Sehr löblich :).
Waschen tu ich nur Kleidung, die ich in unserem Sozialkaufhaus abgebe.
Alles andere (Container, Rotes Kreuz ...) wird sowieso im Zuge der Weiterverwertung bzw. -verwendung von den entsprechenden Unternehmen aufbereitet.
Beschädigte und fleckige Kleidung würde ich erst gar nicht spenden, sondern solche Teile landen direkt im Textil-Müll.
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Ergebnis 41 bis 44 von 44
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20.11.2021, 06:31
AW: Geld sparen durch Containern?
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20.11.2021, 10:23Inaktiver User
AW: Geld sparen durch Containern?
Ich werfe fast nur beim Bayer. Roten Kreuz etwas in die Container und es heißt, die Sachen würden sortiert - nur was nicht mehr tragbar wäre, käme in sonstige Verwertung. Was tatsächlich damit geschieht, weiß ich natürlich nicht.
Da das Aussortieren immer in einer Aktion vorm Kleiderschrank stehend erfolgt, ergibt es sich einfach so, dass die Sachen gewaschen sind. Kaputte Sachen, die ich nicht reparieren möchte, kommen gleich ungewaschen weg - in die Mülltonne.
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20.11.2021, 11:35Inaktiver User
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20.11.2021, 17:32
AW: Geld sparen durch Containern?
Es ist aber zumindest moralisch ein Unterschied.
Der Supermarkt, der die Lebensmittel wegwirft, führt sie der endgültigen Vernichtung zu, weil er sie nicht mehr haben will und weil er sein Lager für frischere Sachen freimachen will.
Er nimmt in Kauf, dass sie vernichtet werden, obwohl sie noch essbar wären.
Dass Mülldiebstahl - jemand hat den Besitz schon aufgegeben - trotzdem "Diebstahl" ist, ist moralisch für mich nicht nachvollziehbar.
Es gab ja schon den Fall des gekündigten Mitarbeiters, der etwas (es waren irgendwelche Holzstücke
) aus dem Müll gefischt hatte...
Aber bei den Altkleidercontainern ist das etwas anderes. Da stellt eine Organisation extra einen Container auf, zahlt vielleicht sogar Standgebühren dafür, und dann nimmt jemand etwas heraus, das eben für gerade diese Organisation hineingeworfen wurde... Das wäre für mein Moralgefühl Diebstahl.
Aber das ist ein Nebenaspekt.
Meine Tochter wohnte mal in einem sehr alternativen Wohnblock voller Studenten-WGs, da gingen einige regelmäßig containern und teilten die Beute mit den anderen. Es wurden dann flugs die eine schimmelige Orange aus dem Netz entfernt und die anderen verteilt, ebenso wie die anderen geretteten Nahrungsmittel. Ich fand das zwar ein bisschen eklig, aber meine Tochter versicherte mir, alles sei einwandfrei essbar gewesen. Und die ist pingelig und war immer sehr wählerisch.
Dagegen kann ich aus moralischer Sicht nichts einwenden, im Gegenteil.
Solange man sich gesundheitlich nicht schadet, finde ich das okay.



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