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    AW: Finanzplanung für Berufsanfänger

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen

    In diesem Jahr haben Ökonomen ausgerechnet, ab welchem Einkommen man in Deutschland als reich gilt und zu den oberen zehn Prozent gehört. Single: monatlich mindestens 3592 Euro netto, Familie + 2 Kids unter 14 mit 7412 Euro und ein Paar ohne Kinder in einem Haushalt braucht 5294 Euro.

    Was sehen wir? Reichtum kann schon mit 3592 Euro anfangen und Kinder sind Reichtumsverhinderer.
    ...Und das in einem der reichsten Länder der Erde. Erschreckend! Bitte unterstellt mir jetzt nicht mangelndes Einfühlungsvermögen, wenn ich 3,5 k für einen Single nicht so hammer-viel finde.

    Den Merz-Kommentar hast du gut eingeordnet, .

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    AW: Finanzplanung für Berufsanfänger

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    ...Und das in einem der reichsten Länder der Erde. Erschreckend! Bitte unterstellt mir jetzt nicht mangelndes Einfühlungsvermögen, wenn ich 3,5 k für einen Single nicht so hammer-viel finde.
    Da bin ich absolut auf deiner Linie. Hohes Einkommen ist flüchtig, Arbeitslosigkeit oder Verlust der Arbeitskraft und weg ist der Reichenstatus. Ich persönlich verorte Reichtum deswegen beim Vermögen, obwohl das auch Tücken hat.

    Die Banken in D stecken nur jemand in diese Kategorie, der 1 Million Euro in liquiden Mitteln besitzt, sogenannte HNWI (high-net-worth individuals) Wenn man nach einer anderen Definition Immobilienvermögen hinzurechnen würde, gäbe es allein in Bayern etliche Reiche mehr, da hier schon ein Reihenhaus im Speckgürtel von München die 1 Mio Grenze reißt.

    Es fragt sich aber, ob sich wirklich ein Reich-sein-Gefühl einstellt, wenn man Mittelreihenhausbesitzer für 1 Mio ist, den Rasenmäher durch das Wohnzimmer zum Vorgarten trägt und den Zweitwagen unter der Laterne auf der Straße parkt, weil die Grundstücke so klein sind, dass nur eine Garage draufpasst. Alles im Leben ist relativ.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Finanzplanung für Berufsanfänger

    Liebe TE,

    ich finde es toll, dass du dich um deine Finanzplanung kümmerst!

    Vielleicht hilft es dir aber doch - bei aller Sparsamkeit - die Relationen nicht ganz zu verlieren. ich muss mit 2000 Euro für mich und meine 20-jährige Tochter hinkommen.

    Also gönn dir auch was vom Gehalt und sorge trotzdem vor.
    Never be afraid, never.

  4. Moderation

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    AW: Finanzplanung für Berufsanfänger

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    ...Und das in einem der reichsten Länder der Erde. Erschreckend! Bitte unterstellt mir jetzt nicht mangelndes Einfühlungsvermögen, wenn ich 3,5 k für einen Single nicht so hammer-viel finde.
    Die oberen 10% (einer unter 10), oder nach alternativer Betrachtun die, die doppelt so viel (?) verdienen wie Dieter Durchschnitt, sind nicht das, was man gemeinhin unter "reich" versteht.

    Natürlich sind die oberen 10% reich*er* als die 90% darunter. (Schon deswegen, weil ja auch die oberen 10.000 zu den obersten 8,2 Mio dazugehören.) Das darf man nicht ausblenden.

    Aber jemand, der so genau auf der Kante sitzt, einkommensmäßig, hat erst mal nur bessere Karten als 9/10 der Leute, komfortabel und ohne Geldsorgen durchs Leben zu gegen solange er a) auf dem Einkommesniveau bleibt, und b) sich nicht reich fühlt. Das ist kein Selbstgänger. Finanzplanung ist nötig.

    Man muß sich erst mal überlegen, "was bedeutet "reich" für mich". Da hatten wir schon gaaaaaaanz lange Diskussionen.
    Geändert von wildwusel (22.10.2021 um 16:09 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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