir zu der Zeit bewusst war Mich selbst hat es oft geärgert und betrübt, dass ich mich nicht so bewegen konnte, wie ich gerne gewollte hätte, weil meine Gelenke zu schnell überfordert waren….aber mit den Freunden fand sich immer etwas, was man dennoch gemeinsam erleben konnte, die haben mich immer irgendwie in ihre Mitte geholt, dass ich eben kein Außenseiterdasein führen musste. Auch die Sportlehrer bemühten sich immer, für mich eine "sinnvolle Aufgabe" zu finden, damit ich nicht nur blöd an der Seite sitzen muss. Und gerade das gemeinsame Beobachten/Werten mit den Lehrern brachte eine gute Portion Selbstbewusstsein, wichtig zu sein, etwas zu können, worin die anderen nicht so geübt sind, auch wenn die Freunde im sportlichen selbst viel mehr leisten konnten.
    Leider hatte ich in der Teenagerzeit im Heimatort keine Gelegenheit so etwas wie Qi Gong zu machen, selbst Yoga war damals in unserem Ort etwas völlig Exotisches, was gar nicht angeboten wurde ---> genau das hätte ich aber machen können. Blieb mir nur Radfahren - aber ohne Belastung, was nicht einfach war, weil ich in den Bergen wohnte und es immer irgendwo bergan ging und damit die Belastung stieg oder eben schwimmen, was aber auch nur im Sommer im See ging, weil das nächste Hallenbad zu weit weg war und die Eltern kein Auto hatten, um mal hin zu fahren…..also blieb meist nur die KG.

    Heute hat sich mein Gelenkeproblem soweit stabilisiert, dass in gewissem Maße Sport möglich ist und ich das auch immer sehr genieße, mich bewegen zu können. Dennoch gibt es nach wie vor Einschränkungen,weil manche Sportarten einfach zu viel für die Gelenke sind und ich das besser ganz lassen sollte oder aber ich komme eben viel schneller an Grenzen als andere, wo mich etwas überfordert. Zum Glück habe ich mittlerweile ganz gut im Blick, was ich mir zutrauen kann, was ich mal ausprobieren kann und spüre den Moment, wo ich die Bremse ziehen muss und nur halblang machen kann oder auch mal ganz pausieren.

    Mich hat es jetzt ganz neu in ein Fitnessstudio getrieben, weil mein Arbeitgeber das für die Mitarbeitergesundheit sponsert und eine Freundin sagte: los komm, da machen wir mit ! Die letzten Jahre haben wir kostenfrei die Geräte vom Arbeitgeber genutzt samt der Betreuung durch Physiotherapeuten/Sporttherapeuten. Aber unser kleines Betriebsstudio, was vorrangig für die Bewegung unserer betreuten Senioren gedacht ist, hat natürlich längst nicht so viele Möglichkeiten wie ein großes Sportstudio, was auch noch Kurse anbietet.
    Da ich selbst in meinem Beruf als Altenpflegerinimmer gut beobachten und einschätzen muss, was andere können und ich ihnen zumuten darf, beruflich eben viel mit den Therapeuten aller Arten zu tun habe, habe ich natürlich auch so meinen Anspruch, wie ich gerne im Studio begleitet werden möchte, damit es für mich auch gut gehen kann mit dem Training.
    Und ich muss den Trainern im Studio echt ein Kompliment aussprechen: es gab eine sehr ausführliche Einführung samt langem Gespräch zu Vorerfahrungen, Trainingswünschen/-zielen oder auch Problematiken.
    Bisher trainiere ich erstmal nur im Kraftzirkel und anschließendem Dehnungszirkel. Aber die Einführung dort war auch sehr ausführlich mit vielem Ausprobieren, wie die einzelnen Geräte erstmal für mich eingestellt werden sollten, damit ich auch in der 2. Runde den Zirkel noch schaffe. Und die Trainer haben auch immer ein wachsames Auge auf ihre Schäfchen, beobachten so nebenbei und wenn einer ungünstige Bewegungen macht, kommen sie angelaufen und korrigieren. Im Zirkel musste bei mir auch noch einiges nachjustiert werden an den Geräten, weil ich erst beim längeren Probieren merkte, wo Gewicht zu hoch ist oder die Sitzposition sich unangenehm anfühlt. Eigentlich sollte im Zirkel schon mit mehr Kraftaufwand trainiert werden, aber das tut meinen Gelenken eben nicht so gut, weshalb ich mit etwas weniger Gewicht übe, dafür aber etwas mehr Wiederholungen mache. Genauso ist es mit den Ausdauersachen: lieber weniger Intensität, dafür einfach länger. Meine Problematik ist den Trainern durchaus bewusst und sie achten bei Trainingsanpassungen entsprechend darauf oder schlagen von sich aus Korrekturen vor. Fühle mich bisher bestens betreut dort und kann auch jeder Zeit individuelle Trainerzeit einfordern!
    Bei den ganzen Kursen habe ich eher den Eindruck, dass das flugs zu viel des Guten für mich ist; aber auch das Problem lässt sich gut lösen: ich mache eben mit, so weit ich mich wohl fühle, gönne mir eine Pause und schaue nur zu, wenn ich denk ich brauch das und mache wieder mit, wenn mir danach ist. Dumme Blicke oder gar Sprüche gab es dafür noch von niemanden! Also auch sehr umgängliche Mitsportler dort im Studio

    Supermodel im Studio möchte ich nicht sein: die haben doch noch einen viel größeren Druck beruflich wie gesellschaftlich, immer ein gutes Bild abgeben zu müssen und ihren Körper in Topform zu halten ---> die quälen sich im Training sicher viel mehr ab, als wir, die nur die Freude an der Bewegung genießen wollen
    LG WhiteTara

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