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    Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Hallo zusammen!

    Vielleicht möchtet ihr mich ja begleiten, auf meinem Weg, weiterhin ein zufriedenes, glückliches, sparsames aber ausfüllendes Leben zu führen mit immer mehr Achtung der Umwelt. Es liegt einiges vor mir und ich freue mich darauf!

    Ihr seid herzlich eingeladen mitzukommentieren, euren Weg aufzuführen…! Die ersten Posts werden sehr ausführlich werden – mir hat es als Berufsanfänger geholfen, zu lesen, wie andere ihr Gehalt aufteilen. Überlest es einfach, wenn es euch nicht interessiert 😊

    Sparsam bedeutet ja nicht immer ökologisch, ich möchte einen (sparsamen) Mittelweg finden. Ich bin niemand für Extreme, aber oft begeistert dabei!

    Ich habe immer mal wieder in eurem Sparforum mitgelesen und sehr viel Motivation und Erfahrung daraus gezogen. Deswegen möchte ich mich ab sofort hier auch beteiligen. Meine Voraussetzungen als alleinverdienender Single sind recht gut und ich lese und bewundere sehr gerne jeden, der mehr Verantwortung trägt und teils mit dem gleichen oder weniger Geld auskommt. Danke an euch alle! Und ich hoffe, so ein „privater“ Thread ist in Ordnung?

    Liebe Grüße
    Fieno

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Ein paar Eckdaten zu mir:

    Ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung, arbeite und studiere momentan. Keine Schulden, bezahltes Auto, Mietwohnung(en) (für die Erste zahle ich nur einen Obolus & Strom, Wasser… und dafür brauche ich ja in der anderen Wohnung nichts, im Endeffekt zahle ich eine Wohnung)

    Ich verdiene über 1500 Euro, aber da ich früher auch wunderbar mit 1200 auskam (wenn auch bei geringeren Fixkosten), möchte ich 2019 so tun, also würde ich 1500 verdienen und davon auch etwas sparen. Selbst wenn ich es nicht schaffe, habe ich noch gespart - auf jeden Fall bleibe ich unter den 1500. (Und andere kommen damit soooo locker klar!)

    Das Gesparte soll dann die Grundlage für eine ETW/Renovierung Hauptwohnung in ein paar Jahren legen.

    Meine Ziele sind jeden Monat das Haushaltsbuch sehr ordentlich zu führen – meistens klappt es nur in der ersten Hälfte des Jahres, sodass ich zwar sehr verlässliche Daten zu bestimmten monatlichen Ausgaben habe, aber meine recht unregelmäßigen Kleidungs & Freizeitausgaben z.B. gar nicht abschätzen kann.

    Ende des Jahres möchte ich entscheiden, wie ich das gesparte Geld anlege und dies dann auch tun.
    Und vor allem möchte ich weiterhin bei jeder Neuanschaffung sehen, ob es eine ökologische Alternative gibt (Spülschwämme!), möchte regionaler essen und Plastikverpackungen vermeiden. Einige Schritte sind bereits gemacht, sehr sehr viele fehlen noch – aber ein Schritt nach dem anderen, und man kommt vorwärts!

    Ich esse omnivor, 1-2 mal die Woche Fleisch, dieses soll immer mehr aus guter Herkunft kommen – leider komme ich auf meinen Wegen an keinem Bioladen vorbei, aber ich werde sehen, wo ich einen Schlenker machen kann.

    Nun, auf geht’s! Demnächst kommt meine finanzielle Planung für die erste Jahreshälfte 2019.

  3. Moderation

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Hallo Fieno, willkommen in der Bricom!

    Du gehst ja gleich in die Vollen - gut so

    Ich würde gern hier mitmachen. Vor Jahren habe ich mich schon mal öfter im Sparforum aufgehalten, damals hatte ich noch drei jugendliche/ erwachsene Kinder in Ausbildung, die ich, zusammen mit dem Vater der Kinder und with a littke help from Mr. Bafög, finanzieren musste. Entsprechend auf Kante war der Haushaltsplan gestrickt, zumal ich nicht zu den Gutverdienenden gehöre und eine zeitlang Schwierigkeiten hatte, meinen 3/4-Vertrag auf Vollzeit aufstocken zu lassen. Diese Zeiten sind zum Glück passé, Kind 1 und 2 unterhalten sich inzwischen selbst, ich habe noch eine studierende Tochter, hab' mich vor drei Jahren wohnungsmäßig verkleinert und in den letzten Jahren sogar etwas Geld gespart.

    Aber bis zur Rente ist es nicht mehr weit, und ich möchte, nachdem ich zwei Jahre diesbezüglich geschlampt habe, ab 1. Januar wieder konsequent Haushaltsbuch führen, um wieder mehr das Gefühl zu bekommen, dass ich "alles im Griff habe". Dein Ansatz, nicht nur auf den Geldbeutel, sondern auch auf die Umwelt zu schauen, gefällt mir dabei sehr gut.

    Meine Ziele für 2019 habe ich nebenan schon mal definiert

    Wollen wir uns hier über unsere alltäglichen Konsum- und Sparerfahrungen austauschen?
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Danke für das herzliche willkommen Analuisa!

    Ja natürlich, sehr sehr gerne In vier Tagen geht es los! Genau das ist der Plan dieses Threads, sich täglich/wöchentlich auf die Finger schauen, interessante Änderungen im Konsumverhalten näher bringen und ausprobieren... viele "Nebenbeiausgaben" machen einen nicht glücklicher, sondern sind nur ein schwarzes Loch für Geld. Werd mir deine Ziele gleich mal anschauen!

    Du hast die letzten 3 Jahre gespart - das klappt dieses Jahr auch =)
    Weißt du schon WIE du Haushaltsbuch führen wirst, bzw. hast du ein etabliertes System?
    Meine haben bisher nie für mich gepasst, deswegen werde ich jetzt eine Zwischenlösung ausprobieren: Unterwegs Notizen auf dem Handy, Aufbröselung und Sortierung zu Hause in Excel, ich hoffe, das klappt.
    Excel ist sowieso sooo praktisch, ich weiß genau, wann welche Versicherung etc. in welchem Rythmus abgebucht wird, die Autoreparaturkosten der vergangenen Jahre... Und da kommt jetzt auch mein Haushaltsbuch rein.

    Hut ab davor, dass ihr das mit 3 Kindern gewuppt habt!
    Ich bin auch schlichtweg entspannter & damit zufriedener, wenn ich alles niederschreibe, als wenn ich keinen Plan habe.

    ___________________________________________

    Bevor es an die Umwelt und die Feinheiten geht: die grobe Planung für das erste Halbjahr 2018 steht.

    Fixkosten: 730 Euro
    Warmmiete, Internet, Handy, Autoversicherung und Steuer (leider teuer da Vollkasko und junger Fahrer), Spenden, Versicherungen.


    Variable Kosten
    Essen: 150 Euro.
    Spritkosten, Reparaturkostenrücklage, Rücklage für neues Aut: 260 Euro
    Hobby, Reiten: 90 Euro
    Studiengebühren, Materialien: 50 Euro
    270 für den großen Rest und ich versuche, sparsam zu leben, sodass etwas übrig bleibt. Sind wir mal auf den Januar gespannt ;)
    Freizeit, Klamotten, Kosmetik sind bei mir Posten, die ich dieses Jahr definitiv genauer verfolgen will - ich hab keine Ahnung wie viel ich im Jahresdurchschnitt ausgebe. Bei jeder Ausgabe will ich auch hier mit euch bedenken, ob sie günstiger und/oder umweltfreundlicher möglich ist. Heißt z.b. bei Kleidung: Second Hand vor Fairer/Ökologischer Kleidung vor normalen Geschäften.


    Nicht wundern ob der Editierung, hab den Post noch abgekürzt, war recht lang :D
    Geändert von Fieno (29.12.2018 um 22:16 Uhr)

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Soviel Text-soviel Zahlen.

    Ich habe ja schon gar keine Lust Haushaltsbuch zu führen.

    Wozu auch? Was ich brauche - dasbrauche ich. Egal ob ich es aufschreibe.

    Was hast Du für ein Handy?
    Was für einen Stromanbieter?
    Wo kaufst Du den überwiegenden Grundbedarf ein?
    Und was bedeutet für Dich Fleisch guter Herkunft?
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Ja, das war jetzt wirklich viel, tut mir Leid. Hätte es nicht gebraucht =) Ab sofort geht es mehr um alltägliche Konsumentscheidungen.

    Ich finde es sinnvoll, sich alles aufzuschreiben. Nicht unbedingt alles supergenau, aber zumindest in Kategorien Essen/Kleidung/Freizeit.
    Es gibt noch sehr viel zwischen genau das ausgeben was man braucht (und wirklich -brauchen- braucht man nicht viel) und verschwenderisch sein, und diese Balance will man ja finden, dabei hilft ein Haushaltsbuch. Das ist für jeden etwas anderes. Und wenn du genau so mit deinem Einkommen und Ausgaben auskommt - perfekt!

    Auf Stromanbieter habe ich keinen Einfluss, Handy ist seit Jahren das gleiche. Sollte das kaputt gehen, werde ich das Fairphone in betracht ziehen, auch wenn das teurer ist als ich gewohnt bin.
    Überwiegender Grundbedarf derzeit normale Supermarktläden.
    Fleisch guter Herkunft ist für mich demeter Fleisch oder Bestellung im Bioladen von einem regionalen Hof.

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Da Dein Ziel ja nicht nur sparen, sondern auch Umwelt ist- wieso dann Supermarkt? Das ist weit weg von umweltbewussten einkaufen. Und umweltverträglicher muss nicht teurer sein.

    Kleidung: mir hat mal jemand gesagt-nicht mehr als 50 Kleidungsstücke im Schrank. (Paar Socken zählt als eins) Oberbekleidung second Hand aus dem Tauschladen oder so.

    Wieso hast Du auf Stromanbieter keinen Einfluss?

    Fairphone 1 kriegst für 30-40 Euronen bei Ebay. Handy verkaufen. Monatskarte vom Discounter dazu oder besser(stadtnah) kostenlose Einwählpunkte nutzen.
    Oder auf das Handy verzichten. Ist sowieso das beste für die Umwelt und das Umfeld

    Und mal im Ernst: Um festzustellen was man wirklich braucht, ist der Verzicht auf das Haushaltsbuch schon mal ein guter Schritt. Das lenkt nur ab und beruhigt das Gewissen.

    Verzicht auf Konsum - gut für den Geldbeutel-gut für die Umwelt- braucht kein Haushaltbuch. Sondern eine entspannte Seele.
    Und die kann man weder kaufen noch im Haushaltsbuch eintragen
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Weil meine Biokiste momentan einen sehr ungünstigen Liefertag für mich hat, ich zum Wochenmarkt aufgrund der Arbeitszeiten nicht komme und auf meinen Wegen gerade kein Bioladen liegt - wenn es mir möglich ist, fahre ich dort durchaus noch hin (mit Fahrrad), aber meistens kaufe ich derzeit ehrlicherweise im Laden ein. Dann fast nur nicht verarbeitete Produkte und bio oder regionale Ware aber ja, das ist sehr optimierungsbedürftig.
    Ich habe bei einer solidarischen Landwirtschaft Gemeinschaft angefragt mit Biobauern und hoffe, da auch nur für das halbe Jahr einsteigen zu dürfen.
    Ansonsten ist mein festes Vorhaben, öfter im Bioladen einzukaufen und immer gut vorzuplanen, sodass ich nur 1-2mal die Woche hinfahre :)

    Ich hab keine Ahnung wie VIELE Kleidungsstücke ich habe, das wäre interessant =) Aber: ich sortiere regelmäßig und verschenke nicht genutzte Kleidung, alles was ich habe wir regelmäßig gebraucht. Ich habe eine Jeans bei der ich sicher weiß, dass diese 9 Jahre alt ist!

    Weil der Strom über den Vermieter geht =)

    Oh, das ist gut zu wissen! Gut dass meines gerade noch hält =) Aber klar, da hatte ich noch nicht nachgeschaut, wie teuer ältere Fairphones sind.
    Mein Handy brauch ich. Habe kein Festnetz, sonst kann ich nicht mit Freunden, Familie, im Notfall telefonieren. Dann dürfte ich auch gerade nicht im Internet schreiben ;) SO asketisch will ich nicht leben.

    Mir hilft das Haushaltsbuch meine Ausgaben zu überdenken und zu optimieren weil ich dann nochmals bewusster drüber nachdenke =)
    Was ich WIRKLICH brauche ist Freundschaft, Natur, Familie, Leben und .... das habe ich alles und bin sehr glücklich.
    Meinen Konsum nach und nach zu verbessern und zu hinterfragen, das macht mir einfach Freude.

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    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    naja, ist ja schön das Du nicht genutzte Kleidung verschenkst- aber wieso hast Du sie Überhaupt? Ökologisch ist das wenig sinnvoll.Sich (selbst)etwas anzuschaffen um es dann zu verschenken. Wie trägt man sowas eigentlich in ein Haushaltsbuch ein?
    Und im nächsten Satz schreibst Du alles wird gebraucht?
    Ja was denn nun?

    Bei mir halten Jeans übrigens keine 9 Jahre. Bewundernswert. Ich habe immer 4 Jeans. zwei für den Alltag-manchmal auch nur eine.. Sind die zu dafür nicht mehr tauglich, werden die zu Arbeitshosen. Zuviele Löcher oder so?= Abschneiden für den Sommer=kurze Hose.
    Eigentlich Reicht ja eine. Ist aber der Bequemlichkeit und dem Geiz geschuldet. Muss nur dran denken Abends noch die Wäsche aufzuhängen damit sie morgens/mittags trocken ist.

    Mit dem halben Jahr Solawi verstehe ich nicht.
    Solawi funktioniert weil Du für ein ganzes Wirtschaftsjahr Deine Bereitschaft erklärst den Hof (mit)zufinanzieren.
    Ist es aus persönlichen Gründen weniger, ist es doch Deine Aufgabe für einen Nachmieter zu sorgen- bzw. Nachesser.

    1-2 die Woche reicht doch um Gemüse zu kaufen. Frisches wie Salat zuerst verbrauchen, dann das Mittel-haltbare und dann das Lagergemüse. Oder vorkochen, trocknen, einwecken und einfrieren. Oder alles.

    Strom: Dann würde ich doch mal mit dem Vermieter reden.
    Ein (sehr!!)wichtiger Punkt pro Umwelt oder gegen.

    Wenn "gegen" dann hinterläßt Du gleich ein "Umwelterbe" für die Nächsten x 10.000 ende Jahre. Der Natur, die nächsten 33.333 Generationen Deiner Familie und Leben tötest Du auch.
    Also alles was Dir wichtig ist.
    Macht das wirklich glücklich?

    Also alles aus der Perspektive Umwelt und sparen betrachtet.
    Lieber im Regen tanzen, als auf die Sonne warten.

  10. Inaktiver User

    AW: Auf zu einem sparsameren Leben - für Geldbeutel und Umwelt!

    Zitat Zitat von charly798 Beitrag anzeigen

    Ich habe ja schon gar keine Lust Haushaltsbuch zu führen.

    Wozu auch? Was ich brauche - dasbrauche ich. Egal ob ich es aufschreibe.
    Ich auch nicht. Ich habe nur meine Fixkosten zusammengerechnet, grob überschlagen was ich sonst zum Leben brauche und anhand dessen eine gut zu bedienende Sparrate festgelegt. Klappt meistens und wenn nicht auch kein Drama.
    Mein Onlinekonto und meine Ausgaben habe ich immer im Blick ohne alles zu notieren. Das würde mich nerven.
    Und was die Umwelt betrifft. Meinen Strom beziehe ich bei Naturstrom und fahre mangels Auto mit dem Fahrrad oder den Öffis, wenn es nicht anders möglich ist.
    Verpackungsmüll würde ich gerne reduzieren aber das ist in meiner Stadt mangles z.B Unverpacktläden nicht möglich. Zumindest trinke ich nur gefiltertes Leitungswasser und kaufe keinen To-Go Kaffee.
    Alles darüber hinaus ist mir zu aufwändig.

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