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  1. Registriert seit
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    AW: Outtake: (Relativer) Reichtum, soziale Schicht

    Finde ich interessant, dass man am Auto oft den Wohlhabensstatus des Besitzers beurteilt. Macht erst Recht Lust, meine alte Laube weiter zu fahren. Heutzutage dürfte jeder sich auf Pump ein Auto leisten können, ist wohl eher eine Prio Sache.

    Erst letztens habe ich in unserem Land von einer Steuervergünstigung gehört, wenn jemand besondere Fachkenntnisse aus dem Ausland mitbringt. Diese Familie ist die wohlhabendste, die ich in meiner Umgebung kenne. Mag auch nicht so recht glauben, dass wir Fachkräftemangel vor allem in deser Branche haben, noch dazu eine hohe Arbeitslosigkeit. Es irritiert mich, dass ich als ganz gut verdienende Teilzeitkraft gleich viel Steuer zahle wie jemand, der min. das 4-fache brutto haben muss. Ich wette, das wissen viele auch gar nicht. Ich finde diese Steuererhebungen in letzter Zeit für jedes Bisschen was man hat schon sehr unverschämt, und es gehört als Erstes die Steuervergünstigung abgeschafft, aber dazu hat die Oberschicht wohl zu viel Einfluss.


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    AW: Outtake: (Relativer) Reichtum, soziale Schicht

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Und Profs haben üblicherweise nicht nur ihr monatliches Einkommen aus der Uni-Tätigkeit, sondern haben reichlich Einkünfte aus Vorträgen auf Kongressen etc. Warum sind die wohl oft auch wochenends unterwegs, nicht aus Jux und Dollerei, sondern damit die Kasse klingelt.
    Vielleicht hängt es von den Fachrichtungen ab...

    Aber ich kenne es eher, dass der Grund für's Tingeln durch Fachveranstaltungen die Möglichkeit ist, sich mit Fachkollegen auszutauschen und Input für die eigene Forschung zu erhalten. Bei Forschungskonferenzen werden in der Regel keine Honorare gezahlt, es ist Anerkennung, wenn man für eine Präsentation ausgewählt wurde und eine Teilnahmegebühr muss auch von Vortragenden gezahlt werden.

    Wenn es Honorare gibt, eher für Beiratstätigkeiten o.ä., gehen in meinem Arbeitsbereich diese oft an die Heimatinstitute, den Profs ist es zu mühsam, sich damit zu beschäftigen. Die Honorare werden dann wieder für Forschung eingesetzt, mit dem Nebeneffekt, dass Mitarbeiterverträge darüber finanziert werden können, was den oder die Prof bei der Arbeit entlastet. Die Honorare könnten selbst eingenommen werden, das ist arbeitsvertraglich zulässig, aber das Interesse an dem zusätzlichen Einkommen ist in vielen Fällen gleich Null.

    Bei uns ist es auch kein Problem, Profs ohne das Angebot einer Honorarzahlung zur Teilnahme an Fachveranstaltungen zu gewinnen. Interessanter Teilnehmerkreis, gute Agenda und Reisekostenerstattungen reichen aus.


  3. Registriert seit
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    AW: Outtake: (Relativer) Reichtum, soziale Schicht

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Ups, meinte sechsstellig.
    Auch das erscheint mir bei der Mittelschicht eher die Ausnahme, solange Hypothekenkredite laufen. Wäre fast immer auch unsinning.

  4. Avatar von Carolly
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    AW: Outtake: (Relativer) Reichtum, soziale Schicht

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen
    Vielleicht hängt es von den Fachrichtungen ab...

    Aber ich kenne es eher, dass der Grund für's Tingeln durch Fachveranstaltungen die Möglichkeit ist, sich mit Fachkollegen auszutauschen und Input für die eigene Forschung zu erhalten. Bei Forschungskonferenzen werden in der Regel keine Honorare gezahlt, es ist Anerkennung, wenn man für eine Präsentation ausgewählt wurde und eine Teilnahmegebühr muss auch von Vortragenden gezahlt werden.

    Wenn es Honorare gibt, eher für Beiratstätigkeiten o.ä., gehen in meinem Arbeitsbereich diese oft an die Heimatinstitute, den Profs ist es zu mühsam, sich damit zu beschäftigen. Die Honorare werden dann wieder für Forschung eingesetzt, mit dem Nebeneffekt, dass Mitarbeiterverträge darüber finanziert werden können, was den oder die Prof bei der Arbeit entlastet. Die Honorare könnten selbst eingenommen werden, das ist arbeitsvertraglich zulässig, aber das Interesse an dem zusätzlichen Einkommen ist in vielen Fällen gleich Null.

    Bei uns ist es auch kein Problem, Profs ohne das Angebot einer Honorarzahlung zur Teilnahme an Fachveranstaltungen zu gewinnen. Interessanter Teilnehmerkreis, gute Agenda und Reisekostenerstattungen reichen aus.
    Stimmt. Und nicht zu vergessen: Man muss erstmal Professor werden. Davor liegen Jahre die man von kaum bezahlter befristeter Postdoc Stelle zu Postdoc Stelle tingelt.


  5. Registriert seit
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    AW: Outtake: (Relativer) Reichtum, soziale Schicht

    Die Einkommensverhältnisse von Professorinnen u. Professoren lassen sich mit wenigen Klicks auch ergoogeln. Siehe z. B. hier: Was verdient eigentlich ein Professor? | Das Uni Blog. Wenn man sich insbesondere die zwei letzten Kommentare anschaut, dann sieht man, dass das mit den 6.000 EUR netto sehr gut passt. Und auch das ist dann aber wiederum nur eine Zahl. Die einen werden sagen, boahh so viel? Die anderen sagen möglicherweise: ach, nicht mehr? Bei Leuten die sich der Wissenschaft verschrieben haben, muss man auch bedenken, dass es oft ein langer und steiniger Weg bis zum eigenen Lehrstuhl ist.

  6. Avatar von Wolkenschaf3
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    AW: Outtake: (Relativer) Reichtum, soziale Schicht

    In meinem Fachbereich betrieben die Professoren größtenteils noch ein Ingenieurbüro, das ihre Haupteinanhamequelle war

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