Vor allem, dann kannst du immer noch neu überlegen. Und man darf getrost davon ausgehen: selbst wenn die, die jetzt kostenlos sind irgendwann Gebühren verlangen, dürfte das immer noch deutlich weniger sein als das, was die nehmen, die jetzt schon zulangen.
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Thema: Kontoführungsgebühren?
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10.07.2019, 17:01Inaktiver User
AW: Kontoführungsgebühren?
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10.07.2019, 23:21
AW: Kontoführungsgebühren?
Laß dir von denen eine Kostenübersicht geben, und dann gehst du zu anderen Banken und läßt dir *dort* eine Kostenübersicht geben. Oder du googlest/recherchierst nach "kostenlosem Girokonto".
Überleg dir, was dir wichtig ist.
Verkäufer erzählen viel, wenn sie was verkaufen wollen.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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11.07.2019, 06:36Inaktiver User
AW: Kontoführungsgebühren?
Norisbank nicht fürs Online Konto auch keine Gebühren.
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11.07.2019, 07:39
AW: Kontoführungsgebühren?
Guten Morgen,
Antje, das stimmt so nicht. Ich weiß nicht bei welcher Sparda-Bank du bist, aber die Sparda-West hat seit längerer Zeit eine Kontoführungsgebühr, Euro 2,50 pro Monat für das Girokonto.
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11.07.2019, 09:25Inaktiver User
AW: Kontoführungsgebühren?
Die Sparda-Banken haben regional unterschiedliche AGB und Gebühren.
Man muß ja auch (gut verzinste!) Genossenschaftsanteile erwerben. Nachdem der Ertrag dieser Anteile durchaus interessant ist, habe ich mich erkundigt, wieviele man haben darf. Und die Zahl variiert auch je nach Sparda-Bank.
(Leider gehört meine Sparda zu einer von denen, bei denen man vergleichsweise wenige haben kann - nur 10.... bei anderen darf man 100 haben)
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11.07.2019, 09:26
AW: Kontoführungsgebühren?
Bei der Sparda-Bank-West durfte man auch nur 10 haben.
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11.07.2019, 10:23Inaktiver User
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11.07.2019, 11:37
AW: Kontoführungsgebühren?
Mittlerweile gibt es den Kontowechselservice der Banken, einmal in gesetzlicher und in digitaler Form. Der Service ist vielleicht nicht 100 prozentig perfekt, aber um Welten besser als früher als man noch seine Kontoauszüge durchflöhen musste und jeden Versorger, jede Versicherung und jeden Sportverein anschreiben musste. Zudem müssen die Banken Gebühren erstatten, wenn es bei der Übertragung zu Fehlern gekommen ist und Mahngebühren auflaufen. Offtopic und nur mal nebenbei bemerkt, ein Depotwechsel ist noch einfacher.
Es ist nicht auszuschließen, dass in den heutigen Niedrigzinszeiten, die uns weiterhin erhalten bleiben, auch die letzte Bank einmal Gebühren verlangen wird, aber solange es noch gute kostenlose Alternativen auf dem Markt gibt, würde ich umziehen.
Ich habe mein erstes Konto 1980 eröffnet und zahle seitdem keinen Cent Kontoführungsgebühr. Das sind 39 kostenlose Jahre. Selbst, wenn ich nur einen marginal niedrigen Beitrag von 2,20 Euro im Monat für Gebühren ansetzen würde, habe ich in 39 Jahren um die 1000 Euro gespart. Das ist doch was. Und selbstverständlich schaue ich auch beim Depot auf kostenlose Führung, zumal einige Banken da ganz schön hinlangen. Alles in allem habe ich mir da im Laufe der Jahre an Kosten für Konto und Depot schon einen Fernurlaub zusammengespart."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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11.07.2019, 12:33
AW: Kontoführungsgebühren?
Ich habe lange Jahre etwa 60 Mark im Jahr für's Konto bezahlt. Das ist schon ein stolzer Preis, aus heutiger Perspektive, und daß es einen Teil der Zeit Zinsen auf's Girokonto gab, hat das nicht ausgeglichen.
So gesehen ist die Erwartung, daß man was umsonst kriegt, für mich eine Mode, die ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat. Was mich ärgert ist, wenn ich für mein Geld keinen anständigen Service kriege. Solange ich 5 Euro im Jahr bezahle ist Service optional, da kann ich nicht viel meckern. Bei höheren Summen wäre ich angenagt.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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11.07.2019, 12:49Inaktiver User
AW: Kontoführungsgebühren?
Ich war jahrzentelang Kundin bei der Frankfurter Sparkasse. Angefangen 1986 bei der 1822, die dann irgendwie fusionierte. Als ich mit 16 in die Lehre ging, hatte ich ein eigenes Konto dort. Unser Sohn ist dort auch noch Kunde gewesen, erst mit einem kostenlosen Taschengeldkonto, dann mit der Ausbildung wurde es auch ein kostenloses Azubi Konto. Irgendwann erhoben die bei ihm eine Gebühr von 6 Euro im Quartal. Was noch Ok war. Bei uns schlugen die dann plötzlich zu. Jede Überweisung - auch online - mussten wir bezahlen, jeden Dauerauftrag, jede Abbuchung, alles. Das hatte sich am Ende im Jahr dann auf über 200 Euro summiert. Also ca. 20 Euro im Monat Gebühren. Wir sind dann mal hin zum Gespräch, ob das denn nach so langer Kundentreue nicht irgendwie günstiger geht. Wir wollten ja nicht alles kostenlos, unsere alte Pauschale hätte uns schon zufrieden gestellt. Nö, ging nicht. Also haben wir vor ein paar Jahren das jahrzehntelange Konto, dessen Zahlen ich im Schlaf auswendig konnte aufgelöst und sind mitsamt Junior zur Sparda Bank Hessen.
Die nehmen keine Gebühren. Der Service ist auch nicht besser oder schlechter, als bei der Sparkasse. Wir erledigen inzwischen tatsächlich alles online. Klar werden dadurch Filialen geschlossen (unsere kleine Sparda hier hat es auch getroffen) aber das ist der Wandel der Zeit. Die klassischen Schalterkunden werden irgendwann wahrscheinlich weg gestorben sein und Filialen wie wir sie heute kennen werden wohl weg fallen.
Ich bin gespannt, ob wirklich irgendwann jede Bank Gebühren einführt. Wir werden es erleben.


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