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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Wir bezahlen zu zweit umgefaehr 650 Euro Miete kalt fuer ein ~140m2 Reihenhaus. Verdienst meines Partners liegt zwischen 0-6000 Euro selbstaendige Arbeit, also vor Steuern pro Monat. Ich studiere noch. Wenn wir auf Jahrbasis zu wenig verdienen koennen wir einen Mitzuschlag anfragen und kommen auf knapp 500 Euro Miete (Niederlande, ist warscheinlich anders in Deutschland). Zukuenftig wollen wir eine kleinere Wohnung mieten die, falls es in der zukuenftigen Stadt moeglich ist, 1/3 meines Gehaltes nicht ueberschreitet.

    Carolly

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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Ich zahle allein für meine Wohnung (etwa 70 qm, 3,5 Zimmer) gut 500 Euro bei einem Nettoeinkommen von 1300-1500 Euro (je nach Überstunden). Es nagt doch schon heftig, andererseits habe ich viel Zeug und bin auch froh, auch mal Gäste unterbringen zu können, ohne morgens auf dem Weg zum Bad über sie drübersteigen zu müssen. Dafür habe ich kein Auto und keine teuren Hobbys, insofern hält sich das die Waage.
    Lieber Smarties als Smartphones! (von mir)

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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Bei mir sind es 420 Euro (dazu kommt Gas 40 € und Strom 50 €) also ganz warm ca 510 Euro für eine richtig schöne 3 ZKB Wohnung mit Balkon (allerdings Hochwassergebiet) . Ich verdiene ca. 1300 netto. Mein Auto kann ich mir nur durch meinen Nebenjob leisten. Ich bin aber sonst sehr sparsam, kaufe kaum Klamotten, CDs oder so und die Bücher nur auf dem Flohmarkt. Essen auf der Arbeit ....

    Mir ist es auch unklar, wie man heutzutage Familie und Kinder durchbringen soll mit so einem Gehalt. Und dazu womöglich noch ein Haus und 1-2 Autos... keine Ahnung...

    Gruß
    o.
    .................................................. .
    And so I sent some men to fight
    And one came back at dead of night
    Said he'd seen my enemy
    Said he looked just like me

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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    ich bin immer wieder erstaunt, wie ihr an so günstigen wohnraum kommt. ich wohne in einer unsanierten wohnung, 54qm mit balkon aus dem jahre 1951/52. kostet mich schlappe 540 euro kalt. mit nebenkosten, strom, stellplatz (der wirklich nötig ist, möchte man abends nicht ne halbe stunde suchen und 5 km weit weg parken) kostet mich der spass: 680 euro.

    und da bin ich immer noch gut dran. mein unternehmen bietet firmenwohnungen an, sehr schöne, allerdings unbezahlbar für normalos: 3 zimmer 85 qm, kaltmiete pro qm 11,30 + 2,90 NK, der freie markt ist noch viel schlimmer.
    ist schon irgendwie deprimierend, aber man gewöhnt sich bekanntlich an alles.

    gruss bine

    p.s. wann macht ihr denn noch nebenjobs. ich bin täglich 12 stunden unterwegs, bei schlechtem verkehr noch länger ... dann bin ich auch tot und froh daheim und bei meinen stubentigern zu sein, bzw. ein wenig freizeit zu haben.

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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Hi !

    Das was ihr hier geschrieben hat, bestätigt meine Ansicht noch mehr. Ich finde es ein Unding, das man sich mit einem normalen Gehalt als Single einen Nebenjob suchen muss, oder eben als Paar zu zweit arbeiten MUSS.
    Es geht mir echt nicht darum zu jammern, mir geht´s gut.
    Aber ich finde diese Entwicklung eben nicht normal.
    Die Nebenkosten der Wohnungen steigen immer mehr, die Preise der allgemeinen Lebenshaltung (ich sach nur Lebensmittel) gehen geradezu ins Uferlose und die Gehälter bleiben gleich und die Renten wurden in den letzten Jahren eingefroren.
    Da faseln Politiker von Elterngeld---das es nur in den ersten 12 Monaten gibt und der Krippenplatz ab Monat 13 steht nicht zur Verfügung.
    Ich glaube das Kinder kriegen mittlerweile zu einem "Armutsrisiko" geworden ist. Das find ich echt furchtbar!
    Studenten oder Berufsanfängern gehts auch nicht klasse, da dümpelt man zunächst erst mal 2 Jahre in allen möglichen Praktika und dann gehts los mit nem unterbezahlten Job. Das macht den Berufsstart auch nicht gerade leicht.

    so, ich glaub ich hab jetzt etwas weit ausgeholt, aber das nervt und beschäftigt mich eben gerade.
    Nichts bleibt so wie es ist, alles unterliegt der Veränderung.

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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Wenn ich noch in meiner ETW leben würde, dann lautet die Antwort „nicht viel“. Es wären lediglich Wohngeld in Höhe von 195 Euro fällig plus Nebenkosten, denn mit 1.1. diesen Jahres habe ich endlich, nach 21 Jahren, den Bankkredit abgelöst, hurra, und bin quasi schuldenfrei.

    Nun ja, auch nicht ganz richtig, der nächste Kredit läuft schon wieder, ich habe mich als Kommanditist in ein Betreutes Wohnen Objekt eingekauft. Man wird ja schließlich irgendwann älter und muss da auch angemessen wohnen können.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    ich hab mal eben ein wenig rekonstruiert, was meine jeweilige wohnung so gekostet hat.

    1970, 55 qm, 2 zi, K, B, ofenheizung, 125,- DM > 400 DM bafög

    1975, gleiche wohnung, 175,-, > 777,- DM netto

    1976, 50qm, 2 zi , K, winziges bad, elt.heizung, 250,- DM > 1800,- DM netto

    1980, 103 qm, 4 zi, K, B, toilette, balkon, etagenheizung > 900,-DM warm >ca.2500,-

    ganz grob geschätzt also mit allem drum und dran, jeweils ein drittel des mir zur verfügung stehenden geldes.

    im übrigen, die wohnung, die ich ab 1970 alleine bewohnte, war die, in der ich aufgewachsen bin, die kostete in den 50ern 75.-DM und meine mutter hatte ein gehalt von 255,-DM > etwa ein drittel

    allerdings sind die ansprüche, meine und sicher die generell erheblich gestiegen.
    sowohl 70 als auch 80 hatte ich weder auto, noch bin ich in den urlaub gefahren. ich habe nach wie vor, sehr viel zu fuß erledigt. essen gehen war etwas besonderes. und essen gehen und am gleichen abend auch noch ins kino ein unding.
    der paprika kostete auch damals schon im winter 6,- DM, als gabs ihn nur im sommer.

    auch in meiner verwandtschaft war das mal das thema.und immer war es in etwa ein drittel.
    wer fuhr denn in den 80 als familie in den urlaub?
    wer konnte das?
    da ging das doch erst los, dass frau mitarbeitete, dann musste allerdings auch ein zweites auto her, weil ja die kinder kutschiert werden mussten, möglichst bis in die klasse *fg*. die kinder außer fußball, ballet, singen, musizieren zum statussymbol "umfunktioniert" wurden. und das mit steigender tendenz.


    es sind nicht die mieten allein, die natürlich von stadt zu stadt(celle oder münchen ist ein erheblicher unterschied) wahnsinnig differieren, aber das taten sie schon immer.
    ich musste für "mein" unternehmen 1978 für ein jahr nach frankfurt/m und habe als ausgleich (lebenshaltungskosten, miete und dergl.) einen zuschlag von netto 200,- DM bekommen. das wurde also bereits damals schon berücksichtigt.

    meiner meinung nach ist es die summe vieler anderer dinge , die zu buche schlagen, das portemonnaie leer erscheinen zu lassen.


    lachattenoire

  8. Inaktiver User

    Beitrag AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Guten Abend.....

    Wenn ich, das hier so lesen, was einige für ihre Wohnung berappen...ist echt heftig...


    Ich zahle gerade mal für meine kleine 43qm Wohnung ( 2 Zimmer, Diele, Bad ) 272,85 € warm... ist eine Altbauwohnung von der Genossenschaft .... Allerdings muß man dort bevor man einziehen kann egal wie hoch die Miete ist, sogenannte Geschäftsanteile bezahlen.. in Höhe von 800 €.... 3 Anteile sofort, also 600€ und den Rest kann man in Raten bezahlen.. oder auch alles auf einmal...ist wie eine Kaution....und man bekommt einmal im Jahr...von der Genossenschaft sogenannte Zinsdividenden aufs Konto gutgeschrieben...etwa 56€....
    Ich verdiene monatlich ca 1600€ netto....komme auf monatl. Unkosten in Höhe von ca 600€...
    ...da bleibt mehr als genug übrig...bin aber eher bescheiden und kaufe auch preiskünstig ein....spare im Moment auf ein Auto....fahre mit dem Bus zur Arbeit...und laufe am WE zur Arbeit, weil kein Bus fährt der mich zur Arbeit fährt...ca 30 min..........
    Aber ich kenne auch viele, denen es nicht so gut geht....die als Doppelverdiener gerade mal das haben, was ich verdiene....und zum Leben bleibt fast nichts übrig.....die schon soviel Miete bezahlen, wie ich laufende Fixkosten habe....
    ...ich denke auch das mancherorts die mietspiegel viel zu hoch sind...im Vergleich der Einkommen und Lebenshaltungskosten....und viele trotz zwei Einkommen am Existensminimum liegen.... aber ist ja nichts neues...
    Viele Grüße und schönen Abend noch..
    ...nebelfrau...

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    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Es sind bei mir exakt 20%. Der niedrigen Höhe bin ich mir bewußt und muß sagen, ich halte seit 20 Jahren in einem sozialen Brennpunkt in Berlin durch. Ich hatte seit 8 Jahren keine Mietanpassung...ich denke, mein Vermieter ist überglücklich über eine top instandgehaltene Wohnung inklusive aller fälligen Schönheitsreparaturen und pünklichster Mietzahlung per Dauerauftrag. Das Lustige ist..es gibt auf WWW.finanztest.de einen Vergleichsrechner. der Immobilienkauf und Miete vor- und nachteilig gegenüberstellt...natürlich ohne den möglichen Mehrlebenswert einer Immobilie zu vergleichen.Selbst die günstigsten Objekte finanziert rechnen sich für mich nicht.Ich habe sogar schon Beförderungen abgelehnt, da es sich keinstenfalls für mich rechnet, in Städte mit hohen Mieten umzuziehen. Ich freue mich jeden Monat über den Betrag, den ich nicht für eine teure Miete ausgebe.....davon leiste ich mir was. Zu den Daten: 105 qm, Zwei Badezimer, begehbarer Kleiderschrank, drei Zimmer, ein Raum 55 qm; Einbauküche; geflieste Badezimmer; Laminat; Parkplätze vor der Tür; ruhig und grün...warm 540 €
    Geändert von ascalin (09.01.2008 um 22:55 Uhr) Grund: Allgemeinlink auf Verlinkung des angeführten Rechners geändert
    Um die Bekloppten brauchen wir uns nicht sorgen....die normalen sind das Problem!

  10. User Info Menu

    AW: Was kostet Eure Wohnung im Verhältnis zum Einkommen?

    Ich habe mich vertan....es sind nur 15%, da ich nur von meinen Ausgaben ausging.Mehr als 40% würde ich nie und nimmer bezahlen....Bis 31.07.des Jahres arbeite ich für den Staat...bis 15.11. dann für die Miete....und dann erst für mich?Macht dieses Leben Sinn?
    Um die Bekloppten brauchen wir uns nicht sorgen....die normalen sind das Problem!

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