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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von diekleineraupe Beitrag anzeigen
    Hallo an alle, in letzter Zeit interessiere ich mich immer mehr für die Börse sowie den Aktienhandel und versuche, da einigermaßen einen Überblick zu gewinnen und kann mir auch vorstellen, Geld anzulegen. Gerne am Anfang mal mit etwas weniger, und dann nach und nach Erfahrungen gewinnen, bis man sich eben mal besser auskennt…
    Mir ist deine Absicht nicht ganz klar. Was genau ist dein Ziel? Wenn du bisher mit Aktien und der Börse nichts am Hut hattest, warum willst du dann gleich mit einem Supersonderfall beginnen? Das macht so wenig Sinn wie als Fahranfänger in einen Mercedes McLaren zu steigen und damit seine ersten Runden zu drehen.

    Willst du tatsächlich auf Gewinn spekulieren? Aufgrund welcher Informationen?
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  2. Moderation

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von diekleineraupe Beitrag anzeigen
    Hups, da war ich zu schnell mit Lesen und Antworten beschäftigt, dass ich deine weiteren Antworten übersehen habe… danke für den Wikipedia-Artikel…schaue ich mir gleich mal noch mal an!
    Das heißt, es können eigentlich alle Unternehmen an die Börse, wenn sie wollen und sie gewisse Voraussetzungen erfüllen? Ich gehe mal davon aus, dass man da als Anleger mehr Potenzial hat, wenn man gleich von Anfang an mit an Bord geht, oder was meint ihr?
    Das ist sehr unterschiedlich. Wenn du Infineon zum anvisierten IPO-Preis von 35 Euro gekauft hättest, und nicht innerhalb der ersten 16 Monate wieder verkauft, wärst du heute das erste Mal seit Juni 2001 wieder in der Gewinnzone (wobei ich jetzt nicht eventuelle Splits oder sonstiges, von dem ein Buy-and-Hold-Anleger hätte profitieren können, berücksichtige), Hättest du zum Preis des 1. Handelstages gekauft, würdest du heute noch warten. Hättest du vor dem Börsengang ein Sonderangebot zur Kompensation für dein Risiko bekommen, und sagen, wir, für 30 Eu gekauft und am 1. Handelstag *verkauft*, hättest du einen guten Schnitt gemacht.

    Bei der Telekom-Aktie sieht es Pi mal Daumen genauso aus.

    Es ist, zumal bei Einzelaktien, *nie* garantiert, daß man einen Gewinn macht.

    ---

    Habe ein bißchen gelesen (hier, auf Englisch), und nach US-Amerikanischen Regelungen muß man in der "mehr als 1 Mio USD flüssiges [also nicht Immobilien, oder Sammelobjekte] Kapital"-Liga spielen, um überhaupt bei einem "pre-IPO placement" mitspielen zu dürfen. Keine Ahnung, wie das in DE ist, aber generell scheint es so zu sein, daß Privatplatzierungen von (nehme ich an) den Investmentbanken Kunden angeboten werden, zu denen bereits eine Geschäftsbeziehung besteht, und die die entsprechende Risikoklasse haben.

    Und wenn ich "Risikoklasse" lese, dann vermute ich schon, daß in DE eine Million in flüssig nicht reichen wird....
    Geändert von wildwusel (28.10.2021 um 19:06 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von diekleineraupe Beitrag anzeigen
    Mir ist schon klar, dass ich jetzt nicht in irgendein Unternehmen oder was auch immer investiere, was ich nicht kenne bzw. wo ich mich gar nicht auskenne. Ich wollte mal nachfragen, weil mir eben diese Privaten Placements letztens in einem Artikel untergekommen sind und ich mir darunter nicht wirklich was vorstellen konnte. Und bevor ich sowieso in irgendetwas investieren, recherchiere ich einige Wochen, wenn nicht sogar Monate, über gewisse Aktien etc., um mir mal ein Bild davon zu machen – sprich, wie wäre es mir ergangen, wenn ich jetzt tatsächlich mit von der Partie wäre… (ist natürlich dann schade, wenn man ein großes Plus erzielt hätte in der Zwischenzeit, aber nicht investiert hat – aber so ist das halt nun mal… :-))
    Ok, beobachten und lernen ist das eine. Man braucht sich aber dann nicht ärgern wenn man damit Gewinn gemacht hätte. Solche Denkweisen bringen einem nicht weiter. Wo wäre ich heute wenn ich vor 10 Jahren in Bitcoin investiert hätte. Ja toll, aber letztlich bringt es einem nicht viel. Es zeigt einem vielleicht was man hätte alles tun müssen um schon zu diesem Zeitpunkt investieren zu können.
    Um welches Unternehmen handelt es sich?

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Mir ist deine Absicht nicht ganz klar. Was genau ist dein Ziel? Wenn du bisher mit Aktien und der Börse nichts am Hut hattest, warum willst du dann gleich mit einem Supersonderfall beginnen? Das macht so wenig Sinn wie als Fahranfänger in einen Mercedes McLaren zu steigen und damit seine ersten Runden zu drehen.

    Willst du tatsächlich auf Gewinn spekulieren? Aufgrund welcher Informationen?
    Nocturna, es ist nicht so, dass ich mit Aktien und der Börse gar nichts am Hut habe… aber ich bin jetzt sicher kein Broker – oder wie auch immer man das dann nennen mag. Ich versuche nur generell, mir einen Überblick zu verschaffen, und kann mir auch in Zukunft vorstellen, mehr zu investieren… also in etwas, wo ich dann auch ein gutes Gefühl habe… ich möchte jetzt auch in nichts Geld reinstecken, wo ich mit den Prinzipien ohnehin nicht d’accord bin – da gibt es leider genug Unternehmen an der Börse… aber auch einige, wo ich finde, dass die unterstützt gehören.

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Das ist sehr unterschiedlich. Wenn du Infineon zum anvisierten IPO-Preis von 35 Euro gekauft hättest, und nicht innerhalb der ersten 16 Monate wieder verkauft, wärst du heute das erste Mal seit Juni 2001 wieder in der Gewinnzone (wobei ich jetzt nicht eventuelle Splits oder sonstiges, von dem ein Buy-and-Hold-Anleger hätte profitieren können, berücksichtige), Hättest du zum Preis des 1. Handelstages gekauft, würdest du heute noch warten. Hättest du vor dem Börsengang ein Sonderangebot zur Kompensation für dein Risiko bekommen, und sagen, wir, für 30 Eu gekauft und am 1. Handelstag *verkauft*, hättest du einen guten Schnitt gemacht.

    Bei der Telekom-Aktie sieht es Pi mal Daumen genauso aus.

    Es ist, zumal bei Einzelaktien, *nie* garantiert, daß man einen Gewinn macht.

    ---

    Habe ein bißchen gelesen (hier, auf Englisch), und nach US-Amerikanischen Regelungen muß man in der "mehr als 1 Mio USD flüssiges [also nicht Immobilien, oder Sammelobjekte] Kapital" spielen, um überhaupt bei einem "pre-IPO placement" mitspielen zu dürfen. Keine Ahnung, wie das in DE ist, aber generell scheint es so zu sein, daß Privatplatzierungen von (nehme ich an) den Investmentbanken Kunden angeboten werden, zu denen bereits eine Geschäftsbeziehung besteht, und die die entsprechende Risikoklasse haben.

    Und wenn ich "Risikoklasse" lese, dann vermute ich schon, daß in DE eine Million in flüssig nicht reichen wird....
    wildwusel, danke dir für die Beispiele. Das kommt dann immer darauf an, mit welchem Wert ein Unternehmen dann in die Börse einsteigt? Wer legt das dann eigentlich fest? Ich habe das jetzt nur so sporadisch mitbekommen bei diesem ETF für Kryptowährungen. Dadurch wurden ja auch die bekannten Kryptos wieder „in den Himmel geschossen“ – ist trotzdem nichts für mich… jedoch, falls ich mich richtig erinnere, kann ein Unternehmen den Wert selbst festlegen beim Einstieg? Oder verwechsle ich da was?

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zypzyp, ja, die Frage ist natürlich auch, wann man dann auch verkauft… man weiß ja nie, wann man am Höhepunkt ist – und der Fall kann leider schneller gehen, als man es will… glaube kaum, dass jemand, der vor 10 Jahren in Krypto reininvestiert hat, heute noch nicht verkauft hat… und wenn nicht, dann frage ich mich wirklich, ob die zu viel Geld haben. :-) Man sollte da sowieso nie sein ganzes Geld reinstecken und auf den Megagewinn hoffen – ist zumindest meine Ansicht.
    Und das Unternehmen, von dem ich eben gelesen habe, bietet Licht als Service an bzw. vermietet LED-Leuchten. Es hat also schon auch was mit Nachhaltigkeit zu tun (was mir persönlich ja schon ein wichtiges Anliegen ist).

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von diekleineraupe Beitrag anzeigen
    wildwusel, danke dir für die Beispiele. Das kommt dann immer darauf an, mit welchem Wert ein Unternehmen dann in die Börse einsteigt? Wer legt das dann eigentlich fest? I
    Keine Ahnug wie das für Objekte aussieht hinter denen, wie bei Kryptowährungen, kein Unternehmenswert steckt. Ich kenne von Kryptowährungen nur Initial Coin Offerings, da kauft man das Produkt, nicht die Produktionsmittel.

    Bei Unternehmen legt für gewöhnlich eine Investmentbank den Einstiegskurs fest. Es gibt andere Vorgehensweisen (siehe hier -- dort steht, daß man in der Zeichnungsphase schon kauft, nach meiner Erfahrung anno dunnekeks hieß "zeichnen" aber nur: "Ich bestelle so-und-so-viele Papiere", aber nicht "Sie weden diese Anzahl von Papieren kriegen". Sicher bin ich nicht, ist eine Weile her, daß ich mich mit IPOs intensiver beschäftigt habe. Hallo Techblase... (Sehr lehrreiche Epoche.)

    Interessantes Thema.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von diekleineraupe Beitrag anzeigen
    Zypzyp, ja, die Frage ist natürlich auch, wann man dann auch verkauft… man weiß ja nie, wann man am Höhepunkt ist – und der Fall kann leider schneller gehen, als man es will… glaube kaum, dass jemand, der vor 10 Jahren in Krypto reininvestiert hat, heute noch nicht verkauft hat… und wenn nicht, dann frage ich mich wirklich, ob die zu viel Geld haben. :-) Man sollte da sowieso nie sein ganzes Geld reinstecken und auf den Megagewinn hoffen – ist zumindest meine Ansicht.
    Und das Unternehmen, von dem ich eben gelesen habe, bietet Licht als Service an bzw. vermietet LED-Leuchten. Es hat also schon auch was mit Nachhaltigkeit zu tun (was mir persönlich ja schon ein wichtiges Anliegen ist).
    Vor 10 Jahren hast du aber kein Vermögen gebraucht um jetzt von den Gewinnen leben zu können. Da wärst du selbst mit 1000€ jetzt Millionär:)

    Und ist das jetzt ein neues Unternehmen oder gibt es die schon lange? Woher kommt das Unternehmen? Haben die bestehende Kunden oder ist es nur die Idee, die es bis jetzt gibt?
    All das hat ja einen Einfluss auf die Entscheidung.

    Du spekuliert über eine Entscheidung, die du eventuell treffen würdest, wenn der Fall eintritt,...

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Keine Ahnug wie das für Objekte aussieht hinter denen, wie bei Kryptowährungen, kein Unternehmenswert steckt. Ich kenne von Kryptowährungen nur Initial Coin Offerings, da kauft man das Produkt, nicht die Produktionsmittel.

    Bei Unternehmen legt für gewöhnlich eine Investmentbank den Einstiegskurs fest. Es gibt andere Vorgehensweisen (siehe hier -- dort steht, daß man in der Zeichnungsphase schon kauft, nach meiner Erfahrung anno dunnekeks hieß "zeichnen" aber nur: "Ich bestelle so-und-so-viele Papiere", aber nicht "Sie weden diese Anzahl von Papieren kriegen". Sicher bin ich nicht, ist eine Weile her, daß ich mich mit IPOs intensiver beschäftigt habe. Hallo Techblase... (Sehr lehrreiche Epoche.)

    Interessantes Thema.
    wildwusel, ok, danke für den Hinweis! Stimmt, bei Kryptowährungen bekommt man ja keinen Anteil von Unternehmen wie das jetzt etwa bei Aktien ist… da hat man dann schon etwas mehr in der Hand. Würde mich persönlich auch ein wenig mehr ansprechen… Ich brauche immer etwas Handfestes ;-)
    Danke auch für den Link… Und ja, ich finde das Thema allgemein sehr spannend und da kann ich sicherlich noch einiges lernen! Danke auf jeden Fall für deine Beiträge und die Hilfe.

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    AW: Was sind eure Erfahrungen mit vorbörslichen Private Placements

    Zitat Zitat von ZypZyp Beitrag anzeigen
    Vor 10 Jahren hast du aber kein Vermögen gebraucht um jetzt von den Gewinnen leben zu können. Da wärst du selbst mit 1000€ jetzt Millionär:)

    Und ist das jetzt ein neues Unternehmen oder gibt es die schon lange? Woher kommt das Unternehmen? Haben die bestehende Kunden oder ist es nur die Idee, die es bis jetzt gibt?
    All das hat ja einen Einfluss auf die Entscheidung.

    Du spekuliert über eine Entscheidung, die du eventuell treffen würdest, wenn der Fall eintritt,...
    Zyptyp, ja, wie sagt man so schön… hätte hätte Fahrradkette… ;-) Die Frage ist natürlich eher, wann man das alles verkauft… Es wäre doch verrückt, wenn man solche Gewinne hätte und die nicht ausbezahlt hätte (und ich spreche da jetzt nicht von einem Millionenbetrag, sondern einfach von ein paar Tausend Euro, was auch schon sehr gut wäre bei einem Investment von Tausend Euro insgesamt!)
    Ich habe mich noch mal schlau gemacht und bei dem Unternehmen handelt es sich um die Deutsche Lichtmiete – also ein Unternehmen, von dem man schon mal gehört haben könnte. Also jetzt keine Neulinge, was LED und Licht usw. betrifft. Aber schon klar, dass man sich über die Fragen, die du stellst, im Vorhinein Gedanken machen soll. Das sollte man in die Entscheidung miteinfließen lassen.
    Danke auch dir für die Antworten. Ich bin schon gespannt, wie sich der Markt weiterentwickelt. Werde ich sicherlich im Auge behalten. ;-)

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