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  1. Moderation Avatar von izzie
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    AW: eigenes Gemüse einwecken

    Rechnen tut es sich nicht.

    Wir machen das, weil es uns Spaß macht und besser schmeckt als gekaufte Produkte, pflanzen aber auch nur soviel an, dass wir das mit ziemlicher Sicherheit innerhalb eines Jahres verbrauchen können.

    Kartoffeln (mehrere leckere, nicht im Handel erhältliche Sorten), Rote Bete (wird sauer eingelegt), Möhren, Sellerie, Lauch, Radieschen, Gurken, grüne Bohnen, Salat und Kräuter nur zum Direktverzehr. Tomaten werden roh gegessen, der Rest als Soße eingekocht. Obst wird so gegessen und je nach Menge zu Marmelade, Saft und/oder Sirup verarbeitet, manches wird auch eingeweckt.

    Problematisch ist je nach Erntemenge das Obst, denn bei Bäumen und Sträuchern kann ich ja nicht einfach mal ein Jahr nichts anbauen.
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    Moderation von:
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    AW: eigenes Gemüse einwecken

    Guten Morgen,

    danke für Eure Antworten.

    ereS, nein, ich kann mir nicht vorstellen, mich vor der Tafel zu platzieren und mein Gemüse dort zu verteilen. Ich glaube, das wäre auch nicht gern gesehen.

    Wenn wir den Garten behalten, werden wir Fachliteratur wälzen und angemessener Gemüse anbauen.

    Uns macht die Gartenarbeit an sich auch Spaß und als die ersten Kartoffelpflanzen durch die Erde kamen, hab ich fast geheult vor Rührung. Es ist seelenstreichelnd, wenn man selbst was anbaut und das klappt dann auch noch.
    Na, mal gucken, wie es weitergeht.

  3. Moderation
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    AW: eigenes Gemüse einwecken

    Bei der Energiebilianz für's Einkochen kannst du berücksichtigen, daß das Eingekochte ja schon gar ist und nicht mehr gekocht werden muß. Aber: Zeit, und Lagerraum, und letztendlich, wie viel Eingekochtes will man essen? Die meisten Leute meiner Generation sind als Kinder noch davon traumatisiert worden, daß es fast das ganze Jahr vor allem Eingekochtes gab. Niemand lebt gerne dauerhaft aus Konserven.

    Kohl kann man fermentieren statt ihn einzukochen (aber der Geruch!). Tomaten kann man im Ofen redzuzieren, spart Platz und verbessert den Geschmack (aber die Energiekosten...). Bauerngurken und einige andere Gemüse kann man einlegen. Wenn Sachen nicht ewig halten sollen kann man sie aufkochen, heiß in saubere, vorgewärte Schraubgläser abfüllen, und auf dem Kopf stehend abkühlen lassen. (Hält bei mir ein Jahr, aber keine Garantie!!)

    Wenn ihr einen guten Keller habt , baut den Garten auf Sachen um, die kellerlagerfähig sind (Kartoffeln, Zwiebeln, Wurzelgemüse, vielleicht Äpfel...), oder hochpreisig (z.B. Beeren), oder nur getrocknet werden müssen (Nüsse, Teekräuter). Und die ihr auch eßt.

    Aber: Ich würde den verkaufen. Der Aufwand steht für mein Empfinden keinem Verhältnis zum Nutzen, damit ist das ein Hobby, und Hobbys sollten Spaß machen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Avatar von Sprachlos
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    AW: eigenes Gemüse einwecken

    Zitat Zitat von Kieselmurmel Beitrag anzeigen
    Uns macht die Gartenarbeit an sich auch Spaß und als die ersten Kartoffelpflanzen durch die Erde kamen, hab ich fast geheult vor Rührung. Es ist seelenstreichelnd, wenn man selbst was anbaut und das klappt dann auch noch.
    Na, mal gucken, wie es weitergeht.
    So gesehen finde ich dass das ja auch ein Hobby ist und insofern eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung nicht greift.
    Ich denke man sollte dann einfach weniger anbauen bzw. etwas besser über´s Jahr verteilt. Habt ihr z.B. Erdbeeren? Und 1-2 Johannisbeerensträucher?Spargel? Damit bekommt ihr zeitige Obst- und Gemüseerträge.
    Neben den Frühkartoffeln noch eine späte Sorte?
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


  5. Registriert seit
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    13.027

    AW: eigenes Gemüse einwecken

    Ein Gemüesegarten ist intensiver in der Bewirtschaftung und in der Ausbeute als ein Blumen- oder Obstgarten. Obst kann, wenn dementsprechend viele Sträucher da sind, auch ungeheure Ernten mit sich bringen.

    Lohnt es sich?
    Finanziell im ersten Moment nicht, im zweiten schon.
    Die Weckgläser kannst du die nächsten hundert Jahre verwenden. Ab und zu musst du ein paar Klammern nachkaufen oder einen Gummi.
    Du hast frisches Gemüse zur Erntezeit und musst im Winter keine Konserven nachkaufen. Du weißt, was drin ist und dass es keinerlei Zusatzstoffe gibt. Selbst eingemachtes Gemüse schmeckt besser. In dieser Qualität zu kaufen, wäre für dich im Winter deutlich teurer als jetzt.

    Wandle nächstes Jahr einen Teil des Gemüesegartens in ein "pflegeleichtes" Blumenbeet oder Obstbeet um. Damit verringerst du deine immense Ernte.

    Früher sorgte ein großer Obst- und Gemüesegarten für einen reichlich gedeckten und abwechslungsreichen gedeckten Tisch. Ihr müsst jetzt erst lernen, wie viele Pflanzen euch reichen. Das dauert noch ein, zwei Jahre.

    Eine Wassertonne solltet ihr euch schleunigst zulegen. Denn die spart bares Geld, wenn ihr nicht ständig bewässern müsst. Vielleicht gibt es die über Kleinanzeigen gebraucht bis kostenlos.
    Damit ihr nicht so viel gießen müsst, könntet ihr über Bäume bzw. hohe Sträucher nachdenken. Strategisch platziert spart ihr Wasser für die Bewässerung, bietet den Pflanzen Halbschatten, die dann nicht so austrocknen, und sorgt zudem noch für eine bessere CO2-Bilanz.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  6. Avatar von Uni-Corn
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    270

    AW: eigenes Gemüse einwecken

    Kartoffeln und Kohl wurden früher immer "eingemietet. Dafür wurde eine Grube ausgehoben etwa 1m tief, da kam alles rein, darüber eine Stroh und eine Erdschicht, so kann man das bis über den ersten Frost lagern. Tomaten und Zucchini kann man pürieren und den ganzen Winter als Suppen/Soßengrundlage nutzen, dafür würde ich das flach einvakkuumieren.

    Außerdem gibt es so Foodsharing Apps, falls Du das nicht schon nutzt.

    Ich hätte gern einen Garten...
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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