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    Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    Liebe alle, in meinem Leben tut sich gerade einiges. Demnächst werde ich meine erste unbefristete Stelle antreten, in meinem Wunschberuf und unter Anerkennung meiner bisher gesammelten Berufserfahrungen.
    Der einzige Wermutstropfen: Die Stelle befindet sich nicht in A, wo ich wohne, sondern im 120 Minuten entfernten B. Ich würde dann also am Wochenende pendeln. Hinzu kommt, dass ich von der Zweitwohnsteuer bedroht bin. In A wären das 15 %, in B demnächst 10 %. Da die Miete in B sehr gering ist, wäre das für mich natürlich vorteilhafter. In B habe ich bereits eine günstige Miniwohnung gefunden, wo ich in der Woche unterkommen kann.

    Am besten wäre natürlich, wenn ich gar keine Zweitwohnsteuer bezahlen müsste und sowieso gegenüber dem Finanzamt doppelte Haushaltsführung beantragen könnte, um Miete für eine Wohnung und Fahrtkosten erstattet zu bekommen und vielleicht sogar diese zusätzliche Steuer nicht bezahlen muss.
    Problem: Ich müsste gegenüber dem Finanzamt nachweisen, dass sich mein Lebensmittelpunkt in A befindet. Leider habe ich weder einen unter der Adresse in A gemeldeten Lebenspartner, noch irgendwelche Kinder in A herumspringen. Ich bin darüber auch traurig, aber das wird das Finanzamt nicht interessieren.
    Gibt es eventuell andere Möglichkeiten, wie ich das Finanzamt davon überzeugen kann, dass A mein Lebensmittelpunkt ist? Ich wohne hier seit 2011, bin Mitglied in einer auch hier tätigen NGO und einem Verein. Ich habe auch entfernte Verwandte in A, weil meine Familie auch ursprünglich hierherkommt.
    Habt Ihr vielleicht eine Idee, wie ich da gegenüber dem Finanzamt vorgehen könnte? "Unbefristeter Vertrag" scheint hier der Haken zu sein. Ich bin dankbar für jeden Input!
    carpe diem.

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    AW: Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    Doppelte Haushaltsführung heißt nicht, dass Du die Kosten erstattet bekommst, Du kannst lediglich Deine Steuerlast dadurch mindern.

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    AW: Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    Gut, sie werden dann also vom Verdienst abgezogen, richtig?
    carpe diem.

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    AW: Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    Vom zu versteuernden Einkommen. Höchstwerte weiß ich nicht, musst Du mal googeln.

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    Warum ziehst Du nicht um?
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

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    Weil ich nicht aus A weg will. A ist mein Zuhause. Das steht nicht zur Diskussion.
    carpe diem.

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    AW: Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    Zweitwohnsteuer und doppelte Haushaltsführung sind m.E. ganz unterschiedliche Dinge.

    Als Alleinstehender ist es meines Wissens im Regelfall nicht möglich, die doppelte Haushaltsführung abzusetzen. Könntest Du es, würdest Du alle Mehraufwendungen bei der Steuererklärung angeben und könntest 1 Heimfahrt pro Woche geltend machen. Das mindert dann die Steuerlast. Zweitwohnsitzsteuer müsstest Du dennoch zahlen (das hängt von der Verordnung der Gemeinde ab, was da drin steht), könntest es aber auch steuermindernd geltend machen.

    Steuerlich kann es im Zweifel günstiger sein, täglich mit dem Auto von Wohnort A zum Arbeitsort B zu fahren. Du müsstest das mal ausrechnen.

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    AW: Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    Okee, danke Lori-OT.
    Also als Alleinstehender kann man wohl doppelte Haushaltsführung geltend machen, wenn man z.B. eine Eigentumswohnung in A hätte.
    Ich habe auch weder Auto noch Führerschein, und zeitlich wäre das einfach nicht drin, von A nach B täglich zu pendeln und wieder zurück.
    carpe diem.

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    AW: Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    Weiß nicht, ich bin für eine Strecke auch 120 min. unterwegs und habe kein Auto. Ist aber natürlich Geschmackssache.

    Wie Deine Chancen stehen, dass das Finanzamt die doppelte Haushaltsführung anerkennt, kann ich nicht beurteilen. Ich kenne ein paar Leute mit Zweitwohnung am Arbeitsort, aber die haben alle Familie.

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    AW: Zweitwohnsteuer vermeiden - Ideen gefragt!

    120 Minuten sind nur die Zugfahrt, hinzu kommt der Stadtverkehr.
    Und ich habe dann keine Stelle, wo ich 17 Uhr einfach den PC ausschalten kann.
    Das Familienargument kenne ich (leider) auch. Danke, dass Du Dir Gedanken machst.
    carpe diem.

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